Posts by abeja

    Hallo allerseits,

    ich war heute noch mal vor Ort. Die Lamellenanzahl ist "relativ". Der bisher mitgenommene Pilz war einer der größten Fruchtkörper, ca. 7 cm, da gab es über 60 Lamellen.

    Heute habe ich mir zwei "normalgroße" Fk angeschaut, ca. 4-5 cm, da komme ich auf maximal 60 (eher weniger).

    Der Geruch war heute auch schon frisch nicht mehr nur angenehm, sondern mit widerlicher Basisnote.


    Ich hänge auch noch ein Bild einer trockenen Oberfläche an und die Bilder von 3 Tage gelagerten Fruchtkörpern.


    FG, abeja


    Frische junge Fruchtkörper ca. 4-5 cm im Durchmesser

       



    3 Tage gelagerte Fruchtkörper (draußen, noch nicht vollständig trocken), insgesamt brauner, mit geschwärzten Rändern

      

    Hallo allerseits,

    immer wieder kommt es bei Champignon-Anfragen dazu, nun eigentlich fast ausschließliche Kulturchampignons zu empfehlen (wg. schwer zu unterscheidenden eingewanderter Arten, wg. Agaritingehalt, wg. Schwermetallakkumulation) ... und oft auch wegen der Frische bzw. mutmaßter "Unfrische" der vorgefundenen oder gezeigten Fruchtkörper.


    Frische Champignons im Laden kennt man inzwischen eigentlich ganz gut (in meiner Kindheit kannte ich nur Dosenchampis ..): die kleinen weißen, die großen weißen und die braune Champignons - alles eine Art, Agaricus bisporus. Man achtet immer auf noch nicht geöffnete Fruchtkörper, bzw. solche, die höchstens gerade sich öffnen, wegen der Frische.


    Habt ihr schon Erfahrung mit den riesigen Champignons gemacht, die unter dem Namen "Portobello" vermarktet werden?

    Das sind - nach Recherche - auch nur Agaricus bisporus (vielleicht spezielle "Sorte" ?), die man größer wachsen lässt und erst dann erntet, wenn sie schon vollständig geöffnet sind und die Lamellen schon braun sind. Die Bilder zeigen sehr braune, fast schon schwarze Lamellen.

    Sie sollen ein besonderes, kräftiges Aroma haben ... mmmh.


    Bisher habe ich sie zweimal in einem Laden gesehen (ohne zu suchen), Bioware in einer Biomarkt-Kette in NRW.

    Ich fand sie uralt und müffelig - ich kann mir nicht vorstellen, dass die jemand kauft und mit Appetit verzehrt - aber vielleicht lagen sie nur etwas zu lange herum?

    Aber alle Bilder im Web zeigen m.M. nach schon "kritische Altersstufen".


    FG, abeja

    Hallo allerseits,

    in einem Waldstück, wo ich sonst fast nie Pilze finde, gab es gerade einiges zu sehen. Da muss es wirklich viel geregnet haben.

    Es handelt sich um einen kleinen auwaldähnlichen Wald direkt am Rhein, der Fluss liegt aber deutlich tiefer.

    Baumbestand ist überwiegend Stiel-Eiche, Hainbuche und Spitz-Ahorn mit untergemischten Pappeln und Robinien, meiner Meinung nach ist da auch Kalk im Untergrund.

    Allerdings liegt das Waldstück nahe an einem Kiesabbaugebiet, wo der Untergrund sandig ist. Dass ich im gleichen Waldstück Mönchsköpfe fand, spricht aber eigentlich ja für basischen Boden (?).


    Eine Vielzahl dieser weißen Ritterlinge versteckten sich unter Laub und Efeublättern.

    In der Nähe standen zwei große Eichen (keine Birken, keine Buchen).

    Der Geruch war honigähnlich süßlich, nicht unangenehm. Beim Liegenlassen fing er jedoch etwas an zu stinken, ein mehlig-erdig-spermatischer Unterton ... irgendwo las ich etwas von "Spritzmittel", das käme schon hin.

    Größe bis ca. 7 cm, kein geriefter Rand, leichte Gilbung, wird beim Liegenlassen stärker, die Lamellen bleiben bis jetzt relativ hell, schwärzen aber etwas am Rand.

