Posts by B.Tuber

    Ich bestimme ungerne Pilze nur nach einem Foto. Wenn man keine mikroskopischen Merkmale prüfen kann, diesen Fund würde ich für Psathyrella spadicea halten (neuerdings Homophron spadiceum). Kann man ganz leicht an Hand der Cheilozystiden prüfen, welche an der Spitze Kristalle vorweisen (nicht alle Zystiden bzw. juvenile zeigen dieses Merkmal). Am Fundort müsste eigentlich Holz sich im Boden sich befinden oder eine Wurzel.

    Hallo Frank,


    ich habe angenommen, es wird in Zukunft ein gänzlich neues Kartierungsprogramm geben. Manche Leute wollen nicht mit Access arbeiten. Mir persönlich ist manche Schrift auf Mykis zu klein und das Programm ist zu zeitraubend.

    Wenn die Genetiker feststellen, bei M. rhodosperma und M. mastoidea handelt es sich um die selbige Art - was dann? Bisher hat man nur immer einen Teil von der Doppelhelix sequenziert, um daraus gewissen Schlüsse zu ziehen.

    Möchte mal erfahren wie das neue Datenprogramm der DGfM für die Erfassung von Pilzdaten aussehen wird. Mit welchen Programm muss ein PC ausgestattet sein? Läuft dieses Programm immer noch auf Access, oder ist noch ein besonderes Programm nötig? Wie weit ist die DGfM mit diesem neuen Programm? Wo kann man es beziehen? Es soll die Mykis-Datenbank und DGfM-2000 online ablösen.

    Von A. battarrae kann ich einige Abbildungen nicht empfehlen. Ich persönlich verstehe darunter eine schmächtige Art aus dem Amanitopsis-Komplex, mit anthrazit-grauen Hut, fein genattertem Stiel und das Vorkommen unter Laubgehölzen auf basenreichen Böden. Das Foto in Ryman/Holmasen stimmt fast, wenn es nicht Fichtenwald wäre. Die Volva dort ist untypisch, etwas zu orangebraun und eng anliegend. Die Abbildung in Großpilze Baden-Württembergs zeigt meiner Meinung nach nicht A. battarrae, sondern A. submembranacea. Es ist viel zu viel braune Farbe in der Huthaut vorhanden und das Vorkommen im Fichtenwald ist eher bodensauer (zumindest oberflächlich vorhanden) zu werten. Bei der Abbildung in Breitenbach/Kränzlin (135) hat schon Noordeloos in einer Buchrezension auf eine Fehlbestimmung hingewiesen (Ergebnis: A. submenbranacea). Ich persönlich teile diese Meinung auch, wenn man die Hutfarbe und Form der Volva betrachtet. Cetto bringt ein Foto als A. umbrinolutea, gibt aber keine Böden und Waldtypen an. Man sieht auf seinem Foto die Hutfarbe mit mehr braunen Tönen, aber die Volva ist schon doppelt gekröpft, im oberen Bereich steht sie weit ab vom Stiel. Ein passables Bild fand ich in Dähncke 462, aber es ist Bergfichtenwald angegeben. Moser liefert gleich 2 Abbildungen, Amanita 2 (als A. battarrae) und Amanita 4 (als A. submembranacea). Ich halte bei Abbildungen für die selbige Art aus sauren Fichtenwäldern.

    Die gekröpfte Volva, der deutlich genatterte Stiel, die anthrazit bis grauen Hutfarben und das Vorkommen auf basenreichen Wäldern mit Buche und Hainbuche lassen mich nicht überzeugen - hier liegt die gleiche Art vor wie aus sauren Fichtenwäldern vor. Bei einigen Funden in Norddeutschland kommt am selben Fundort auch A. ceciliae, eine basenliebende Art vor. Amanita vaginata ist es aber auch nicht, haben diese früher aber als Sammelart gehandhabt.

    In Funga Nordica wird A. battarrae aufgeschlüsselt und es werden sogar die Abbildungen aus Dähncke und Ryman/Holmasen zitiert. Auch werden Länder zitiert wie Dänemark und Finnland, es steht nichts von mediterrane Verbreitung. Auch muss man heute mit der Verbreitung immer mit Überraschungen rechnen, zumal Krieglsteiner und Kreisel (Basidiomyceten der DDR) auch schon veraltet sind. Gröger schlüsselt beide Arten, gibt aber für A. battarrae kräftige Fruchtkörper an. Das kann ich von meinen Funden nicht sagen und A. umbrinolutea soll in Norddeutschland auch nicht wachsen. PS. Gröger weißt sogar auf einen Schreibfehler hin, es muss korrekt Amanita battarrae heißen (mit Doppel-R).


