Bestätigung Lyophyllum inolens?

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  • Hallo,

    erbitte Bestätigung, ob es sich bei diesem Fund um Lyophyllum inolens handelt!

    Fundort: im montaner Fichtenwald.

    Hut: 3-5 cm, deutlich hygrophan, braun bis ausblassend, dünnfleischig, gebuckelt (leicht spitz), Rand gerieft, trocken glänzende Hutoberfläche.

    Lam: ockerbräunlich, frei, untermischt, breit.

    Stiel: dünn (2-5 mm), hohl, Spitze hell seidig befasert, zur Basis dunkler werdend, faserig aufspaltend, zäh-fest.

    Geruch: kaum nachweisbar.

    Geschmack: mild, nicht brennend, nicht mehlig, uncharakteristisch nach Pilz.

    Spp: weiß, inamyloid.

    Sporen: ellipsoid, glatt, mit körnigem Inhalt; 7,4 x 3,8 Mikrometer (6,25 - 7,5) x (3,6 - 3,8).

    Nach Ludwig Bd. I, 44.31 habe ich diesen Fund als Lyophyllum inolens (Geruchloses Graublatt) bestimmt.

    Könnte das so hinkommen?

    Viele Grüße und vielen Dank vom Südharzer Wolfgang


  • Hallo,


    meiner Meinung nach ja, ich nenne sowas jedenfalls immer inolens. Heißt zwar "Geruchloses" Graublatt, riecht aber frisch nach Mehl. Der Geruch verfliegt aber sehr schnell und ist nur frisch zerdrückt deutlich.


    Diese Art ist regelmäßig Wirt für Rhodocybe stangliana, achte mal drauf wenn größere Gruppen dieses Graublatts rumstehen, ob da nicht ein kleiner weißer Blätterpilz mit rosalicher Tönung dazwischen steht, der an einen Filzkrempling oder einen kleinen Zwerg-Egerling erinnert ....


    beste Grüße,

    Andreas

  • Hallo,

    vielen Dank und herzliche Grüße und Dank an Andreas. In der Fundliste von Thüringen ist er für den Norden des Landes nicht vermerkt.

    Beste Grüße vom Südharzer