Posts by k.h.

    Hallo Peter,


    herzlichen Dank für Deine Mühe und Informationen zur Kartierung!


    Die Musterdaten erscheinen mir recht schlüssig, habe aber schon wieder Fragen dazu...

    (z.B., müssen die MTBs so genau sein oder reicht auch eine "Kommastelle"..., und was passiert,

    wenn die Pflichtfelder nicht ausgefüllt sind, und was, wenn zusätzliche Felder hinzugefügt werden usw. )


    Darf ich dich dazu einmal privat übers Forum oder per Mail kontaktieren?

    Aktuell bin ich im Saarland aktiv, natürlich können wir uns auch direkt mit dem LK D.G. in Verbindung setzen.


    LG Klaas

    Ich schreibe oft zu viel und editiere/kürze den Beitrag daher...


    Hallo Wolfgang,


    nein, das Buch habe ich noch nicht - steht aber nun auf meiner Liste!



    Hallo Peter,


    ich prüfe vorab noch das Holz, dann kann ich ggf. selbst den Eintrag vornehmen.


    Gibt es irgendwo eine Anleitung oder Beispieldaten, wie eine Fundliste angelegt sein müsste, um größere Mengen an Funden automatisiert zu importieren?


    Viele Grüße

    Klaas

    nur noch kurz als Nachtrag:

    neben der aufgebrochen-schorfigen Oberfläche des Substrates, welches mich zunächst an Erle denken ließ, waren auf der gegenüberliegen Seite auch typisch rautenförmige Strukturen am recht dünnen, auf 2,5 m abgebrochenen Stamm zu finden.

    Keine Zweige o.ä. mehr vorhanden.

    Am Boden vor Ort waren ausschließlich verrottende Blätter von Eiche, Birke und - massenhaft - Zitterpappel zu finden.

    Auch die alten FK am Boden in der Umgebung hatten nie die "zerknabberte" Ansicht von I. radiatus, wie ich sie sonst kenne.

    Ich denke doch, I. rheades an Populus tremula sollte bestens passen.


    VG Klaas

    Hallo Frank,


    lieben Dank für deine erneute Unterstützung!


    Ich gehe - nächstes Jahr... ;) - nochmal mit meiner Mutter an den Fundort, sie hat zig Jahre mehr Erfahrung und Wissen mit/zu Pflanzen, Bäumen und Pilzen (und allem andern) als ich.

    Wohlmöglich ändert sich ja dann das Substrat.


    PS: Mir liegt nichts an "Seltenheiten" - ich hätte mich über jeden anderen Pilz genauso gefreut, wenn er denn ausnahmsweise mal sicher bestimmt wäre...

    (Das Kleinzeugs, um das ich mich sonst zumeist bemühe, scheint für manch anderen auch oft "selten", isses aber nicht.)


    Angenehmen Rutsch und (falls ich nicht schon nerve) bis bald hier im Forum!

    Klaas

    Hallo Frank,


    die bis zu 1,5 cm dicke Fruchtschicht hatte ich von der Trama bis zur äußeren Schicht abgesucht, vielleicht an 10 oder mehr Stellen, aber nichts gefunden. (Vorhin bei einem Phellinus konnte ich gleich beim 1. Versuch Seten sehen.)

    Die ohnehin schon bräunlichen Sporen werden in KOH großteils noch dunkler, anbei ein Bild von gerade eben.


    VG Klaas



    Hier noch die Sporenmaße: 6-6,5 x 4(4,5) µm.

    Eine Montage mit Hyphen aus dem, was ich für den Mycelialkern halte, ist beigefügt.

    Im Hutfilz sind kräftig gefärbte Anlagerungen an den Hyphen zu finden.

    Weder im Hutfilz, in der HDS darunter noch in der gesamten Fruchtschicht sind erkennbare Setae.


    VG Klaas


    Hallo zusammen,


    noch eine letzte (vielleicht ähnlich mühsame wie zuvor?) Bestimmungsanfrage für dieses Jahr...


    Substrat sollte Erle (mit meiner üblichen Unsicherheit) sein - was ja kaum zu den angegebenen

    Substraten im Ryvarden zu meiner vermuteten Art passt ("Populus tremula, selten auch andere

    Populus ssp., Betula, Fagus, Quercus, Salix und Sorbus").


    Nun finde ich keine Setae im Hymenium (oder in der HDS), der Mycelialkern, sofern richtig

    als solchen gedeutet, ist sehr klein und nur mit gutem Willen kaum bis nur etwas marmoriert.

