Mycobank erweitern

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    • Mycobank erweitern

      Hallo zusammen,

      ich habe mal alle Datensätze aus der Mycobank abgerufen und abgespeichert, bin also nicht in die Datenbank eingebrochen o.ä. Enorme Datenmenge. Daraus werde ich mir eine Datenbank aufbauen. Sind die Daten Allgemeingut? Es sind ja die zusammengefassten Daten aus zig Veröffentlichungen, die wiederum der Mycobank nicht gehören. Und da man ja jetzt anscheinend oft sogar schon eine Mycobanknummer zur Neuveröffentlichung benötigt... Also, ich präziziere meine Frage: Darf ich die Datensätze (mit Zitat zur Not oder weil ich es muß) allgemein als Datengrundlage veröffentlichen, in Anwendungen zur Verfügung stellen und so weiter?
      Meine Ur-Idee war, eine Datengrundlage für Smaff - Auswertungen zu besitzen, aber man könnte natürlich auch zusätzliche Tabellen erzeugen und einbinden, die z.B. deutsche Namen (ich weiß, ist nicht besonders wissenschaftlich, aber mir hilft der Name gelegentlich erst auf die Sprünge), eigene oder freigegebene Fotos, Fundorte, Gattungsmerkmale oder z.B. die ncbi - Genbank-Datensätze usw. enthalten könnten.
      Da die Datenbank den Stand von ca. 11/2012 hätte und ich natürlich nicht in der Lage bin, diese aktuell zu halten, wäre es z.B. eine Möglichkeit, die Datensätze, die man gerade benutzt, jeweils wieder (im benutzten Prog) online abzufragen (natürlich nur nach Genehmigung durch den jeweiligen User) und dadurch die Offline - Datenbank relativ aktuell zu halten.
      Oder kann man Mycobank oder Index Fungorum schon offline nutzen?
      Ich bin neugierig auf eure Meinungen, Ideen und Kommentare.

      LG, Jens
    • Hallo Jens,

      bevor Du mit einer eigenen Taxon-Datenbank anfängst: hast Du mal darüber nachgedacht, Dich einem der bestehenden Projekte anzuschließen?

      Eine zentrale Person ist Frank Dämmrich, der die Taxon-Liste für Mykis verwaltet. Eigentlich wurde in Drübeck auch versprochen, dass diese Liste demnächst mal auf der DGfM-Homepage zum 'runterladen bereitgestellt würde - genau für solche Zwecke wie Du sie beschreibst.

      Fotos der Arten werden zur Zeit z.B. von Eric Strittmatter in der fungiworld.com-Datenbank gesammelt. Auch hier hilft ein großes Projekt mehr als viele kleine.

      Es wäre wichtig, dass zumindest alle Deutschen Projekte, die sich irgendwie mit Kartierungsdaten, Bestimmungen etc. beschäftigen, auf dieselben Taxa beziehen. Nur dann lassen sich die Daten zusammenfügen.
      Zu allen Taxa auch deren Trennmerkmale zu erfassen, sprengt den bisher gesteckten Rahmen, wäre aber natürlich irgendwann die Voraussetzung für einen synoptischen Schlüssel. Da schwebt mir schon seit vielen Jahren eine Idee für eine Software-Lösung im Kopf 'rum, die ich aber leider wohl erst nach der Pensionierung weiterverfolgen kann ;(

