neue Funktion in Mykis

    • neue Funktion in Mykis

      Hallo Mykis-Nutzer,

      mit Version 3.973 steht jetzt ein Update zur Verfügung, wo im Formular "Fundorte" ein Reiter (siehe Anhang) die Möglichkeit bietet, direkt in Google Maps einen Fundort zu suchen und dessen dezimale Geokoordinaten in Mykis einzufügen. Mykis errechnet dann alle Geodaten und das MTB bis zum Sechszentelquadrant automatisch.

      "Auf der Google-Maps-Karte mit der rechten Maustaste auf den gewünschten
      Fundort klicken und im Kontextmenü "Was ist hier?" auswählen. Danach die
      dezimalen Geokoordinaten markieren und mit der Tastenkombination [Strg]
      + [code=c] in die Zwischenablage kopieren. Anschließend in MykIS die Werte
      mit [Strg] + [v] ins Feld "dezimale Geokoordinaten übernehmen" einfügen."
      (Text von Andreas Kunze)

      Die Prozedur ist auch im erweiterten Handbuch (auf www. tomentella.de downloadbar) nachlesbar. Diese Funktion kann allen die Arbeit erleichtern, deren Bundesländer bis jetzt keine Karten für Mykis zur Verfügung gestellt haben.

      Beste Grüße
      Frank Dämmrich

      P.S. Ab dieser Version wird im Startmenü der Button "neues Update vorhanden" automatisch grün, wenn ein neues Update zur Verfügung steht und das kann dann noch einfacher installiert werden.
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    • Hallo Frank,

      Danke für die nützliche Funktion (...ich lerne langsam Mykis)!

      Eine Anregung habe ich dazu:
      In Mykis wird ein Fundort ja als Rechteck definiert. Man müsste daher eigentlich 2 Punkte angeben können, nämlich links oben und rechts unten.

      Für die Quadranten-Berechnung wäre das natürlich komplizierter bzw. gar nicht eindeutig, oder man nimmt immer den Quadranten des linken oberen Ecks...

      Grüße,


      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,

      Wolfgang Prüfert schrieb:


      In Mykis wird ein Fundort ja als Rechteck definiert.

      mir hat ein Mitglied des deutschsprachigen OpenStreetMap-Forums eine andere Erklärung geliefert, wonach das zweite Koordinatenpaar als Endpunkt für Befahrstrecken dienen soll. Im MykIS-Handbuch habe ich hierzu nichts finden können. Vielleicht weiß Frank mehr oder kann das mal bei Gelegenheit mit Herrn Seiger abklären.

      Gruß, Andreas
      Ein früher Vogel tappt im Dunkeln.
    • Hallo Wolfgang,

      In Mykis wird ein Fundort ja als Rechteck definiert. Man müsste daher eigentlich 2 Punkte angeben können, nämlich links oben und rechts unten.


      Die Fundortsuche über Karten soll nur die Einordnung des Fundortes in ein bestimmtes Rechteck (MTB, Quadrant, Viertelquadrant, etc.) erleichtern, um später einen Bearbeitungsstand oder eine Verbreitungskarte zu generieren. Wenn wir also viertelqudrantengenau unseren Fundort definieren, ist das bei 48 000 Viertelquadranten in Deutschland schon sehr anspruchsvoll. Und in Mykis haben wir ja sogar 3 Stellen hinter dem Komma. Was soll ein zweiter Punkt bei der Fundortdefinition bewirken?
      In der Onlinekartierung werden doch später die MTB Grenzen sichtbar.


      @ Andreas,

      wonach das zweite Koordinatenpaar als Endpunkt für Befahrstrecken dienen soll.


      Sorry, ich verstehe nur Bahnhof.

      Beste Grüße
      Frank
    • Hallo nochmals,

      AK_CCM schrieb:

      wie Wolfgang ging ich davon aus, dass sich über das zweite Koordinatenpaar der Fundort als Rechteck definieren lässt. Der OSM'ler meinte aber, dass damit der Endpunkt einer Strecke definiert wird - stimmt das doch nicht?


      habe nachgehakt: Der OSM'ler meint, dass er das so in der Doku von InsektIS gelesen hat, in Bezug auf Libellen an Fließgewässern. Leider hat er gerade keinen Zugriff auf die Doku, weshalb er das nicht verifizieren kann. Er räumt aber ein, dass man das zweite Koordinatenpaar wahrscheinlich auch für Rechteckkoordinaten benutzen kann.

      Gruß, Andreas
      Ein früher Vogel tappt im Dunkeln.

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    • Hallo Frank,

      wenn es nur darum ginge, für immer Viertelquadranten zu kartieren, hätte man in Mykis die Eingabe von Fundorten mit Ort und Lage besser weggelassen und sich auch die Zuordnung z.B. zu Biotoptypen gespart.

      Nun bietet Mykis aber viel mehr Möglichkeiten der Erfassung, als wir heute leicht auf Karten darstellen können. Ich hoffe aber, dass die Daten auch in 100 Jahren nicht verloren sind, und dass dann vielleicht ein Mykologe vergleicht, in welchen Eichenwäldern damals zu Beginn des 21. Jahrhunderts Russula aurea gewachsen ist und in welchen nicht, und diese Daten mit anderen Karten (Klima,Boden oder was auch immer dann interessiert) in Bezug setzt.

