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  • Hallo Wolfgang, schöner Fund und m.E. richtig bestimmt. Ich habe ihn auch erst zweimal gesehen / gefunden, beide mal im Nationalpark Bayerischer Wald. Daraus kann ich keinen Rückschluss auf die Häufigkeit machen. Da er aber makroskopisch auffällig ist, würde er wohl häufiger gemeldet werden, wenn er weit verbreitet bzw. nicht sher selten wäre. LG Christoph

  • Pilzberatung am Telefon...

    Christoph - - PSV-Treff

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    [quote]Geht doch[/quote] und warum nicht bei mir?? ;( <-- selbst der Smiley, den ich aus der Liste angeklickt hat, wird bei mir nicht dargstellt, bei deinem Post sehe ich aber sowohl das Zitat als auch den Smiley richtig ??!!??

  • Pilzberatung am Telefon...

    Christoph - - PSV-Treff

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    Hallo Birgit, die Pilzberaterausbildung der BMG (juristisch nicht ganz korrekt ausgedrückt, da die BMG nichtr selbst ausbildet) ist im Prinzip genau das, was der Name verspricht. Wer die Prüfung besteht, hat gezeigt, dass er/sie für die Pilzberatung fähig ist. Das heißt, er/sie ist in der Lage, gesammelte Pilze makroskopisch als essbar, ungnießbar und giftig oder zumindest "kenne ich nicht" einzustufen und bei den giftigen bzw. essbaren dann auch die zugehörige Art (i.w.S.) zu benennen. Er/sie m…

  • Pilzberatung am Telefon...

    Christoph - - PSV-Treff

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    P.S.: ein Nachtrag: [quote]Als Präsident der BMG weisst Du doch sicher, ob diese Haftpflichtversicherung bei einer "Fotoberatung" zahlt, wenn der fragliche Pilz nicht oder falsch erkannt wurde. Oder wird dann seitens der Haftpflichtversicherung möglicherweise auf grobe Fahrlässigkeit erkannt? Als ehemaliger Präsident der DGfM weisst Du ganz sicher auch, wie der Fall bei der DGfM liegt.[/quote] Nein, ganz sicher kann man das nicht wissen, da in den Verträgen ja kein solcher Passus explizit steht.…

  • Pilzberatung am Telefon...

    Christoph - - PSV-Treff

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    Hallo Birgit, zunächst: Ich kann nicht im Namen der DGfM schreiben, wohl aber im Namen der BMG. Nichtsdestotrotz kann ich versuchen, etwas Klarheit zu schaffen. Gnerell: Man muss - wie hier schon geschrieben wurde - zwischen einer Pilzberatung mit dem Ziel, die erkannten Arten zum Verzehr freizugeben und der Hilfe nach einem Verzehr unterscheiden. Bei dem ersten Fall muss ich als Pilzberater 100% sicher sein, dass die Bestimmung richtig ist. Bei einem Vergiftungs- oder Verzehrfall kann man oft n…

  • Pilzberatung am Telefon...

    Christoph - - PSV-Treff

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    Hallo zusammen, ich hatte heuer auch zwei Kleinkinderfälle (wie jedes Jahr). Ich rate ebenfalls dringend dazu, sich in so einem Fall erstmal Fotos schicken zu lassen. Muss ja nicht mit What's App sein, E-Mail hat ja fast jeder?! Handelt es sich (wie bei einem Fall, den ich heuer hatte) um eine Psathyrella (typisch ausgeprägt), dann kann ich auch daheim mit Mikroskop nur eventuell die genaue Art angeben. Dr INformationsgehalt für den Arzt steigt dadurch nicht! Man weiß ja oft nicht einmal, welche…