    Lamellen sehr ungleich breit, relativ dicht, mehr als 60 erreichen den Stiel (eher 70-80).

    Geschmack erst widerlich-bitterlich, dann langsam entwickelnde deutliche Schärfe.

    Ich habe in den Gröger geschaut und in FoTE.


    Beim Gröger wird für Tricholoma album Geruch "sehr widerlich" angegeben (... hier erst mit deutlicher Verzögerung) und Lamellendichte 40 - 60 (ist hier mehr). Angabe Quercus stimmt. An anderen Orten (Wiki) steht was von saurem Boden (... hier eher nicht).

    In FoTE T. album "honeylike smell, with Quercus" (... ja!) wird von Tricholoma lascivum abgegrenzt mit "nauseous smell, with Fagus, mull soil".

    Im Gröger: T. lascivum mit Fagus oder Quercus, Hut eher grau-gelb und Lamellen im Exsikkat sehr dunkel werdend (fast wie Agaricus !!! ... der Pilz ist allerdings noch nicht ganz trocken), die Lamellendichte würde besser passen (60-80). bei Wiki steht, dass T. lascivum kaum scharf würde (... hier deutlich scharf).


    Wie nenne ich den nun? :/

    Ist das Tricholoma album oder reichen die makroskopischen Merkmale nicht aus?


    FG, abeja



    Hallo,

    ich hole dieses Thema noch einmal hervor. Vor 10 Tagen habe ich diese Ritterlinge an der gleichen Stelle wieder gefunden.

    Dieses Mal waren es noch ganz junge Exemplare (mit sehr brüchigem Stiel).

    Der Geruch war vor Ort kaum feststellbar, beim mitgenommenen Exemplar hat er sich dann zu m.M. nach angenehm süßlich entwickelt. Gekerbt war der Rand natürlich noch nicht und sie haben nur schwach gegilbt.

    (An einem anderen Ort sah ich dann andere weiße Ritterlinge, die kommen zum Vergleich in einem neuen Thema).


    FG, abeja


       

    Hallo allerseits,

    es gibt Neuigkeiten - aber noch kein Bild - das mache ich noch demnächst.



    Es ist ....




    wer hätte das gedacht ...





    ... die Experten haben das gedacht ... :thumbup:



    Trametes ^^



    Und zwar Trametes hirsuta.

    Ich bin da heute noch mal vorbei. Die Pilze haben heftig an Größe zugelegt.

    Die Ansatzstellen sind nach wie vor sehr dick, geradezu klumpig.

    Aber auf dieser Basis entstehen nun deutlichere Hüte. Die oben gezeigte hellbräunliche sehr unregelmäßige "Kante" ist dunkler (!) geworden, aber auch dünner und sehr schön gleichmäßig gerundet. Darauf ist nur ein minimaler Flaum, so wie oben.

    Daran anschließend aber entsteht nun eine hellere Hutoberfläche mit deutlich striegeligen Haaren.


    Wieder was gelernt:

    Trametes hirsuta als Parasit am durch Schnittmaßnahme geschädigten Baum ... durch das Senkrechtstehen des Substrats wirkte der sehr junge Pilz für mich deutlich anders als die jungen Trametes hirsuta, die ich bisher an liegendem Totholz sah.

    Und ... ich war mal wieder zu ungeduldig. Einfach mal abwarten ...:)


    FG, abeja

    Hallo Zweitopf,

    stimmt, genaue Bestimmung geht sehr häufig nur mit Mikroskop, vor allem bei den "LBM" (little brown mushrooms).

    Die von mir ursprünglich vorgeschlagene Tubaria kann man allerdings normalerweis vor Ort ganz gut erkennen - und sie liegt hier wohl nicht vor - da hatte ich versucht, ein paar Merkmale "passend" zu machen.

    Andreas mit seiner großen Erfahrung wird sehr wahrscheinlich voll ins Schwarze getroffen haben (auch Standort bei Nadelbäumen).

    Mir selbst war z.B. nicht bewusst, dass die Lamellen von Hebeloma-Arten bei Reife solch einen warmen, leicht rötlichen Ockerton annehmen können (falls das Bild das richtig wiedergibt).


