Posts by zuehli

    Naja, da ist diese "Erinnerung" wohl an mir vorübergegangen...
    Wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, das etwas eindringlicher zu formulieren. Nachdem in den letzten Jahren nichts passiert ist und ich immer brav abgeliefert habe, schleicht sich auch bei mir eine gewisse Demotivation ein.


    Beste Grüße
    Harald

    Hallo zusammen,


    wie sieht es eigentlich mit den Jahreberichten aus? Wer liefert noch welche ab, bzw. wird das überhaupt noch erwünscht? Seit 2010 ist keine Auswertung der Berichte mehr erfolgt, da frage ich mich, ob es überhaupt noch der Mühe wert ist, einen Bericht zu erstellen und abzuliefern?


    Beste Grüße in die Runde
    Harald


    Du hast doch jetzt ein GPS-Handheld, oder? Da mußt du für einen punktgenauen Wegpunkt nur noch einen Knopf drücken. Fertig.
    So ähnlich kann man das auch auf einem Smartphone programmieren: Richtigen Pilz über Maske raussuchen, auf "hier gefunden" tippen und die GPS-Koordinaten sind zugeordnet. Irgendwann (zum Teil bestimmt erst nach Nachuntersuchungen) auf "an Datenbank senden" tippen und schon sind alle Funde punktgenau in der Kartierung.
    So ähnlich wird die Zukunft aussehen.


    Es soll immer noch etliche Leute geben, die diese Voraussetzungen nicht haben. Ich bin da eigentlich ganz altmodisch und bei Tanjas Meinung, wenn ich bei der Kartierung mit so einem Gedöns anfangen müsste, würde mir der Spaß dabei vergehen.


    Grüße Harald


    Eines, das vom Format auch Bus- und Bahn-kompatibel ist, wäre z.B. Rita Lüder: Grundkurs Pilzbestimmung.


    Um sich vernünftig in die Materie einzuarbeiten ist dieses handliche Buch optimal. Handy-Apps halte ich persönlich für Firlefanz.


    Beste Grüße
    Harald

    Lieber Peter,


    prinzipiell mag das ja richtig sein, Ich hätte mir in dem Fall auch ein Foto schicken lassen (aber nicht mit WhatsApp - ich habe kein Smartphone). Aber die Verantwortung auf den Pilzberater abzuwälzen, der sich nur sicher ist, wenn er den Pilz in der Hand hat, ist nicht unbedingt die richtige Reaktion. Grobe Fahrlässigkeit zu unterstellen halte ich für sehr überzogen.
    Im vorliegenden Fall liegt doch eher die Verantwortung bei dem Kindergarten, deren Mitarbeiterinnen sich nicht in der Lage befinden entsprechend vernünftig zu reagieren und zu handeln.
    Soll man denn als ehrenamtlich arbeitender Pilzberater auch noch zu den Leuten hinfahren um dann noch nicht mal ein Dankeschön zu ernten?
    Wenn solche Begebenheiten sich häufen und man daraufhin noch angekreidet wird, darf man sich nicht wundern, wenn manch einer der PSV seine Beratungstätigkeit einstellt.


    Beste Grüße
    Harald

    Es ist immer wieder erstaunlich bis haarsträubend, was man als Pilzberater manchmal erleben muss. Da können sicherlich viele unserer Zunft ein Lied von singen. Mich regen solche Sachen auch immer wieder auf, vielleicht sollte man sich einfach ein dickeres Fell zulegen.


    Beste Grüße
    Harald

    Hallo Erik,


    bzgl. der angefragten Daten kann ich Dir nicht weiterhelfen, aber es wäre allemal interessant zu erfahren, welche Erfolge aus dem Kontakt mit den zuständigen Stellen resultieren.
    Hältst Du uns auf dem Laufenden?


    Beste Grüße
    Harald

    Quote

    - ein einheitliches Pilzberaterwesen der DGfM ohne Regionalisierungen (auch Bayern müßte sich dann in Zukunft wieder einklinken)

    Die BMG ist autark und nimmt ihre eigenen PSV-Prüfungen ab. (Ich persönlich halte das nicht für eine glückliche Lösung, aber das ist hier nicht relevant. Aber Bayern hat ja auch die CSU....). Ebenso wie andere ihre eigenen Prüfungen machen (z.B. Dieter Honstraß und wohl bald auch der Kollege aus der Eifel). Von daher wird es diese "Regionalisierungen" geben, auch wenn diese DGfM-intern zu vermeiden sind.