    Trama am mitgebrachten FK ist dunkelbraun, die FK scheinen aber noch vital.


    Ich sehe in den letzten Jahren derart wenige Schillerporlinge, so dass ich damit nur wenig Erfahrung sammeln konnte.

    Früher, vor über 10 Jahren, sah man die doch noch etwas häufiger, jedenfalls für mein Empfinden?


    Laut meiner Schlüssel und Infos könnte man bei I. rheades landen - ich kenne die Art aber nicht.

    Kann das jemand bestätigen, verneinen oder mir weiterführende Tipps geben?


    Ein paar Fotos anbei.


    Viele Grüße

    Klaas


    Hallo abeja,


    unsere Beiträge hatten sich vorhin irgendwie überschnitten, glaube ich.

    "FTE" habe ich nicht, "Geruch lakritzartig" - für mich eher nicht.

    Wenn man Gerüche doch nur mit (relativ) eindeutigen Werten wie Farben angeben könnte...

    "Pilzflora-Ehingen" - ja, als ich das Schnittbild auf Jürgens Homepage sah, hat es bei mir

    auch ohne dunkle Trennlinie vor Augen beinahe "Klick" gemacht. ;)


    Ja, da sieht man sich Material und Fotos zigfach an und wird "betriebsblind""...

    Vorwiegend auf die rechte Hälfte geschaut, ist das nicht so deutlich wie links.


    Auch dir herzlichen Dank für deine Mühe und Hilfestellung!

    Guten Rutsch und ein schönes neues Jahr wünscht

    Klaas

    Hallo Frank,


    ich habe jetzt alle vorhandenen Hüte und resupinat wachsenden Mitbringsel durchgeschnitten

    und kann nirgendwo eine auch nur irgendwie gelatinöse/dunklere Trennschicht entdecken -

    das ist vielleicht nur dem Frost geschuldet?

    Auch finde ich überall nur Anmerkungen zum Geruch wie "unbedeutend", "schwach pilzig" o.ä. -

    ich beharre noch immer auf dem auffallend süßlichen Duft der FK -

    das ist vielleicht nur meinem Frust (oder miserablen Riechkolben) geschuldet? ;)


    Dennoch scheint mir dein Vorschlag mit B. fumosa inzwischen als der am Besten zutreffende.

    Da muss ich meine Vorstellung von Bjerkandera doch arg überdenken, zumal im Netz ja auch

    recht ähnliche und oft flächig wachsende FK zu finden sind. Hätte ich niemals so erwartet.


    Lieben Dank, ebenso guten Rutsch und alles Gute im neuen Jahr!

    Klaas


    PS: Ich lasse das "cf." vorwiegend für mich als Ermahnung/Erinnerung dran, das foppt mich ungemein.

    Und ich bin nur zu 95% überzeugt, was jedoch nur an meiner aktuell noch mangelhaften Erfahrung liegt.

    Hallo Frank,


    für mich schien das Hyphensystem monomitisch.

    Am stehenden Teil links im Foto anbei ist KOH 20% auf der Schnittfläche - es dunkelt nur die Huttrama etwas ab, an der Fruchtschicht sehe ich keine Reaktion.


    Der Hut ist etwas zäh im Schnitt, ich hoffe das Foto zeigt dennoch ausreichend Merkmale?


    Viele Grüße

    Klaas



    Hallo abeja,


    ja, diese "Knubbel"/"Dornen" am Substrat hatten mich auch verunsichert... ;)


    Danke dir nochmals, habe gerade auf Werners "Aphyllopower"-Seite (die glücklicherweise noch immer online ist) nachgeschaut, aber so richtig bin ich nicht bei A. malicola. Ich schaue, was ich noch dazu finde - fürchte aber, das Teil wird (wie so viele andere Funde) keinen Namen von mir erhalten. Sry für die Zeitverschwendung!


    Vorhin dachte ich mir, schaust dir zur Abwechslung mal was vielleicht relativ Einfaches an und habe einen Schillerporling unters Mikro gelegt. Tja, der wird wohl auch wieder keinen Namen bekommen, obwohl er makroskopisch doch schon recht gut als I. rheades anzusprechen sein müsste... so ist das halt mit den Porlingen...


    Ich ergebe mich wiedermal den Pilzen und viele Grüße

    Klaas

    Hallo zusammen,


    ich war heute noch einmal vor Ort - auf der anderen Stammseite, die ich mir letztes Mal (warum auch immer)

    nicht angeschaut hatte, waren größere Hüte bis 6 cm Breite zu finden. Allerdings tiefgefroren...


