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    • Hallo Peter,

      na ja, ich dachte ganz einfach, wenn Pilze-Deutschland vormals Oliver Dürrhammer von der DGfM übernommen wird, dann sind da auch die Funddaten mit dabei, da ja das Ganze weiterhin durch Oliver Dürrhammers Firma läuft. Wäre zumindest kein großer Aufwand gewesen, von Datenbank zu Datenbank zu kopieren, habe ich mir sagen lassen. Aber das wird ja jetzt gelöst.

      Noch kurz zu den „Quadratpunkten“, die finde ich nämlich als echte Bereicherung, wenn zu sehen ist dass es da ein Herbarbeleg gibt und wo der einsehbar ist.
      Bei vielen problematischen Arten und nicht nur bei Ramaria, könnte nun nachgesehen werden ob das passt.
      Zitat:
      "Wir müssen prüfen, ob das mit unseren Datensätzen umsetzbar ist, denn das System braucht dazu ein Hinweisfeld Herbar und passende Einträge."
      Diese Hinweisfelder waren offensichtlich in der „vorhergehenden Version“ schon da, sonst hätte man diese ja nicht gesehen und abrufen können.
      Zudem stehen die Hinweise auf die Quadrate ja unten bei Symbole auf den DGfM-Karten und werden erklärt.
      Wenn es keine Hinweise zu den Herbarien geben wird, dann sollte das gestrichen werden.
      Wie gesagt ich fände das super wenn die Herbarbelege sichtbar wären.

      Zu Kartierung 2000.
      Zitat:
      "Es hängt von jedem einzelnen LK ab, was er davon für verwendbar hält".
      Heißt das, dass eine Person, also der Landeskoordinator entscheidet ob die jahrelange Eingabe von Daten für die Kartierung 2000 nun übernommen werden oder nicht?
      Oder habe ich das falsch verstanden? Dass man so manche Daten kritisch betrachten sollte ist klar.

      Zum Abschluss noch zu win-win.
      Wenn ich sehe dass fehlerhafte Synonyme angewandt werden und weitere Fragen offen sind, ich aber trotzdem meine Daten übergebe, dann ist das einseitig und für mich kein win-win.
      Wenn wir uns aber auf bestimmte Darstellungen bzw. Fehlerkorrekturen einigen können und ich dann meine Daten eingebe, dann ist das für mich und dem Kartierungs-Projekt eine win-win Situation.

      In diesem Zusammenhang weiß ich noch nicht mal welche Rechte ich an meinen Daten habe und wie damit umgegangen werden kann, aber das ist vielleicht ein eigenes Thema.

      Beste Grüße
      Josef
    • Josef Christan schrieb:

      In diesem Zusammenhang weiß ich noch nicht mal welche Rechte ich an meinen Daten habe und wie damit umgegangen werden kann, aber das ist vielleicht ein eigenes Thema.

      Hallo Josef,

      dazu hatten wir schon öfter Diskussionen. Ich habe mal eine Antwort dazu vom 20. Dezember hier in diesem Thread einkopiert:

      So ist es geplant mit der neuen Online-Darstellung und der danach
      folgenden Online-Kartierung. Genau wie in der
      Online-Kartierungsdatenbank, die Axel Schilling pflegt, kann jeder
      Einzelfund vom jeweiligen Urheber editiert werden.

      Es ist aber auch Konsens unter allen Landeskoordinatoren der DGfM, dass
      die Daten zunächst an den LK ins Bundesland gehen und von diesem dann
      für die Deutschlandkartierung frei gegeben werden. Werden Daten direkt
      an die Zentrale geschickt, werden diese von der Zentrale dem jeweiligen
      LK übermittelt. Es ist wichtig, dass die Daten auch im Bundesland
      verwaltet und gepflegt werden, z. B. für regionale Rote Listen,
      Checklisten o.ä.

      Die Datenrechte bleiben übrigens immer
      beim Urheber der Datensätze (also dem Kartierer). Mit der Übergabe an
      eine zentrale Datenbank wie die der DGfM erhält diese jedoch z. B. das
      Recht, die Daten in Karten darzustellen und wissenschaftlich z. B. für
      Rote Listen auszuwerten.

      Wenn du mehr Fragen hast, mach am besten einen neuen Thread dazu auf.

