In Hessen ist nur eucalypti kartiert, coccinella gibts hier nüch...
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Harald
In Hessen ist nur eucalypti kartiert, coccinella gibts hier nüch...
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Harald
Moin zusammen,
das muss man sich ja alles erstmal zu Gemüte führen...
Im Grunde wurde ja in vergangenen Zeiten das meiste was an rötlichen Lacktrichterlingen auftauchte und nicht nach proxima aussieht als laccata kartiert und in gängiger Literatur auch so dargestellt. Nach meiner Einschätzung brachte erst das Pilzkompendium die Unterschiede zwischen laccata und tetraspora (=var. pallidifolia) unters Volk. Mir ist dabei auch noch nie eine ellipsoidsporige laccata untergekommen.
Die Synonymliste bei laccata var. pallidifolia ist ja lang, deswegen würde ich vielleicht dafür plädieren, es vorläufig beim Status quo zu belassen und ohne agg. - dann eben tetraspora statt laccata var. pallidifolia.
Was dann affinis sein soll, ist mir noch ganz klar, da muss mir noch ein Licht aufgehen.
Beste Grüße
Harald
Hallo alle,
ich kann zum eigentlichen Problem nichts beitragen. Aber auf der verlinkten Seite bei Waldwissen finde ich den Satz "Ausser dem Honiggelben Hallimasch kann man aber alle Arten blanchiert (Wasser wegschütten!) essen." ziemlich fahrlässig. Ein Pilzkontrolleur aus Südtirol hat mir mal erzählt, dass seine häufigsten Vergiftungsfälle auf 'al dente' gekochte Hallimasch zurückzuführen wären.
Möglicherweise meinten die 'Waldwissen'-Autoren, dass man die Pilze danach noch anbraten soll? Aber es steht halt nicht da.
Beste Grüße - Kai
Mittlerweile sollte sich eigentlich in "Fachkreisen" herumgesprochen haben, dass Hallimasche roh giftig sind und eine Garzeit von 20 Minuten verlangen. Zudem finde ich, dass zumindest der Dunkle Hallimasch (ostoyae) ein ziemlich leckerer Speisepilz ist, die anderen Arten habe ich noch nicht selbst probiert.
Beste Grüße
Harald
Hallo abeja,
ich kenne R. sanguinea nur so wie ich ihn oben präsentiert habe - seit vielen Jahren an der gleichen Stelle wachsend. Die Farbkombination deiner Exemplare kenne ich so von der Art nicht.
Den americanus kenne ich aus eigener Anschauung ein wenig frischer, deine sind schon alte Schlappen. Die leicht verdickten Stiele würden dafür sprechen, dennoch würde ich Restzweifel anmelden und frische Fruchtkörper wären durchaus hilfreich.
Beste Grüße
Harald
Russula sanguinaria (R. sanguinea). Diese hier relativ blassen Pilze hatte ich ja letztes Jahr von dort schon gezeigt. In diesem Fall schön zu sehen: die jungen Pilze sind hell, die älteren Fruchtkörper werden dunkler.
Bist Du sicher?
Für mich stimmt die Hutfarbe nicht und im Stiel ist auch kein Rot zu sehen. Ich kenne die so:
Beim Leucoagaricus teile ich die Bedenken von Wolfgang.
Beste Grüße
Harald
Auf 123Pilze findet man unter dem Reiter „Gattungen kennen lernen (Gattungskurs)“ eine Liste der verschiedenen Gattungen. Bei „Schirmlinge: Riesenschirmlinge“ wird beim Hut folgendes angegeben: „Samtig, wollig, trocken, geschuppt, nie gerieft.“ Wenn das dort so explizit steht, gibt es wohl Unstimmigkeiten, was die Definition von Riesenschirmlingen angeht.
Unstimmigkeiten kommen immer wieder mal vor, zudem lesen Pilze keine Bücher, die machen dann unter Umständen mal "komische" Sachen.
Die 123-Seite ist manchmal mit Vorsicht zu genießen und zu gebrauchen, da steht auch schon mal ein wenig Unfug drinne.
Beste Grüße
Harald
Ich weiß nicht, ob ich das jetzt technisch richtig mache. Es ist so: ich bin Biologe und schreibe für einen emeritierten Professor einen Beitrag für ein Buch über Strukturbildung aus interdisziplinärer Sicht und möchte verwandte Muster scheinbar völlig verschiedener Genese (Flechten, Erytheme, Hexenringe) gegenüberstellen. Da würde ich gern eines der Bilder von die verwenden, natürlich unter Angabe der Quelle.
Hallo juwe,
es nützt leider nichts mehr Nobi um Erlaubnis zu fragen, weil er höchstbedauerlicherweise nicht mehr unter uns weilt.
Traurige Grüße
Harald
A. mellea hat auch bei weitem nicht so viele Schüppchen wie seine Bruder-Arten.
Beste Grüße
Harald
Hallo Adam,
ja, das ist schon ein richtiger Parasol. Vorsicht ist angebracht, wenn die Hüte sich nach oben biegen und die Lamellen schon einen Braunton aufweisen. Das ist dann ein Zeichen für beginnende Alterung, was in ungünstigen Fällen eine Lebensmittelvergiftung nach sich ziehen kann.