  • Hallo zusammen, darüber, dass die Publikation der Liste der 19 Verantwortungsarten wichtig ist, sind wir uns ja wohl alle einig. Wenn nun aber diese 19 Arten den Status der Verantwortungsarten haben, dann sollten vermutlich Fundpunkte möglichst ortsgenau kartiert werden und den Naturschutzbehörden gemeldet werden. Gibt es bereits ein Konzept oder eine Hilfestellung für Kartierer, wie sie in Zukunft mit Funden der 19 Arten umgehen sollen? Ich vermute, dass die Informationen in das Behördennetz ge…

  • Hallo Karl, Bayern hat einen Landeskoordinator und trotzdem fehlen viele Fundpunkte. Es kann ja schließlich schlecht sein, dass Arten, die in Bayern den Status RL2 haben (und da ich an der RL beteiligt war, weiß ich, dass es Funddaten gibt, sonst hätten wir die Arten auch nicht als RL 2 eingestuft), keinen Fundpunkt in Bayern laut Beiheft haben. Ich finde das Beiheft wichtig und gut, aber bei den Verbreitungsangaben ist wirklich ziemlich der Wurm drin. Schade! Liebe Grüße Christoph

  • Welche Rotkappe

    Christoph - - Plattform für Pilzfreunde

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    Servus Willihund, ich gebe Andreas völlig Recht, dass es esich wohl nicht um Leccinum versipelle handelt. Der Fruchtkörper ist natürlich noch sehr jung, aber die rotbraune Färbung ist dominant (am Stiel). Kann es sein, dass vielleicht etwas weiter entfernt eine Kiefer steht? Ich denke irgendwie an Leccinum vulpinum, wobei ich Leccinum "quercinum" nicht ausschließen kann. Äußerlich sehen sich die beiden Arten extrem ähnlich. Die Eichenrotkappe kann durchaus mal fremd gehen. Oft ist dann aber doch…

  • Inocybe cf. minimispora

    Christoph - - Fachforum Inocybe

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    Servus Hias, Peter Karasch hat ja bereits einen Fund von Inocybe minispora publiziert (in der Z. Mykol.): dgfm-ev.de/sites/default/files/ZM711085Karasch.pdf - vielleicht kann sich Helmut, der den Pilz damals bestimmt hat, noch erinnern... Die Originaldiagnose wirst Du vermutlich bereits haben, aber falls nicht: fmbds.org/pdf/Diagnoses%20bulletin%20FM_B_DS.pdf <-- hier findest Du sie (sowie diverse weitere Diagnosen aus dem Bulletin FMBDS. LG Christoph

  • Hallo Eike, toller Fund und tolle Vorstellung (Link) von Euch beiden (Björn und Dir)! Da ich mich mit Ascomyzeten nur wenig beschäftige, kann ich Dir die beiden Fragen allerdings nicht beantworten. Auf alle Fälle wäre es wünschenswert, wenn der Fund publiziert würde. LG Christoph

  • Hallo Christian, was den Sporenquotienten betrifft, ist Deine Kollektion schon extrem. Gut, Du hast nur 18 Sporen vermessen (und von einer Lamelle?!). Der Trend ist aber bereits klar. Ein Problem bei Amanita dryophila ist, dass die Angaben der Originalbeschreibung eine Art mit kleinem Quotienten suggeriert, Tuloss aber deutlich andere Maße bestimmt hat (wie Du ja in der verlinkten Seite nachsehen konntest). Ich habe in München mal ein Amaniten-Wochenende geleitet, bei dem wir viele Scheidenstrei…

  • Hallo Eike, Boletus betulicola wurde aus Russland (östl. des Ural) als B. edulis fm betulicola von Vassilkov beschrieben. Die Typen von Vassilkov sind leider sehr schlecht erhalten, was der damaligen Zeit geschuldet ist (Stalin-Ära). Somit ist man nur auf die Beschreibung und die dieser beigefügten Farbtafel angewiesen. Die Interpretationen aus Finnland sind meiner Meinung nach nicht mit der Originalbeschreibung in Deckung zu bekommen. Die Abbildung von Vassilkov zeigt einen blasshütigen Steinpi…

