Posts by Huperzia

    Hallo Andreas,



    Ich kenne es eher, dass benennen kann, wie man will. Und mal steht als "Fundort" nur "Bachstr. 30" drin ..., da kann man dann anhand von und wenn die Daten aus der DGfM-Kartierung kommen als Lagebezeichnung gar nichts mehr. Ich mache es jetzt so, dass ich als Fundort den MTB Namen wäle, weil es sonst kaum einheitlich machbar wird.


    Habt ihr denn feste Vorgaben? Und wie macht man das in Mykis? Habt ihr das irgendwie anders?


    Für Jena und speziell für die Ecke rund um unser Haus habe ich recht viele Bezeichnungen, die teilweise sicher nur ich wirklich verstehe. Bevor ich die exportiere werde ich die wohl zu verständlicheren Angaben zusammenfassen.



    Viele Grüße,


    Tanja

    Hallo,


    Kann man die Darstellung der Datenbank dem persönlichen Geschmack anpassen? Ich hock grad täglich mehrere Stunden vor dem kleinen Mykisfensterchen und irgendwann schwimmt die klitzekleine weinrote Schrift auf dem Dunkelwarmgrauen Hintergrund.


    Eine dunklere Schrift auf etwas hellerem Grund würd mir momentan ziemlich helfen. (Bei den Artlisten in den Fundprotokollen.)



    Viele Grüße,


    Tanja

    Hallo Martin,



    Das hatte ich schon versucht, war dann aber an einer blöden Kleinigkeit verzweifelt und hab dann alles wieder gelöscht und neu eingegeben.


    Wenn man auf "Fundprotokoll splitten" geht, ist bei der Auswahl des entsprechenden Fundprotokolls der Platz für den Text relativ knapp und wenn man ein langnamiges Fundprotokoll hat, fehlen die Infos nach Zeichen soundsoviel. Ich hab mehrmal durchgeklickert, konnte aber nicht erkennen welches das Fundprotokoll war, was ich splitten wollte - hätte ich am Datum sehen können.


    Als ich dann gesehen habe, dass die Funde dort vermutlich nicht nach Eingabereihenfolge sortiert waren und nur die Arten (keine Detaildaten) angezeigt waren, hatte ich aufgegeben. Bei gleichen Arten kann ich dann ja nicht entscheiden, welcher der falsch eingegebene Fund war und das ist schon wichtig, wenn man Ökodaten hinterlegt hat.


    Ich fand die Möglichkeit einerseits sehr gut, aber in der Praxis gab es dann zu viele Schwierigkeiten.


    Ich schreib das so ausführlich, weil ich vielleicht Möglichkeiten, die ich gehabt hätte, übersehen habe.



    Viele Grüße,


    Tanja

    Hallo,


    Kann man eigentlich einen einzelnen Fund (oder mehrere), das man im Rahmen eines Fundprotokolls eingegeben hat, einem anderen Fundort zuordnen, ohne dass die anderen Funde des Fundprotokolls ebenfalls den Fundort wechseln?


    Wenn ja, wie geht das am besten?



    Viele Grüße,


    Tanja

    Hallo Frank,


    Ach je ... dasselbe also wie bei der anderen. Eine Mischkollektion. Gibt es eigentlich auch Tomentellen, die alleine wachsen können? Makroskopisch kann man da ja selbst mit Stereolupe kaum etwas machen, um die Dinger auseinander zu halten. Bevor ich weitermache: Wachsen auch Tomentellen mit anderen Tomentellen durcheinander und verwirren einen dann komplett? Ich meine, dass ich diesen blätterbewohnenden Rindenpilz mit den dicken Zystiden schon einmal hatte ... da hatte ich ihn makroskopisch für eine Tomentella gehalten, aber drin war dann keine.


    zu Bild2: Kann das "keulige" eine junge Basidie sein? Es waren einige Elemente so keulig, aber meist nicht ganz so schön, wie auf dem Bild.


    zu deinem Tipp: Tomentellopsis hatte ich im Gattungsschlüssel nicht erreicht, aber wenn die unregelmäßige Sporen haben darf, kommt man doch hin. Ich wird da später nochmal genauer schauen.