      Beste Grüße, Peter
    • Pilze von MV

      Hallo lieber Peter & weitere Pilzfreunde,

      das schöne und praktische Projekt nimmt langsam gestalt an. Leider wird unser Bundesland MV noch in der alten Version von Krieglsteiner dargestellt. Ich hoffe, das die Techniker dieses auch in den Griff bekommen. Es werden die Punkte nur pro MTB gezeigt. Diese Unzulänglichkeit habe ich schon M. Schmidt gemeldet. Deshalb sind etliche Funde auch nicht per Punktklick abrufbar, aber dennoch ist vieles schon zu ersehen. Die dargestellten Punkte rücken sogar südlich immer weiter vom Quadratengitter weg.
    • Punktedarstellung Mecklenburg-Vorpommern

      Das Problem der Punktedarstellung aus MV liegt vielleicht an unseren Daten selber, weil wenige Datensätze nur auf die Genauigkeit von einem MTB in Mykis eingegeben wurden. Das Mykis-Programm zeigt diese Funde als extragroßen Punkt genau mittig im Raster. Möglicherweise mag die Technik nicht diese Sonderfälle, die wir ansonsten sperren müssen. Damit können wir diese Daten aber keinen Interessentenkreis zeigen. Eventuell ist das online-Programm nicht auf diese Sonderfälle eingerichtet. Leider gibt es hierzu auch keine Richtlinien, welche dieses Problem beinhaltet. Ich habe noch den Disput hier mitgeschnitten, welche die alten Funde aus dem Krieglsteiner-Atlas betreffen. Diese Funde waren alle nur auf die Genauigkeit von einem ganzen MTB angezeigt. Wenn dem so ist, wird mir jetzt klar, warum die Punkte so komisch angezeigt werden. Ich kann diese Funde in meinem Mykis sperren, ärgerlich ist nur das man dieses erst so erfahren muss.
    • Karten Mecklenburg-Vorpommern

      Liebe Pilzfreunde

      Seit den letzten Tagen prüfe ich immer wieder Karten aus meinem Bundesland auf Qualität. Die Punkte werden jetzt ordnungsgemäß als Quadranten angezeigt.
      Leider werden von den Insel Greiswalder Oie keine Pilze angezeigt (MTB 1749). Ich hatte die publizierten Funde eigentlich alle bereits in Mykis eingegeben. Die Funde wurden auf der kleinen Fläche nur als MTB-Genauigkeit erfasst (Kreisel et al.). Man müsste eine Schnur über die Fläche ziehen, um dort nach Quadranten Pilz-Arten zu erfassen.

      Desweiteren fällt auf, das der offene Kreis auch oft dann gezeigt wird, obwohl Funde nach 1980 dort registriert sind. Bei manch einem Punktklick bekommt man keine Legende.
      In der Palinger Heide östlich von Lübeck gibt es zahlreiche Moore. Die wichtigsten Moore habe ich dort alle untersucht. Bei häufigen Arten wie Fomes fomentarius, Daedaleopsis confragosa und Piptoporus betulinus fällt mir auf, das viele meiner Daten nicht angezeigt werden (betrifft MTB/Q 2130,2). So werden merkwürdigerweise zu Fomes alle meine Funde angezeigt, nicht aber bei Daedaleopsis und Piptoporus.

      Zwischen Palingen und Lauen gibt es gleich 3 Kiebitz-Moore. Ich hatte Anfangs Schwierigkeiten, dieses in Mykis unterscheidbar darzulegen.
      Manche Flurnamen habe ich aus Verständlichkeit in das Hochdeutsche übersetzt. Bei einigen Begriffen bin ich bei der plattdeutschen Bezeichnung geblieben. Für einige Fehler in den Kartenlegenden bitte ich um Entschuldigung. Die Schreibfehler werden in zukünftigen Versionen ausgebessert sein, einschließlich Sachfehler. Für eventuelle Fehlbestimmungen möchte ich nicht gerade stehen, weil ich nicht der Landeskoordinator bin und Zugriff auf alle Datensätze habe. Aber wir werden in unserem Bundesland daran arbeiten.

      Die Forstflächen (Abteile), Feld- und Flurflächen kann man sich ohne Einloggen über das Geoportal GAIA-MV ansehen. Dort bekommt man unter GAIA-Light zu allen meinen Angaben bei ausreichender Vergrößerung die Nummerierung zu sehen. Dort gibt es auch die praktische Möglichkeit zwischen alten topographischen Karten und den neueren zu wählen. Außerdem sendet mein Bundesland die neueste Version der Forstgrundkarte seit Anfang dieses Jahres aus. Man bekommt auch die Infrarotaufnahmen zu sehen, welche per Flugzeug über alle Flurstücke erstellt sind. Oft kann man anhand dieser Aufnahmen schon zwischen Laub- und Nadelforste unterscheiden. Ich fürche nur, man muss jetzt schon 2 PC betreiben, um alle Möglichkeiten hier auszuschöpfen.

