Posts by Wolfgang Prüfert

    Hallo Thorsten,


    ich bin jetzt zwar weder Prüfer noch Mitglied im FA PSV, aber ich würde aus der Erfahrung als Prüfungsbeisitzer sagen: wenn Du einen Hallimasch mit dem ganzen Disclaimer erläuterst, kannst Du ihn auch freigegeben.


    Durchfallen wirst Du deswegen m.E. bei keinem der Prüfer, vielmehr ist es genau das was sie hören wollen. Eine Freigabe ohne Warnhinweis könnte Dich dagegen reinreissen. Je nachdem wie die restliche Prüfung gelaufen ist, würde ein freundlicher Prüfer nochmal nachfragen.


    Grüße
    Wolfgang

    Kurz darauf hin haben sich 10 Leute aus mehreren Bundesländern zu einem Fachausschuss zusammengefunden, die dort grundlegende Änderungen im PSV-Wesen vor hatten und umsetzen wollten.


    Dieser freiwillige und rein idealistische Zusammenschluss - das waren alles Leute, die ihr Interesse und das Gemeinwohl im Blick hatten und nicht von einem Präsidium berufen wurden sondern sich berufen fühlten und Aufgaben, die da waren, einfach übernahmen. Dieser "Fachausschuss" wurde nach der Präsidiumswahl 2014 vom im Personenkreis identischen, auch jetzt noch amtierenden Präsidium als quasi "illegal" existierend aufgelöst und das Präsidium hat mit der neu ins Amt gekommenen PSV-Verantwortlichen einen neuen Fachausschuss berufen.

    Lieber Peter,


    den ersten Fachausschuss habe damals ich in Absprache mit dem restlichen Präsidium in's Leben gerufen. Über die konstituierende Sitzung ist das Gremium aber damals nicht hinaus gekommen. Dass es so viele personelle Wechsel zum nächsten FA gab, ist in jedem Einzelfall anders gelagert, das müsssen wir hier nicht ausbreiten. Martin Groß gegen Dich abzulösen geschah auf dringende Bitte von Veronika.



    dass es einem Selbstmordkommando gleich kommt, sich jetzt um denn PSV-Posten im Präsidium bei den nächsten Wahlen zu bewerben.


    Zum "Selbstmordkommando" wird ein Präsidiumsposten durch die Personen, denen es um den Streit als Selbstzweck oder um Schuldzuweisungen geht und nicht um konstruktive Lösungen, und durch den Hass, der einem entgegenschlägt.


    Nach "abnormal" vor einigen Wochen verwendest Du jetzt mit "perfide" das zweite Mal eine Vokabel gegen mich, die ich als beleidigend empfinde. Ich möchte Dich höflich bitten, das zu unterlassen.


    Gruß,
    Wolfgang


    (der sich ab morgen für 2 Wochen in den Urlaub verabschiedet)

    Zur Not muß das Präsidium da mal ein Machtwort sprechen und seine Führungsqualität unter Beweis stellen...
    Soweit ich weiß, hat das Präsidium auch das Recht, FA Mitglieder aus dem FA zu entlassen.

    Hallo Jens,
    ja, da hast Du grundsätzlich Recht. Es sind ja auch nicht von ungefähr beim Treffen des FA mit den Prüfern im März drei (!) zusätzliche Präsidiumsvertreter dazugekommen (Marco, Rita und ich) - das war schon der Versuch, Präsenz zu zeigen und Einfluss zu nehmen. Leider nicht nachhaltig genug.


    Ansonsten ist es aber immer eine Gratwanderung, wenn sich das Präsidium direkt in die FA-Aufgaben einmischt, und da haben auch die Präsidiumsmitglieder unterschiedliche Sichtweisen.


    Gruß,
    Wolfgang

    Hallo Matthias,


    ich denke, Andreas meint schon was er schreibt und wünscht sich einen FA PSV mit 7 Mitgliedern + Präsidiumsvertreter = 8 Personen.


    Nach der Ordnung geht das auch, aber das Präsidium ernennt nur 2-5 Personen und bestimmt den Präsidiumsvertreter, dann kann sich der FA selbst ergänzen.


    Gruß,
    Wolfgang

    Hallo Andreas,


    zum ersten Punkt: das ist m.E. eher eine Frage der Vorgehensweise, ob man sich vom Allgemeinen zum Speziellen arbeitet oder am Speziellen das Allgemeine ableitet. Das Ergebnis muss am Ende eine Fragenliste sein, deren Tiefe geklärt ist.
    Ehrlich gesagt hätte ich ganz persönlich auf eine Veröffentlichung der Fragen verzichtet und stattdessen den PSV-Leitfaden so konzipiert, dass die Antworten auf alle Fragen darin enthalten sind, so hätte man die erforderliche Wissenstiefe auch (implizit) definieren können. Aber sei's drum.