    Der Administator von Mykis hat es gut gemeint und über ein Update meine Funde als A. umbrinolutea vereinigt. Ich hatte die Mühe alles wieder umzuordnen, weil ich an eine gleiche Art nicht glaube. Es kommt aber noch dicker, ich habe in einem Mischwald auf Sandboden noch eine weite Amanitopsis mit grauen Hut gefunden, welche ganz schwach sichtbare Natterung auf den Stielen zeigt. Diese kann ich selbst mit den heutigen modernen Schlüsseln nicht bestimmen. Wenn jemand glaubt Amanita wäre leicht bestimmbar, der wird auch eines besseren belehrt.

    Habe noch mal in der Literatur nach Abbildungen gesucht. Was ich damals in der ostdeutschen Zeit als Macrolepiota konradii bestimmt und verstanden habe ist am ehesten in Breitenbach/Kränzlin 4 (250) abgebildet. In Candusso & Lanzoni wird ein Aquarell Tav. 79 gezeigt, was meiner Meinung so leidlich passt (recht schwach schuppiger Hut) und die Stiele zeigen fast keine Natterung. Das kenne ich aber von meinen Funden aus Norddeutschland auch. Die Großpilze von Baden-Württemberg bringen leider kein Foto. Funga Nordica schlüsselt M. rhodosperma nicht, bringt nur M. fuliginosa sensu Krieglsteiner ins Spiel. Gröger schlüsselt M. konradii nicht auf, gibt aber auf die vielen Varietäten von M. mastoidea Hinweise. Hierbei wird auf die Meinung von Erhard Ludwig hingewiesen, der M. konradii für eine gute Art hält.

    Das Foto von Wolfgang Prüfert stimmt mit meinen Funden genau überein. Persönlich habe ich Macrolepiota konradii immer als kleinen Bruder von M. procera verstanden. Die Fruchtkörper erreichen nur nicht deren Größe. Der genatterte Stiel zeigt sich bei ausgewachsenen Exemplaren fast immer. Die Autoren ordneten M. konradii verschiedene Stirps zu. Wenn ich es richtig verstanden habe, so haben Krieglsteiner/Gminder und Breitenbach/Kränzlin, den M. procera-Stips vorgezogen. Heute rechnet man tatsächlich trotz der eindeutiger Stielnatterung M. rhodosperma zu den M. mastoidea-Komplex. Andererseits verwundert es, das wir so wenige Funde von M. mastoidea kartiert haben. Meiner Meinung nach wurde die Art nicht immer richtig angesprochen. M. mastoidea kann auch ganz lichtgrau genatterte Stiele haben.

    Danke für die schnelle Antwort. Ich werde meine Funde noch mal an Hand von Frischpilzen prüfen. Wichtig ist mir die Sporenpulverfarbe, welche ich mit dem deutschen Namen nicht in Einklang bringen kann. Meine Funde aus Norddeutschland entsprechen schon dem Foto in Breitenbach/Kränzlin als Macrolepiota konradii, sie geben auch helles Sporenpulver an (nicht rosa). Meine Funde in Norddeutschland zeigen eine Tendenz zu schweren Böden, aber auch gehaltvolle Sandboden (mit Lehm, Wälder aller Art). Macrolepiota procera besiedelt bei mir mehr die acidophilen Böden und kommt sogar auf Weideland vor. Ich persönlich finde, diese Macrolepiota-Art tendiert mit deutlich genattertem Stiel zwischen M. procera und M. mastoidea. Es mag auch von M. procera Hungerformen geben, die dann rosafarbenes Sporenpulver aufweisen. Die Forma aus dem M. procera-Stirps von Peter Püwert habe ich noch nicht gefunden, vielen Dank für die Fotos. Ich werde in Zukunft mal auf Funde von M. rhodosperma achten.

    Auf Mykis ist mir aufgefallen - Macrolepiota fuliginosa ist nach einem Update gleich für 2 Arten als Synonym angegeben. In Ostdeutschland hatten wir Macrolepiota konradii als eigenständige Art geführt (Pilzflora der Deutschen Demokratischen Republik). In die Großpilze Baden-Württemberg gibt es neben M. procera var. fuliginosa auch eine Varietät M. procera var. konradii (hier gibt es nur Varietäten). Ob man nun den Artstatus anerkennt oder man unterscheidet Varietäten liegt im Ermessen der jeweiligen Autoren. Kreisel hat in seinem Buch Pilze von Mecklenburg-Vorpommern die Arten zusammen gefasst. In Norddeutschland ist der Sternschuppige Riesenschirmling nicht selten. Meine Funde zeigen alle weißes Sporenpulver, Rotsporer kenne ich überhaupt nicht. Auch ist diese Art (oder Varietät) nicht nur mediterran verbreitet.