    Grüße
    Harald


    so wie ich es bisher verstanden habe soll ja die bisherige PSV-Prüfung als Richtlinie für den "Pilzberater" genommen werden, da wird dann nicht wirklich was einfacher und darum glaube ich eben nicht das die Zweistufigkeit was bringen kann.
    Sinn würde es nur machen wenn man da den Standard absenkt, aber ob das wirklich der richtige Weg ist?

    Ohne jetzt nochmal alle Beiträge durchlesen zu wollen, aber wo wurde das so gesagt?
    Darüber ist de facto noch nicht das letzte Wort gesprochen. Wie die Kriterien aussehen sollen, die die erste und die zweite Stufe ausmachen werden, wird noch in Zukunft zu diskutieren und konkretisieren sein.
    Noch einmal: das Konstrukt der Zweistufigkeit ist erst einmal ein Modell, das in seinen Strukturen noch zu festigen wäre.
    Deswegen ist es meiner Meinung nach völlig obsolet, zum jetzigen Zeitpunkt irgendwelche "Resolutionen" und sonstige eindeutigen Missfallenskundgebungen zu äußern - zumal sich hier an der Diskussion nur ein geringer Prozentsatz der Mitgliederschaft beteiligt. Wir hoffen, dass ein Meinungsbild der MV ein repräsentatives Abbild der Bedürfnisse zeigt.
    Wenn sich auf der MV die Satzungsänderungen zu den Fachausschüssen nicht durchsetzen, haben wir hier sowieso erstmal zum Spaß diskutiert.


    Grüße
    Harald


    ...Teilbereiche, wie z. B. die Fortbildungsmöglichkeiten, deren Nachweise, eine eventuelle Umstellung auf ein Punktesystem, oder ähnliches sind Dinge, die nicht nur diskutiert, sondern verändert bzw. vereinfacht werden sollten.


    Die Lösung dieser Probleme ist mit einer Zweistufigkeit nicht zu beheben.

    Natürlich nicht! Das sind durchaus die Dinge, mit denen sich der Fachausschuss noch beschäftigen will, und das hat mit der Zweistufigkeit zunächst mal nichts zu tun, sondern das sind die nächsten Schritte, die zu begehen sind.


    Grüße
    Harald

    Was diese Resolution aus dem Eröffnungsthread soll, erschließt sich mir nun einmal gar nicht. Warum wartet man nicht erst einmal konkrete Formulierungen ab und gibt dann erst seine Meinung kund? Wir sind immer noch in der Findungsphase zu dem Thema und haben uns im Fachausschuss schon Wochen vor unserem Treffen Gedanken gemacht und uns dann getroffen und mehrere Stunden zusammen diskutiert, das sind sicherlich keine aus-dem-Bauch-Entscheidungen. Wie bereits geschildert, wollen wir uns ein Meinungsbild der Mitgliederversammlung holen. Da sind eigentlich solche Resolutionen, die anscheinend ad hoc auf dem PSV-Treffen aus dem Bauch geholt werden, nicht sonderlich zielführend in der Sache. Es gibt immerhin einige (gute) Argumente für eine Zweistufigkeit des PSV-Wesens. Schlüssige Gegenargumente kann ich aus dem bisher Gesagten nicht ableiten. In mir erweckt das mehr den Eindruck, als ob man erst mal grundsätzlich dagegen ist (der Kaiser-Wilhelm-Vergleich von Peter Specht scheint es mir da ganz gut zu treffen).
    Wenn man alles so sein lassen will, wie es ist, verweigert man sich dem Fortschritt und neuen Ideen und man könnte sich diesen Fachausschuss (und vielleicht auch andere) von vornherein sparen.


    Ich wünsche allen, die sich vom Thema betroffen fühlen mehr Gelassenheit und die Aussicht darauf, das der Fachausschuss sicherlich noch nicht am Ende mit seinen Überlegungen ist.


    In diesem Sinne beste Grüße in die Runde
    Harald

    Na das geht ja ziemlich nahtlos. Ich hatte am 1. Weihnachtsfeiertag meinen letzten Fall.


    Allerdings, was macht das Kind um halb zwölf nachts noch im Garten...?