      Grüße,


      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,

      bevor Du mit einer eigenen Taxon-Datenbank anfängst: hast Du mal darüber
      nachgedacht, Dich einem der bestehenden Projekte anzuschließen?
      es ist nicht meine Taxon Datenbank, sondern die von MycoBank geführte. Meiner Meinung nach sollte sie sowieso öffentlich herunterladbar sein. Besonders, weil sie schon ein quasi-Muss ist. Von bestehenden Projekten habe ich bisher zu wenig mitbekommen.
      Eine zentrale Person ist Frank Dämmrich, der die Taxon-Liste für Mykis
      verwaltet. Eigentlich wurde in Drübeck auch versprochen, dass diese
      Liste demnächst mal auf der DGfM-Homepage zum 'runterladen
      bereitgestellt würde - genau für solche Zwecke wie Du sie beschreibst.
      Frank, bitte melde dich!
      Fotos der Arten werden zur Zeit z.B. von Eric Strittmatter in der
      fungiworld.com-Datenbank gesammelt. Auch hier hilft ein großes Projekt
      mehr als viele kleine.
      Es war von mir ja auch nur ein Brainstorm-Gedankengang. Erics Seite halte ich für sehr wertvoll und mit viel Zeit und Gehirnschmalz gefüllt.
      Es wäre wichtig, dass zumindest alle Deutschen Projekte, die sich
      irgendwie mit Kartierungsdaten, Bestimmungen etc. beschäftigen, auf
      dieselben Taxa beziehen. Nur dann lassen sich die Daten zusammenfügen.
      Also, welche bessere Grundlage als Mycobank oder Index fungorum gibt es da? Und Mycobank habe ich. Ich hatte auch schon darüber nachgedacht, auch IF herunterzuladen. Nur, macht der Zeitaufwand das Resultalt sinnvoll?
      Zu allen Taxa auch deren Trennmerkmale zu erfassen, sprengt den bisher
      gesteckten Rahmen, wäre aber natürlich irgendwann die Voraussetzung für
      einen synoptischen Schlüssel. Da schwebt mir schon seit vielen Jahren
      eine Idee für eine Software-Lösung im Kopf 'rum, die ich aber leider
      wohl erst nach der Pensionierung weiterverfolgen kann
      Ich hatte schon extra nur Gattungsmerkmale geschrieben. Aber, wo soll man anfangen? Ich habe akribisch jahrelang eine Excel Tabelle zu europäischen Taxa geführt. Damit habe ich aber dann auch irgendwann auf Grund meiner mykologischen und "geistigen" Weiterentwicklung aufgehört. Das hat mir im Nachhinein nur zu einer gewissen Übersicht verholfen. Hätte ich mich mal sofort daran zurück erinnert, dass ich auch programmieren kann, hätte ich mir den einen oder anderen Tag Tipparbeit ersparen können. Jedenfalls vernetzt die Mycobank-Basis theoretisch alle anderen Ansätze.

      Zur deiner Software-Lösung kannst du mich übrigens gerne privat kontaktieren, bevor sie in dieser schnelllebigen Zeit schon überholt ist....

      LG, Jens
    • Hallo Jens,

      die Kartierungsbeauftragten der Länder unter der Leitung von Martin Schmidt hatten beschlossen, die Artenreferenzliste von Mykis als Basis für alle Kartierungsprogramme in Deutschland zur Verfügung zu stellen. Die Programme der Landesämter in Sachsen und Bayern z. B. arbeiten schon mit dieser Referenzliste.
      Da eine Schnittstelle zu DGfM 2000 und der Onlinekartierung existiert, sind auch diese beiden Artenlisten durch eine Art_ID mit der Taxrefliste verknüpft.
      Eine Bereitstellung auf der DGfM Homepage ist angekündigt und wird von Martin Schmidt realisiert werden. Interessenten an dieser Liste könnten sich bis dahin direkt an mich wenden.
      Natürlich ist der nomenklatorische Stand eine Momentaufnahme, die ständiger Pflege bedarf und nie alle „Wünsche“ erfüllen kann.
      Diese Taxrefliste wird von mir zentral gepflegt und unter Mithilfe von Gattungsspezialisten auf den neuesten Stand gebracht. Die Liste wird auch immer mit den Onlineportalen Mycobank und Index fungorum abgeglichen. Diese beiden Welt-Datenbänke enthalten jeweils ca. 500 000 Datensätze und können m. E. auf Grund dieser Datenmenge nur als Bibliothek verwendet werden. Die rechtliche Nutzung als Download ist mit nicht bekannt.