    Hebeloma ist eigentlich eine "furchtbare" Gattung, da braucht es bis auf wenige Ausnahmen unbedingt Mikroskopie (und ganz neue Literatur dazu), deshalb nehme ich meine Fälblingsfunde normalerweise gar nicht mit nach Hause. Ich registriere nur "Fälbling" - grobes Aussehen, Standort, Baumart, tränende Lamellen ja oder nein und Geruch. Denn das Sporenpulver wäre da auf jeden Fall irgendwie mittelbraun. Ob es da von Art zu Art noch deutliche Unterschiede gäbe, weiß ich nicht - das müsste man wahrscheinlich im direkten Vergleich sehen.


    Zufällig habe ich aber letztens doch ein paar Fälblinge mitgenommen, weil der Geruch vor Ort so unklar war. Und diese Lamellen habe sich nicht in einem "fahlen", eher "kühlen" Braun verfärbt, sondern die Farbe erschien mir auch etwas wärmer als erwartet.

    Also wieder etwas dazugelernt durch diese Anfrage hier.


    Du kannst noch versuchen einen Sporenabdruck zu nehmen und dafür eben den jüngstmöglichen der älteren Pilze nehmen. Die Farbe wird aber "irgendwie" mittelbraun sein.

    Ich selbst würde auch ein Stückchen wg. des Geschmacks probieren - aber das ist Ansichtssache, ob man das machen möchte oder nicht. (Ich denke, eine giftige Galerina-Art können wir hier ausschließen, da sollte man das nicht tun.)


    FG, abeja

    Hallo,

    das, was ich geschrieben hatte bzgl. Lamellenansatz passt zu Tubaria muss ich zurücknehmen.

    Denn da sind die Lamellen ja breit angewachsen und hier bei den eingestellten Bildern eindeutig ausgebuchtet.

    Damit bin ich dann mit meinen Pilzbestimmungskünsten am Ende . ^^


    Den vorgeschlagenen Fälbling habe ich mir natürlich angeschaut, vor allem die Hutbeschaffenheit gefällt gut.

    Aber können da die Lamellen diese Farbe einnehmen ?

    Da sollte der Geruch rettichartig sein (las ich), Velumreste fädig irgendwo am Stiel ringzonenartig und Geschmack bitter.

    (Kostproben nur wenn klar ist, dass es kein gefährlicher Giftpilz ist, nicht herunterschlucken und Mund ausspülen.)


    FG, abeja

    Hallo und Willkommen im Forum,

    der Pilz scheint stark hygrophan zu sein. Bei den einen Bildern wirkt die Oberfläche deutlich heller am Rand, er reagiert stark auf Feuchtigkeit und Trockenheit.

    Von der Größe, der Form und den Farben her, mit diesem Stiel und dem Lamellenansatz sowie Fundort tippe ich auf Trompetenschnitzling, Tubaria spec. (vermutlich Tubaria furfuracea)

    Oft sieht man da aber noch Velumsreste am Rand und/oder eine leichte Riefung am Rand, so dass ich nicht ganz sicher bin.


    Für eine Psathyrella halte ich das jedoch nicht.

    Um Psathyrella von Tubaria zu unterscheiden (makroskopisch) könnte man so einen kleinen Pilz ausporen lassen (leicht abgedeckt auf einer Glasscheibe, zur Not auch auf weißem glatten Papier). Tubaria hätte rel. hell-ocker-braunes Sporenpulver, Psathyrella dunkelbraunes, fast schwärzliches Sporenpulver.


    FG, abeja

    Hallo und Willkommen im Forum,


    die Pilze gehören zur Gattung Lepista, der Violette Rötelritterling (Lepista nuda) ist sehr wahrscheinlich, wobei ich Lepista sordida (Schmutziger Rötelritterling) nicht 100-prozentig ausschließen möchte.

    Wie haben die Pilze denn gerochen?

    Lepista nuda hat einen sehr eigentümlichen intensiven Geruch (wird teilweise mit Multivitaminsaft verglichen). Lepista sordida riecht deutlich geringer, ist meist auch deutlich kleiner/zierlicher und "verwaschener" von den Farben her (stärker hygrophan), jung auch mit eher weißlichen Lamellen.