    Zum FA und dem Präsidiumsmitglied: in der Theorie gebe ich Dir Recht. In der Praxis ist heute m.E. Veronika schon auch der Motor und das Lenkrad im FA PSV. Daher hat der bevorstehende Wechsel in dieser Personalie faktisch mehr Relevanz als nur eine Stimme von "sechs oder sieben oder acht" (aktuell: 4, nach Ordnung 5+1 = 6).


    Was das für die Zusammensetzung des restlichen FA bedeutet, darüber sollten wir besser erst nach der Wahl sprechen. Denn neben jeder theoretischen Betrachtung gibt es auch Personenkonstellationen, die besser funktionieren als andere, und die Mitarbeit im FA muss ja nicht unbedingt schon intern konfliktbeladen sein. Nach meinem persönlichen Geschmack dürften es schon ein paar Personen mehr sein, die muss man nur auch finden.


    Liebe Grüße,
    Wolfgang


    P.S.: Matthias: auf die Idee, die angemeldeten Benutzer nach PSV zu filtern, bin ich vorher noch nicht gekommen, daher habe ich keine Vergleichszahlen. Bei relevanten Diskussionen gehen die Anmeldefrequenzen aber allgemein etwas nach oben.

    Hallo an alle,


    ich möchte keineswegs den Bedarf an Änderung in Abrede stellen, aber ich möchte auch dem Eindruck widersprechen, das ganze PSV-Wesen sei kürzlich "verbogen und zerbrochen":


    Auch in den "goldenen 90ern", als die PSV-Welt laut Christoph noch in Ordnung war, bestand der schriftlich fixierte Inhalt der PSV-Ausbildung jenseits der Artenkenntnis (ja, der Anhang war hilfreich, aber auch nicht perfekt) nur aus ein paar Bullet Points.


    Bei einzelnen Prüfern (damals: Ausbildern) waren die Fragen der schriftlichen Prüfung über Jahre (Jahrzehnte?) identisch und man konnte schon mit einer Frage nach Auflistung von weißsporigen Gattungen die halbe Punktzahl erreichen. Also war die DGfM damals wie heute auf Prüfer angewiesen, die den Qualitätsanspruch hochhalten - und dieser war nicht einheitlich definiert.


    Es ist also weder "alles" besser noch "alles" schlechter geworden, und es hat sich vielleicht für die meisten Prüflinge überhaupt de facto weniger verändert, als sowohl die Kritiker als auch die Verteidiger behaupten. Denn die allermeisten besuchen immer noch einen Kurs (auch wenn sie nicht müssen), lernen ungefähr die gleichen Dinge, und machen eine ähnlich aufgebaute Prüfung. Für einen Prüfer/Kursanbieter hat sich im Kurs auch wenig, aber im Umgang mit der DGfM sicher mehr verändert, und da ist m.E. weder die damalige Rolle als "Provinzfürst" noch der aktuelle Umgang vernünftig ausbalanciert.


    Wenn wir das endlose FA-bashing also mal beenden und die Ärmel hochkrempeln, bleibt als nächstes zu tun:

    • Fragen überarbeiten und die Erwartungen präzisieren
    • Auch die Anforderung an die Artenkenntnis / mündliche Prüfung schriftlich definieren
    • PSV-Leitfaden als Lehr- und Nachschlagewerk erstellen
    • regelmäßige und respektvolle Kommunikation zwischen FA und Prüfern sicherstellen
    • die Diskrepanz zwischen Satzung und Prüfungsordnung schließen (dazu gibt's in ein paar Tagen Neues)


    Grüße,


    Wolfgang


    Bleibt zu hoffen, dass ein Personalwechsel in Position der PSV-Verantwortlichkeit Besserung bringt.
    Auf der anderen Seite frage ich mich, wer sich diesen Schuh anziehen will und den Karren aus dem Dreck zieht?


    Beste Grüße
    Harald

    Hallo an alle,


    Harald stellt m.E. die im Moment relevanteste Frage. Kritiker finden sich immer schneller als Leute, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen (hier meine ich nicht Peter oder Christoph, die ja Verantwortung in anderen Vereinen tragen).


