Was vom Schleime übrig blieb (Fuligo candida u. Stemonitis spec.)

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  • Hallo Pilzfreunde,

    überaus häufig waren im Juli bei mir (Hochrhein, Buchenmischwald auf Kalk, ca. 400-500 m Höhe) Lohblüten zu finden.


    01

    In diesem Jahr sah ich bisher ausschließlich weiße Lohblüten, Fuligo septica var. candida/ Fuligo candida.

    Oft waren winzig kleine Käfer darauf, nur 1-2 mm groß. Lt. Internetrecherche müsste das der Kugelige Schleimpilzkäfer Arpidiphorus orbiculatus sein. Die Nahaufnahmen sind alles nichts geworden, der Kleine war nämlich dauernd unterwegs.

    https://www.kerbtier.de/cgi-bi…ch.cgi?Fam=Aspidiphoridae

    http://coleonet.de/coleo/texte/sphindidae.htm




    02-03

    Einmal fand ich ein Exemplar mit roten Guttationstropfen.

    Ein bisschen makaber ... wie ein im Kugelhagel niedergestreckter Körper ...





    04-06

    Ein morscher Laubholzstamm mit Unmengen von Fadenstäublingen, Stemonitis spec. (fusca oder axifera ... Die Farbe war relativ hell, was für S. axifera sprechen könnte. Den Ansatz der Sporokarpien, der bei den beiden Arten etwas unterschiedlich sein soll, konnte ich nicht eindeutig erkennen. Bei S. axifera wäre er nach unten spindelförmig verjüngt, zumindest teilweise sieht es hier so aus.)






    07-10

    Eine Woche später (und auch noch eine Woche später, trotz Regen) waren die Schleimpilze noch gut erhalten. Silberfarbener Hypothallus, der in der Sonne glänzte ... und auf der Rückseite schwarz war.


           


    (Alle Bilder liegen in 1200 Pixel Breite vor.)


    VG, abeja

  • abeja

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