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  • Hallo Jens, Zitat von Krötenhocker: „Und jetzt muß ich es leider auch schreiben. Wertlos, die Angaben in FNE2 “ nein, man kann damit Pilze bestimmen. Ist das nix? Das kann man aber mit Min/Max-Werten von Einzelwerten auch (fast so gut), daher ist der Unterschied m.E. nur graduell. Zitat von Krötenhocker: „Aus meiner Sicht? Die ist ja gerade diskutierbar. “ Naja, nachdem Du so genau weißt, was Du verdammenswert schlecht findest, bist Du m.E. schon in der moralischen Pflicht, einen positiven Gegen…

  • Hallo Jens, machen wir es ganz konkret: Heilmann-Clausen, FNE 2, S. 42, Lactarius plumbeus ("turpis"): Sporenmittelwerte 7-8 x 5.6 - 6 my. Wieso ist das jetzt wissenschaftlicher, wie ist hier die Unsicherheit definiert (da ja sonst "wertlos!") , und wie rechnest Du damit weiter? Wie wirken sich hier unterschiedliche Verteilungsmuster ( z.B. durch variablen Anteil 2-kerniger Sporen), oder verborgene kryptische Arten aus? Oder ist es doch wieder dasselbe eine Stufe höher, nämlich Min/Max-Werte ein…

  • Zitat von Krötenhocker: „Es kann sogar kontraproduktiv sein, noch mehr (hier speziell Sporen) zur Auswertung heranzuziehen. Die Übergänge von großen mehrkernigen Sporen zu kleinen wenigerkernigen Sporen verschwimmt immer mehr und Ausreißer-Tests bekommen immer mehr Probleme. Bei geringerem n ist es dagegen viel einfacher, Ausreißer zu erkennen und somit z.B. wenigerkernige Sporen zu detektieren. “ Meine Vorlesungen in Messwertstatistik sind zwar schon ein paar Jahrzehnte her, aber das habe ich d…

  • Hi Jens, nur dass wir uns nicht falsch verstehen: ich bin ein großer Fan von Mittelwerten und Standardabweichungen. Zumal die Berechnung davon mit minimalem Mehraufwand verbunden ist. Aber Min/Max-Werte sind deshalb noch nicht wertlos. Sie sind halt nur nicht vollständig. Und Mittelwerte ohne Standardabweichung, wie es die von Dir so hoch gelobten Skandinavier oft praktizieren, wären streng genommen noch mehr von dem oben genannten Zitat aus Darmstadt betroffen als der vollständige Verzicht auf …

  • Hallo, ich lese gerade das aktuelle Heft von Field Mycology, da werden im bloxamii-Komplex 4 Arten und noch eine unbeschriebene, kryptische Art vorgestellt. Freundlicherweise sind die Ergebnisse in Kurzform auch öffentlich zugänglich: fungi.myspecies.info/content/e…oxamii-sensu-lato-britain Mir war diese Komplexität bisher unbekannt. In Kurzform: bloxamii s.str.hat größere Sporen als die anderen, aber im Allgemeinen kann man die Arten schon an der Hutfarbe unterscheiden... mal sehen, wie sich da…

  • Hallo Jens, in einem Punkt gebe ich Dir Recht: Bei der Ermittlung eines Mittelwertes gilt für die Größe der Stichprobe zwar grundsätzlich "viel hilft viel", aber sobald die Standardabweichung des Mittelwertes kleiner ist als der absolute Fehler des Messverfahrens, kommt kein Erkenntnisgewinn mehr dazu. Das ist (je nach Variabilität der Sporen) auch schon nach 16 Sporen erreicht, denn Standardabweichung des Mittelwertes = Standardabweichung / Wurzel(Anzahl), bei typischen Sporenverteilungen ist d…