    Selbst hatte ich gestern Lepista nuda, die farblich so aussahen und witterungsbedingt draußen kaum rochen - und vor ein paar Tagen ein paar Winzlinge namens Lepista sordida. Typischerweise wird beim älteren Pilz von Lepista nuda die Huthaut so bräunlich.

    Alle Rötelritterlinge wären theoretisch essbar (man muss aufpassen, dass man sie nicht mit violetten Schleierlingen - mit Velumresten und braunem Sporenpulver - verwechselt), doch es kommt auch auf die Frische der Pilzfruchtkörper an.

    Hier diese Fruchtkörper erscheinen mir ihre beste Zeit bereits deutlich hinter sich zu haben, der letzte Pilz sieht noch am frischesten aus.


    Online kann es nur Hinweise und Anleitung zur Bestimmung geben, jedoch keine Freigaben zum Verzehr.

    Per Bild ist eine Bestimmung zumeist nicht 100-prozentig möglich und die Frische kann niemals eindeutig beurteilt werden, dafür müsste jeder einzelne Fruchtkörper "im Original" betrachtet werden.

    Man sollte keine Pilze verzehren, wo man bei der Bestimmung oder Beurteilung der Frische nicht 100-proz. sicher ist und sich im Zweifelsfall an einen Pilzberater wenden, der sich die Pilze (nicht die Bilder) anschauen kann.

    https://www.dgfm-ev.de/service/pilzsachverstaendige


    FG, abeja

    Hallo Klaas,

    Quote

    Wie soll ich denn 0,05-µm-Abweichung im Quotienten deuten, wenn ich (Lugol oder) Kongo hinzutun muss, um alleine die Sporen-Umrisse zu erkennen?


    Solche Probleme habe ich ja gar nicht, weil ich ja immer noch nicht mit dem M. angefangen habe (obwohl sich die Pilze häufen, wo das notwendig wäre. Also ich habe noch viiiieeeel mehr cf.s - und das raubt mir noch nicht die Nachtruhe ;) )

    Aber ich denke, dein oben genanntes Problem ist gar keines. Es geht ja nicht um die minimale Abweichung von 0,05 µm, sondern um die Relation.

    Also, wenn deine Sporen (jetzt ganz grob) überwiegend 6 lang wären und 3,5 breit, dann ist der Quotient über 1,7.

    Bei 5 zu 3 ist er 1,66 - bei 6 zu 3 wäre er sogar 2. ... also eigentlich immer 1, 6 und darüber.

    Um auf einen Quotienten von 1,55 (und darunter !) zu kommen, müssest du überwiegend bei einer Länge von 6 eine Breite von knapp 4 haben - und das war ja wohl nicht.

    Wenn die Sporenwände so schlecht erkennbar sind, dass man sie anfärben muss, dann ist die "Ableseungenauigkeit" ja bei allen Proben gleich, das müsste meiner Meinung nach dann bei der Begutachtung von einer ausreichenden Anzahl von Sporen gar nicht ins Gewicht fallen.


    FG, abeja

    Hallo,

    ich habe gestern nochmal in Fungi of Temperate Europe geblättert, die weiße Form kommt da zwar nirgends vor - aber

    die anderen drei werden da schon so unterschieden, dass es mit Makro- + Mikromerkmalen irgendwie gehen sollte.

    Bei T. argyraceum stark entwickeltes Velum bei jungen Pilzen (Pilze bleiben konisch bis gebuckelt) , bei T. scalpturatum Velum schwach entwickelt (Hut soll ziemlich flach werden ohne deutlich Buckel), bei T. inocybeoides Velum sehr schwach entwickelt (dazu bei dem die konischste Hutform und insgesamt hellere Hutfarbe).

    Zusätzlich gibt es da aber noch die Angabe zum Sporenquotienten:

    bei T. argyraceum und inocybeoides über 1,6 und bei T. scalpturatum unter 1,55.


    FG, abeja

    Noch mal zum "Parasiten-Problem":

    nun habe ich ein Dokument gefunden, in dem steht, dass viele Saprobionten an Holz hin und wieder auch als Wundparasiten auftreten können. Also ... alles ist möglich.


    https://www.arboristik.de/2004/trameten.htm

    Quote

    Holzzersetzende Großpilze werden bezüglich ihrer Lebensweise allgemein in zwei Gruppen unterteilt, zum einen in die Gruppe der parasitischen Großpilze und zum anderen in die Gruppe der saprophytischen Großpilze (Totholzzersetzer). Die genaue bzw. eindeutige Einordnung einer Pilzart in eine der beiden Gruppen ist nicht immer einfach und bei einigen Pilzarten ist sie bis heute noch nicht geklärt bzw. wird diese kontrovers diskutiert. Erschwerend kommt hinzu, dass die Parasiten auch saprophytisch als Saprobionten oder Saprophyten leben können. ....