    Danke jedenfalls!



    Viele Grüße,


    Tanja

    Hallo Christian,


    Tja, scheint mehr als wahrscheinlich.... :thumbsup:


    An Byssocorticium dachte ich ja beim Einsammeln, aber dann lagen die Tomentella-Sporen da rum......


    Tja, da muss ich mich bei Gelegenheit nochmal ranmachen, um vielleicht wenigstens das Byssocorticium rauszukriegen!


    VG, Tanja

    Hallo Frank,


    Ich hab mir diese Tomentella auch nochmal angeschaut.


    Irgendwas ist damit. Vielleicht ist ein anderer Pilz mit drin?


    Schnallen hat er zumindest in den Subikulum-Hyphen (Bild 1), in den anderen bin ich mir nicht mehr sicher. Die Basidien scheinen 2-sporig zu sein. Der Fruchtkörper ist nach wie vor blau und an den Stellen, wo er etwas ockerlicher ist, finde ich die meisten "normalen" Sporen. Ansonsten gibt es sehr viele blau schimmernde fast runde glatte Sporen, die vermutlich die Farbe ausmachen. (Bild 2)


    Was ist das?


    Viele Grüße,


    Tanja

    Hallo Frank und alle anderen,


    Ich hab mir eins von meinen Hundert unbestimmten Tomentella-Belegen aus 2013 hergekramt und Schwierigkeiten zu deuten, was ich sehe.


    (Alles in KOH 3%)


    Bild 1: Was ist das? Sind das Zystiden? Die Dinger sind ganz dickwandig und inkrustiert und spindelig.


    Bild 2: Da sind zwei zweisporige Basidien auf dem Bild (rechts und links) und das keulige in der Mitte? Ist das eine beginnende Basidie? Zystide? (das grün macht die Kamera)


    Bild 3 und 4: (Sporen knipsen muss ich noch sehr üben!) Im Mikroskop wirkten die Sporen oft ziemlich gratig und deshalb hab ich mal versucht zu stacken. Das unscharfe Bild ist einfach, das andere gestackt - das Gratige erkennt man leider nicht und passt ja auch gar nicht zur Gattung. Sporen sind recht klein, 7-7,5 etwa von einer Seite zur anderen, wenn sie dreieckig liegen.


    Bild 5: Interessant fand ich, dass das Präparat sofort rosarot wurde in KOH.

    Hallo Frank,


    Was mir bei Mykis wirklich noch fehlt und ich denke, dass ich da nicht ganz alleine bin, ist ein Feld für Angaben zur Geologie. Ob das nun allgemeiner (basisch, neutral, etc.) oder spezieller (Muschelkalk, Keuperlehm, Granit, etc.) ist, ist vielleicht nicht ganz so wichtig. Aber ein derartiges Feld vermisse ich schon sehr.


    Man gibt eben dann doch dasselbe in zig verschiedenen Schreibweisen an unterschiedlichen Positionen der Anmerkungen an und hat es dann schwer mit der Auswertung.


    Ist es sehr aufwändig ein derartiges Feld zu erstellen?


    Ich hab schon fast dran gedacht das Feld "Stadium" oder "Substratzustand" zu missbrauchen, und mir dort Geologieangaben zu hinterlegen, aber das würde natürlich viel durcheinanderbringen, wenn ich meine Daten dann exportiere.


    Viele Grüße,


    Tanja

    Hallo Frank,


    Ja, so dachte ich das auch. Ich wollte z.B. "Muschelkalk" oder andere geologische Bemerkungen in den "Bemerkungen zur Ökologie" schneller einfügen. Nur tut sich bei mir gar nichts, wenn ich die jeweiligen F-Tasten drücke.