      Beste Grüße
      Frank
    • Krötenhocker schrieb:

      Also, welche bessere Grundlage als Mycobank oder Index fungorum gibt es da?


      Hallo Jens,

      zunächst klingt es ganz einfach: eine Art ist eine Art - und mycobank ist die Quelle.

      Das wäre vielleicht richtig, wenn es nicht so viele kleine Fallstricke im Detail gäbe: unterschiedliche Artauffassungen, unterschiedliche Schreibweisen, unterschiedliche Ansichten über die Priorität von Synonymen, unterschiedliche Formatierung der Namen (z.B. mit oder ohne Jahreszahl).

      Und dann existieren Millionen von Kartierungs-Fundpunkten, die auf einer Artenliste basieren, die eben nicht so leicht mit mycobank kompatibel ist.

      Wenn es im Wesentlichen um europäische Taxa geht, machen die vielen tropischen und amerikanischen Arten die Listen auch sehr unübersichtlich zur Pflege, was mykobank als Quelle recht "unhandlich" macht.
      Aus meiner Sicht wäre eine europäische Referenzliste als gemeinsame Basis der europäischen mykologischen Vereinigungen das erstrebenswerte Ziel. Erstmal braucht es aber auch eine Referenzliste der Deutschen Taxa, denn wie soll man z.B. eine Deutsche Rote Liste machen, wenn man gar kein einheitliches Verständnis darüber hat, welche Taxa überhaupt in Deutschland vorkommen?

      Wie Du siehst, gibt es durchaus Gründe, sich die Arbeit einer eigenen Liste zu machen, wie es ja auch passiert.

      Grüße,


      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,

      ich denke da z.B. an Teilmengen der Datenbank. So könnte man einfach ein Häckchen machen und bekommt nur noch europäische oder deutsche Taxa angezeigt. Natürlich müsste man diese Daten einpflegen, aber teilweise sind sie in Mycobank schon drin. Die unterschiedliche Formatierung der Namen kann man im Frontend ausgeben, wie man möchte.
      Und dann existieren Millionen von Kartierungs-Fundpunkten, die auf einer
      Artenliste basieren, die eben nicht so leicht mit mycobank kompatibel
      ist
      Sofern man sich über die Synonymisierung einig ist, kann man doch bestimmt die Datensätze passend zusammen ausgeben.
      Ein Vorteil einer offline-Mycobank wäre die Möglichkeit, zu allen vorhanden Datensätzen der Taxrefliste die Mycobank-Nummer ermitteln zu können und damit dann die Taxrefliste automatisch abgleichen zu können(natürlich mit menschlicher Kontrolle, wenn es Änderungen gibt). Ich habe es ja jetzt auch geschafft, aus den Webseiten, die Mycobank ausgibt, die wesentlichen Daten herauszufiltern.

      Der enorme Zeit- und Arbeitsaufwand einer selbstgeführten Liste würde dann, wenn jeder die gleiche Datenbank benutzt, durch eine Kommentar- oder Updatemöglichkeit durch einzelne auf alle aktiven Nutzer aufgeteilt, vorrausgesetzt, sie erlauben den Online-Abgleich mit einer Zentral-Datenbank. Dort könnte man dann die Kommentare oder Update-Vorschläge veröffentlichen und diskutieren. Ist jetzt bestimmt nicht bis zu Ende gedacht, aber die Möglichkeiten einer dezentralen Bearbeitung mit zentraler "Kontrolle" wäre doch spannend.
      Ich würde gerne die Kommentare zur Artauffassung verschiedener Ascos oder Basidios von z.B. IngoW oder AndreasG zum gefundenen Datensatz lesen können, wenn ich die Synonyme vor Augen habe. Sofern die Genannten dazu eine Meinung hatten...