    ...

    Wurde am lebenden Baum beispielsweise durch Ästungsmaßnahmen, Astausbrüchen oder Anfahrschäden Kernholzbereiche freigelegt oder gar Splintholzbereiche abgetötet, können sich dort saprophytische Holzpilze ansiedeln und in den Kern einwachsen. ...

    ...

    Einige der häufigsten saprophytischen Pilze an Straßen- und Parkbäumen, denen zum Teil auch eine geringe parasitische Aktivität an stark geschwächten Bäumen zugeschrieben wird, werden nachfolgend vorgestellt:

    Im Weiteren werden dann auch die häufigen Trametes-Arten genannt.


    FG, abeja

    Hallo Klaas,

    ich finde "das Problem" auf jeden Fall hochinteressant, obwohl ich da nichts fachkundlich Versiertes beitragen kann.

    Die (abgesehen von der Farbe) makroskopisch unterschiedlich erscheinende Huthautbeschaffenheit im Vergl. zu T. argyraceum wundert mich auch - und ebenso die (leicht) unterschiedliche Geruchsempfindung.

    Ich hatte - glaube ich ;) - einmal eine T. inocybeoides (normalfarbig, aber rel. hell - sah wirklich aus wie ein Risspilz, spitz konisch - aber eben Burggräblein und weiße Sporen...) - der Pilz war auch eher glattfaserig und nicht schuppig (an den Geruch kann ich mich nicht mehr deutlich erinnern, aber er war nicht deutlich mehlartig - denn ich hatte Probleme, den Pilz den Erdritterlingen zuzuordnen).


    Kennst du dieses Dokument schon (ist allerdings von 2002, inzwischen geht man ja von 3 guten Arten aus ...) - ich habe es gerade nur überflogen, nicht wirklich gelesen ;)

    https://www.dgfm-ev.de/publika…pturatum-komplex/download


    Da werden auch die Auffassungen der unterschiedlichen Autoren in Listen gegenübergestellt.


    FG, abeja

    Hallo Andreas,

    danke für deine Einschätzung!

    Trametes ... am lebenden Baum, geht das auch? Das ist mir jetzt neu.

    Striegelige Trameten kommen hier bei mir sehr häufig vor, ich glaubte eine ganz gute Vorstellung davon zu haben ... vielleicht muss ich die ja nun erweitern. :whistling:

    Ich kenne sie bisher anders - auch wenn sie jung hervorbricht (durchaus auch bräunlich, ganz jung auch deutlich haariger) - meist aber etwas zonierter auf der Oberfläche und mit "ordentlichem Rand", nicht ganz so "klumpig".

    Vom Geruch her (falls feucht und frisch) auch würziger-süßlicher, teilweise mit deutlichem Bittermandelanteil. Ich habe auch alte Bilder von jungen Fruchtkörpern im Querschnitt, die haben nicht diese farblich abgesetzte Zonierung.


    Aber warten wir es mal ab, wie sich die Pilze entwickeln. Hoffentlich bleibt der Baum noch etwas stehen ...


    FG, abeja

    Hier hatte ich noch nach Bildern von ganz jungen Oxyporus populinus gesucht und gefunden.

    Ein Schnittbild von ganz jungen Knubbeln hatte ich auch, leider kein Lesezeichen gelegt - und es ist jetzt unauffindbar. Man sah auch diese konzentrische Zone.


    Zum Vergleich (ich finde es zumindest optisch sehr passend)

    Von dieser Seite die beiden einzeln verlinkten Bilder s.u.

    http://www.mushrooms.su/en/oxyporus_populinus.htm


    http://www.asergeev.com/pictur…es/2017/2011/jpeg/17b.jpg

    http://www.asergeev.com/pictur…es/2017/2011/jpeg/18b.jpg


    FG, abeja