Posts by Alis

    Hallo Katja,


    wenn du gerne selbst gesammelte Pilze essen willst, solltest du dich erst mal ein bisschen mit der Materie befassen, Zum Beispiel der Unterschied zwischen Röhrlingen und Lamellenpilzen.
    Wenn du unter den Hut schaust, siehst du die Lamellen. Wobei die Bestimmung von sehr jungen Pilzen nochmals schwieriger ist.
    Für mich sehen die sehr nach Kahlen Kremplingen aus. Leider nichts zum Essen. Aber freue dich an dem Anblick.


    viele Grüße


    Alis

    Hallo zusammen,


    ich schlage vor, bei der PSV-Liste den Hinweis daneben zu stellen, dass es keine Essensfreigabe nach Bildern gibt.
    Es kommen doch ab und zu diesbezügliche Mails.
    So zum Beispiel gestern. Wobei ich mir erst mal nicht sicher bin, ob ich mehr weiß, wenn ich die in den Händen hätte.
    Mein erster Gedanke war büscheliger Rasling, wobei ich die schon lange nicht mehr gesehen haben, und in der Größe nur heller.
    Gefunden auf einem Waldweg im Kinzigtal.



    Heute kam jemand mit einer halben Stofftasche voll schöner frischer Pilze.
    Leider nichts zum Essen, alles Pappelschüppling


    Gruß Alis

    Also bei mir ist der Flyer ohne weiteres lesbar (68 Seiten)
    Die Bilder sind teilweise nicht optimal.
    Habe das Ganze aber erst nur überflogen. Scheint sonst ordentlich zu sein.
    Interessant finde ich den Hinweis auf Seite 9:
    "Vergiftungen mit Pilzen müssen gemeldet und dokumentiert werden"
    Etwas weiter im Text steht dann aber: "...sollten...gemeldet werden..."
    Die Literaturhinweise sind auch nicht gerade die aktuellsten


    http://www.bfr.bund.de/cm/350/risiko_pilze.pdf


    Gruß Alis

    Da wir gerade dabei sind, hätte ich auch das gerne mal wirklich geklärt, falls es überhaupt eine Klarheit dazu gibt.
    Walter Pätzold hat die Hallimaschgifte als Hitzelabil bezeichnet und ein wegschütten des Kochwassers für unnötig und kulinarisch schlecht bezeichnet.
    Der Fachausschuss Toxikologie begnügt sich auch mit 15 Minuten erhitzen.
    Renè Flammer hat in seiner neuen Ausgabe aber immer noch das Wegschütten des Brühwassers drin.
    Die unterschiedliche Giftigkeit von ostoyae und mellea zweifelt er aber an.
    Ist überhaupt etwas über Unterschiede bei den verschiendenen Armillaria-Arten bekannt?


    Vor ein paar Tagen habe ich die ersten Steinpilze dieses Jahres gefunden. Da bleibt der Hallimasch dann erst mal stehen ;)


    pilzige Grüß
    Alis

    In dem kürzlich erschienenen Steckbrief der Pilzvergiftungen steht bei den roh giftigen Pilzarten an erster Stelle der Brätling.
    Walter Pätzold hat den ausdrücklich als roh essbar bezeichnet. Und da er das tat bin ich mir sicher, dass er das auch selbst probiert hat und ihm offensichtlich auch keine Fälle bekannt waren, die dagegen sprechen. Bedenklich stimmt mich aber, dass bei Karin Montag nichts von Rohgenuss steht, mehr noch:
    http://tintling.com/inhalt/2000/haemolysine.html
    Ich selbst habe ein Mal einen roh gegessen, weiß aber nicht mehr, ob es ein ganzer Pilze war. Zumindest davon habe ich keine Beschwerden bekommen.
    Mal davon abgesehen, dass ich das nicht besonders lecker fand und ich ihn eher gar nicht finde.
    Gibt es jetzt neuere Erkenntnisse zum Brätling? Mal davon abgesehen, dass er jetzt Lactifluus volemus heißen soll.
    viele Grüße