  • Hallo Christian, vielleicht kann ich noch etwas beitragen... Klar ist, dass es sich um einen Scheidenstreifling mit länglichen Sporen und brüchiger Volva handelt. In dieser Kombination gibt es nicht mehr so viele Arten (Amanita sect. Vaginatae subsect. Ovigerae series Biovigera - je nach Einteilung der Scheidenstreiflinge). Insofern fallen z.B. Amanita lividopallescens und verwandte Arten weg. Abgesehen von dem leichten Grauton, den ich auf einem Foto am Hut zu erkennen meine, sieht das sehr nac…

  • Hallo zusammen, ich kann nur sagen: Wow! Ein tolles Thema und dann auch noch durch Sequenzierung und Mikromerkmale (Cystidenform) abgesichert! Es wäre toll, wenn daraus vielleicht ein Artikel werden würde. Ich würde den Thread auch im Forum der Bayerischen Mykolgischen Gesellschaft verlinken (als Kartierungsaufruf, bei I. corydalina u.A. auf dichtstehende Lamellen zu achten), wenn die Pilzsaison los geht... LG Christoph

  • Inocybe calospora

    Christoph - - Fachforum Inocybe

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    Hallo Helmut, ich habe diesen tollen Risspilz am 25.08.2008 in der Steiermark in einem Fichten-Weißtannen-Mischwald (ohne Laubbäume) im Rahmen einer Exkursion der ARGE Österr. Pilzberater gefunden. Ich finde die kleinen Fruchtkörper mit den roten Tönen am Stiel eigentlich schon makroskopisch als Inocybe calospora kenntlich. Die Sporen machen es einem dann natürlich leicht. Der Standort war auch von Stickstoffeintrag geprägt (Fettwiese oberhalb der Waldparzelle). Ich hänge zwei Fotos an. Die Qual…

  • Spam

    Christoph - - Fragen und Anregungen

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    Hallo Gerhard, ich habe eben ein bisserl aufgeräumt und Spam-Beiträge gelöscht. Zum Glück ist bislang alles harmlos. Liebe Grüße Christoph

  • (Fr.: Fr.) Hesler

    Christoph - - Plattform für Pilzfreunde

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    Hallo Alis, Fries hat die Art als erster beschrieben. Die Art hat er in einem Werk, welches als prioritär gegenüber älteren Publikationen eingestuft wurde (wegen des Vorverlegens des Startpunktes der Nomenklatur auf Linné 1753) wieder erwähnt/aufgegriffen. Der Doppelpunkt besagt dies. Hesler hat später das Epitheton in eine andere Gattung umkombiniert. Liebe Grüße Christoph

  • Hallo Harry, typisch für L. melaneum ist auch der düstere, graue Stieluntergrund. Ich würde das normalerweise auch "nur" als Varietät unter L. scabrum führen, aber es wurden (ich glaube von Bresinsky) Unterschiede bezüglich der Länge des Genoms zu L. scabrum festgestellt und deshalb der Artrang verwendet. Insofern würde ich auch den Ausführungen von Graubart folgen LG Christoph

  • PSV Leid

    Christoph - - PSV-Treff

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    Hallo Erik, ich kann meinen Vorschreibern nur Recht geben und gehe daher nur kurz auf Dein letztes Posting ein: Zitat: „Ich frag mich nur aus aktuellem Anlaß ( Forumbeiträge, ZfM-Beitrag) ob ein PSV ohne biolog./med. Beruf oder HIntergurnd, auch mit zusätzlicher Ausbildung ( ZfM Beitrag) in der Lage ist aus Erbrochenem oder noch schlimmeren, Bscp.-Fragmente zu isolieren und dann noch infragenetisch z.B. Amanitasporen zu unterscheiden . Zumal unter Notfallbedingungen.“ Ohne Mikroskopierkenntnisse…