    Zunächst: dass ich mich bisher 'rausgehalten habe, liegt daran, dass es weder zwischen FA und Präsidium eine einheitliche Meinung zum PSV-Wesen gibt, noch innerhalb des Präsidiums. In dieser Konstellation ist die Kommunikation nach innen wichtiger als die nach außen, ich will ja nicht Seehofer nacheifern.



    Ich glaube nicht, dass es einen Herkules gibt, der das PSV-Wesen alleine schultern kann, und auch nicht, dass es so jemanden überhaupt braucht. Vielmehr braucht es jemanden, der bereit ist, Anregungen, Ideen oder Hilfe in jeder Form anzunehmen.


    Und dann braucht es mehrere, die genau diese Unterstützung aktiv anbieten, und damit meine ich auch dich, Harald ;)


    Grüße,
    Wolfgang

    Hallo craterelle,


    Und wird die Pilzbestimmung in Vergiftungsfällen auch ohne Mikroskopie-Kenntnisse (die ja explizit nicht zum Anforderungsprofil für die PSV-Ausbildung gehören) von den Krankenhäusern tatsächlich nachgefragt?


    ich habe die Frage tatsächlich auch den Giftnotrufzentralen gestellt. Die Antwort war ein klares JA.


    Das Spektrum der Anfragen ist groß: da gibt es z.B. Putzreste, aus denen noch klar hervorgeht, dass es sich um matschige Röhrlinge handelt (die Art ist dann egal).


    Kleine Kinder, die auf dem Rasen Düngerlinge, Sammethäubtchen oder Nelkenschwindlinge gefuttert haben, und es nur darum geht, ob es auch Gifthäublinge oder kleine Schirmlinge gewesen sein könnten.


    Ärzte, die nichts wissen und daher vom Schlimmsten ausgehen müssen (also einer Amanitin-Vergiftung), schicken Urin- oder Blutproben per Taxi durch die Republik, und beginnen vielleicht sicherheitshalber parallel eine Silibinin-Therapie.



    Wenn Du es etwas zynisch formulieren willst:
    Jeder Fall, den ein PSV als "minderkritisch" einstufen kann, erspart dem Gesundheitssystem mindestens einen 5-stelligen Betrag. Wenn umgekehrt der PSV frühzeitig einen amanitinhaltigen Pilz sicher erkennt und die Therapie rechtzeitig eingeleitet wird, erspart das dem Gesundheitssystem einen mindestens 6- (eher 7-) stelligen Betrag für die Leber-Transplantation und die lebenslange Nachsorge.


    Natürlich wird ein PSV ohne Mikroskop bestimmte Fälle nicht bearbeiten können, aber dafür kann er den Kollegen mit Mikroskop bei den übrigen Fällen entlasten. Ich persönlich hatte im letzten Jahr sicher in der Hälfte der Fälle mit Karbolchampignons und Halbkugeligen Ackerlingen (wachsen hier wohl gerne in Kindergärten) zu tun, jeweils mit genug Frischmaterial.


    Gruß,


    Wolfgang

    Wie stark ist denn Unterstützung von staatlicher Seite für die Tätigkeit der PSV, wenn sie überhaupt vorhanden ist. Da fehlt mir jegliche Erfahrung. Wird das mit der Gemeinnützigkeit bei der Besteuerung abgegolten?

    Hallo Stefan,


    von Bundes-Seite gibt es am PSV-Wesen keinerlei Interesse. Selbst als es vor 2 Jahren die Massenvergiftungen mit grünen Knollenblätterpilzen gab, wurde eine Anfrage von mir beim Bundesamt für Risikobewertung (das sich zu dem Thema zu Wort geäußert hatten) nicht einmal mit einer Eingangsbestätigung quittiert. Das Bundesamt für Naturschutz hat gerne mit der DGfM in Zusammenhang mit der Roten Liste zusammengearbeitet, aber das ist ein anderes Themengebiet. Den Giftnotrufzentralen wurden keine Mittel für eine geplante bundesweite Datenbank der Vergiftungen bewilligt. Der Ausschuss Pilze des Lebensmittelbuches hat jetzt immerhin erstmals einen DGfM-Vertreter eingeladen.


    Auf Landes- und kommunaler Ebene ist es logischerweise regional sehr unterschiedlich, da ist im Osten mehr Bewusstsein, wie jetzt die Initiative in Brandenburg zeigt. Das bekommen wir im Präsidium aber meist gar nicht mit - da sind wohl eher Einzelfälle, wenn die DGfM in solchen Fällen überhaupt dazu angesprochen wird.


