Posts by zuehli

    Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass diesem Kurs wieder fünf neue PSV entsprungen sind. Besonders gefreut hat mich, dass unser jüngstes Vereinsmitglied Emil (der eine oder andere wird ihn kennen) jetzt endlich in den erlauchten Kreis aufgenommen wurde. Der Knabe hat mit 11 Jahren schon ein Pilzwissen an den Tag gelegt, das manch anderen ziemlich blass aussehen ließ.


    Beste Grüße

    Harald

    Naja, diese 1-Kilo-Regelung ist irgendwie an den Haaren herbeigezogen, weil nirgendwo geregelt. Zumal wenn es sich um Steinpilze handelt, die man mal aus der BArtSchV rausnehmen könnte. Meine letzter Kenntnisstand war, dass diese "geringe Menge zum eigenen Bedarf" in der Regel (= ungeschriebenes Gesetz) bei 2 kg pro Person lag. Der jetzige Fall zeigt, dass das doch eine ziemlich willkürliche Festlegung ist.

    Ich bin grundsätzlich dafür solche Fälle zu ahnden, wenngleich ich das Strafgeld im vorliegenden Fall für etwas überzogen halte. Allerdings ist ja im BNatSchG § 69, Abs. 7 die Sache geregelt.

    Wie auch immer sollte es gut sein, dass solche Sachen geahnded werden und in den Medien (u.a. auch in der FAZ) publiziert werden. Das könnte den einen oder anderen mal zum Nachdenken anregen und auch zeigen, dass der Wald kein Selbstbedienungsladen ist.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Diomedes,


    ja, die Stachelschirmlinge können einem auch leicht zur Verzweiflung bringen. Ich habe gerade die Mikromerkmale nicht im Kopf, aber ich denke, deine Diagnose wird schon hinkommen.


    Hier mein Fund von 2016 aus dem Allgäu:


    Beste Grüße
    Harald

    also da verstehe ich euren unmut nicht so ganz. Genau darum gibt es in jedem FA einen Sprecher, dass er das Sprachrohr des FA ist. Warum müssen da sämtliche Mitglieder des FA mitlesen und womöglich alle einzeln was schreiben?

    Naja, Unmut ist eher das falsche Wort, vielmehr eine Fragestellung und letztendlich eine Feststellung von Tatsachen - von meiner Seite.
    Müssen muss ja keiner, schon gar nicht sämtliche Mitglieder eines FA. Es würde nur von gutem Stil zeugen, dass die Verantwortliche sich in eine "vernünftige" Kommunikation und Diskussion einlässt. Ich denke, einige werden wissen was ich meine.


    Beste Grüße
    Harald

    Außer mir schaut hier vom FA keiner rein.

    Höchst bedauerlich, allemal. Diejenigen, die die Diskussion eigentlich betrifft, ducken sich weg. Ist das Feigheit vor dem Feind, Unvermögen, einfach nur Arroganz, oder wie soll man es sonst nennen?
    Dafür hältst Du, Stefan, deinen breiten Rücken hin um die Prügel einzustecken. Von mir dafür nochmal den allerhöchsten Respekt, ich kann mir vorstellen, dass das nicht unbedingt immer Spaß macht...


    Beste Grüße
    Harald

    Eine dieser anderen Möglichkeiten bestünde zum Beispiel darin, dass unsere Pilzsachverständigen Pilzkurse durchführen. Also nicht nur Lehrwanderungen, sondern direkt auch die Vermittlung von theoretischen Grundkenntnissen anbieten.

    Schön und gut, ein hehres Ziel. Aber das muss man schon dem einzelnen PSV überlassen, ob er Exkursionen und Kurse anbieten will. Zwingen können wird man da keinen.
    Davon abgesehen beinhaltet eine Lehrwanderung aber nach meinem Verständnis auch eine - zumindest rudimentäre - Vermittlung von Grundkenntnissen.
    Ich kenne die aktuellen Statistiken nicht und weiß nicht, welcher Prozentsatz der aktiv tätigen PSV solche Dinge anbietet, war das nicht in den Gelben Seiten der Z.Mykol. 2018 (habs jetzt gerade nicht zur Hand)?


    Grüße
    Harald

    Hallo Harald,

    was ist mit den Entwürfen geschehen - wurden die irgendwo veröffentlicht?
    Gruß, Andreas

    Hm, ich weiß nicht mehr so recht, wie und wo was veröffentlicht wurde. Kann sein, dass die Protokolle (teilweise) in die Öffentlichkeit gelangten, vielleicht war auch was in den Gelben Seiten, oder in den Foren - müsste ich recherchieren. Einigermaßen sicher erinnere ich, dass die Entwürfe auf der PSV-Tagung im Südwesten vorgestellt wurden.
    Es ging hauptsächlich um die zweistufige PSV-Ausbildung, die analog den Prozeduren der BMG angelehnt waren und reichlich Aufregung und hitzige Diskussionen nach sich zogen. Ich erinnere mich, dass die Südwest-Fraktion sich vehement gegen dieses Modell ausgesprochen hatte und dies auch in den Gelben Seiten als "Resolution" kommuniziert wurde.