      Ich wünsche allen Pilzfreunden ein angenehmes online-Schauen auf diesen Karten.
    • Karten von Mecklenburg-Vorpommern

      Hallo liebe Pilzfreunde,

      seid wenigen Tagen sind nun Daten aus meinem Bundesland zu sehen.

      1. Fomitopsis palustris ist eine Fehleingabe und wurde schor beim Urheber korrigiert.
      2. Heterobasidion annosum wird sensu latum gesendet (war bisher eine Sammelart)
      3. Leccinum albostipatum wird sensu latum gesendet (hier wird die
      ehemalige L. quercinum mit einbezogen, ebenso L. albostipitatum sensu
      Bakker, welche in MV bisher nicht von L. aurantiacum getrennt wurde).
      4. Lactarius fuliginosus sensu Schurig ist nach der alten Artauffassung
      bestimmt worden. Die Funde gehören alle zu L. romagnesii, welche gut auf
      die basenreichen Böden der Grundmoräne passen.
      5. Lactarius ruginosus passt ebenso auf L. romagnesii. Ich persönlich halte diese
      Funde nur für ausgewachsene große Exemplare von L. romagnesii.
      6. Russula veternosa sensu Schurig ist meiner Meinung nach R. decipiens.
      Die Verbreitungslinie grenzt genau auf das Ende der Grundmoräne, welche
      südlich sich als Sander weiter fortsetzt. Man kann das gut auf der
      geologischen Übersichts-Karte von MV sehen. Dementspechend gibt es dort
      noch basenreiche Bodenstellen.
      7. Russula adusta bei Pingelshagen im
      Hansholz kann nicht stimmen. Hier gibt es Grundmoräne und kein
      Sandboden. Es liegt eine Verwechselung mit R. acrifolia vor. Beide Arten
      glänzen speckig auf der Huthaut (E. Jahn hat immer gesagt, wie mit
      einer Speckschwarte abgerieben). Die Funde im Sandergebieten stimmen
      aber alle.
      8. Amanita battarae wurde leider durch ein Update wieder
      als Sammelart zusammen geworfen. Wir haben hier in MV unter A. battarae
      immer eine sehr dunkelfarbige mit großen Velumflocken und deutlich
      genattertem Stiel in basenreichen Laubwäldern dabei. Diese ist schön
      ökologisch nicht mit A. umbrinolutea indentisch, da diese eher die
      bodensauren Nadelwälder bevorzugt. Man kann unsere in Norddeutschland
      gesammelten A. battarae mit einer schmächtigen Hungerform von A.
      ceciliae ohne doppelt bescheideter Stielbasis mit großer Volva ansehen.
      Leider kommen mir immer wieder Exemplare einer schmächtigen Form in die
      Hände, welche genau interdimär dazwischen liegt. Diese vermag ich nicht
      genau zuzuordnen und sind im Mykis mit "Bestimmung unsicher" vermerkt.
      Möglicherweise sind diese noch A. vaginata sensu strictum zuzuordnen.
      Die Karte von MV zeigt daher ein Mix aus diesen 3 Sippen.
      9. Gliophorus irrigata wird als Sammelart gezeigt. Nach Arnolds gibt es 2
      Arten: eine schmächtige Art mit dünnen Stielen und starker Schleimigkeit
      (typischer Habitus einer Hygrocybe) die als Hygrocybe unguinosa besser
      bekannt ist und eine Art mit Camarophyllus-Habitus, welche nur etwas
      klebrig ist - eben diese H. irrigata. Ich kenne diese H. irrigata nur
      von einen Fundstelle im Maurinetal bei Ollendorf (2231.1). Wenn das
      Artenkonzept von Boertmann stimmt, dann müsste es Übergänge in allen
      Stadien geben. Ich persönlich habe solche noch nicht gesehen und die
      gezeigten Funde von MV stellen alle außer der Ollendorf-Fund Hygrocybe
      unguinosa dar.
      10. Lactarius scrobiculatus in Norddeutschland mag
      erst mal befremden. An dieser Pilzberater-Tagung nahm Prof. Handke und
      Prof. Kreisel teil. Keiner hatte eine Erklärung übrig, warum eine
      Gebirgsart hier plötzlich auftaucht.
    • Online Darstellung der Pilze Deuschlands

