Posts by H.Obenauer

    Hallo Abeja,

    im Herbst habe ich für eine Baumpflegefirma junge Porlingsfruchtkörper an einer ca. 150 Jahre alten Linde bestimmt, es handelte sich um Perenniporia fraxinea. Obwohl sie im Aussehen an Saftporlinge erinnerten, fiel mir gleich die extrem zähe Konsistenz auf. Es war äußerst mühsam, ein Stück des Fruchtkörpers zur Bestimmung herauszuschneiden.

    Inzwischen wurde der Baum mit einem Schalltomographen auf seine Standsicherheit überprüft. Die Restwandstärke im Stamm ist ausreichend, und er kann stehen bleiben. Offenbar ist der Pilz wohl kein aggressiver Holzzersetzer, bzw. er baut das Holz nur langsam ab.

    Viele Grüße Harald

    Hallo,


    es ist auf jeden Fall eine Art aus dem Psathyrella-Formenkreis.

    Ganz spät im Jahr erscheint auf Laubholz auch Psathyrella laevissima (mit kleinen Sporen und charakteristisch geschnäbelten Zystiden).

    Es hilft also nix, für eine genaue Bestimmung muß mikroskopiert werden ;)

    ...oder Du legst den Fund als Psathyrella spec. ab.


    Viele Grüße

    Harald

    Hallo PiTho,


    ich würde auch sagen, daß es sich bei diesen Pilzen um Galerina marginata handelt (Galerina autumnalis gehört zu diesem Artenkomplex).


    Viele Grüße Harald

    Hallo zusammen,

    bei einem gelben Rindenpilz auf Nadelholz könnte es sich durchaus um Vesiculomyces citrinus handeln.Da sollte man aber zumindest noch prüfen, ob die Sporen auch schön kugelig sind (bei Phanerochaete sind sie eher ellipsoid).


    Rindenpilze rein makroskopisch bestimmen zu wollen, macht eigentlich keinen Sinn. Ohne die Sporen-/Zystiden-/Basidien-/Hyphen-/Schnallen-Merkmale braucht man mit der Suche nach einem Namen gar nicht erst anzufangen.


    Viele Grüße

    Harald

    Hallo zusammen,


    diese Pilze dürften wohl schon zu Psathyrella gehören. Hebeloma würde ich ausschließen.

    Vielleicht sind die Pilze schon etwas angetrocknet, so daß die Stiele nicht brechen und die Hüte nicht hygrophan sind.

    Homophron spadiceum ist ziemlich wahrscheinlich. Aber auch (beispielsweise) Homophron cernuum wäre vielleicht möglich, diese Art kommt bei mir ebenfalls sehr spät im Jahr (bis in den Dezember hinein) vor.

    Ohne Mikros wird es aber wohl Spekulation bleiben.


    Viele Grüße Harald

    Bei den ersten beiden Bildern würde ich eher eine Melanoleuca vermuten, in der mittleren Reihe ebenfalls einen Fälbling und in der dritten Reihe eine Clitocybe.

    Aber das ist natürlich keine sichere Bestimmung ;)


    Viele Grüße

    Harald

    Hallo Karl,


    vielen Dank für diese interessante Nachricht ! Inocybe griseotarda war mir bisher nicht geläufig, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass die Art bei uns in den Kiefernwäldern der Oberrheinebene vorkommt. Ich werde im Spätherbst mal gezielt danach Ausschau halten.


    Viele Grüße

    Harald

    Hallo Andreas,


    nein, eine Lärche würde ich mir nicht in den Garten pflanzen ;). Auch meine Nachbarn haben keine. Die Tanne gibt es inzwischen nicht mehr (Sturmschaden), und mit ihr verschwand auch der Spateling.

    Im Schwarzwald kommt die Lärche eher selten vor. Bei den Schwarzwaldfunden würde ich zu 99,9 % ausschließen, daß eine Lärche in der Nähe war.


    Viele Grüße

    Harald

    Hallo Andreas,


    vor etlichen Jahren zeigte sich der Pilz bei mir im Garten (unter einer Weißtanne, Höhe 335 m NN).

    Davon abgesehen fand ich die Art bisher nur in höheren Schwarzwaldlagen (meist bei Fichten, einmal aber auch bei einer Lärchenhecke, 900 - 1000 m NN).

    Viele Grüße

    Harald

    Guten Abend,


    das könnte durchaus ein Steinpilz sein, aber auch ein Maronenröhrling wäre möglich.

    Könntest Du noch ein Foto zeigen, daß die Unterseite des Pilzes zeigt ? Man müsste noch sehen, wie der Stiel aussieht.


    Viele Grüße Harald

    Ich habe die Ausstellung nicht gesehen und kann nicht aus eigener Anschauung urteilen.

    So wie ich es verstanden habe, wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes die Funga am Wilden See erfasst und die Ergebnisse jetzt in einer Ausstellung präsentiert.

    Es geht also um seltene und interessante Pilzarten, die im Nationalpark Schwarzwald vorkommen.


    Deshalb ist es mir schleierhaft, warum man in diesem Rahmen über Bier- und Käseherstellung, Drechslerarbeiten oder Drogenpilze berichten sollte.

    Das kann man ja bei anderen Gelegenheiten tun.


    Viele Grüße

    Harald

    Hallo zusammen,

    der Standort ist schon sehr speziell, deshalb könnte es sich durchaus um Psathyrella typhae handeln.

    In der Mycologia Bavarica (Band 18) ist die Art sehr schön beschrieben.

    Um die Bestimmung abzusichern, kommt man allerdings um das Mikroskopieren nicht herum.

    P. typhae ist charakterisiert durch fehlende Pleurozystiden und Sporen ohne Keimporus. Dies müsste überprüft werden.


    Viele Grüße

    Harald

    Hallo Abeja,


    ich fürchte, ohne Sporen und ohne mikroskopische Prüfung wird man hier zu keinem Ergebnis kommen. Zuerst müsste man sich mal durch einen Gattungsschlüssel kämpfen, um überhaupt zu wissen, wo man genau suchen muß.

    Die Pilze könnten zu einer Weißsporer-Gattung gehören, vielleicht Hydropus o.ä.

    Aber da könnte man auch eine Kristallkugel befragen...;)

    Ein Samthäubchen würde ich aber jedenfalls ausschließen.


    Viele Grüße

    Harald