    Ich bin im Übrigen von der Lausitzer Rundschau nicht ganz korrekt zitiert worden und hatte auch keine Gelegenheit, das Zitat freizugeben. (so wurde aus "bei weitem nicht flächendeckend" ein "schon lange nicht mehr flächendeckend"). Aber so grob entspricht es schon dem, was ich gesagt hatte, das hätte schlimmer kommen können.


    Gruß,


    Wolfgang

    Hallo an alle,


    gestern ging meine Leptonien-Saison 2018 los, am Sportplatz Weitersborn im Soonwald.





    Entoloma pseudocoelestinum ist so eine von den Arten, die man wohl nur kennen aber nicht bestimmen kann. Bei meinen beiden Funden war das Blau im Hut schon lange weg (oder nie dagewesen). Das braucht man aber, um im Schlüssel richtig abzubiegen. Danke an Eef Arnolds, der mir die Art letztes Jahr erklärt hat.


    Mikroskopisch hat sie eher kleine Sporen ( im MIttel unter 10my ) und fertile Schneiden. Im Gröger steht "nicht rötend" (in Abgrenzung zu exile), aber bei meiner Kollektion gestern war ein Fruchtkörper deutlich rötend an der Basis (Foto).


    Die Fotos von Hausknecht (ZfM 55/1: 48) und Vesterhold (FE 5a: 1298) zeigen beide die prägnante Hutschuppung mit überwiegend braunen Farben, die ich hier auf dem Bild auch zeige.


    Gruß,


    Wolfgang

    Hi Christoph,


    vielen Dank für die ausführliche Erläuterung!


    Den Subhymenialaufbau hatte ich mir angesehen, die Basidien entspringen stark aufgeblasenen Zellen.


    Aber auch das reicht wohl nicht, um das Namenswirrwarr aufzulösen...


    Liebe Grüße,


    Wolfgang

    Hallo an alle,
    Danke für die Hinweise. Dann ist da vielleicht ein Fehler in Ludwig und Gröger, denn dort ist die KK-Reaktion von umbrinolutea als positiv angegeben (in Abgrenzung zur negativen battarrae !), denn die Tschechen haben sicher mehr montane Nadelwälder als mediterrane Laubwälder, wenn es um die Interpretation des Namens "umbrinolutea" geht.


    Gruß,


    Wolfgang

    Hallo an alle,


    wir (AK Mykologie im NaBu Bingen) hatten gestern an der Nahe einen Scheidenstreifling mit braunem Hut, grauen Lamellen und dunklen Schneiden. Stiel braun geschuppt, Sporen kugelig. Wir sind bei der Bestimmung am Artenpaar umbrinolutea/battarae hängen geblieben, und sollten die "K-K-Reaktion" testen.


    Davon hatten wir noch nie gehört, und daher waren wir etwas überfordert. Es geht um die Amyloidität der Septen an der Hut-Stiel-Grenze, soviel haben wir herausgefunden.


    Hat jemand eine genaue Anleitung, und vielleicht sogar ein Bild, wie das aussieht?


    Unser Pilz sieht zwar fast genauso aus wie umbrinolutea im Ludwig (Bd. 3, S. 14, Nr. 99.17A) , aber der Standort war kein montaner Nadelwald, sondern eher ein wärmeliebender Eichen-Hainbuchenwald. Aber Nordhang, und ein paar Fichten waren auch da. Leider ist der eine Fruchtkörper am Nachmittag bei 30° zerflossen, so dass ich keinen Beleg und auch nur grauselige Bilder habe. Aber ich möchte auf die Art und den Standort achten, und beim nächsten Mal besser vorbereitet sein...


    Grüße,



    Wolfgang

    bin ich gegen mehrere deutsche Bezeichnungen, da sie mehr verwirren als nützen. Für die dt. Benamsung sollte nach meinem Begriff der Typus Pate stehen.

    Hi Andreas,


    ist dann zur Zeit der Flockenstielige kein Hexenröhrling mehr (weil Neoboletus), der Falten- kein Tintling mehr (weil Coprinopsis), der Papageiengrüne und der Rosa sind keine Saftlinge mehr (weil Gliophorus bzw. Porpolomopsis)?


    Ist es nicht doch geschickter, die deutschen Namen zu konservieren, egal welche Sau die Genetiker gerade mal durch's Dorf jagen? Und dann darf der Kleinsporige auch ein Nabeling bleiben, und der Waldfreund ein Rübling, weil sie halt so aussehen...


