Posts by Alis

    hatte eben so einen Anruf.
    Nach der Beschreibung hatte ich zuerst Conocybe lactea vermutet und mir dann ein Bild schicken lassen.



    (Bild von mir verkleinert)


    Das Kind hat, wenn überhaupt, nur sehr wenig verspeist.
    Ich bin mir zwar des behangenen Faserlings nicht hundertprozentig sicher, aber doch sicher, dass da nichts wirklich giftiges vorliegt.
    Und hielt eine Autofahrt zu mir und zurück um mir die Teile bringen zu lassen als risikoreicher als meine Einschätzung nach Bild und habe der Mutter gesagt, dass nach meiner Einschätzung nichts giftiges vorliegt.
    Was haltet ihr davon?


    viele Grüße
    Alis

    Hallo zusammen,


    ich war heute bei der Zeitungslektüre schon recht irritiert, als ich von "Trommelpilzen" gelesen hab.

    So was ist mir noch nicht untergekommen. Selbst Google weigerte sich und wollte lieber nach Trommelspielen suchen.
    Aber mit etwas gut zureden hat er dann doch was gefunden:
    http://www.bo.de/lokales/orten…und-eichhoernchen-vespern
    Da wird erwähnt, dass man auf Baumpilzen herrlich mit Stöcken herumtrommeln kann. Leider ist nicht erwähnt, um was für Pilze es sich handelt.
    Vermutlich alte, trockene rotrandige.
    Lernt man als PilzCoach auch solche Musik zu machen?


    Ansonsten werden (oder wurden) Nestpilze als Trommelpilze bezeichnet.
    Kennt ihr das so?


    viele Grüße


    Alis

    Die Ansichten über Ästhetik laufen schon manchmal etwas auseinander.


    in der Tat. Schon befremdlich die rasierten Steinpilze.
    Aber immerhin hast du ja ganz oben an der Stielspitze einen kleinen Rand mit Netz stehen lassen.
    Ob es der Auftraggeber gemerkt hat?


    Gruß Alis

    Hallo Jens,


    schön, dass du dich zu dem Thema meldest. Im Pilzepilze-Forum hat dich ja schon ein ähnliches Thema mit strapaziert.
    Nach meinem Umzug im letzten Herbst hat es noch lange gedauert, bis mein Mikroskop im Arbeitszimmer eine feste Heimat bekommen hat.
    Ich habe auch den PC neu eingerichtet und dabei sind mir die Messkalibrierungen beim Tucson abhanden gekommen.
    Ich bin mir nicht sicher, ob es für mich nicht einfacher ist, nur direkt am Mikroskop zu messen statt mich mit den Mikrobildern auseinanderzusetzen.
    Mir macht Sporenmessung immer noch keinen Spaß.
    Ach ja, ich wäre nicht auf die Idee gekommen, auf den Fotos, die durch das Okular geschossen wurden, Sporen zu messen. Da wäre mir die Unsicherheit der Kalibrierung viel zu groß. Mir ging es da eher darum, auf dem Bild die Messskala zu sehen.


    Ich habe auch noch die Version 3.1b von Smaff in meinem Rechner gefunden. (hatte schon fast vergessen, dass es sowas gibt) Wo gibt es denn die aktuelle Version?
    Zwei Deckgläschen aufeinander habe ich auch schon geschafft.
    Apikulus, was war das? Eigentlich klar, aber um ehrlich zu sein, habe ich das in diesem Fall vor lauter Stacheln, und wo denn nun genau der Rand ist, völlig vergessen.
    Messen in Wasser ist eigentlich auch klar. Ich dachte nur, dass es möglicherweise bei bestimmten Arten mit Färbemitteln oder Reagenzien einen besseren Kontrast gibt.
    Ich weiß schon, dass Chemikalien eher schädlich sein können bei der Sporenmessung.