    Alis

    Hallo Josef,


    was ich ausdrücken wollte:
    BK hat als Sporengröße 6,2-7,9x4,1-5,3 Q 1,3-1,7 Die Sporenangaben bei Gröger blicke ich noch nicht, oder fehlt da was.
    Nun hatte ich eben nicht die ganze Spannweite der Sporengößen, sondern meist im mittleren Bereich, eben etwa 7x5.
    Aber einmal bei 7,2x4,8 und dann 6,8x5,2
    Wobei mir nichts ferner liegt, als deswegen eine eigene Art daraus machen zu wollen. Es ist mir einfach ein Unterschied aufgefallen und ich habe mich gefragt, ob das nun Zufall ist, oder vielleicht eine generelle Tendenz.
    Aber Sporenmessen ist nicht mein Lieblingshobby und ich werde es erst mal dabei belassen


    viele Grüße
    Alis

    Danke Josef,


    mit dem Gröger bin ich noch nicht völlig vertraut, wieder etwas gelernt.


    Ich habe gestern auch A. campestris in der Nähe der A5 auf einer Kuhweide gefunden, dort ohne Schuppen. Aber echt Bio-Qualität, ist ja ein Bio-Bauernhof ;)
    Die Kühe nehmen gar keine Rücksicht auf die armen Pilze und zertrampeln die oder lassen was drauf fallen :thumbdown:


    Aufgefallen (auch ohne messen) sind mir die deutlich gedrungeneren Sporen.
    Die schuppigen Q ~ 1,5 - die nicht schuppigen Q ~ 1,3 bis 1,4 ; ziemlich gleichmäßig in einem Bereich um 7 x 5 my
    Die Messung ist allerdings nur eine Stichprobe aus jeweils einem Sporenabwurf.
    Wird wohl auch in der Variationsbreite liegen.
    Ob der Standort was ausmacht, vermag ich auch nicht zu sagen, der erste war im Kinzigtal an einem steilen, schattigen Nordhang auf etwa 300m, der zweite in der Ebene auf 155m.


    viele Grüße
    Alis

    Nach langer Zeit, genau seit Herbst 2003 - das war auch ein richtig heißer Sommer - habe ich zum zweiten Mal in meinenm Leben eine nennenswerte Menge Wiesenchampignons sammeln können. Die Hexenringe waren dieses Mal nicht mehr so schön wie 2003, aber noch zu erkennen.
    Was mich stutzig gemacht hat, waren die bei jungen Exemplaren sehr schuppigen Hüte. Auf dem Bild leider nicht mehr so gut zu erkennen. Ältere Exemplare dagegen eher glatt.
    Bei BK las ich das erst mal umgekehrt. Erst bei Gminder las ich von einer schuppigen Varietät. Diese wird bei Bon erwähnt und bei genauerem Hinsehen auch bei Gröger (II Seite 104 Mitte).
    Was bedeutet denn der Verweis => i: 206-210 ?


    viele Grüße
    Alis

    Liebe Pilzfreunde,


    am 26. September ist in Hornberg wieder der Tag des Pilzes und Naturparkmarkt.
    Die Pilzausstellung ist nicht mehr so umfangreich wie früher in der Stadthalle, jedoch hatten wir in den lezten Jahren doch eine ansehnliche Artenvielfalt.
    Daneben gibt es auch einige interessante Marktstände.



    viele Grüße


    Alis

    Hallo Tanja,


    der Rhein zwischen Bodensee (und da liegt das Hegau) und Basel heißt Hochrhein. Von Basel bis Bingen Oberrhein. Und am unteren Ende des oberen Drittels des Oberrheins wohne ich.
    In Konstanz gibt es einen sehr kompetenten PSV. Fürchte aber, dass der wenig Zeit hat.
    Und nach Hornberg hast du ja auch "nur" 100 km. Dort gibt es alle möglichen Kurse, falls dich sowas interessiert. Und natürlich am 26. September den Tag des Pilzes. Dort triffst du auch richtig kompetente Pilzfreunde.