    Hallo Leute,


    die weißen Ritterlinge haben es in sich und sind nicht so leicht zu trennen. Geht man nach dem dänischen Buch, the genus Tricholoma, dann gibt es leider noch eine Tricholoma album. Den Name hätte man verwerfen müssen, denn viele Autoren verstanden unter T. album immer eine andere weiße Tricholoma-Art. Wenn bei dem Fund am Rhein wirklich keine Birke vorhanden war, würde ich auch den Fund auch zu T. album rechnen. Bei meinen Funden in Norddeutschland vergilben die Hüte von der Mitte im Alter etwas. Der Pilz ist nicht so basenliebend, neigt eher die sandigen Böden zu besiedeln. Die Vergilbung findet man nicht bei den basenliebenden Buchenbegleiter T. lascivum - diese hat einen deutlichen Graustich in der Huthaut und wächst fast immer mit T. ustale zusammen. T. stiparophyllum kommt immer bei Birke auf sauren Böden vor, vergraut im Alter etwas und bildet die größten Fruchtkörper. Es gibt aber noch T. sulphurescens, welche basiphil sein soll und unter Buche und Eiche wächst. Diese Art soll thermophil sein.

    Probleme habe ich selber mit Altfunden, Fundlisten, auf denen keine Bäume als Begleiter notiert sind. Hier handelt es sich meiner Meinung nach um eine Sammelart T. album s.l. Diese Altfunde kriege ich auch nicht mehr getrennt.

    Hallo Pilzfreunde, sollte ich den Wirt nicht angeklickt haben - hmmm. Ich mag das nicht glauben, denn Schilf ist doch nichts besonderes. Nach Ellis & Ellis gibt es noch mehr Pilzarten, die auf Schilf vorkommen.

    Danke Peter für die hübschen Fotos. Ich prüfe auch die anderen Arten auf meiner Datenbank. Auf eine Art bin ich besonders scharf, sie wurde im Boletus veröffentlicht. Es handelt sich um Perrotia distincta, einen roten Kleinascomyceten mit behaartem Apothecien-Rand. Dieser feht mit noch bisher und muss noch gefunden werden. Wenn die Sommerhitze kommt, dann schleicht jemand im Schilf nahe der Ostsee umher.

    Auf Mykis wurde mal das Schilf im Wirtsverzeichnis mit einem anderem Synonym angegeben. Ich fand jetzt in meiner Datenbank leere Felder von Wirtspezialisten am Schilf vor. Es betrifft die Arten: Dasyscyphella acutipilosa, Lophodermium arundinaceum, Marasmius limosa, Mollisia hydrophila, Mycena belliae, Puccinia magnusiana & Puccinia phragmites. Bei den Arten Dasyscyphella acutipilosa, Marasmius limosa und Puccinia phragmites kommen auch andere Wirte als Phragmites in Frage. Welch ein Glück, noch die alte private Datenbank zu haben. Leider geht sie nur bis 2013, dann habe ich nur noch Mykis mit Daten gefüttert. Vielleicht haben andere Bundesländer auch dieses Missgeschick erhalten. Es passierte mit einem Update, der nach 2012 erfolgte. Also dürften neue Nutzer von diesem Update nicht betroffen sein, eher die Bundesländer welche schon lange mit Mykis arbeiten. Ich denke hier an das Bundesland Brandenburg, weil von vielen Datensätze die Wirte der oben genannten Pilzarten auf Pilze Deutschland online fehlen. Ich empfehle eine Prüfung auf der Gesamtliste von Mykis. Hilfreich ist auch die Eingabe der Pflanzengesellschaft: Röhrrichte (Schilf) und Großseggen-Sumpf, wenn dieses auch angeklickt wurde.

    Wir suchen für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern eine/en Spezialisten, welcher sich unserer Schichtpilze annehmen würde. Es geht um die Pilzproben, welche auf den Naturerbeflächen gesammelt (geschnitten) wurden. Über jede Hilfe in dieser Richtung würden wir uns freuen.