    viele Grüße
    Alis

    Ist tatsächlich das erste Mal, dass ich versucht habe, eine Scleroderma mit dem Mikroskop zu bestimmen. Bisher war es eben - wenn nicht citrina - ein mutmaßlich dünnschaliger.
    Nachdem ich heute auf dem benachbarten Spielplatz nichts besseres gefunden habe, ging ich der Sache mal nach und habe meinen Fund als areolatum bestimmt.
    Dabei sind mir zwei Fragen gekommen.
    Im Sporenschlüssel sowohl bei Flammer/Horak als auch bei Roth-Frank-Kormann ist jeweils nur citrinum mit isolierten Stachel dargestellt. Ist wohl nicht ganz korrekt (aber für den beabsichtigten Zweck wohl ausreichend)
    Dann habe ich etwas Probleme, die Sporen richtig zu messen, bzw. die richtige Schäfeebene zu wählen.
    Ich vermute mal, den äußersten Rand ohne die Stacheln. Irgendwelche Tipps?
    In Wasser messen, oder geht das auch in KOH oder sonst was?
    In dem Zusammenhang habe ich mal wieder meine 1.3 MP Tucson ausprobiert und zum Vergleich die Panasonic DMC-TZ61 mit 18MP von meiner Frau.
    Hier das Ergebnis, wobei sicher beide Varianten noch nicht ausgereizt sind. (jeweils in KOH)




    viele Grüße
    Alis

    Hallo Spinnich,


    ich fahre jeden Tag daran vorbei. Ich werde es im Auge behalten und berichten.
    Ich habe das Blatt aufgehoben und es stammt mit großer Wahrscheinlichkeit von dem Baum.
    Vielleicht schneide ich mir auch mal einen Zweig ab wenn ich hochlangen kann und schaue das Holz an.
    Bei unserem nächsten Arbeitskreis ist das ohnehin Thema.


    Gruß Alis

    Liebe Pilzfreunde,


    letzten Herbst habe ich in unserer Hauptstraße zum ersten Mal einen richtig stattlichen Pilz gefunden. Dieser ist sonst ja meist mit Eichen vergesellschaftet und ich habe micht gefragt, ob er hier nicht fremd geht. Aber ich konnte diesen "Besen" noch nicht bestimmen. Vielleicht ist es ja nur eine auf schlank getrimmte Hainbuche. Vielleicht auch was exotisches.
    Ich habe mich entschlossen, den Pilz nicht sicherzustellen. Vermutlich hat ihn außer mir niemand zur Kenntnis genommen. Er ist zumindest am Standort vergangen.
    Würdet Ihr den aus Sicherheitsgründen entfernen? Habe auch überlegt, ob ich damit Aufklärung betreiben sollte. Aber vielleicht weckt man damit auch schlafende Hunde.
    Mein Umzug ist noch nicht ganz abgeschlossen und die Pilzkunde leidet noch etwas darunter. Ich bin jetzt nur darauf gestoßen, als ich die Bilder im Foto sortiert habe.


    viele Grüße


    Alis




    Hallo zusammen,
    der Regen nach der Dürre weckt in im Hoffnung, mal wieder Wiesencampignons zu finden.
    Sollte dies tatsächlich der Fall sein, darf ich die eigentlich dann einsammeln, oder muss ich den Grundstücksbesitzer fragen?
    Gibt es da eine rechtliche Regelung ähnlich wie beim Wald?
    Die Praxis sieht wohl so aus, dass man Korb und Messer zückt und wenn man einen Zaun übersteigt, das auf eigene Gefahr tut.
    Andererseits sind eher die Pilze hinüber, bevor man den Besitzter ausfindig gemacht hat und fragen kann.
    Aber wie gesagt, die Frage geht hier nach der Rechtslage.


    Ansonsten wäre es gut, auf der DGfM-Homepage eine Kopie oder Links zu den Waldgesetzen zu finden


    viele Grüße


    Alis

    Hallo Eike,


    die Pachyella haben auf die Scutellinias gewartet.



    Beim Mikroskopieren bin ich wieder mal an meine Grenzen gestoßen. Habe kaum freie Sporen gefunden. (unreif?)
    Habe jetzt angesichts der vorgerückten Stunde aufgegeben. Irgendwie passt das alles nicht so recht.
    Sporen so etwa 19-21x12-14
    Haare 400 bis 1000
    Bei weiteren Präparaten sahen die Sporen fast glatt aus.
    Habe an verschiedenem Holz welche mitgenommen, bin aber gar nicht sicher, ob es die selbe Art war.
    Muss ich ein anderes Mal noch mal probieren.Habe hier noch zu wenig Erfahrung.
    Im Schlüssel von Schumacher habe ich auch Dinge gelesen, von denen ich bisher noch nichts gewusst habe.
    Lose äußere Wand, wenn erhitzt in BW-blau oder schwebende äüßere Sporenwand...
    Das bescheidene Mikrofoto wird vermutlich nicht weiterhelfen.
    bis zum nächsten Mal
    Alis


    Andreas,


    danke für die Hinweise.