      LG, Jens
    • Krötenhocker schrieb:

      Der enorme Zeit- und Arbeitsaufwand einer selbstgeführten Liste würde dann, wenn jeder die gleiche Datenbank benutzt, durch eine Kommentar- oder Updatemöglichkeit durch einzelne auf alle aktiven Nutzer aufgeteilt, vorrausgesetzt, sie erlauben den Online-Abgleich mit einer Zentral-Datenbank. Dort könnte man dann die Kommentare oder Update-Vorschläge veröffentlichen und diskutieren. Ist jetzt bestimmt nicht bis zu Ende gedacht, aber die Möglichkeiten einer dezentralen Bearbeitung mit zentraler "Kontrolle" wäre doch spannend.


      Hi Jens,

      da gebe ich Dir Recht. Konsequenterweise solltest Du dann aber Deine Programmierkenntnisse Mykobank anbieten, anstelle selbst mit einem Abzug der Daten von Stand Nov. 2012 irgendwas neues zu basteln. Im Zeitalter von Apps und Cloud ist jede weitere lokale Kopie von Daten erstmal ein Rückschritt.

      Die Deutsche TaxRef-Liste dient ja primär dazu, die bestehenden Kartierungs-Tools, die technologisch im Kern aus dem letzten Jahrtausend stammen, weiter zu pflegen. In den nächsten 10 Jahren kann sich das durchaus erledigen - magst Du nicht mal für die nachwachsende Kartierer-Generation die Mykis-Funktionen als App nachprogrammieren? Aber auch da müsstest Du darauf achten, dass die Artenliste mit den Bestandsdaten kompatibel bleibt. Und auch eine solche neue Server-basierte Datenbank-Anwendung wird vermutlich nicht ganz ohne einen Kern an eigenen Daten auskommen.

      Ich würde es übrigens auch logisch finden, wenn in der TaxRef-Liste die Mykobank-Nummer als Spalte mit enthalten wäre, um sich später z.B. automatisch Aktualisierungen laden zu können. Damit hätte man dann einmalig die Arbeit erledigt, die "alte" Liste, auf der nun mal die Kartierungen beruhen, mit MB als sich abzeichnenden neuen internationalen Standard in Verbindung zu bringen. Umgekehrt könnte man dann auch leichter die Information, ob eine Art in Deutschland vorkommt, nach Mykobank hochladen, falls sich dort jemand für diese Info interessiert.

      Ob das schon so umgesetzt ist, weiß ich allerdings nicht. Das müsste Frank beantworten.

      Grüße,

      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,


      Ich würde es übrigens auch logisch finden, wenn in der TaxRef-Liste die Mykobank-Nummer als Spalte mit enthalten wäre, um sich später z.B. automatisch Aktualisierungen laden zu können.
      .....
      Ob das schon so umgesetzt ist, weiß ich allerdings nicht. Das müsste Frank beantworten.


      eine Mitführung der Mycobank_ID wäre erstmal "nur" Arbeit, die realisierbar ist. Eine automatische Aktualisierung kann ich mir momentan technisch und rechtlich nicht vorstellen.

      Mein Hauptproblem mit Index fungorum und Mycobank ist vorallem die unterschiedliche Auffassung, welcher Name der Gültige ist und welche Synonyme akzeptiert werden. Dort gibt es noch große Unterschiede.


      Beste Grüße

      Frank
    • Hallo Frank,

      ich kenne eure Datenbank ja nicht, habe von dir aber ja netterweise die Daten als Exel-tabelle erhalten.
      Eine automatische Aktualisierung kann ich mir momentan technisch und rechtlich nicht vorstellen.
      Zum Technischen:

      Nehmen wir mal als Beispiel Agaricus augustus Fr. (1838) hat die MB-Nummer: 205947

      Mit dieser Nummer, wenn sie denn in eurer Liste wäre, frage ich die Datenbank ab: mycobank.org/BioloMICS.aspx?Ta…bankNr_=205947&Fields=All
      Aus dem Ergebnis muß ich jetzt nur noch rausfischen, ob die Summary Zeile den gleichen Namen wie die Current Zeile ausgibt, schon weiß ich: es ist der momentan benutzte Name. Ansonsten eben Synonym. Das vergleiche ich direkt mit den eigenen Daten in Spalte A.