    Substrat ist für mich jetzt definitiv Laubholz, auf manchen Fotos kann man noch Rindenreste erkennen,

    auch am Stumpf direkt daneben. Vielleicht Linde? Die bereits morschen Triebe am Stumpf gehören zum Baum.


    An vitalen Sporen konnte ich am mitgebrachten Exemplar kaum welche finden, auch im Trockenmaterial sind

    die Sporen vorwiegend hinüber.

    Dextrinoid sind die Sporen aber ganz sicher nicht, das hätte ich erkennen müssen.

    Allenfalls leicht amyloid - kann aber auch täuschen, da die scheinbar auf Melzer/Lugol reagieren Öltropfen aus den

    toten Sporen ggf. auch durchschimmern?


    Hat (mir) also erstmal nicht sehr viel gebracht, außer vielleicht den erneut fast aufdringlich süßen Geruch des

    jetzt aufgetauten (und von der Konsistenz recht weichen) Hutes wieder zu riechen.


    Leider bekomme ich bei Porlingen oft keine dünnen und brauchbaren Präparate zustande, weshalb die Sporen immer

    in Bewegung und daher unscharf sind - ich hänge aber dennoch die Fotos von heute an.


    Beste Grüße

    Klaas


    Hallo Frank,


    äh, da fällt mir ein, dass ich Ende Oktober etwas fand, das ich für Parmastomyces mollisimus/Sarcoporia polyspora hielt.

    Falls dieser Fund korrekt bestimmt war, fällt es mir auch dabei makroskopisch schwer, bei beiden Funden an die selbe Art zu glauben.

    Ich hänge hier mal die vermeintliche Sarcoporia vom Oktober zum Vergleich an.

    Auf dem 2. Mikro ist eine stark dextrinoide Spore zu sehen.


    Viele Grüße

    Klaas

    Hallo abeja,


    zunächst vielen Dank für den Hinweis, Heterobasidion annosum hatte ich u.a. wegen der hierbei nicht-warzigen Sporen ausgeschlossen,

    die beiden (oder sind es noch mehr bei uns?) anderen Arten mit wohl glatt-erscheinenden Sporen nicht auf meinem Schirm.

    Da muss ich nachforschen, habe dazu nicht viel vorliegen.


    Jedenfalls, in einer so großflächigen Wuchsform, Fruchtschicht 2-3 mm dünn und sehr leicht ablösbar, getrocknet federleicht,

    hatte ich noch keinen Wurzelschwamm gesehen. Vielleicht muss ich nochmal ganz zurück auf Anfang und auch auf andere wie z.B.

    A. serialis prüfen, die ich bislang ebenso nur komplett anders wachsend kannte.



    Hallo Frank,


    auch dir lieben Dank für den Tipp, die Art schaue ich mir an und melde mich wieder.



    Viele Grüße

    Klaas

    Guten Abend zusammen,


    zwischen den Jahren hier mal noch kurz ein Porlings-Fund, der mich nicht mehr loslässt.

    Am 23.12.19 entdeckt und seitdem daran verzweifelt (naja, das tagelange "große Fressen" über die Feiertage war schon eine Ablenkung und recht ähnliche Herausforderung...).


    Aber ernsthaft, makroskopisch schätze ich mich (jedenfalls bis zur nächsten Antwort in diesem Forum) als einigermaßen brauchbar in Sachen Aphyllos ein, kann diesen Pilz aber in keiner Weise zuordnen. Mit PDS, Jahn, Ryvarden und www komme ich nicht weiter - daher meine kleinlaute Hoffnung zu einem Tipp aus eurem erfahrenen Kreis...


    Leider kann ich noch nicht einmal etwas zum Substrat sagen - komplett entrindet, aber noch sehr fest. Vor Ort dachte ich noch an Laubholz (evtl. Hainbuche?), bin mir inzwischen erneut sehr unsicher.


    Seten sind nirgendwo zu finden, was wohlmöglich auch meinen Rettungsanker zu Inonotus o.ä. ausschließen sollte. Schnallen sind in den Poren, der Trama und HDS häufig zu sehen. Basidien 4-sporig, Zystiden konnte ich keine feststellen. Bei Kristallen an den Porenmündungen bin ich unsicher, die waren nur in ca. 50% der Präparate zu sehen.

    Die Zellen in der HDS sind im Gegensatz zu denen aus der Trama sehr dickwandig.


    Sporen um 6x4µm - was vermutlich für meine letzte Idee zu Antrodiella zu groß ist.