Du merkst, in mir steckt ein Teufelchen, dass den Menschen den Verzehr von Pilzen (nicht Supermarkt-Pilze!) verleiden will.
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Harald
Hallo,
zunächst einmal würde ich die fotografierten Pilze nicht als gutaussehend bezeichnen. Das sind alte Schlappen, die ich nicht zum Essen freigeben würde. Der helle Pilz dürfte der Gelbe Knollenblätterpilz sein.
Zur 10cm-Regel: Sollte man eigentlich vergessen. Bei meinen letzten Pilzwanderungen habe ich kleine Schirmlinge (Lepiota) präsentiert, die größer als 10 cm waren (Lepiota clypeolaria in ausgeprägter Wuchsform & Lepiota aspera, der sowieso gerne größer 10 cm ist), im Gegensatz zu deutlich kleineren Riesenschirmlingen (Macrolepiota excoriata & Macrolepiota rhodosperma).
Außerdem bekommt man ziemlich häufig in der Pilzberatung Parasole vorgelegt, die zur Verwendung als Putzlappen taugen, aber nicht mehr zum Essen.
Allgemeingültige Regeln (verschiebbarer Ring, etc.) sind zwar schön und gut, dennoch muss man immer im Einzelfall entscheiden und dabei vor allem einen gesunden Menschenverstand bewahren, aber daran fehlt es vielen. Man hat in der Pilzberatung oft den Eindruck, wenn es um Pilze geht, setzt der Verstand aus.
Kurzum, immer wachsam bleiben!
Beste Grüße
Harald
Sicher nicht, lieber Stefan. Das überlasse ich Leuten, die Ahnung von Täublingen haben. Felix wäre ein guter Kandidat...😉
Hm, ich bin auf die Rezensionen gespannt...
Grüße Harald
Für GRAUE Amanitopsis gibt es eine neue Bearbeitung von Moreau & Hanssen.
Hi Andreas,
ist das der Artikel in Bulletin de la Société mycologique de France (133/2020)?
Gibts Möglichkeiten irgendwie daran zu kommen?
Beste Grüße
Harald
m. M. nach wäre es wohl ein kaum zu bewältigendes Unterfangen, die Vielfalt von Farben und Formen konkreten Ursachen zuzuordnen.
So siehts aus. Wenn man allein sieht wie unterschiedlich Perlpilze daherkommen...
Beste Grüße
Harald
Display MoreHallo,
die Bereinigung für Baden-Württemberg-Nord (sowie Rheinland-Pfalz) habe ich vorgenommen. Alle Funde vom Harzporling an Nadelholz sind jetzt I. benzoinum und alle Funde an Laubholz heißen jetzt I. resinosum und nichts ist mehr doppelt. Funde ohne Wirtsangabe habe ich gelöscht, außer diejenigen mit Beleg. Vielleicht nimmt sich mal jemand dieser Exsikkate an.
Dort wo ich I. benzoinum auf Laubholz in I. resinosum umgewandelt habe (wenige, vorwiegend ältere Funde), lässt sich das in meiner Datenbank nachvollziehen: da steht dann unter „vorherige Bestimmung“ noch der I. benzoinum.
Im Februar wird dann ein Update auf Pilze.Deutschland hochgeladen, dann sind die Änderungen sichtbar.
LG
Dagmar Gödert
Ja, gute Idee! Das habe ich jetzt für Hessen auch so gemacht, die substratlosen Funde allerdings nochmal dringelassen.
Beste Grüße
Harald
Wer etwas tiefer in die Weichritterlinge einsteigen möchte, dem seien die Publikationen von Vladimir Antonin und seinen Mitstreitern empfohlen, die in den letzten 10 Jahren nach den Arten mit urticoiden Zystiden auch diejenigen mit Makrozystiden sukzessive - auch phylogenetisch - bearbeitet haben. Ist zwar harter Tobak, aber man bekommt einen guten Überblick über das europäische Arteninventar (ca. 35). Einen gangbaren Schlüssel liefern sie leider nicht gleich mit.
Hallo Günter,
hat man Chancen an die Publikationen heranzukommen?
Beste Grüße
Harald
Hallo Zusammen,
aktuell kann man Weichritterlinge nur bestimmen, indem man die Quellenangabe dazu benennt. Es kommt schon mal vor, dass bei Benutzung verschiedener Literatur auch verschiedene Namen herauskommen, von einigen wenigen leicht kenntlichen Arten abgesehen. Eine allumfassende Monografie steht noch immer aus.
Ohne Mikromerkmale ist allerdings sowieso alles nur Spekulation.
Beste Grüße
Harald
dürfte man sicher mit großen Nachteilen für uns rechnen.
Hi Stefan,
was für große Nachteile sollten das sein und wer ist "uns"?
Beste Grüße
Harald
Psathyrella laevissima
Hallo Namensvetter,
nach meinen neuesten Erkenntnissen wächst der aber nicht so extrem büschelig, hat einen gerieften Hutrand und ist wohl im trockenen Zustand auch leicht runzelig.
Mikroskopische Untersuchungen haben trotzdem ihren Zweck... ![]()
Beste Grüße
Harald
Für mich ist das von der makroskopischen Erscheinung her ein Flämmling.
Beste Grüße
Harald