      Das mache ich in einer Schleife 28995 mal für alle Taxa und das Prog markiert mir die womögliche Änderung des Status zu Synonym oder andersrum in einer weiteren Spalte. Nur, wo sich was geändert hat, wird dann handverlesen. Ob man der Mycobank dann recht gibt, steht auf einem anderen Blatt, und das kann dann wirklich der Gattungs- oder Art-Experte entscheiden und sich dann aber im negativen Entscheid auch am besten gleich mit Mycobankvorschlägen für eine Änderung einsetzen, damit man nicht nächstes Mal wieder die gleiche Änderung nachschauen muß.

      Das wäre jetzt meine laienhafte erste Vorgehensweise. Bestimmt gehts da noch einfacher, indem man z.B statt alle Felder nur die Felder, die wirklich interessieren, abfragt.


      Zum Rechtlichen:

      Ob ich da jetzt eine Abfrage mache oder meine Software 28995 Abfragen sollte doch eigentlich egal sein.
      Ich nutze doch nur das Frontend der DB und dringe da nirgens ein.


      Jetzt fangt bitte noch nicht an, eine weitere Spalte mit MB-Nummer händisch einzuführen. Wenn meine DB steht, kann man bestimmt automatisiert die MB-Nummer nachtragen.
      Wenn ich das in absehbarer Zeit allerdings nicht hinkriege, werde ich mich selbstverständlich noch mal melden.

      LG, Jens
    • Hallo Jens,

      Meine Ur-Idee war, eine Datengrundlage für Smaff
      - Auswertungen zu besitzen, aber man könnte natürlich auch zusätzliche
      Tabellen erzeugen und einbinden, die z.B. deutsche Namen (ich weiß, ist
      nicht besonders wissenschaftlich, aber mir hilft der Name gelegentlich
      erst auf die Sprünge), eigene oder freigegebene Fotos, Fundorte,
      Gattungsmerkmale oder z.B. die ncbi - Genbank-Datensätze usw. enthalten
      könnten.
      ich finde den Gedanken, eine umfangreiche Pilzdatenbank zu erstellen, ebenfalls sehr spannend.
      Selber habe ich nach 2002 auch damit angefangen, mal ein Konzept zu entwerfen und Daten zu erfassen. Insgesamt befinden sich z.Zt. 7.969 Datensätze zu Blätterpilzen in meiner Tabelle (allerdings nicht mehr auf aktuellem Stand).
      Die Gattungs- und Artnamen stammen aus den Inhaltsverzeichnissen diverser Bücher (Scans aus: Abbildungsverzeichnis 2002, Moser, Horak, Cetto, Dähncke, Cosmos Laux) und aus dem Internet (Index Fungorum u.a).
      Zu einem Teil habe ich diese mit den Angaben aus der mir zur Verfügung stehenden Literatur um bestimmungsrelevante Merkmale ergänzt. In den letzten Jahren habe ich das jedoch nicht mehr so intensiv bzw. nur sporadisch weiter betrieben. Die Erfassung einiger Merkmale muss sicherlich noch einmal überdacht und ggf. angepasst werden (z.B. Sporenfarben, Durchschnittsmaße und Quotient für Sporengrößen und verschiedene Angaben zu Hutfarben etc.).

      In Erics Forum (fungiworld.com) hatte ich im Dez. 2005 einen Auszug mal vorgestellt. Leider funktioniert der Link nicht. Ich füge deshalb einen rel. aktuellen Auszug als ZIP-Datei bei.
      Vielleicht findest Du die Eine oder Andere Anregung.

