Notfalldiagnostik bei Pilzvergiftungen

Notfalldiagnostik bei Pilzvergiftungen

Der Kurs wurde bereits 2016 unter gleicher Leitung mit gleichen Inhalten und gleichen zeitlichen Abläufen durchgeführt und ist bei vollständiger Teilnahme als Fortbildung für DGfM-PSV anerkannt.

5. - 7. April 2019, Wochenendlehrgang in Verbindung mit dem NABU-Gut Sunder (Veranstalter).

NABU-Gut Sunder, 29308 Winsen/Aller, OT Meißendorf

Preis 259,00 € incl. Verpflegung ohne Übernachtung

239,00 € für NABU-Mitglieder; Sonderwünsche bitte bei der Anmeldung auf Gut Sunder erfragen.

Information und Anmeldung: Tel. 05056 970 111, 08.30 – 12.30 Uhr

https://niedersachsen.nabu.de/…natur-erleben/gut-sunder/

Dieser Wochenendkurs richtet sich ausschließlich an Pilzsachverständige DGfM, geprüfter Pilzberater oder Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit vergleichbarer Qualifikation. Die Teilnehmer müssen u. a. ein eigenes Mikroskop mitbringen und Erfahrung im Mikroskopieren von Pilzen besitzen.

Hauptsächlich in der Pilzsaison, wenn sich die Vergiftungen häufen, benötigen Krankenhäuser oftmals die Unterstützung einer Pilzexpertin/eines Pilzexperten. Viele Pilzkenner verfügen über eine hervorragende Artenkenntnis, trauen sich aber nicht, ihre Kenntnisse anzubieten und möchten erst einmal prüfen, ob sie sich der Aufgabe stellen wollen.

Der Schwerpunkt des Kurses liegt auf praktischen Übungen und Verfahren, die sich bewährt haben. Makroskopische und mikroskopische Versuche und Analysen von Exsikkaten, tiefgefrorenen Pilzen und Frischmaterial soweit vorhanden. Die Analyse unterschiedlich zubereiteter Pilze soll die Teilnehmer im Umgang mit Pilzvergiftungen sicher machen. Kleinthemen wie z. B. Befund und Ergebnisformulierungen, Rechnungserstellung, Hygiene, Möglichkeiten und Grenzen der mykologischen Notfalldiagnostik runden das Wochenende ab. Bei vollständiger Teilnahme wird der Kurs für DGfM-Mitglieder als Fortbildung anerkannt.


Lehrgangsbeschreibung

Ort, Termin, Dauer
NABU-Gut Sunder bei 29308 Winsen/Aller (Meißendorfer Teiche)

Freitag 05.04.2019, 19.00 Uhr – Sonntag 07.04.2019, 14.00 Uhr

Kursdauer: etwa 15 Stunden


Leitung
Bettina Haberl

PSV DGfM, Abteilung für klinische Toxikologie, Klinikum rechts der Isar, TU München

Sprecherin des DGfM-Fachausschusses „Pilzverwertung u. Toxikologie“

Mitglied in der Arbeitsgruppe III der Gesellschaft f. Klinische Toxikologie


Harry Andersson

PSV DGfM, DGfM-Referent, Mitglied im DGfM-Fachausschuss „Pilzverwertung und Toxikologie“

Sachkundiger im Fachausschuss 5 „Obst, Gemüse, Pilze“ d. Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission

Vorkenntnisse und Voraussetzungen der Teilnehmer
Pilzsachverständige DGfM, geprüfte Pilzberater oder vergleichbare Qualifikation.

Der Umgang mit dem eigenen Mikroskop ist zwingende Voraussetzung für diesen Kurs

Maximale Teilnehmerzahl: 15


Mitbringen
Mikroskop, Mikroskopierzubehör, Fachliteratur,

Verlängerungskabel mit Mehrfachsteckdose (1,5 m – 3 m)


Chemikalien soweit vorhanden: Melzers Reagenz, KOH 20 %, Salzsäure 25 %, Kongorot, Ethanol (vergällt) 70 % 100 ml, Brilliant-Kresylblau, Kongorot, Patentblau V, SV, Guajak, FeSO4.

Wunsch: Bitte eingefrorene Pilze, Exsikkate und – falls vorhanden - Frischpilze mitbringen (Speise- u. Giftpilze)

Dateien

  • Ablauf.odt

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