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  • Was für ein Röhrling?

    Beorn - - Plattform für Pilzfreunde

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    Hallo, Matthias! Ja, das stimmt natürlich. Doch eine Kauprobe auch von einem Satansröhrling (ohne Verschlucken und mit Mund ausspülen usw.) dürfte kaum Auswirkungen haben. Also zumindest keine, die man spürt. Nicht, daß man es versuchen sollte. Generell ist es ja so, daß der Geschmack bei rotporigen Röhrlingen halt einfach keinen Erkenntnisgewinn zur Bestimmung bringt (sind ja alle mild, zumindest mal die europäischen Arten), deswegen der Hinweis oben, daß man die rotporigen gar icht zu probiere…

  • Was für ein Röhrling?

    Beorn - - Plattform für Pilzfreunde

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    Salut! Die Bestimmung dürfte klar sein, wenn auch natürlich mit einem vollständigen Shcnittbild noch besser. Ich bin übrigens ziemlich sicher, daß der durchaus bitter ist. Klar, man muss es letztlich selbst entscheiden, aber so aus meiner ganz persönlichen Erfahrung: Besser eine richtige fach- und kunstgerechte Kauprobe durchführen. Diese ominösen "Leckproben" funktionieren nach meiner Erfahrung nur bei Cortinarius vibratilis wirklich konstant. bei so ziemlich allem anderen schwankt das zu stark…

  • Hallo zusammen! Da ich das mit den Namen eh nicht auflösen kann, und es sicherlich auch teils eine Auslegungs - Interpretationsfrage ist, also schon auch im Ermessen des Betrachters: Interessant ist es trotzdem. So bildet ja jede Beschreibung, jedes Taxon (ob später als Synonym anerkannt oder nicht), auch wieder die Sichtweise und Interpretation eines Mykologen ab. Diese Interpretationen zu vergleichen und mit den eigenen Funden in Verbindung zu bringen, ist ja irgendwie die Herausforderung. Mal…

  • Hallo, Andreas! Aus meiner Sicht ebenfalls ein Flocki. Wie auch immer das netzartige Rippenmuster am Stiel zustande kommt, das kann passieren. Ob durch äußere Einflüsse, oder einfach eine Laune der Natur, es kommt gelegentlich vor. Selten so intensiv wie hier. Die Suillellus - Arten kann man meiner Ansicht nach ausschließen, angesichts des Schnittbildes. Auch wäre bei einer Netzhexe (und bei mendax, falls da noch jemand hinaus will), das Netz auch an der Stielspitze ausgebildet, dort als Abdruck…

  • Moin! Ist es denn wirklich anders rum? Also hohes Gras = viele Zecken? Oder streift man sich die nur dort gerne an die Hosenbeine ab, weil sie auch im Gras sitzen, wenn das Gras auf einer Humusschicht aus Blättern wächst? Persönlich erlebe ich es oft auch so, daß nach dem liegen auf dem blätterbedeckten Waldboden, dem rumhantieren in der Laubstreu zwecks Freistellen eines Pilzes, diverse Zecken auf Händen und Armen umherwuseln. Ohne irgendwelches Gras berührt zu haben. Aber meistens hat man eh d…

  • Hallo, Andreas! Hätten sie ohnehin verdient, aber umso mehr schlage ich die Rote und die Kahlrückige Waldameise für den Nobelpreis vor! Phantastisch, was diese kleinen Krabbeltierchen so alles drauf haben. LG, Pablo.

  • Hallo, Andreas! Tolle Bilder. Glückwunsch zu Gyromitra parma, die mal selbst zu finden, steht auch auf meiner Wunschliste (und wird da möglicherweise noch lange stehen). LG; Pablo.

  • Hallo zusammen! Danke für die interessanten Informationen. Wenn mir denn irgendwann mal überhaupt irgendeine Art aus der Gruppe begegnet (was wahrscheinlich nicht auf den Kanaren passieren wird), dann bin ich mal gespannt, ob sich der Fund denn auch nach neuer Lektüre einordnen lässt. LG; Pablo.

  • Familienausflug im Wald

    Beorn - - Plattform für Pilzfreunde

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    Hallo, Chris! Starke Bilder! Beim zweiten Pilz (Tramete) würde ich eher an eine nicht ganz typisch gewachsene Schmetterlingstramete (Trametes versicolor) denken. Oben auf dem Substrat sitzend kann die auch gut so knubbelige Fruchtkörper bilden, die weiter unten sind ja dann von der Form her typische, und die bunten Zonierungen oben drauf sollten bei der Buckligen (trametes giboosa) so nicht vorkommen. Der Porling danach könnte lecker nach Fenchel derochen haben, glaube ich (Gloeophyllum odoratum…

  • Hallo, Chris! Zitat von Chris: „ Hier habe ich noch einen Mottenkugel Lederrindenpilz glaube ich zumindest. Gefunden in der Echinger Lohe auf Eichenholz. “ Das glaube ich auch. Jedenfalls sieht es optisch sehr passend aus, wenn denn der typische Geruch wahrzunehmen war (klappt leider bei arg alten oder trockenen Fruchtkörpern meistens nicht mehr), dann kann man den auch gut makroskopisch bestimmen. LG; Pablo.

  • Hallo, Chris! Ich fürchte, solche resupinaten Porlinge werden sich nur mit mikroskopischer Untersuchung bestimmen lassen. und auch damit ist es oft genug nicht so einfach. Wenn ich jetzt raten müsste bzw. einen Arbeitstitel für eine noch zu mikroskopierende Kollektion aussuchen sollte, dann würde ich bei deinem Fund mal Schizopora radula vorschlagen. LG, Pablo.