      Beste Grüße
      Udo
      Dateien
      Beste Grüße
      Udo

      Eine Anhäufung von Tatsachen ist ebenso wenig eine Wissenschaft wie ein Haufen Steine schon ein Haus ist. (H. Poincaré)

      Meine Pilzfotos im Internet:[/size][/b]
      fotocommunity.de/pc/pc/mypics/496395

      Avatar: Oudemansiella mucida, Buchen-Schleimrübling
    • Hallo Udo,

      und die Daten hast du für alle 8000 Datensätze erarbeitet? Das mit dem aktuellen Stand, also ob sich mal ein Name geändert hat, wäre ja egal, denn das ändert nichts an den Merkmalen. Man müsste dann eben die Bestimmungsmerkmale des nun zum Synonym gewordenen Namens beim neuen Namen ausgeben. Einer der Gründe, weshalb habe ich mir die Mycobank-Daten geschnappt habe, sind Synonymverknüfungen und die womöglichgen Synonyme. Man könnte also unabhängig vom aktuellen Namen trotzdem relevante Merkmale anzeigen lassen und vorhandene Datensätze muß man nicht portieren.
      Würdest du die Daten denn zur Verfügung stellen, wenn ich die (bis jetzt ja noch nicht vorhandene) Datenbank um solche Such- oder Ergebnisfelder erweitern würde?


      LG, Jens
    • Hallo Wolfgang,

      Wie antworte ich denn hier gezielt auf ein Beitrag? Kann man die Forenansicht auf so eine Ansicht wie in pilzepilze umstellen?
      Konsequenterweise solltest Du dann aber Deine Programmierkenntnisse Mykobank anbieten ...
      Mykobank ist doch fertig. Warum sollten die Hilfe brauchen?

      magst Du nicht mal für die nachwachsende Kartierer-Generation die
      Mykis-Funktionen als App nachprogrammieren? Aber auch da müsstest Du
      darauf achten, dass die Artenliste mit den Bestandsdaten kompatibel
      bleibt. Und auch eine solche neue Server-basierte Datenbank-Anwendung
      wird vermutlich nicht ganz ohne einen Kern an eigenen Daten auskommen.
      Apps werden in Java oder C programmiert. Da müsste ich mich erst reinarbeiten. Ausserdem (soweit ich weiß) kann man für Apple nur mit Applegeräten proggen (fällt für mich schon wegen der restriktiven Firmenpolitik flach). Es würde also maximal 'ne Android-App werden. Der Vorteil einer App, man könnte direkt vom geräteeigenen GPS die Koordinaten auf Wunsch vor Ort übernehmen. Und die das nicht auf den Meter genau wollen, da lässt man dann die letzten Stellen der Koordinaten bei der Übertragung an Mykis weg.
      Der wahre Wert der Bestandsdaten liegt m.M.n. darin, zu wissen, welche Arten z.B. in D oder in Europa vorkommen und welche Funde wo und wann gemacht wurden. Komptibilität kann man jederzeit über die schon vorhanden ID-Nummern der Datensätze, wie schon zwischen den beiden Kartierungen vorhanden, erzeugen, spätestens mit der MB-Nummer in einer Spalte.
      Nun, von Cloud und Co. halte ich nur bedingt was. Geht der Cloudbetreiber pleite, sind die Daten weg.
      Ich dachte sowieso eher an eine Offline-Datenbank für jeden, die sich nur ab und an auf Wunsch mit einer Serverdatenbank synchronisiert. Dann ist es nämlich auch möglich, offline für sich selbst Bilder, die einem nicht gehören, direkt mit den Datensätzen zu verknüpfen, wie auch Bilder allgemein zur Verfügung zu stellen, für die man die Rechte besitzt.

      Alles erst mal angedacht. Grundsätzlich steht einer App (in welcher Form auch immer) ja nicht so viel im Weg. Ausser das ich Mykis nicht habe. Woher bekomme ich es oder ist es eine Online-Anwendung?