  • Hallo Jens, glücklicherweise haben wir es als Mykologen im Allgemeinen mit einer hoch standardisierten Routine-Methodik zu tun, nämlich der lichtmikroskopischen Längenmessung unter Ölimmersion. Für diese Methodik ist der absolute Fehler der Einzelmessung hinreichend gut erforscht, und beträgt 0,3 - 0,5 Mikrometer, was sich aus der numerischen Apertur der verwendeten Optik, der Wellenlänge des Lichts und einem Ablesefehler zusammensetzt und sich sowohl praktisch nachvollziehen als auch theoretisc…

  • Hi Stefan, wenn keine ganz jungen Fruchtkörper dabei sind, ist es auch "in der Hand" nicht einfacher. Da muss man in die Trickkiste greifen und ein Küchentuch mit Spiritus tränken und die Farbstoffe aus den Lamellen rauslösen (dauert nur 1 Minute). Diese Farbe entspricht den jungen Lamellen. Damit, und mit Fleisch- und Hutfarbe und der Sporengröße, kommt man dann schon fast immer zum Ziel - insofern ist es immer noch eine der einfachen Gattungen Wolfgang

  • Hallo Südharzer, ich find's ehrlich gesagt schwer, Dein Frage zu beantworten, obwohlich mich mit Dermocyben leidlich auskenne. Auf dem ersten Bild wirken die Lamellen zu gelb, so dass ich zu croceus tendieren würde, aber das kann auch daran liegen, dass es etwas überblitzt ist. Auch auf dem 2.Bild sind die Lamellen nicht typisch zimtfarben, sondern waren jung vermutlich eher gelbocker. Vielleicht cinnamomeobadia/sommerfeltii?? Beim dritten zeigst Du nur einen alten Fruchtkörper von unten, daher …

  • Hallo an alle, alternativ gibt es in der 2.Menüleiste des Forums den Link "Ungelesene Beiträge". Dort findet man alle Beiträge, die man noch nicht gelesen hat, Forums-übergreifend. Das entspricht wohl fast dem, was Matthias sucht. Er muss sich nur den Link auf forum.dgfm-ev.de/board-quick-search/?mode=unreadPosts setzen. Wolfgang

  • Hallo an alle, die Unterforen sind sicher Geschmackssache, aber nach meinem Empfinden sind es inzwischen auch ein paar mehr als nötig. Da, wo verschiedene Berechtigungen dahinter stehen (nur für Mitglieder etc.) geht es technisch nicht anders, aber ein paar kleine, die sich nicht bewährt haben, könnte man gut in einer "Frühjahrsputz-Aktion" zu einem größeren zusammenfassen. Andererseits gibt selbst in dieser - für DGfM-Forums-Verhältnisse - "heißen" Beitrags-Phase kaum mehr als ein, zwei aktive …

  • Hallo Südharzer, beim zweiten Bild wäre mir ja vom Bild zu viel rot an Hut und Stiel. Vergleiche mal mit gelben Formen von uliginosus. Die hätte aber viel größere Sporen (9-11 my anstelle 7-9 my). Aber nur anhand von Foto + Computerbildschirm sind Farben ja schlecht zu beurteilen, und sonst haben wir ja nix... Gruß, Wolfgang

  • Hi Chris, der Grüne wird nicht verwechselt, er wird einfach gegessen, weil er so appetitlich grün aussieht und lecker riecht. Bei Dir mag er selten sein, in anderen Regionen Deutschlands findet man ihn ständig, auch innerstädtisch bei Eichen und Hainbuchen. guckst Du hier: dgfm-ev.de/speise-und-giftpilz…legende-vom-doppelgaenger Wolfgang

  • Hi Andreas, bei "aff.Clavulina cinerea" gehe ich mit, aber in dem Artkomplex gibt es genetisch mehr als einen Clade, siehe OLIARGA (2009): Mycological Research 113,1261 – 1270. Stand da eine Eiche in der Gegend? Die Art "C1 aff. cinerea sensu Oliarga" wurde bisher nur auf wärmeliebenden Flächen bei Eiche gefunden. Falls es ein Mykorrhiza-Pilz ist, wären die Sonnenröschen bei Dir auf dem Bild interessant, denn die bilden ja auch Ektomykorrhiza. Mikroskopische Unterschiede zur "Laubwald-cinerea" w…