    Übrigens habe ich bei diesen persistens-Taxa durchaus gelegentlich Fruchtkörper, die bei längerem liegen anfangen, an der Stielbasis schwach grau zu verfärben.


    Bei mir haben die sich nicht grau verfärbt, sondern nach zwei Tagen in Matsch verwandelt (waren beim Fund schon recht wässrig), so dass ich kaum noch brauchbare Sporen gefunden habe
    Muss das nächste Mal nochmal schauen


    viele Grüße
    Alis

    Ganz unerwartet die ersten Saftlinge dieses Jahr



    Bin noch nicht zum mikroskopieren gekommen. Wie viele gelbe Hygrcyben gibt es denn bei uns und nach welchen Merkmalen sind die zu unterscheiden?


    Nach den Orchideen des Pilzreiches auch eine richtige Orchidee. G. Saar hat mir mal den Namen des Knaben gesagt, aber ich habe es wieder vergessen



    Und ein weiterer Erstfund für mich am Rhein: ein Schwalbenschwanz



    viele Grüße


    Alis

    Liebe Pilzfreunde,


    ich habe in der Überschrift bewusst den deutschen Namen, da mein Fund diesem Namen alle Ehre macht.
    Im Parey heißt die Art auch Trichterförmiger Sägeblättling.
    Ich lege ihn unter Lentinus cyathiformis ab. W. Pätzold kannte ihn als L. degener. Im Abbildungsverzeichnis sind sie synonym.
    Wenn ich im Index fungorum nach L. degener suche, komme ich zu Neolentinus schaefferi...
    Unter letzterem Namen wurde im Tintling 1/2013 auf Seite 2 ein Morgenappell an die Leser gerichtet.
    Ich vermute, dass alles die selbe Art ist. Index Fungorum kennt aber L. cyathiformis und N. schaefferi
    Wer kennt sich da aus?



    viele Grüße


    Alis


    Nachtrag:


    dieses Insekt ist mir bei zwei verschiedenen Standorten aufgefallen. Es mag anscheinend diesen Pilz.
    Kennt es jemand?


    Hallo Eike,


    schön, dass ihr euch dafür interessiert.
    Ich bin inzwischen zu dem selben Schluss gekommen.
    An dem Stamm finde ich normalerweise Scutellinias, die ich bisher auch noch nicht bestimmt habe.
    Da zähle ich dann wieder auf euch.
    Hier ein Bild von letztem Jahr. (das natürlich nicht zur Bestimmung taugt)



    viele Grüße


    Alis

    Danke an Andreas und Gelbfieber


    bei Ascos bin ich weitgehend auf Breitenbach und Kränzlin angewiesen und die haben nur zwei Arten.
    Bei P. babingtonii bin ich auch vorbeigekommen, aber das Bild hat mir nicht gepasst und die Farbbeschreibung auch nicht.
    Ich hatte recht dunkles braun. Der recht große Stamm war voller Fruchtkörper, sicher mehr als 50 Stück. Meist etwa 1 cm groß.
    In dem Gebiet werden immer wieder ökologische Flutungen durchgeführt, wobei der Stamm vermutlich eher selten ganz unter Wasser ist, aber ab und zu schon.
    Dank Google habe ich ganz in der Nähe dieses Forums einen hilfreichen Artikel zu Pachyella gefunden.
    Die Verfasser sind da der Meinung, dass es sich bei babingtonii um eine sehr variable Art handelt.
    Die Auswirkungen der ökologischen Flutungen in dem Gebiet werden was Flora und Fauna betrifft gut erforscht. Nur die Funga offensichtlich nicht.
    Ich schaue da jetzt immer wieder mal rein wegen Omphalina discorosea und natürlich auch mal wegen Morcheln.


    Gelbfieber
    die Hinweise auf die Kamera waren gedacht, falls sich jemand für sowas interessiert. Hat sich für mich gerade so ergeben aber gehört natürlich nicht direkt hierher.
    Ich gestehe auch, dass ich mich bei der Sporenmessung gerne erst mal auf Stichproben beschränke und nur wenn die Bestimmung genauere Größen erfordert mehr messe.
    Hier waren es Längen von etwa 20 bis 22.


    viele Grüße


    Alis

    Hallo zusammen,


    ich stehe mal wieder auf dem Schlauch(-pilz).
    Gefunden heute am Altrhein an einer dicken, morschen Pappel.