    Beste Grüße
    Harald

    Wichtig in diesem Zusammenhang wäre, die PSV explizit anzusprechen um auf die Abgabe der Jahresberichte hinzuwirken. Mir scheint, dass bei einigen mittlerweile ein wenig Demotivation vorherrscht, da man sieht, dass nichts passiert.
    Die Frage stellt sich außerdem (zumindest mir), ob denn die Jahresberichtsauswertung überhaupt einen Sinn hat, da das Thema staatliche Stellen anscheinend gar nicht interessiert - Stichwort staatliche Anerkennung des PSV. Man sieht es doch allein daran, dass es keine Meldepflicht von den Krankenhäusern für Pilzerkrankungen gibt. Oder gibt es zumindest Rückmeldungen an die GIZen, sodass auf diesem Wege wenigstens verlässliche Statisken erstellt werden können, die auch einen öffentlichen Informationswert haben?


    Grüße
    Harald

    Die besonderen Umstände haben es wohl auch bedingt, dass nach 2011 auch 2012 keine Jahresberichtsauswertung mehr kam. Da fragt man sich, ob es noch Sinn macht, als PSV einen Jahresbericht abzugeben?
    Die Frage ans Präsidium: Wie siehts denn aus in dieser Angelegenheit? Ist man damit zur Zeit überfordert und wartet man, bis ein neuer PSV-Koordinator gewählt ist und liegen die Sachen solange auf Halde? Oder befindet sich das PSV-Berichtswesen in einem Dornröschenschlaf?


    Beste Grüße
    Harald

    Eine entsprechende Antwort von Prof. Dr. Siegmar Berndt an einen Kollegen, ich zitiere:


    "Nachfolgende Lorcheln enthalten Gyromitrin und/bzw. sein Abbauprodukt Monomethylhydrazin (MMH): Sehr giftig ist die Gift- oder Frühjahrslorchel. Weniger giftig sind die Riesenlorchel und die Bischofsmütze.In sehr hoher Konzentration konnte MMH im Helmkreisling (Cudonia circinans) nachgewiesen werden.
    Dagegen wurden in der Herbstlorchel nur Spuren von Gyromitrin bzw. MMH gefunden, die beim Genuss üblicher Mengen toxikologisch unbedenklich sind.
    Die Angaben von Kleber und Zilker(2000) bedürfen der Richtigstellung: Das Gemeine Gallertkäppchen ist toxikologisch unbedenklich.(Siehe auch meinen Bericht über einen folgenlos gebliebenen Verzehr von Grüngelben Gallertkäppchen in den DGfM-Mitteilungen, Mai 2012, Z.Mykol.78/1,S.18-19).
    Der Kronenbecherling enthält nach den Untersuchungen von Stijve überhaupt kein Gyromitrin, sondern die Vergiftung beruht auf seinem extrem hohen Arsengehalt.
    Die Würzburger Toxikologin und Mykologin R. Seeger beschreibt Helvella crispa als "völlig ungiftig".
    Trotzdem ist vom Verzehr von Herbstlorcheln wegen ihres, wenn auch nur sehr geringen MMH Gehaltes, abzuraten. MMH ist im Tierversuch hochkanzerogen, mutagen und teratogen.
    In einer 2000 veröffentlichen Stellungnahme der WHO hat eine Expertengruppe vom Lorchelverzehr generell abgeraten. Und Riesenlorcheln, Zipfelorcheln und Bischofsmützen sollten schon allein wegen ihrer Seltenheit geschont werden."

    Hallo Jens,


    in Anbetracht dessen, dass beide Datenbank nicht der Weisheit letzter Schluss sind, muss man natürlich je nach Fall und Konsultation aktueller Literatur seine Schlüsse ziehen.
    Ich benutze sowohl den Species fungorum als auch Mycobank, wobei mir letztere irgendwie sympathischer daherkommt.
    Als ich diverse Gattungsbearbeitungen für fungiworld.com gemacht habe, orientierte ich mich aber weitgehend am Index/Species Fungorum. Da hatte ich noch keine Ahnung von Mycobank, weiß gar nicht, seit wann es das gibt.


    Beste Grüße
    Harald

    Also, ich habe unlängst die Präsentation von Klaus Bornstedt über seine App gesehen und war einigermaßen beeindruckt, trotzdem ich wahrlich kein Freund von Smartphones und diesem Teufelszeug bin. Aber dahinter steckt eine Menge Arbeit und fundiertes Wissen und ich denke, dass man gerade diese App als Ergänzung zu herkömmlicher Literatur benutzen kann.


    Beste Grüße
    Harald