Bedeutende Pilzbuchsammlung bleibt erhalten

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There are 4 replies in this Thread. The last Post () by Krötenhocker.

  • Durch eine Förderung der LOTTOStiftung Berlin und der Kulturstiftung der Länder sowie durch einen Eigenanteil des Botanischen Gartens und Botanischen Museums der Freien Universität Berlin im Gesamtumfang von 270.000 Euro wurde der Ankauf des Buchbestandes von 1822 bis 1959 aus der Sammlung von Christian Volbracht ermöglicht. Hierbei handelt es sich um ein Konvolut von 2551 Büchern aus einer der umfangreichsten und bedeutendsten Literatursammlungen zum Thema Pilze.


    https://www.mykolibri.de


    Somit befindet sich Volbrachts Sammlung dieses Zeitraumes geschlossen in einer würdigen Umgebung und kann für alle erschlossen und zugänglich gemacht werden.


    https://www.kulturstiftung.de/…useum-berlin-pilzbuecher/


    Wir Pilzfreunde sollten den Beiteiligten und nicht zuletzt Christian Volbracht für diesen Schritt sehr dankbar sein.

    Als Bibliothekar weiss ich nur zu gut, wie schwierig es ist große Sammlungen sicher in öffentliche Einrichtungen zu überführen.


    Beste Grüße

    Stefan

  • Hallo Jens,


    zunächst müssen die Bücher erst einmal in den Bestand der Bibliothek des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin eingearbeitet werden, was sicher eine lange Zeit brauchen wird. Ob dann später einmal Mittel für die Digitalisierung zur Verfügung stehen wird die Zeit zeigen. Wenn es die Bibliothek im Einzelfall erlaubt werden die Bestände dann sicher auch für die Fernleihe zur Verfügung stehen. Es ist einfach großartig, das so eine bedeutsame Sammlung nicht, wie so oft geschehen, in alle Winde zerstreut wird, sondern bewahrt wird und auch noch öffentlich zugänglich bleibt. Für unsere historisch interessierten Mykologen ein Feiertag!


    Beste Grüße

    Stefan

  • Hallo Stefan,


    danke für deinen Einblick in die "bibliothekanische" Vorgehensweise. Google scheint da zwar Kapazitäten zu haben, die unsere um Längen schlägt, aber eben auch viel oberflächlicher OCR betreibt, wie ich schon mehrmals sehr negativ bewundern durfte...

    Fernleihe wäre heutzutage ja kaum noch nötig, wenn man nach 20 (als Vorschlag) Jahren digitalisiert veröffentlichen dürfte.


    Beste Grüße,

    Jens