    Der Stiel ist abgeschnitten, egal ob direkt unter dem Hut oder kurz über dem Boden. Gerade bei wurzelnden Arten ist das untere Ende - die Stielbasis - interessant.
    Und bei vielen anderen Arten für die Bestimmung sehr wichtig.
    Für die Farbe des Fleisches ist oft ein Längsschnitt hilfreich. Da sieht man den Stiel trotzdem noch vollständig, gegebenenfalls von beiden Seiten gleichzeitig.


    viele Grüße
    Alis

    Hallo Andreas,


    könnte nicht auch im Einzelfall die Kammerung fehlen, oder eben beim Radicans die Bitterkeit?
    Wäre auch fechtneri denkbar? ("Ganz unten am Fuß im Anschnitt rötlich.")
    An der Größe wird man es wohl erst dann festmachen können, wenn der Radicans eine gewisse Größe überschreitet, oder?
    Ich selbst sehe das alles einfach viel zu selten.
    Danke für deinen Hinweis


    Alis


    Achja, willkomen im Forum Tanja.
    Bei Bestimmungsanfragen möglichst den Stiel nicht abschneiden

    Hallo Tanja,


    möchtest du verraten, wo genau am Oberrhein?
    Für mich sieht das kornblumenblau aus. Satansröhrling würde ich ausschließen.
    Den Kornblumenröhrling habe ich selbst nur ein mal ganz jung im Schwarzwald gefunden.
    So betagt wie deiner habe ich noch nicht gesehen, deshalb bin ich mir auch nicht völlig sicher.


    viele Grüße
    Alis

    Hallo Christoph,


    tja, für mich bleibt es leider beim guten Willen.
    Die Hainbuchenhecke und den großen Ahornbaum kann ich benennen, aber bei den Pilzen weiß ich nicht einmal die Gattung. Es gibt leider ziemlich viele braune...
    Und in diesem Fall würde ich wahrscheinlich auch scheitern, wenn ich den in der Hand hätte und unter das Mikroskop legen würde.
    Dein Sohn sollte die aber besser nicht aufessen, ich vermute aber, dass die nicht so lecker sind und ein Kind freiwillig nicht viel davon essen würde.
    Und ich habe noch die Hoffnung, dass jemand mit mehr Erfahrung sich noch dazu äußert. Sollte es nochmals frische Exemplare geben, so würde es mich trotzdem interessieren.
    Dann vielleicht darauf achten, dass die Schärfeebene nicht auf den Grashalmen ist. Passiert mir auch immer wieder.


    Gruß Alis

    Hallo Christoph,
    mit 500 kb solltest du eigentlich gut hinkommen.
    Gibt es da noch Exemplare, die nicht vertrocknet sind?
    diese mit vollständigem Stiel und Lamellen, also schräg von unten. So in etwa wie das letzte Bild. Und wenn möglich etwas schärfer.
    Da ist unten so was Spinnwebartiges. Haben das die anderen auch?
    Wenn das GPS deines iPhone richtig funktioniert, ist das bei einem Reihenhaus nordöstlich von Hamburg. Was sind da für Hecken? Und der schöne große Baum, kannst du sagen, was das für einer ist? Vielleicht noch versuchen, frischen Exemplaren einen Geruch zu entlocken.
    Soweit mein guter Wille. Ich fürchte aber, dass ich auch bei besseren Fotos nicht weiterhelfen kann. Aber vielleicht sonst jemand.


    viele Grüße
    Alis

    2012 hatten wir das Thema schon einmal Omphalina discorosea


    Hier sieht es leider nicht so gut aus. Ich habe letztes Jahr gerade einen Fruchtkörper gefunden.
    2013 glaube ich gar keinen. Und dieses Jahr auch noch nicht. Und da wo ich den letztes Jahr gefunden habe, ist nun eine wüste Schneiße im Wald. Der Stamm liege aber noch beiseite geschoben da. Am ersten Fundort hat das Wasser den Stamm ein Stück weiter befördert und bisher nichts pilziges. Dabei gab es bei meinem Erstfund massenhaft Fruchtkörper. Der zweite Standort hat sich inzwischen auch weitgehend aufgelöst. Auch in anderen Gegenden am Rhein bei mir keine Spur. Nur Lentinus cyathiformis ist gut etabliert.
    Bilder von Omphalina discorosea habe ich noch reichlich, falls welche gebraucht werden. Pablo aus dem Pilzforum.eu hatte kürzlich auch einen Fund.


