Nordischer Porling

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There are 7 replies in this Thread. The last Post () by abeja.

  • Hallo Chris,

    in dem jungen Zustand habe ich diese Pilzart noch nicht gesehen (bei mir gibt es auch nicht so viele Nadelbäume). Meistens waren die Pilze deutlich älter und größer (einmal auch völlig angenagt).

    Was dabei neben der allg. Form und die Oberflächenstruktur auffällt sind vor allem die Poren, die sind bei auseinwickelten Fruchtkörpern sehr unregelmäßig, das Fruchtfleisch ist im Schnitt erkennbar zweischichtig (Duplex-Struktur) und der ganze Pilz riecht sehr angenehm frisch-würzig mit leichter Anis-Komponente (irgendwie lecker ;))


    Ich hänge mal ein Bild von einer Porenunterseite an (von letztem Jahr)


    VG abeja

    "Wir müssen wieder lernen, zu streiten ... und lernen, unsere Unterschiede auszuhalten. Wer Streit hat, kann sich auch wieder zusammenraufen ... Aber wer gar nicht spricht und erst recht nicht zuhört, kommt Lösungen kein Stück näher. Sprachlosigkeit heißt Stillstand." (aus der Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten 2018)


    Viele Grüße von abeja

  • Hallo,

    an der Stelle, wo ich im letzten Jahr den Nordischen Schwammporling sah, hat der Pilz auch in diesem Jahr wieder gefruchtet.

    Eine recht große Ansammlung von schon ziemlich trockenen Pilzhüten ... die ich auch zum ersten Mal so gelblich verfärbt sah.

    Meine bisherigen Funde, bzw. die Pilze an der gleichen Stelle im letzten Jahr waren deutlich weißer.


       


    Jetzt habe ich mal versucht, die Duplexstruktur richtig zu sehen und zu fotografieren.

    Zuerst schnitt ich das sehr trockene Stück (linkes Bild, das Stück mit der gelben Unterseite) durch, aber ich erkannte dort nichts Eindeutiges. Da hätte ich trotzdem natürlich ein Bild machen können (habe ich aber nicht), denn man sah eine konzentrische Zonierung im dicken Fleisch.


    Bei einem noch saftigen Stück konnte ich dann zwei deutliche Schichten in der Trama erkennen.

    Links, direkt anschließend an den Hutfilz ist eine dünne hellere Schicht, die auch etwas weicher ist, dann kommt eine festere Schicht, die auch einen etwas anderen Weißton hat, dann die Röhrenschicht.

    Die frische Schnittkante verfärbte sich nach einiger Zeit fast "zitronig" gelb - das war mir auch noch neu.




    VG abeja

    "Wir müssen wieder lernen, zu streiten ... und lernen, unsere Unterschiede auszuhalten. Wer Streit hat, kann sich auch wieder zusammenraufen ... Aber wer gar nicht spricht und erst recht nicht zuhört, kommt Lösungen kein Stück näher. Sprachlosigkeit heißt Stillstand." (aus der Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten 2018)


    Viele Grüße von abeja

  • Hallo,

    ich werde noch zum "Fan" von Climacocystis borealis.

    Jetzt habe ich nämlich eine ganz Ansammlung von sehr schönen (m.M. nach :)) Exemplaren auf einem auf ca. 1,50 m Höhe abgebrochenen Stamm einer Douglasie (Pseudotsuga menziesii) gesehen.





    VG abeja

    "Wir müssen wieder lernen, zu streiten ... und lernen, unsere Unterschiede auszuhalten. Wer Streit hat, kann sich auch wieder zusammenraufen ... Aber wer gar nicht spricht und erst recht nicht zuhört, kommt Lösungen kein Stück näher. Sprachlosigkeit heißt Stillstand." (aus der Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten 2018)


    Viele Grüße von abeja