Phytoparasit an alpiner Salix

    • Phytoparasit an alpiner Salix

      Liebe Freunde der Phytoparasiten,

      für diese Pilzgruppe habe ich eigentlich nicht viel übrig, aber wenn sie auf 2200 Metern Höhe wachsen und derart aufdringlich beachtet werden wollen, dann mache ich mal eine Ausnahme. Da dieser Pilz da oben sehr häufig war, gehe ich davon aus, dass die Kenner was dazu sagen können. die Mikroskopie könnte ich nachliefern, ein Beleg ist vorhanden.

      Gruß

      Helmut

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    • Hallo in die Runde,
      hier meldet sich ein neuer Freund der Phytos, der eigentlich schon länger mit den Inocyben Freundschaft schließen wollte, aber seit ich vergangene Woche eine "Rißpilzbesessene" längere Zeit bei der Arbeit beobachten durfte, belasse ich es erstmal bei freundlichem Wohlwollen.
      Und ausgerechnet die befragte Art gehört wahrscheinlich zur Gattung Melampsora, die auch noch auf Salix wohl zu den schwierigsten gehört, so ungefähr wie die Incoyben den "Blätterpilznormalo" fordern, wenn man nach neuen Erkenntnissen bestimmen möchte.
      Mehr kann ich dazu auch nicht beitragen, vielleicht meldet sich eine/r der wenigen Experten/innen.
      Schöne Farben und Formen gibt es ja auch bei den Inocyben zu beobachten, aber mehr begeistert bin ich von den Pflanzenparasiten.
      Herzliche Grüße
      P. Püwert.
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    • Hallo Helmut,

      obwohl der Thread ein bisschen sehr alt ist, möchte ich gern noch 1-2 Sätze zu dieser Anfrage sagen. Ich beschäftige mich auch seit einem knappen Jahr ursprünglich mehr oder minder unfreiwillig auch mit Phytos; inzwischen schon mit richtig Elan. ;)

      Ich stimme mit Peter überein, dass du definitiv einen Rostpilz gefunden hast; ob das nun eine Melampsora ist oder nicht, lasse ich dahingestellt.

      Jule hat uns während ihres Workshops zur DGfM-Tagung den guten Rat geben. Lasst Weidenroste und Pappelroste sein. Wir haben auch gemeinsam versucht einen Weidenrost herauszubekommen. No Chance. :D Pappelroste; zumindest die beiden an Schwarzpappel(hybriden) bekommst du ganz gut raus.

      Ansonsten wäre es gut, wenn du dich mit der Thematik näher befassen willst, den Klenke/Scholler zu besorgen. Ein großartiges Buch und so schön selbsterklärend. Für mich ist das Hauptproblem bei den Phytos immer noch die Wirtspflanzenbestimmung/bzw. auch Gattungsbestimmung. Damit habe ich immer noch am meisten Probleme. Der Rest ist ein kurze Blick ins Mikro und ein paar Schlüsselschritte.

      Wichtig bei solchen Anfragen sind übrigens auch Mikrobilder, Sporengrößen usw. Wenn du wieder einen interessanten Phyto findest; bevorzugt einen Rostpilz oder falschen Mehltau, dann melde dich bitte.

      l.g.
      Stefan
      Auf der Suche nach dem heiligen (Pilz)Gral ;)