  • Hallo an alle, ich mach' mal weiter mit einem Fund von den Wiesenpilztagen 2017. Die Keulen haben es mir seit ein paar Jahren angetan, und letztes Jahr standen an der Nahe (hier am Heimberg bei Waldböckelheim) massenhaft diese Büschel von Clavaria fumosa, die ich vorher noch nicht selbst gefunden hatte. Die Art ist übrigens (zusammen mit der violetten C. zollingieri) näher mit den Samtschnecklingen verwandt als mit den anderen Clavaria-Arten (J. BIRKEBAK et al, Mycologia, 105(4), 2013, 896–911).…

  • Hi Pablo, wenn Du möglichst lebensechte Sporengrößen betrachten willst, solltest Du keine toxischen Medien verwenden. Dest. Wasser scheidet definitiv aus wegen der Osmose, die eine Quellung verursacht (bis zum Platzen der Zellen, daher auch toxisch, auch für Menschen). Was Du bräuchtest wäre eine "pilzphysiologische Lösung" mit genau definiertem Mineralgehalt, aber Leitungswasser kommt da schon recht nah dran und ist daher eine gute Wahl. Leitungswasser ist weder stark sauer noch stark basisch. …

  • Blau bei Wiesbaden #2

    Wolfgang Prüfert - - Fachforum Entoloma

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    Hi Pablo, ich würde den auf jeden Fall bei "Hut UND Stiel mit blauen Farben" schlüsseln, viaregale hätte nach nach Lit. einen (dunkel-) braunen Hut. Ohne vollständige Angaben (z.B. Mehlgeruch, wie bei viaregale?) bleibt es aber ohnehin Raterei. Hast Du eigentlich mittlerweile von FE 5A zumindest den Schlüssel? Nur mit Gröger und FE5 ist es noch schwerer als ohnehin schon... Gruß, Wolfgang

  • Blau bei Wiesbaden #2

    Wolfgang Prüfert - - Fachforum Entoloma

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    Hi Pablo, die alten, durchfeuchteten Frucktkörper sind wohl nicht mehr zu bestimmen, aber den kleinen mit dem grauen Hut hätte ich wohl atrocaeruleum genannt. Vielleicht hat Gerhard noch eine bessere Idee... Gruß, Wolfgang

  • Blau bei Wiesbaden #1

    Wolfgang Prüfert - - Fachforum Entoloma

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    Hallo Pablo, ich denke, da läufst Du genau in das aktuelle Problem bei den Cyanula: weder sind bereits alle Arten beschrieben, noch ist die Variationsbreite der existierenden Arten hinreichend bekannt. Sehe ich es richtig, dass die erste Kollektion einen kleinen Buckel hatte, der zweite abgeflacht (d.h.im Alter genabelt)? Dann könnte ich beim ersten auch an cruentatum denken, der allerdings (jung) schwach bläuliche Lamellen haben sollte, und oft einen rötlichen Mycelfilz. Da Du beim zweiten auch…

  • Entoloma scabropellis?

    Wolfgang Prüfert - - Fachforum Entoloma

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    Hallo an alle, ich setze hier die Reihe meiner Problem-Entolomen aus den Mainzer Sanden mal fort. Ein blasser Rötling mit trichodermer Huthaut und recht breiten Endzellen, die makroskopisch glimmerig wirkt. Das namensgebende Aufreißen der Huthaut hat bei mir (noch??) nicht stattgefunden, nur bei einem alten Exemplar war eine beginnende Schuppung unter der Lupe zu sehen (leider nicht fotografisch dokumentiert). Bei pilze-deutschland hat die Art nur einen Fundpunkt im Thüringer Wald - das passt ök…