    viele Grüße


    Alis

    Hallo Karin,


    ich habe tatsächlich vor zwei Wochen zum ersten Mal Tiegelteuerlinge gefunden (naja, ich habe davor auch noch nie richtig danach gesucht)
    Und heute in Nachbars Rindenmulch jede Menge davon.
    Das kann ja nur heißen, dass uns eine Teuerung ins Haus steht, oder?
    Mich würde interessieren, ob die Art dieses Jahr häufiger ist als sonst.
    Auch den gestreiften habe ich dieses Jahr zum ersten Mal gesehen, und das üppig am Wegrand.


    viele Grüße


    Alis



    (war kein fotogenes Wetter heute...)

    Hallo zusammen,


    mitten in meinen Täublingsbestimmungsversuch kam eine Pilzsammlerin und wollte mir Ihre Parasole zur Bestätigung zeigen.



    Konnte ich so nicht bestätigen.
    Habe die Teile, da nicht essbar erst mal einbehalten.
    Aber außer Echinoderma asperum will mir nichts einfallen. Die Sporen passen mal dazu.
    Wirklich spitzkegelige Schüppchen stelle ich mir anders vor.
    Nun, das war ein Zufallsfund und wurde in einem Tuch transportiert.
    Können die Experten auf meinem Bild was erkennen?


    Gruß Alis

    Hallo Andreas,


    mit jedem Probieren werden die schärfer. Anfangs hätte ich gesagt schärflich-bitter. Habe vielleicht nicht lange genug probiert.
    Sehr scharf finde ich die nicht.


    Die standen im Gras am Rheindamm unter Douglasien. Ja, eine Kiefer war auch in Reichweite.
    Sporenpulver etwa 2d bis 3a. Sporen isoliert warzig. Was ich sonst mikroskopiert habe ist recht unsicher.
    Ich bin erst mal bei sanguiena gelandet. Und mehr mache ich heute nicht mehr.
    Hier noch ein Bild von einem älternen FK



    Gruß Alis

    hier muss ich gestehen, dass ich den folgenden Pilz durch Blätten in Band 3 PDS bestimmt habe.
    (zum essen gebe ich ihn aber nicht frei ;) )
    Und er liegt schon nahe beim Mikroskop.



    In der Onlinekartierung ist die Art etwas vernachlässigt.


    Hier noch ein wunderschöner Täubling.
    Mild und beim Aussporen...



    und noch diesen:



    ansonsten ein einziges welkes Exemplar von Omphalina discorosea, Polyporus Badius, Pluteus romellii, viele kleine Mycenen, und manche Unbekannten.
    Alles in allem nicht allzuviel aber mal was anderes als Pfifferlinge und Steinpilze.


    viele Grüße


    Alis

    Hallo zusammen,


    vor zwei Wochen habe ich in den Rheinauen einen mir völlig unbekannten Pilz gefunden.

    Das sehr brüchige Stielfleisch und das amyloide Sporenornament haben mich auf eine völlig falsche Fährte gelockt.
    (eine neue Lektion in "learning by Blamage")
    Ufo hat mich aber dann auf den rechten Weg gebracht.
    Heute an einem anderen Ort ein einzelnes Exemplar. Tut mir leid, aber der war eben schon herausgerissen, als ich ihn erkannt habe.




    Die bei Gröger beschriebene schokoladenbraunen Lamellen am Exsikkat kann ich nicht bestätigen. Wobei beim ersten Fund die Lamellen schon zu einem großen Teil von den Schnecken verzehrt waren.
    Kriegelsteiner beschreibt Lamellen teils queraderig oder am Grund adrig verbunden.
    Beim heutigen Exemplar sind die Lamellen so eng, dass ich gar nicht an den Grund komme.
    Ansonsten passt alles. Soweit ich feststellen konnte, ist das der einzige der Gattung mit einer zwiebeligen Basis.
    Der Fund heute war unter Hainbuche, es gab aber auch eine Eiche in Reichweite.


    soweit zum ersten...