    Grüße
    Harald

    Schau doch mal z. B. in die alten Listen, wer alles in dem von Euch aufgelösten freiwilligen Zusammenschluss des "illegalen" Fachausschusses tätig war. Jetzt sprichst Du diese Leute hier an und forderst sie auf Verantwortung zu übernehmen. Wie soll das gehen?

    So ein bisschen fühle ich mich angesprochen, weil ich ja sozusagen "Gründungsmitglied" des ersten FA war. Inwiefern der "illegal" gewesen sein soll, kann ich nicht nachvollziehen, soweit ich erinnere, sind wir (zumindest ich) von Präsidiumsmitgliedern angesprochen worden, im FA mitzuarbeiten. Von daher gesehen hatten wir schon eine offizielle Mission. Die konstituierende Sitzung fand in Fulda statt und brachte erste Ideen hervor, die zugegebenermaßen nicht überall Anklang fanden. Aber das waren ja auch nur die ersten Entwürfe, die durchaus überdenkenswert waren.
    Nachdem die frisch gewählte PSV-Beauftragte die "Herrschaft" übernahm, schied ich aus eigenen Stücken aus dem FA aus. Eine Großteil der damaligen Kollegen wurde nach kurzer Zeit geschasst, was mir vollkommen unverständlich war, da ich den Eindruck hatte, dass da eine kompetente Gruppe zusammengekommen war. Diese Angelegenheit hat schon ein Geschmäckle... Der E-Mail-Verkehr mit den Kollegen zu den damaligen Ereignissen liegt noch auf meinem Rechner.
    Weitere Information, die mir zugeflossen sind, erwecken in mir heute noch den Eindruck, dass die Arbeit im FA kein Zuckerschlecken war.


    Just my 2 cents...
    Harald

    Und dann braucht es mehrere, die genau diese Unterstützung aktiv anbieten, und damit meine ich auch dich, Harald

    Als Einstieg kann ich mitteilen, dass ich weiterhin bereit bin, als Landesbeauftragter-Hessen für das PSV-Wesen bereit zu stehen.
    Das FA-Gedöns ansich will ich mir nicht nochmal antun, da habe ich ja schon meine Erfahrungen gesammelt...


    Beste Grüße
    Harald

    Die DGfM-Mitglieder finden das, was wir machen, sowas von supidupi toll, die bestätigen die Erfolgsgeschichte, die wir im Tintling abgefeiert haben.

    Nee, finden Sie nicht! Ich kenne einige Mitglieder die finden, dass da einiges im Argen liegt.
    Wie ich schon an anderer Stelle bemerkte, halte ich diesen Tintlings-Artikel für einen (schlechten) Witz.
    Bleibt zu hoffen, dass ein Personalwechsel in Position der PSV-Verantwortlichkeit Besserung bringt.
    Auf der anderen Seite frage ich mich, wer sich diesen Schuh anziehen will und den Karren aus dem Dreck zieht?


    Beste Grüße
    Harald

    Bilder, insbesondere vom Fruchtkörper ansich wären schon hilfreich.
    Ich finde Lepiota subincarnata recht oft und wundere mich immer wieder über die Variabilität dieser Art, zumal L. josserandii mittlerweile synoynm gehandelt wird.
    Will sagen, dass aufgrund deiner Beschreibung die Wahrscheinlichkeit durchaus gegeben ist.


    Trotzdem brauchts Bilder!


    Beste Grüße
    Harald

    Durch das Angebot der (althergebrachten Art) der Pilzberatung werden Bürger also dazu animiert in den Wald zu gehen und dort, ungeachtet aller Roten Listen, Bundesartenschutzverordnungen und Sammelbegrenzungen soviel Pilze einzusacken, wie sie tragen können.

    So kann es durchaus sein, aber was wäre denn eine "neumodische" Art der Pilzberatung?
    Den Erziehungsauftrag hat man ja als Lehrender in Sachen Pilze sowieso.


    Mit Nachkriegszeit hat das übrigens wenig zu tun, es spricht eher den Jagd- und Sammeltrieb des Menschen an. Denn Rote Listen, Artenschutzverordnungen und Sammelbegrenzungen interessieren Otto-Normal-Pilzsammler herzlich wenig.


    Grüße
    Harald