    Hallo liebe Freunde vom Mykis,


    für alle unwichtigen Personen die zum Beispiel von Pilzberatern während der Beratungen notiert werden, auch welche nur einmalig im Familienklan genannt werden (besonders Kinder, Oma und Opa), werde ich auf mein Mykis den Sammelname "diverse Person" eingeben. Ich hoffe nur, das dieser nicht für bequeme Leute als Ersatz für das Eingeben von wichtigen Personen benutzt wird. Außerdem glaube ich im oben genannten Fall kaum, das sich nach 20 Jahren noch mal dafür jemand interessiert. Die unwichtigen Namen kann man auch in den Bemerkungen notieren und somit festhalten.

    Hallo Pilzfreunde,


    gemeinsame Exkursionen von 3 und 4 Personen stelle ich auf eine Person: Name & al. um. Die Exkursionsteilnehmer trage ich im Feld Bemerkungen vom Kopf des Mykis ein. Damit kann später immer noch erkannt werden, wer einmal dabei gewesen ist. Den Zuschlag für die Erstperson der Exkursion ist diese, welche besonders viele quatitative Datensätze bereit stellt. Dann ist diese Person hier auf Mykis der Exkursionführer.
    Vielen Dank auch für die Mitteilung vom ehemaligen Kustus K-F. Günther, von denen ich nicht die Vornamen gefunden habe.

    Hallo liebe Thüringer,


    ich suche für meine Personenliste nach den ausgeschriebenen Vornamen vom Kustus des Haussknecht-Herbarium Jena: K-F. Günther. Er ist möglicherweise dort nicht mehr tätig, weil auch nicht im Team vom Haussknecht-Herbarium vorhanden. Es soll ein Botaniker sein, der in Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit G. Hirsch gewesen war.

    Liebe Pilzfreunde und Nutzer von Mykis.


    Das Treffen in Rommerz ist für gewisse Teilnehmer der einzelnen Bundesländern vorbei. Ich bin mit guten Anregungen und Vorsätzen nach Hause gefahren. Die Personenliste aus Mecklenburg-Vorpommern ist auf meinem Mykis sehr groß, ca. 1200 Personen und dessen Kombinationen. Diese kann komprimiert werden, wenn die Personen nur namentlich genannt werden: wenn es Einzelexkursionen mit je nur einem Teilnehmer und 2 Personen im Doppelsatz sich handelt. Damit möchte ich sagen, es können 2 Personen namentlich ausgeschrieben von gemeinsamen Exkursionen auch in Mykis eingetragen werden. Es geht hierbei vor allem um die physikalische Größe der Spalte im Mykis-Programm. Bei längeren Personennamen kann man diese auch in Mykis eintragen. Ich habe festgestellt, wenn man diese Seite aus Mykis ausdrucken möchte, dann kommt der letzte Name leider nicht mehr vollständig. Entweder macht man noch einen Zeilenumbruch, oder wir müssen dann wegen dieser physikalisch möglichen Spaltengröße auf solche Exkursionen im gemeinsamen Doppel verzichten. Ich möchte hier ein fiktives Beispiel geben, weil es lange Personennamen mit Bindestrich in Deutschland gibt: Leuthäuser-Schnarrenberger. In einem solchen Falle wird die physikalische Spaltengröße schon ausgeschöpft. Auf den Online-Karten werden aber diese langen Namen gezeigt.


    1. wir schreiben alle Namen, auch den ersten Rufnamen aus. Es wird erst der Nachname eingetragen, dann folgend der erste Rufname.
    2. geordnet werden diese Namen alphabetisch nach dem jeweiligen Personennamen. Auf gewisse Eitelkeiten wie in der Reihenfolge der Autoren in Publikationen ist zu verzichten (Erstautor, Coautor).
    3. traditionsgemäß wurden Personen früher mit 2 Rufnamen ausgeschrieben, was bei kurzen Namen für Mykis nicht das Problem ist
    4. das Handbuch für Mykis-Nutzung wird hierzu überarbeitet


    Man könnte die Personenliste auch noch mehr komprimieren, wenn bestimmte Personen namentlich nicht mehr erfasst werden: Gartennachbar, Firmenkollege, Mietnachbar, einfacher Pilzsammler, Grundstückbesitzer - ich meine hiermit Personen, die einfach nur mal eine Pilzart mitgebracht haben (oder gezeigt haben), welche aber nicht sonderlich an der Mykologie interessiert sind (auch nicht dessen Datenerfassung). Es fehlen mir hierbei besonders viele Rufnamen, wir haben oft nur den Familienname erfasst. Nun stellt sich bei mir hier die Frage, wie benennen wir diese Personen. Unbekannte Person ist hier vielleicht auch nicht die richtige Lösung.