    VG, Tanja

    Hallo,



    Ich hab mal wieder ein kleines Problemchen. Ich wollte die F-Tasten belegen, habe meinen Text in die F-Tasten-Belegung geschrieben, aber wenn ich auf die F-Taste dann drücke, passiert nichts. Was kann das für Ursachen haben=


    Viele grüße,


    Tanja

    Hallo Frank,


    Wenn z.B. ein Täubling z.B. unter Stieleiche oder Fichte wächst, dann habe ich in Mykis voreingestellt die Möglichkeit bei Quercus sp. oder Picea sp. einzugeben oder den Wirt bei Quercus robur, bzw. bei Picea abies neu anzulegen.


    Was passiert, wenn ich z.B. den Wirt bei Picea sp. in bei Picea abies umbenenne. Bleibt das dann so erhalten oder ändert sich da was beim nächsten Update, weil ja die Nummer zu dem Wirt "bei Picea sp." gehört?


    Viele Grüße,


    Tanja

    Hallo Frank,


    Ja, der Fehler ist behoben und wenn bei irgendeinem Import "Wirt xy" auftaucht, dann ist das eben nichts. Du meintest - das jetzt nur theoretisch zum Verstehen - dass die Nummer des neu angelegten Phaseolus sp. beim Löschen des Wirtes stehen bleibt. Wäre das dann denkbar, dass ich den Wirt lösche, die Nummer aber nicht löschen kann und dann wenn ich das nächste mal unachtsam einen anderen Wirt auf die Nummer schreibe, all die 400 Arten, die jetzt an Phaseolus sp. (nicht) wachsen, dann an z.B. Hypnum cupressiforme (potentieller neuer Wirt) wachsen?


    Du hattest das kurz gesagt, dass die Wirtsnummer bei dem Fund stehen bleibt.


    Wenn ich nun zufällig beim Stöbern in meinen Daten auf den mysteriösen "Wirt xy" stosse, kann ich ihn ja im Fund Problemlos mal eben rauslöschen und ihn so langsam und in Ruhe wie Unkraut rausrupfen ohne mich durch die Gesamtliste zu ackern.


    Vielen Dank auf jeden Fall!


    Tanja

    Hallo,


    Ich habe gerade meine Gesamtliste als Excel herausgelassen, weil ich mein Herbar vergleichen wollte und dabei feststellen müssen, dass ich einige 100 Funde an Phasaeolus sp. habe. Ich weiß, dass ich vor einiger zeit Phasaeolus sp. als Wirt neu angelegt hatte, da es einen Fund gab, der an keiner der voreingestellten Phasaeolus-Arten war.


    Die Arten, die nun alle an Phasaeolus sp. vorkommen sollten sind völlig willkürlich, also es sind Funde, die ich vor Jahren, lange vor Phaseolus sp. eingegeben hatte.


    Kann ich den Fehler beheben indem ich den Wirt Phaseolus sp. lösche oder sind dann alle Funde an Phaseolus sp. (immerhin dummerweise um die 400 aktuell) komplett mit weg?


    Viele Grüße,


    Tanja

    Hallo,


    Ich habe das neue Update gerade eingepflegt, was allerdings nur bei meiner eigentlichen Datenbank auch geklappt hat. Wie update ich eigentlich, wenn ich eine zweite Datenbank auf dem PC habe?


    Viele Grüße,


    Tanja

    Hallo,


    da ich das immer wieder vergesse ;( ... Version Office2000/2003 oder 2007/2010 ...was genau ist damit gemeint?


    Wer braucht welche Version?


    VG, Tanja

    Quote

    Du hast doch jetzt ein GPS-Handheld, oder? Da mußt du für einen punktgenauen Wegpunkt nur noch einen Knopf drücken. Fertig.
    So ähnlich kann man das auch auf einem Smartphone programmieren: Richtigen Pilz über Maske raussuchen, auf "hier gefunden" tippen und die GPS-Koordinaten sind zugeordnet. Irgendwann (zum Teil bestimmt erst nach Nachuntersuchungen) auf "an Datenbank senden" tippen und schon sind alle Funde punktgenau in der Kartierung.