      LG, Jens
    • Hallo Jens,


      und die Daten hast du für
      alle 8000 Datensätze erarbeitet?
      Nein, nicht für alle. Lediglich für 350 Arten entsprechend der Beispieldatei.
      Für Insgesamt 5.200 Arten sind gattungsspezifische Merkmale (z.B. Sporenfarben) entsprechend den Beschreibungen im "Schlüssel zur Gattungsbestimmung" von Bresinsky & Besl (Rengensburger Mykologische Schriften, Band 11) eingearbeitet.
      Ferner befinden auch viele Arten darunter, die nicht in Europa vorkommen.
      Auch gibt es noch eine Reihe von Datensätzen, die mehrfach vorhanden sind, jedoch mit unterschiedlicher Schreibweise (je nach Quelle und und Fähigkeit der Texterkennung). Diese müssten eliminiert werden und/oder bereits vorhanden Daten zugeordnet werden.
      Für eine komplette Bearbeitung / Überarbeitung würde ich heute in erster Linie das Pilzkompendium von Ludwig und evtl. Funga Nordica verwenden. Außerdem würde ich die "bestimmungsrelevanten" Merkmale auf die wirklich notwendigen beschränken.


      Würdest du die Daten denn zur Verfügung
      stellen, wenn ich die (bis jetzt ja noch nicht vorhandene) Datenbank um solche
      Such- oder Ergebnisfelder erweitern würde?
      Selbstverständlich. So eine Datensammlung sollte, wenn sie dann fertig ist, allen Interessierten kostenlos zur Verfügung stehen.

      Beste Grüße Udo
      Beste Grüße
      Udo

      Eine Anhäufung von Tatsachen ist ebenso wenig eine Wissenschaft wie ein Haufen Steine schon ein Haus ist. (H. Poincaré)

      Meine Pilzfotos im Internet:[/size][/b]
      fotocommunity.de/pc/pc/mypics/496395

      Avatar: Oudemansiella mucida, Buchen-Schleimrübling
    • Hallo Udo,

      Ich hatte mich schon über die Anzahl gewundert. Meine von mir erstellte Excel-tabelle hat nämlich nur so um die 4000 lamellige Basisdios. Gesamtzahl lässt sich schlecht sagen, da ich einzelne Blätter mit den Ordnungen habe. Sind aber auch viele europäische Arten dabei.
      Finde ich aber klasse, dass deine Daten mit einfliessen würden. Ich habe sehr viele deutsche Namen mit erfasst, obwohl ich heute fast nur noch die lateinischen gebrauche, aber gerade für Anfänger oder um einen schnellen Hinweis auf eine herausragende Eigenschaft zu erhalten, ist der deutsche Name bestimmt manchmal ganz hilfreich (oder wenn einem der lateinische mal wieder partout nicht einfallen will..).

      LG, Jens

      @Wolfgang: Hatte schon vor längerer Zeit schriftlich versucht, Mitglied in der DGfM zu werden. Ist der Brief nicht angekommen? Abgebucht wurde jedenfalls noch nichts.
    • Hallo an alle,

      Das Thema nimmt Fahrt auf!

      ...so viele Fragen an mich:

      Krötenhocker schrieb:

      Kann man die Forenansicht auf so eine Ansicht wie in pilzepilze umstellen?

      Leider nein. Das kann man bei den gängigen Forensoftware-Programmen beines Wissens nur bei vBulletin, was ich für dieses Forum aus anderen Gründen verworfen hatte (weiß nicht mehr warum).

      Krötenhocker schrieb:

      @Wolfgang: Hatte schon vor längerer Zeit schriftlich versucht, Mitglied in der DGfM zu werden. Ist der Brief nicht angekommen? Abgebucht wurde jedenfalls noch nichts.

      Sorry, da bin ich der falsche Ansprechpartner. Es gab im Sommer letzten Jahres einen Wechsel der Zuständigkeit von Tanja Böhning zu Peter Welt, vielleicht ist der der Brief da irgendwie abhanden gekommen?