    Gruß,


    Wolfgang

    Hallo Saskia,


    ich weiß nicht mehr wo, aber ich meine, zu Deiner Frage schon was gelesen zu haben, könnte in Bruce Kendrick: The Fifth Kingdom gewesen sein. Ich hoffe jedenfalls, keinen Stuss zu erzählen.


    Ja, der Pilz muss zu jedem Genabschnitt einen der beiden Kerne ausschalten. Dazu hat jede Zelle ja eine Reihe von Transkriptionsfaktoren (hier: Repressoren). Dabei hat ein Pilz quasi die freie Wahl, welche der beiden Erbinformationen (+ oder - ) ihm in der aktuellen Umweltsituation besser hilft, und verwendet dann diesen.


    Wie entscheidet er das? Keine Ahnung. Aber wie wäre es mit dieser meiner Mutmaßung: der Pilz probiert halt alle Kombinationen aus, und die Zellen, die die beste Genverwendung haben, vermehren sich schneller (die Information über die An-und Abschaltung wird ja mit weitergegeben).


    Der Pilz ist aber auch noch lebensfähig, wenn einer der beiden Kerne abgestorben ist. Dann bildet er halt keine Schnallen mehr und hat später 2-sporige Basidien - die Pilzmikroskopiker wissen, dass das gar nicht selten ist.


    Gruß,


    Wolfgang

    Hallo an alle,


    auch wenn die lateinische Umbenennung vermutlich gerechtfertigt ist, würde ich keinen deutschen Namen "Adermoosling" für einen Pilz mit normal ausgebildeten Lamellen, der nicht moosparasitisch ist, verwenden. Eher braucht die Gattung zwei deutsche Bezeichnungen.


    Grüße
    Wolfgang

    Das Recht des Betroffenen ist so eine Sache die auf jeder Seite aufgeführt werden muss. Als Nullnummer sehe ich das aber keinesfalls, da es auch Freifelder gibt und dieser dann durchaus Bezug dazu haben könnten.

    Hallo Frank, hallo Jens,


    die "Nullnummer" war Euch wohl zu hart formuliert... sorry, ich wollte niemandem zu nahe treten.



    Aber guckt doch den Text doch nochmal bei Licht an:


    Quote from Formular

    Sie haben jederzeit das Recht unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicheren personenbezogenen Daten zu erhalten.Sie haben außerdem das Recht, die Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten zu verlangen.

    Herkunft: vom Betroffenen selbst - auf diesem Formular!
    Empfänger: der auf diesem Formular genannte PSV
    Zweck: siehe oben auf diesem Formular
    Berichtigung: könnte in den Widerruf
    Sperrung: hier nicht zutreffend
    Löschung: entspricht dem Widerruf


    Einen inhaltlichen Nutzen dieser Passage für den Unterzeichner kann ich also immer noch nicht erkennen. Daher scheint mir Seite 2 immer noch völlig ausreichend. In der DSGVO steht auch nirgends, dass bestimmte Angaben "auf jeder Seite aufgeführt werden" (Frank) müssen.


    Gruß,


    Wolfgang

    Hallo an alle,


    ich hab' mir das neue Formular jetzt mal angesehen, und finde es auch schon ganz gut gelungen.


    Es gibt jetzt aber ein paar Dopplungen zwischen Vorder- und Rückseite, die man noch wegoptimieren könnte.Ich würde die Vorderseite noch kürzer halten, dafür gibt es ja die Rückseite.


    Rechte des Betroffenen: vorne weg. Für dieses Formular ist es ohnehin eine Nullnummer.


    Widerruf: Die Formulierung auf der Rückseite ist klarer und kürzer - diese nach vorne (der erste Satz ist dort aber überflüssig). Auf die Rückseite könnte eine allgemeinere Formulierung, wie sie jetzt vorne steht (wobei das mit den Kosten kürzer gefasst werden kann). Ich würde für den Widerruf nur die formlose E-Mail erwähnen, die gehen nicht so leicht vergessen wie ein Telefonanruf.


    Im Formular gibt es einen Wechsel in der Verwendung von "ich"und "Sie". Erst ist mit "ich" der Betroffene gemeint, dann wird er mit "Sie" angesprochen, dann wird auf der Rückseite "ich" für den PSV genutzt. Vorschlag: auf Seite 1 konsequent "ich" für den Betroffenen, auf Seite 2 neutrale Formulierungen wählen.


    Auf Seite 1, Nr.1 und 2 liest sich das "ich erkläre, dass ich ... möchte" recht gestelzt. "Ich möchte ..." reicht doch, oder?


    Gruß,



    Wolfgang