  • Hallo, Andreas! Hoppla, das war Pleurotus ostreatus, der so reagiert? Komisch, dann hatte ich das wohl eben verwechselt. Aber ja, Pleurotus pulmonarius kann das meiner Ansicht nach auch: forum.dgfm-ev.de/attachment/3080/ Der Rillstielige ist hier sicher nicht häufig. Gelegentlich findet man mal einen (als Einzelfruchtkörper oder Büschel), bevorzugt in Auwäldern oder degradierten Auwäldern der Oberrheinebene und im Gegensatz zu den anderen beiden Arten anscheinend gerne an stärker zersetztem Subs…

  • Hallo, Andreas! Wenn die (bei Ludwig erwähnte?) magentafarbene Reaktion auf Sulfovanillin gemeint ist: Ich fürchte, das taugt nicht zur Abgrenzung. Funktioniert bei Pleurotus ostreatus nämlich ebenso, wenn auch nicht immer ganz konstant: forum.dgfm-ev.de/attachment/3075/ forum.dgfm-ev.de/attachment/3076/ Und bei Pleurotus cornucopiae geht das auch, nach eigenen Versuchen. Letztlich bin ich daran verzweifelt, aus Literatur und eigenen Funden irgendwie auch nur ein wirklich konstantes, immer funkt…

  • Hallo, Alis! Der Saftling fand sich bei Wiesbaden, bei einer Exkursion mit einigen "Locals". Genaueres besser per PN oder Mail austauschen. Omphalina sind ja soweit ich weiß nur noch Arten mit irgendwie ockerlichen, ockerbräublichen oder ockergelblichen Farben und +/- hellen (ungefärbten) Lamellen. Wie weit das Sinn macht, dann auch solche Holzbewohner wie den Rosasporigen zu Arrhenia zu packen, kann ich nicht beurteilen. Aber ich glaube, wenn man den weiter Omphalina nennt, wird einen doch jede…

  • Hallo zusammen! Zu euren teils richtig schönen Funden meinen allerherzlichsten Beineid. Hin und wieder stolpert man tatsächlich über solche Pilze, die teils auch lange schon auf der "Fundwunschliste" standen und darum etwas besonderes darstellen. In meinem Fall war das im letzten Jahr der Rosensftling (Hygrocybe calyptriformis, jetzt Porpolomopsis calyptriformis): forum.dgfm-ev.de/attachment/3057/ forum.dgfm-ev.de/attachment/3058/ Solche Funde werden sich aber kaum in jedem jahr wiederholen lass…

  • Hallo, Andreas! Wenn das ein europäischer Fund wäre, müsste er schon mal in die Gattung gehören. Mit der Fruchtkörperform und dem Lamellenansatz (ist ja deutlich herablaufend, wenn auch nicht bis zur Stielbasis) müsste man sich nur noch zwischen Pleurotus ostreatus und Pleurotus pulmonarius entscheiden. Wobei ich da mittlerweile resigniert habe, auch im mikroskopischen Bereich (sklerifizierte Hyphen), daß jede Kollektion klar einer der beiden Arten zuzuordnen wäre. Es gibt ja so wunderliche Somm…

  • Inocybe sphagnophila sp. nov.

    Beorn - - Expertenforum Mykologie

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    N'abend! Nur um eine Sache kurz klarzustellen, nicht daß das irgendwie mißverstanden wird: Im eu - Forum ist exakt das Gleiche passiert, was auch hier geschehen wird. Soll heißen: Das Thema wurde im Eu - Forum in einen Bereich verschoben, der nur einer bestimmten Nutzergruppe (in dem Fall: Administration und Moderation) zugänglich ist; Standardprozedere in solchen verunglückten Fällen. Da gibt es demnach keinen Unterschied in der Handhabe, und auch hier ist dein Vorgehen aus meiner Sicht völlig …

  • Inocybe sphagnophila sp. nov.

    Beorn - - Expertenforum Mykologie

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    Hallo, Jens. Hast du schon mal den einen oder anderen Risspilz (Höckersporer!) untersucht? Also richtig untersucht, meine ich jetzt, nicht nur ein paar Dutzend Sporen ausgemessen. Das Problemscheint mir hier nämlich eher zu sein, daß du nach etwas suchst, was es in dem Zusammenhang naturgemäß schlichtweg nicht gibt. Deine Kritik an dem gesamten Artikel, geäußert in erstaunlichvielen Worten, lässt sich viel effizienter in einem Satz ausdrücken: „Ich vestehe die Angaben der Sporenmaße nicht.“ Als …

  • Tricholoma Projekt Kollektion #26

    Beorn - - Fachforum Tricholoma

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    Hallo, Thomas! Schön, daß du mit diesem Ritterling den Weg hierher gefunden hast. Wie Ingo schon schrieb: Jede Kollektion ist wichtig und vervollständigt das Bild. Einen Sporenabwurf anzufertigen, macht dann übrigens durchaus Sinn, wenn der konserviert würde: Also zB auf ein Glasplättchen, dann mit Tesafilm ein zweites, deckungsgleiches Glasplättchen drüberkleben und zusammen mit den getrockneten Fruchtkörpern herbarisieren. Weil: Wenn du die Belege verschickst - also zB an mich, für die mikrosk…

  • Tricholoma - Projekt Kollektion #24

    Beorn - - Fachforum Tricholoma

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    Hallo, Stefan! Fein, dann ist das schon mal kein Thema mehr, den Gedanken von mir kann man fallen lassen. Die von mir vorgestellten Arten aus dem albobrunneum - Komplex hatten schon alle zumindest eine +/- beppige (klebrige) Huthaut, schmierig, aber nicht deutlich schleimig. Sieht man auch bei trockener Witterung noch durch den teils ziemlich solide anhaftenden Detritus (Kiefernnadeln und so). LG; Pablo.