      Krötenhocker schrieb:

      Ausser das ich Mykis nicht habe. Woher bekomme ich es oder ist es eine Online-Anwendung?

      Bei Frank Dämmrich, hier. Mykis ist eine Microsoft Access-Anwendung mit lokaler Datenbank.

      Krötenhocker schrieb:

      Ich dachte sowieso eher an eine Offline-Datenbank für jeden, die sich nur ab und an auf Wunsch mit einer Serverdatenbank synchronisiert. Dann ist es nämlich auch möglich, offline für sich selbst Bilder, die einem nicht gehören, direkt mit den Datensätzen zu verknüpfen, wie auch Bilder allgemein zur Verfügung zu stellen, für die man die Rechte besitzt.

      Wenn Du wirklich Zeit und Lust hast, sowas zu programmieren, sollten wir uns tatsächlich mal genauer austauschen. Dann würde ich Dir meinen lange gehegten Wunsch in diese Richtung mal vorstellen wollen - vielleicht ergeben sich ja Synergien.

      UdoA schrieb:

      So eine Datensammlung sollte, wenn sie dann fertig ist, allen Interessierten kostenlos zur Verfügung stehen.

      Das Zusammentragen aller Trennmerkmale für alle Arten ist tatsächlich eine Mammutaufgabe, die einer allein nicht bewerkstelligen kann. Das würde nur über ein großes Team und langer Zeit funktionieren. Da aber leider in jeder Gattung auf andere Merkmale zu achten ist, wäre der erste Schritt allein die Merkmals-Checklisten. Und dann eine Software, die die Merkmale nicht in Spalten sondern Zeilen verwaltet, weil man so jederzeit dynamisch weitere Merkmale aufnehmen kann. Und die online ist oder sich zumindest synchronisieren kann...

      Grüße,


      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,

      Zu deinem Mykis - Link:
      da bekomme ich nur ein Update??? Darin soll ich dann auch noch bestätigen, das ich das Original erworben habe???
      Funzt so nicht oder ich bin zu doof.
      Oder benötige ich Access? Das würde dann aber ganz viele potentielle Nutzer ausschliessen.


      Aaaaaaah, ich habe jetzt in deinem Beitrag entdeckt, dass du die Zitate mit Namen versehen kannst... Ok, dass macht es übersichtlicher.

      Wolfgang Prüfert schrieb:

      Wenn Du wirklich Zeit und Lust hast, sowas zu programmieren, sollten wir uns tatsächlich mal genauer austauschen. Dann würde ich Dir meinen lange gehegten Wunsch in diese Richtung mal vorstellen wollen - vielleicht ergeben sich ja Synergien.
      Also die DB mach ich auf alle Fälle. Ich muß aber parallel noch Smaff weiter entwickeln. Da wären z.B. noch die Möglichkeiten zu Mittelwertvergleich(en) fertig zu stellen. (AK_CCM hatte da auch noch einen grafischen Wunsch) Du kannst mir aber gerne jederzeit deinen Wunsch per PM mitteilen. Ich verspreche hiermit öffentlich, diesen dann auch geheim zu halten, obwohl ich ja ansonsten eher für mehr Glasnost bin. Aber da es bei Wünschen ja ins persönliche geht....


      LG, Jens
    • Hallo Jens,

      da bekomme ich nur ein Update??? Darin soll ich dann auch noch bestätigen, das ich das Original erworben habe???
      Funzt so nicht oder ich bin zu doof.
      Oder benötige ich Access? Das würde dann aber ganz viele potentielle Nutzer ausschliessen.


      auf der Homepage sind jeweils nur Updates von Mykis downloadbar. Das Gesamtprogramm stellt die AGsM als CD für eine Schutzgebühr von 10 € (inkl. Versand etc.) zur Verfügung. Ein eigenes Access (Office) ist nicht nötig, da auf der CD ebenfalls ein Runtimemodul von Access zur Verfügung steht.

      Beste Grüße

      Frank