    Leider werden gesplittete Fundlisten (z.B. Herbar-Daten und publizierte Datensätze) wieder vereinigt. Oder es liegt an meinem Betriebssystem Vista, mmmhn.

    Liebe Pilzfreunde und Techniker,


    die online gesendete Karte von Armillaria mellea s. str. stellt meiner Meinung nach (besonders mein Bundesland MV) eigentlich nur die Sammelart vom Hallimaschkomplex dar (Armillaria mellea s.l.). Auch das schöne Bild von Herrn Wehr zeigt in Wirklichkeit den Honiggelben Hallimasch (Armillaria mellea s. str.) im juvenilen Stadium. Hier sind wohl die Datensätze von Armillaria mellea s. str. und s.l. vertauscht worden. Ich habe aber sowohl die Sammelart und auch den Honiggelben Hallimasch getrennt auf meiner Datenbank geliefert. Dieses wird in der online-Datenbank leider nicht richtig gezeigt.

    Liebe Pilzfreunde & Techniker


    In den Karten aus Mecklenburg-Vorpommern kann man auf einen gewünschten Punkt die Daten hierzu abfragen. Es wird dann eine Fundlegende angezeigt, welche detaillierte Daten anzeigt. Meine Prüfungen hierzu haben aber ergeben, das nicht alle gelieferten Daten angezeigt werden.
    Klickt man eine freie Stelle eines möglichen Punktes an, so erscheinen gleich eine Anzahl von verschiedenen Funden sogar aus unterschiedlichen Quadranten. Ist dieses noch ein Handycap für MV, oder haben andere Bundesländer dieses Phänomenen auch?
    Man kann dieses am besten mit häufigen Arten testen. Entweder stimmt die Technik noch nicht ganz, oder man soll dieses tolerieren. PS. vielleicht ist es sogar so gewollt, was ich persönlich mir nicht vorstellen kann.
    Beispiel: Daedaleopsis confragosa - einen freien möglichen Punkt neben einen benachbartem dargestelltem Punkt wählen: und schon zeigen sich verschiedene Funde aus benachbarten Quadranten.

    Hallo Pilzfreunde,


    Bei mir in Norddeutschland sind die ganz alten Karten 1:25000 als Urmeßtischblätter bezeichnet worden. Die wurden auch nach einem dreistelligen Ziffersystem geordnet (benannt). Außerdem waren diese noch schwarz-weiß und es gab noch nicht viele Staatsforste. Später dann sind wenige Karten auch mehrfarbig gedruckt worden und bedingt durch den 2. Weltkrieg wurde das Projekt mehrfarbige Karten für ganz Deutschland aufgegeben. Wenn ich hier in meinem Bundesland Floristen anspreche, dann reden sie immer von Meßtischblättern. Wir verstehen darunter immer die alten Karten vor 1945. Die Topographischen Karten sind quasi der Nachfolger dieser alten Karten. Bei uns in den neuen Bundesländern wurde ein für das Militär entworfene Kartensystem auf den Maßstab 1:25000 umgewandelt (nach dem Mauerfall). Dabei sind viele Flurbezeichnungen und Detaile zum Opfer gefallen. Diese vermisse ich persönlich auf diesen neuen Topographischen Karten sehr. Deshalb mag ich diese neuen Topographischen Karten auch nicht so, weil sie für mich gesehen fast nur Plagiate der alten Serie sind. Allerdings verändern sich viele Kulturlandschaften nach so vielen Jahren. Im Prinzip ist ein Meßtischblatt im Maßstab 1:25000 quasi fast das gleiche wie heute eine Topographische Karte im selbigen Maßstab. In den alten Bundesländern wurden viele alte Symbole für diese Karten bis auf den heutigen Tag übernommen. Bei uns im Osten ist alles neu kreiert worden.
    Da ist mir auf einer Exkursion nahe der polnischen Grenze mal ein Ding passiert: ich hatte auf dem alten MTB eine Doppelesskurve gesucht und gefunden - aber auf der Topographischen Karte war diese einfach begradigt gezeichnet. Ich war total perplex, deshalb halte ich von unseren neuen Topographischen Karten aus dem Osten nicht viel. Auch fehlen dort viele Feld- und Waldwege, man hat zwar exakt die Waldflächen eingezeichnet, aber die Detaile dieser innerhalb - das hat man nach Schülerniveau getätigt.