Richoniella

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  • Liever Gerhard


    Soweit Ich weiss gibt es keinen modernen Schlussel zu Richioniella. Aber Ich weiss dass einige Japaer im moment an dieser "Gattung" arbeiten, und einige neuen Sippen aus Japan beschreiben werden. Ich kann es im Moment nicht finden wer es ist, aber Ich komme darauf zuruck.
    Besten Grussen
    Machiel

  • Hallo Andreas,


    Felix hat bei seinem Thailandaufenthalt eine Richoniella gefunden die ich zur weiteren Barbeitung bekommen werde. Da er aber bei seiner Ausreise keinerlei Material mitnehmen durfte, warten wir noch auf die Sendung.


    Grüße
    Gerhard

  • Hallo Gerhard,


    danke für die Info.


    In der Online-Kartierung ist als einzige Art "Richoniella leptoniispora (Rich.) Cost. & Dufour" hinterlegt - bislang leider ohne Fundmeldungen. Bollmann, Gminder & Reil (2007) nennen in ihrem "Abbildungsverzeichnis europäischer Großpilze" das volle Autorenzitat: "(Richon 1887) Costantin et Dufour 1891". Das ist ggf. zu überprüfen, da sowohl Index Fungorum als auch MycoBank "Costantin & L.M. Dufour 1916" angeben. Das Taxon wurde 2009 von Machiel und Co-David zu "Entoloma leptoniisporum" umkombiniert. Die Trivialnamen lauten "Rotsporige Erdnuss" (Online-Kartierung) und "Gemeine Zärtlingstrüffel" (Bollmann et al. 2007), weshalb ich davon ausgehe, dass die Art schon einmal in Deutschland gefunden wurde. Weißt Du bzw. wisst ihr, in welchem Habitat man fündig werden könnte?


    Zu Felix' Kollektion: Hast Du bzw. habt ihr vor, über diesen Fund etwas zu publizieren? Falls ja, würde mich der Artikel natürlich sehr interessieren.


    Gruß, Andreas

  • Hallo Andreas,


    Meines Wissens nach wurde die Art bisher zweimal in Deutschland gefunden. Einmal irgendwo im Saarland (eine Publikation ist mir nicht bekannt) und einmal in Sachsen-Anhalt. Letztgenannter Fund (1994) ist in der Flora von Sachsen-Anhalt dokumentiert. Dort findest Du auch Angaben zum Biotop.


    Herzliche Grüße
    Gerhard

  • Danke für die Info,


    Täglich et al. (2009) beschreibt das Habitat als eine tierische Erdaufbruchstelle in einem Quercetum auf Auelehm. Bzgl. des Vorkommens dürfte es auch in diesem Fall schwierig zu beurteilen sein, wie häufig bzw. selten diese Art ist, abgesichts der wenigen Pilzfreunde (oder "Kratzer", wie sie bisweilen liebevoll genannt werden), die sich mit Hypogäen beschäftigen.


    Gruß, Andreas