Hydropus paradoxus

For discussions about the society, its structure and goals, only the forum "Geman Mycological Society" serves as a platform for the exchange of opinions.

There are 3 replies in this Thread. The last Post () by Markus Wilhelm.

  • Hallo,


    Bei der letzten Exkursion unserer Arbeitsgruppe wies uns U. Krauch auf eine Gruppe Pilzfruchtkörper hin, deren Zuordnung zu einer Gattung im Feld schwer fiel. Die mikroskopische Untersuchung dieser unscheinbaren Art führte schnell zu Hydropus paradoxus.
    In den neueren Verbreitungskarten taucht zu dieser Art ein Fundpunkt im östlichen Brandenburg auf. Deshalb die Frage:


    a. Ist Näheres zum Finder und Fundort bekannt?
    b. wurde dieser Fund irgendwo publiziert?


    Bild zum westfälischen Fund (MTB 4316/4)
    (leider funktioniert das Hochladen des Bildes nicht)

  • Lieber Herr Wölfel,


    da Martin Schmidt noch im Urlaub ist, übernehme ich eine kurze Antwort. Die Grobantworten zu Ihrer ersten Frage, können Sie durch anklicken des Fundortes selber sehen. Dazu muss man angemeldet sein. Genaueres gibt es dann über den Koodinator also hier über Martin Schmidt. Dem Datum nach stammt der Fund von einer Exkursion während der Tagung der Interessengemeinschaft Märkischer Mykologen. Veröffentlicht ist er glaube ich nicht, das kann aber auch an mir vorbeigegengen sein.


    Viele Grüße


    Astrid Basner




    Alt Zeschdorf (TK 3552/31)


    Ort: Döbberin
    Ortslage: Falkenhagener Heide (Nordteil)
    04.10.2013
    leg: Kummer, Volker
    det: Diekow, Werner
    Erfasser: Schmidt, Martin
    Herbar: Schmidt, Martin

  • Hallo zusammen,


    Diese Art habe ich diese Jahr zweimal gesehen (leider nicht selbst gefunden). H. trichoderma kenne ich recht gut, die ist nicht so selten. Und diese Art hat immer eine HDS mit deutlich aufgerichteten Endzellen. (H. scabripes habe ich nur einmal gefunden, in meinen Bildern habe ich dort globose Endzellen) Beim abgebildeten Fund von H. paradoxus hatte die Huthaut nur rein liegende Hyphen. Aber es ist sicher eine schwierige Frage, denn die Variationsbreiten solcher doch seltenen Arten ist ja kaum bekannt.


    Viele Grüsse, Markus