      Dafür ist es sinnvoll, Funde einem (aus unserer heutigen Sicht) einheitlichen Fundgebiet zuzuordnen. Dass man in Mykis ein Fundgebiet nur mit Name und 2 Koordinaten beschreiben kann, und nicht mit einem Polygon wie bei Naturgucker, nehme ich als technische Einschränkung in Kauf. Man wird immer Kompromisse eingehen müssen - die Geo-Koordinaten ließen sich vielleicht heute schon mit einem SmartPhone automatisiert punktgenau erfassen, aber wen interessiert das, wenn die Begleitumstände nicht erfasst wurden? Und wieviele Fundpunkte lassen sich überhaupt sammeln, wenn es jedes Mal eine Stunde kostet, um alle Parameter einzugeben?

      Die Devise muss eigentlich lauten: erfasst alles, was sich ohne großen Aufwand erfassen lässt - nur keine Information verlieren, die vielleicht heute überflüssig erscheint, aber in Zukunft wichtig werden kann. Dazu gehört als erstes die Definition, was ich mit einem Fundgebiet gemeint habe, damit es später nachvollzogen werden kann. Und dafür ist der Umriss und die Ökologie der erste Schritt.

      Dass die 2 Koordinaten eine andere Bedeutung haben könnten als ein umhüllendes Rechteck, darauf bin ich tatsächlich gar nicht gekommen.

      Grüße,

      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,

      Die Devise muss eigentlich lauten: erfasst alles, was sich ohne großen Aufwand erfassen lässt - nur keine Information verlieren, die vielleicht heute überflüssig erscheint, aber in Zukunft wichtig werden kann. Dazu gehört als erstes die Definition, was ich mit einem Fundgebiet gemeint habe, damit es später nachvollzogen werden kann. Und dafür ist der Umriss und die Ökologie der erste Schritt.


      Da kann ich nur zustimmen.


      @Andreas und Wolfgang

      Dass die 2 Koordinaten eine andere Bedeutung haben könnten als ein umhüllendes Rechteck, darauf bin ich tatsächlich gar nicht gekommen.


      Jetzt weiß ich erstmal was ihr gemeint habt: Das zweite Koordinatenpaar (x2/Y2-E2/N2)/ im Fundortformular von Mykis. Ich weiß nicht was das bedeutet, werde mich aber kundig machen. Im Handbuch steht nix.

      LG
      Frank
    • Hallo Frank,
      hallo Wolfgang,

      F.Dämmrich schrieb:

      Jetzt weiß ich erstmal was ihr gemeint habt: Das zweite Koordinatenpaar (x2/Y2-E2/N2)/ im Fundortformular von Mykis. Ich weiß nicht was das bedeutet, werde mich aber kundig machen. Im Handbuch steht nix.

      ich glaube, dass die Antwort in MykIS zu finden ist: Im Karteireiter "Zusatzinformationen" der Fundortbeschreibung gibt es den Eintrag "Geometrietyp". Dort stehen Punkt, Fläche und Strecke zur Auswahl.

      Schade, dass MykIS keine Möglichkeit bietet, bei den Fundorten Flächenpolygone und Streckenlinien z.B. als Shape-Dateien zu hinterlegen, um einen Fundort genau zu definieren. Wäre auch etwas für den Wunschzettel.

      Gruß, Andreas
      Bilder
      • 2015-05-03_FO_Geometrietyp.png

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      Ein früher Vogel tappt im Dunkeln.
    • Hallo Andreas,

      der Geometrietyp ist nur ein Infowert in Mykis und erfährt keinerlei Auswertung.


      Schade, dass MykIS keine Möglichkeit bietet, bei den Fundorten Flächenpolygone und Streckenlinien z.B. als Shape-Dateien zu hinterlegen, um einen Fundort genau zu definieren. Wäre auch etwas für den Wunschzettel.


      Deine anderen Wünsche müssen wohl dann in der Onlinekartierung verwirklicht werden. :)

      LG
      Frank
    • Hallo Frank,

      F.Dämmrich schrieb:

      der Geometrietyp ist nur ein Infowert in Mykis und erfährt keinerlei Auswertung.

      mir fehlt gerade der kausale Zusammenhang. Ich hatte den Punkt "Geometrietyp" nur angeführt, weil er höchstwahrscheinlich darüber Auskunft gibt, wofür das zweite Koordinatenpaar gedacht ist: Entweder für den zweiten Eckpunkt einer rechteckigen "Fläche" oder für den Endpunkt einer "Strecke".

      Gruß, Andreas
      Ein früher Vogel tappt im Dunkeln.
    • Google My Maps

      Hallo in die Runde,

      F.Dämmrich schrieb:


      Schade, dass MykIS keine Möglichkeit bietet, bei den Fundorten Flächenpolygone und Streckenlinien z.B. als Shape-Dateien zu hinterlegen, um einen Fundort genau zu definieren. Wäre auch etwas für den Wunschzettel.

      Deine anderen Wünsche müssen wohl dann in der Onlinekartierung verwirklicht werden. :)

      ich habe eine Lösung mit Google My Maps erarbeitet und auf meiner Website veröffentlicht - vielleicht nützt der Workaround jemandem. Es wäre toll, wenn Frank im Karteireiter "Zusatzinformationen" vor dem Feld "Geometrietyp" ein Textfeld "Geometrieobjekt URL" für die Webadresse einer benutzerdefinierten Karte schaffen könnte.

      Gruß, Andreas
      Ein früher Vogel tappt im Dunkeln.