Posts by PSV?

    Hi.

    Danke für die weiteren Antworten und auch für den Hinweis auf die Vergiftungssyndrom-Übersicht, die ich bisher nicht gesehen hatte und mir direkt abgespeichert habe.

    Was das faktische Niveau des PB(BMG) vom PSV(DGfM) in der Prüfung unterscheidet, ist im wesentlichen die genauere Kenntnis über die Vergiftungssyndrome.

    Das sehe ich ein wenig anders. Laut der Prüfungsordnung dort müsste man zum Beispiel nicht mal eine Tanne von einer Eiche unterscheiden können. Baumkunde und Zeigerpflanzen sind da gar nicht mit drin was für die angedachte Aufgabe als, ich sage es mal salopp, "Korbsortierer" ja auch nur bedingt nötig ist, da sicherlich viele nicht mehr sagen können was für Bäume/Pflanzen am Standort vorhanden waren und ob diese richtig erkannt wurden. Auch keine Fragen zur Vereinstätigkeit (Nennen Sie drei Möglichkeiten, wie Sie sich aktiv in die DGfM einbringen können.)
    Das ist von mir übrigens wertungsfrei gemeint. Die Konzeption vom PB zum Pilzsachverständigen ist halt eine andere und das ist natürlich auch in Ordnung. Der PSV hat ja ein breiteres Aufgabenspektrum angedacht als der PB und da wäre es natürlich schön wenn der PSV etwa die zum Goldröhrling gehörende Lärche auch erkennen würde.


    Lieber PS

    Ich habe dieses Jahr die PSV Prüfung gemacht. In meinem Leben habe ich schon viele Prüfungen absolviert aber noch nie durfte ich eine machen, wo alle Fragen vorher bekannt waren. Man kann Fragen hinterfragen, aber wenn du alle Fragen durchgehst, wirst du bemerken, dass du einen wirklichen Lernerfolg erreicht hast. Nur Mut, es wird keine Frage kommen, die du nicht kennst :).

    SG

    Der zweite und der letzte Satz widersprechen sich. ;)
    Und wie bereits angemerkt - beim Führerschein und auch beim Fischereischein die ich jeweils absolviert habe waren die Fragen vorher bekannt. Im Studium natürlich nicht aber auch da war klar welche Themengebiete "prüfungsrelevant" sind. Also eben nicht einfach "Jura/Recht" sondern das was im Seminar/der Vorlesung auch behandelt wurde, beispielsweise "Verwaltungsrecht" und die prüfungsrelevante Fachliteratur die man dazu gelesen haben sollte.

    Die PSV-Prüfung soll ja auch ohne vorheriges Seminar machbar sein welches die Themengebiete genau eingrenzt und dafür ist so ein Fragenkatalog meiner Meinung nach unumgänglich. Prüfungsthema "Pilze" wäre sonst ein wenig weit meiner Meinung nach.

    Die Veröffentlichung des Fragenkatalogs finde ich da schon sehr hilfreich.


    Beste Grüße.

    Hallo.


    Wie gesagt, es eilt bei mir nicht mit einer Antwort und 2 Tage sind doch eine gute Reaktionszeit angesichts der stressigen Umstände. Das ist gar kein Problem.


    Ich denke der Fehler liegt hier auch ein wenig bei mir, da ich den Kompetenzrahmen für den PSV der DgfM etwas unterschätzt habe. Mit einer Veröffentlichung für Fragen könnte ich dann abschätzen inwiefern das für mich ein gangbarer Weg wäre. Machbar wäre das sicherlich mit ein wenig Pauken. Wahrscheinlich wäre eine Pilzberaterausbildung der BMG e.V. eher das was ich mir vorstellen könnte nur liegt Bayern in der ganz anderen Ecke des Landes. Die in der dortigen Prüfungsordnung geforderten Kenntnisse würde ich mir beispielsweise momentan auch ohne Kurs bereits zutrauen. Allerdings ist dort ja auch eine Unterscheidung zwischen Pilzberater und Pilzsachverständigen angedacht. Ich nehme an in der DgfM ist eine derartige Trennung nicht erwünscht (was natürlich in Ordnung wäre)?


    Da die Fragen ja ohnehin überarbeitet werden, lohnt es sich ja auch nicht da groß weiter drauf einzugehen.


    Viele Grüße.

    Hallo.


    Danke schon mal für die Antworten. Die Klimasituation betrachte ich auch mit Sorge würde ich hier im Thread aber gerne ausklammern ebenso wie persönliche Animositäten.


    Zuchtpilze werde ich mir mal zu Gemüte führen.


    Es eilt nicht mit den Antworten. Wie gesagt es geht bei mir nicht um eine Prüfung in diesem Jahr.

    Wird dann der überarbeitete Fragenkatalog wieder online gestellt werden und wenn ja, gibt es dafür einen Termin? Dann ließe sich das für mich besser abschätzen wo ich nochmal nachlesen muss.


    Viele Grüße.

    Hallo.


    Ich habe mich hier angemeldet, da ich ursprünglich mal Interesse daran hatte innerhalb der nächsten Jahre eventuell die Prüfung zum PSV absolvieren zu wollen. Ich bin Autodidakt würde aber behaupten, dass mittlerweile eine ganz gute Artenkenntnis im Selbststudium erworben habe.


    Bei der Recherche bin ich aber dann über diesen Thread gestolpert, der mir ehrlich gesagt das Interesse an der Prüfung gründlich genommen hat. Wie dort bereits erwähnt finde ich sowohl die Fragen als auch die unklare Abgrenzung der Tiefe der Prüfungsanforderungen in der Prüfungsordnung ebenfalls schwierig und zum Teil klingt es danach als müsse man als PSV Anforderungen erfüllen die einem studierten Botaniker, Toxikologen, Mykologen, Züchter gleichzeitig das Wasser reichen sollen.


    Als Beispiele vielleicht ein paar Fragen:

    Muss ein PSV die diversen ungenießbaren Porlinge auf Artebene bestimmen können (der giftige Zimtfarbene Weichporling mal außen vor, da ich den zu dem Wissen über Giftpilze zählen würde, die ja berechtigterweise einen Schwerpunkt bilden sollten)?

    Für Phytopathogene Pilze sollen im Fragenkatalog 3 Arten genannt werden. Auch hier die Frage, inwiefern das wichtig ist. Gebe gerne zu, dass ich um Phytopathogene Pilze bisher einen Bogen gemacht habe.

    In der Prüfungsordnung werden Kenntnisse über kultivierbare Pilze verlangt. Muss ich als PSV Tipps geben können zu Holzbeimpfungen, passenden Substraten etc.?


    Das wie gesagt nur mal als Beispiele.


    Da der Thread ja mittlerweile ein Jahr alt ist, wollte ich fragen ob sich da mittlerweile etwas bewegt hat oder dieser Fragenkatalog weiterhin die Grundlage für die schriftliche PSV-Prüfung darstellen soll.


    Dankeschön.


    Mit freundlichen Grüßen,

    ein (ehemals?) interessierter Anwärter