    Hallo Jens,



    Ja, ich hab ein GPS. Aber wenn ich eine Exkursion mache und 100 Pilzarten notiere, dann laufe ich zwischendrin auch ziemlich herum und mache nicht bei jedem Fund einen Punkt. Das ist einfach nicht praktikabel. Anders, wenn ich sowieso nur pro Tag drei/vier Arten erfasse. Da gibt es eben Unterschiede bei den Kartierern - entweder ausführlich und genau oder viel.


    Vielleicht bin ich auch einfach nur zu altmodisch für all das, aber ich vermute ich bin nicht die einzige. Ich würde das Kartieren lassen, wenn man von mir generell haargenaue Daten verlangen würde. Dann gäbe es auch weniger Daten, die dargestellt werden. Oder man stellt meine Daten mit scheinbar genauen Punkten dar, die aber niemals haargenau erfasst wurden und vielleicht ganz woanders liegen. So eine Art scheinbarer Genauigkeit fände ich nicht wirklich erträglich, denn immerhin soll das eine wirklich fundierte Darstellung der Daten Deutschlands werden.


    VG, Tanja

    Hallo Andreas,


    Ich finde, wenn man die groben Daten der Funde hat - und Finder, Datum, Ökologie, Ort, ...so wenig ist das ja gar nicht, dann hat man schon mehr als hätte man all das nicht. Andererseits ist es auch nicht so einfach alle Kartierer gleichermassen dazu zu bringen alles - bis auf den Meter genau - einerseits zu kartieren und andererseits auch noch der großen weiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Hier muss man auch sehen, dass man eben im Interesse der Aussagekraft von solchen Karten so viele Daten wie möglich bekommt und zeigen kann (und die gehören ja den Kartierern).


    Angaben, die Genauigkeit vortäuschen (Rechts-Hochwert eines Gebietsmittelpunkts) finde ich jedenfalls weitaus störender, als wenn ich mir von vorneherein der Ungenauigkeit bewußt bin, die eventuell andernorts genauer zu erfragen ist, aber in den meisten Fällen wahrscheinlich nicht.


    VG, Tanja

    Hallo Peter,


    Ich denke, dass Martin Schmidt eine ganz andere Hürde ist, als frei im Internet zugängliche Karten. Aber für ernsthaft Interessierte ist die Hürde auch nicht allzu groß.


    Ich hab das mit den "punktgenauen" Karten auch noch nicht so ganz wirklich verstanden. Im Grunde täuschen die doch eine Genauigkeit vor, die im Grunde nicht wirklich machbar ist. Oder gibt es tatsächlich Kartierer, die ALLE ihre Funde punktgenau eingeben?


    Wenn ich durch den Wald strolche notiere ich die Pilze in einem Gebiet, einer Fläche von einer bestimmten Größe. Da ich kartiere informiere ich mich grob an geografischen Einteilungen und ordne Pilze, die ich finde so einer bestimmten geografischen Einteilung (Quadrant) und einem Gebiet (z.B. Waldstückname) zu. Ich glaube mein Spaß wäre begrenzt, wenn ich für jede Schmetterlingstramete Rechts-Hoch-Werte eingeben müsste. Wahrscheinlich würde ich einen Mittelpunkt des untersuchten Waldstückes nehmen und alles dort zuordnen. Wenn das Waldstück über mehrere Quadranten oder Viertelquadranten geht, kann man die Schmetterlingstramete im Nachhinein vielleicht einem bestimmten Quadranten zuordnen - aber ob das dann der richtige ist?


    Genaue Angaben sollten bei entsprechend besonderen Arten sein oder auch für Schmetterlingstrameten, die man ausgesprochen gründlich ökologisch beschreibt und belegt - aber für die Masse der Daten (und wir wollen doch auch viele Daten!), ist das nicht praktikabel.


    VG, Tanja




    VG, Tanja