      LIebe Pilzfreunde,

      drei aufreibende Wochen mit tagelanger Nachtarbeit liegen hinter mir. Gestern habe ich mit Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, die letzten beiden Bundesländer, für die die DGfM von den Landeskoordinatoren geprüfte Daten erhalten hat, zum Hochladen vorbereitet und verschickt.
      Einige Länder enthalten durch Mehrfacheingaben noch Dopplungen, einige Länder haben erst einen Teil der Daten bereitgestellt. Trotzdem ist dies, was in den letzten Wochen passiert ist, ein Quantensprung.
      Die Online-Darstellung ist noch weit davon entfernt fehlerfrei zu sein und auch die Daten sind es nicht. Wir bemühen uns die Fehler möglichst auszumerzen sind dabei aber auf eure Mitarbeit angewiesen.
      Fehlfunktionen des Online Darstellungsprogram bitte direkt hier posten oder an mich mailen. Die Entwickler erhalten von uns eine Fehlerliste der gesammelten Fehler. Eingabefehler bitte an die Landeskoordinaten melden: dgfm-ev.de/landeskoordinatoren, Gravierende Fehler, wie durch Tippfehler entstandende "Neufunde für Deutschland" oder ähnliches können auch sofort von der Online-Plattform entfernt werden.

      Viel Spass mit der neuen Plattform

      Euer

      Martin Schmidt
    • Pilz aus Thüringen

      Hallo Pilzfreunde,

      bin momentan bei Literatur-Daten aus dem Boletus. Habe in der Publikation von R. Doll Jahrgang 21 (1) Seite 50 unten einen Fund aus Thürigen von F. Gröger gefunden. Immer diese versteckten Funde, man sollte diese aber berücksichtigen. Auf den online-Seiten von Thüringen fehlt dieser Fund! Also Freunde, bitte ergänzen. Ich habe schon mit meinem Bundesland alle Hände voll zu tun.
    • Hallo in die Runde,

      Frage: wie komme ich zu den E-Mails der einzelnen Landeskoordinatoren?

      Auf der Suche danach lande ich unter Mitarbeiter bei den einzelnen Ländern.
      Wenn ich Mecklenburg-Vorpommern anklicke, dann kommt der Landeskoordinator Oliver Duty, Rostock. Gut, nun möchte ich aber Herrn Duty kontaktieren, da ich Fragen zu einem Kartierungspunkt habe, und klicke auf seinen Namen. Was dann kommt sind die kartierten Fundstellen von Herr Duty, aber eine E-Mail bekomme ich nicht, das ist schade.
      Selbiges in Thüringen, Hessen und in Baden-Würtemberg kommen alle Landeskoordinatoren und Mitarbeiter. Weitere Länder wollte ich jetzt nicht testen.

      Ein Beispiel: ich sehe mir die Deutschland-Karte von Ramaria subdecurrens an. Da ist auffallend, dass neben dem Kartierungspunkt in Bayern, der zudem eine falsche leg. Angabe hat, noch ein weiterer Kartierungspunkt (neben TK 4229) in Mecklenburg-Vorpommern ist. Da R. subdecurrens bislang im Nadelwald oder auf Häcksel unter Nadelbäumen wuchs, finde ich den Fund in Mecklenburg-Vorpommern fraglich, da der Nationalpark Jasmund, durchweg ein Buchenwald ist. Es kann aber auch sein, dass der Fund in einem Bereich wuchs wo keine Buchen standen. Das ist aber nicht zu erkennen. Bei den Angaben zu dem Fund ist lediglich AGM Hamburg zu sehen und als Erfasser ist M. Wiehle angegeben. Da der Landeskoordinator für der Daten der Länder zuständig ist, würde ich gerne diesen kontaktieren um nachzufragen ob es Herbarmaterial von dem Fund gibt oder zumindest Bilder bzw. Aufzeichnungsprotokolle der Maro- Mikromerkmale. Zumal das ein sehr seltener Fund.

      Ist es also möglich ein E-Mail Adresse bei den Landeskoordinatoren anzugeben, oder habe ich da etwas übersehen.

      Grüße
      Josef
    • Rügen nur Laubwald

      Hallo Josef,

      auf dem Jasmund von Rügen gibt es auch Nadelwaldparzellen - dennoch ist dort überwiegend Buchenwald. Man kann das auch online über das Geoportal von MV ersehen. Am besten mit den Luftbildern der Infrarotaufnahmen.
      Wegen Ramaria subdecurrens wende dich am besten an die Hamburger Pilzexperten selber, welche in MV schon öfter eine Arbeitswoche der Pilze geleistet haben. Am ehesten kann dir G. Schmidt-Stohn und J. Hechler hierbei weiter helfen. Wenn es heikle und seltene Arten sind, dann hinterlegen sie fast immer Belege. Diese sind privat oder in Klein Flottbeck von Hamburg zu bekommen. Ich denke, das dort eine Möglichkeit offen ist.