    Der Pilz wuchs/wächst großflächig unterseits und seitlich vorwiegend resupinat über schätzungsweise 1 bis 1,5 m am liegenden Stamm, zwischendurch aber auch mit kleinen Pseudo-Hütchen/"Knubbeln", zum Rand hin aber auch mehr mit richtigen Hutausbildungen bis aktuell 2 cm Breite. Auffallend ist die grauschimmernde untere Porenschicht und die weiten Poren zum Rand der effuso-reflexen Hütchen hin.


    Hinzu kommt der fast aufdringliche Geruch - für mich sehr deutlich süß/"zuckerig" - aber nicht nach Cumarin, soweit ich das beurteilen vermag. Frisch und sehr leicht vom Stamm gelöstwar der Geruch deutlichst, in der Sammeldose wieder nicht, dann nach Trocknen wieder genauso stark.


    Ich hänge mal zwei, drei Fotos an, falls von Interesse.

    Noch ein Link, aber keine "Werbung" o.ä., nur der Link zu meiner privaten Sammlung von Funden und Infos:

    http://taunuspilz.de/coppermin…album=lastup&cat=0&page=1

    Aktuell sollten die neuesten ca. 28 Fotos von diesem Pilz stammen - ob es etwas bringt, weiß ich nicht.


    Vermutlich wieder mal ein ganz simples und häufiges Pilzlein, das mich narrt.

    Bin für jeden Hinweis dankbar und suche den Stamm in den nächsten Tagen nochmal auf.


    Viele Grüße

    Klaas


    ,

    Hallo zusammen


    und vielen Dank für eure Mühe und Informationen!


    Aber doch, Schnallen sind an den Basidien vorhanden, nur in der HDS konnte ich keine sehen.

    Anbei ein Foto von heute, das eine Schnalle zeigen sollte.


    Sporen habe ich nochmals an 2 FK nachgemessen: 7-9(10) x (5,5)6-7 µm


    Was mir an E. placidum auch nicht gefällt, ist eben, dass die dicke und alte Buche noch völlig

    intakt schien, nur ein paar Rindenhelmlinge im Stammmoos und eine kleine Stelle mit einer

    vermutlichen Antrodiella (muss ich noch prüfen).

    In mir zur verfügung stehender Literatur ist zumeist von morschem Holz die Rede.

    Einen dezent mehlartigen Geruch meine ich jetzt an den trockenen FK feststellen zu können.


    Dann wird es wohl wie mehrheitlich vermutet eine E. placidum sein.


    Viele Grüße

    Klaas

    Guten Abend zusammen!


    Vorab muss ich wegen meines ersten Beitrags hier im Forum wohl um Entschuldigung bitten,

    ich bin neu hier und kenne die Formalitäten nicht!

    Irgendetwas werde ich sicher falsch machen...


    Anbei die vorhandenen Informationen zu einer Entoloma, die ich heute an intakter Buche fand.

    Zwei FK auf ca. 2,2 m Höhe, daher auch nicht ganz sauber fotografiert. Ein weiterer FK wuchs

    auf ca. 50 cm Höhe am Stamm im Moos.


    Eigentlich möchte ich keine Entolomen mehr finden, da ich sie nie bestimmen kann.

    Es liegt nicht nur an der Gattung, hauptsächlich an meinen Zweifeln. Auch an Mangel an Literatur

    und "Kennern um die Ecke", die einen in die Richtung schubsen könnten...


    Die FK sind sehr klein, von 3 bis max. 8 mm Durchmesser.

    Hut ist braun, stark filzig in allen Teilen.

    Stiel dunkelgrau (mit leichtem Blauschimmer), basal stark filzig, apikal etwas bepudert, über

    die gesamte Länge fein faserig überwachsen.

    Lamellen sehr dick, nur wenige erreichen den Stiel, dann etwas herablaufend, untermischt, Schneiden gleichfarbig.

    Pigment in der HDS so dunkelbraun, wie ich es noch nie in einer Entoloma vorfand - HDS ohne Schnallen.

    Sporen um 5-6x 8-10 µ.

    Basidien mit Schnallen.


    Ich habe mich jetzt seit etwa 3h mit den Pilzen beschäftigt, Gröger, FN und Ludwig durchgesucht,

    komme damit zu nichts. Mir fehlt vermutlich auch speziellere Literatur - und auch eine Ahnung zur Sektion -

    ich finde sehr oft schöne Entolomen, kann aber nichts damit anfangen...


    Hat jemand einen Tipp, wo und womit ich weitersuchen müsste?


    Besten Dank und viele Grüße

    Klaas