    In Drübeck habe ich die 1,3MP Vorführmikrokamera erworben. Bei der Vorführung dort habe ich die Qualität trotz Farbsäume für mich als ausreichend erachtet.
    Wollte eben nicht mehr als 100 Euro ausgeben. Bei optimalen Einstellungen und Bearbeitung ist sicher noch was an Qualität rauszuholen, habe ich aber noch nicht im Griff.


    hier in Wasser...



    und in Lugol



    wieso sind einige Acsi braun und die anderen nicht?


    Wer hat Tipps?


    viele Grüße


    Alis

    Hallo zusammen,


    an dieser Stelle euch allen nachträglich noch ein gutes neues Pilzjahr 2013


    Gestern hat mir Harry diese schönen Kelchbecherlinge gezeigt. Sollten scharlachrote sein. Habe es noch nicht überprüft.
    Dachte es wird mal wieder Zeit für ein Pilzbild hier


    viele Grüße


    Alis

    Hallo Markus,
    ich war letzte Woche abends am Rhein, um nach discorosea zu schauen. Da fand gerade eine ökologische Flutung statt und es war Land unter, damt Pilzen.
    Ich glaube, ich habe schon mal gefragt, ob deine Fundorte auch gelegentlich überschwemmt sind.
    Am Rheindamm gab es dafür einiges an Saftlingen. Namen habe ich keine dafür.


    viele Grüße


    Alis


    Liebe Pilzfreunde,


    dieses Thema ist nicht so lecker. Ihr müsst nicht weiter lesen.


    Bei der Tagung in Drübek gab es auch einen Vortrag mit dem Thema „Heilen mit Pilzen“.
    Dabei gab es wenig wirklich fundiertes, viel suspektes und einiges war höchst bedenklich.
    Immerhin hat der Vortrag gezeigt, wie wenig erforscht die ganze Materie ist und auch, was für Ideen zu dem Thema existieren.
    Ich persönlich gestehe z. B. der Homöopathie und der Steinheilkunde genau soviel Wirksamkeit zu wie einem Placebeo. Ein großer Teil der Präsentation war in dieser Richtung.
    Wenn ich mich richtig erinnere, gab es keinen Hinweis auf Pilze als Abführmittel.


    Zurück von Drübek war auf meinem Anrufbeantworter eine Anfrage einer Cousine, was sie denn gegen die vielen Pilze in ihrem Garten machen könne.
    Nun bekommt man von Pilzfreunden üblicherweise keinen Rat, wie Pilze zu vernichten sind, sondern die Empfehlung, sich daran zu erfreuen. Oder soweit essbar diese aufzuessen.
    Nun gibt es da unter zwei Tannen (!) seit Jahren Suillus collinitus. Hangabwärts, jenseits von 6 Meter Pflaster steht auch eine kleinere Kiefer – ohne den Ringlosen Butterpilz.
    Nun wollte ich es doch wissen, wie der Speisewert für mich persönlich ist und habe mir ein Teller voll zubereitet und verspeist. Junge Exemplate ohne Huthaut.
    Ich bin normalerweise nicht empfindlich, habe aber doch gelegentlich mehr oder minder leicht abführende Wirkung gehabt. So war ich auch wieder darauf gefasst.
    Ich habe recht spät abends gegessen und gut geschlafen. Morgens gab es dann recht dünnen Stuhl bei drei Sitzungen. Vormittags habe ich etwas Zwieback gegessen und Pfefferminztee getrunken, dann normal wieder gegessen. Und keine weiteren Beschwerden mehr.
    Soweit die Wirkung genau dieser Pilze bei mir dieses Mal.


    In der Literatur gibt es unterschiedliche Angaben zu der Art. In der Liste, die Wolfgang und ich erstellt haben, ist nur der Hinweis:“VOPKO: essbar“


    Nun interessiert mich, was es sonst an Erfahrungen gibt.


    Ich werde Prof. Dr. Berndt bitten, sich dazu zu äußern, ob Pilze sinnvoll als Abführmittel einzusetzen ist.
    Soweit ich weiß, hat man früher dazu Hallimasch benutzt.


    Aber zurück zu unsprünglichen Frage:
    Gibt es eine praktikable Möglichkeit, ein Massenvorkommen von S. Collinitus (oder auch anderer Pilze) einzudämmen).
    Ich habe bisher geraten, einfach abzuwarten, die gehen von alleine wieder weg.
    Die Alternative, zwei große Bäume auszureißen und viele Kubikmeter Erdreich auszutauschen wurde dann doch verworfen.


    viele Grüße


    Alis