Hallo Karl,
welche Arten verbergen sich denn hinter Hygrocybe insipida agg.?
LG
Frank
Hallo Karl,
welche Arten verbergen sich denn hinter Hygrocybe insipida agg.?
LG
Frank
Hallo zusammen,
rechtfertigt der angehängte Artikel schon die Einführung eines Aggregates von Nectria cinnabarina?
Beste Grüße
Frank
Hallo Andreas,
wir haben ja in Mykis schon ein Aggregat Laccaria laccata und Laccaria laccata s. str.! Was Jesko vorschlägt, ist ein weiteres Aggregat Laccaria tetraspora (L. laccata var. pallidofolia) mit dem von ihm angegebenen Arten, die sich dahinter verbergen können.
Eine pauschale Umbenennung der L. proximal-Funde in L. laccata s.str. soll es nicht geben.
Die neue Art Laccaria albifolia habe ich in Mykis schon aufgenommen und Laccaria affinis ist jetzt eine eigenständige Art.
Beste Grüße
Frank
Liebe Mitstreiter,
Jesko Kleine hat folgenden Vorschlag zur Aggregatbildung in der Gattung Laccaria eingebracht. Dieser basiert auf zwei Publikationen von Dovana et al. 2024: Description of the New Species Laccaria albifolia (Hydnangiaceae, Basidiomycota) and a Reassessment of Laccaria affinis Based on Morphological and Phylogenetic Analyses und Dovana et al. 2025: Solving the Enigma of the Identity of Laccaria laccata
Beide Publikationen sind über Researchgate verfügbar.
"Aggregatbildung:
Laccaria laccata var. pallidifolia sollte als Aggregat unter dem Namen Laccaria tetraspora geführt werden (was dabei L. laccata var. pallidifolia oder L. tetraspora sind, ist aktuell nicht geklärt).
Das Aggregat enthält: L. albifolia, L. affinis, L. populina, die bisher unter L. laccata var. pallidifolia geführten Synonyme – nach Möglichkeit in ihrer Kombination im Artrang (aktuell meist nicht geklärt), + ungeklärte (Barcode-)Arten (im Prinzip alles, was mittelgroße rundliche langstachelige Spore und 4-sporige Basidien hat);
Dementsprechend hat es aktuell wenig Sinn L. tetraspora (oder L. laccata var. pallidifolia) auch sensu stricto zu führen. Wenn L. tetraspora einmal geklärt sein wird, ist ohnehin die Frage, ob die aus Nordamerika beschriebene Art überhaupt in Europa vorkommt.
Das kann man aktuell vernünftigerweise hier tun. Laccaria laccata s. s. scheint übrigens der korrekte Name für die meisten (oder alle?) unserer unter L. proxima geführten Funde zu sein, der Name L. proxima ist aktuell ungeklärt (ob Synonym von L. laccata oder eine seltenere Art). Literatur: z. B. Dovana et al. 2025"
Ich bitte um eure Meinung dazu.
Beste Grüße und einen guten Rutsch ins Neue Jahr
Frank
Hallo Wolfgang,
das M. konradii inzwischen nur eine Varietät von M. mastoidea ist, ist unumstritten und das muss ich in Mykis auch so darstellen.
Als was soll ich aber die mehr als 1600 Fundpunkte von M. konradii in Deutschland kennzeichnen? Im klassischen Sinne ist es kein Aggregat, aber dahinter verbergen sich ja tatsächlich mehrere Arten: M. rhodosperma und alle Varietäten von M. mastoidea und vielleicht auch Varietäten von M. procera. Wie soll man dieses "Pseudoaggregat" am besten benennen?
LG
Frank
Hallo zusammen,
wenn ich die 1632 Fundpunkte von M. konradii auf Pilze-Deutschland.de so sehe, ist ein Aggregat für diese Funde und eine M. konradii ss. str. fast zwingend!?
Wenn keine weiteren Einsprüche kommen, werde ich das in Mykis so umsetzen.
Beste Grüße
Frank
Hallo ihr beiden,
mit Alexander Karisch habe ich mich so abgesprochen, dass wir die Funde von Clavaria zollingeri zu Clavaria amethystina (Holmsk.) Bull. 1791 stellen. C. zollingeri ist eine Art, die aus Java beschrieben ist und höchstwahrscheinlich auch eine Clavulina darstellt. (siehe Artikel, den Peter reingestellt hat)
In die Taxrefliste nehme ich Clavaria violaceopulchra Olariaga, L.A. Parra, Læssøe, Velasco, Kautman., Kruys & Salcedo 2025 auf.
So hatte es ja Peter schon vorgeschlagen.
Clavulina amethystina (Bull.) Donk 1933 gibt es wahrscheinlich nicht, ich soll sie aber erstmal in der Taxrefliste belassen.
Liebe Grüße
Frank
Hallo Andreas,
kann durchaus sein. Ich hatte ihn auch schon an Robinie und an Castanea wurde er auch schon gefunden. Er ist gern so knotig und wächst typisch aus Astansätzen.
Phlellinus punctatus ist strikt resupinat und höchstens mal etwas kissenförmig, aber ohne Hutansätze.
LG
Frank
Hallo abeja,
bei den größeren weißen Fruchtkörpern könnte es sich um Trametes elegans handeln. Siehe auch hier:
Collection of Polypores, Dr. Josef Vlasák: Tinctoporellus - Wrightoporia
Trametes menziesii hat dünne, semistipeate Fruchtkörper, siehe ebenfalls dort.
LG
Frank
Die Rückführung zu Cortinarius habe ich in Mykis schon mit viel Mühe wieder durchgeführt. Im Februar ist das dann auch auf Pilze-Deutschland.de aktualisiert.
LG
Frank
Hallo zusammen,
der Porling sieht zwar auf den ersten Blick markant aus, aber die Porlinge die ich mit so einer schönen gelben Färbung kenne, passen makroskopisch bzw. ökologisch nicht so richtig. In welcher Höhe liegt denn der Fundort?
- Antrodiella citrinella sieht komplett intensiv gelb aus und wächst als Nachfolgepilz von Fomitopsis pinicola auf Fichtenstämmen.
- Antrodiella serpula ist blasser und härter und hat spitze Warzen auf dem Hut
- Antrodia xantha ist ein Nadelholzbewohner ohne deutliche Hüte
- Fomitopsis (Cartilosoma) renehenticii ist viel blasser
- Trametopsis cervina hat geschlitzte große Poren, wieviel Poren pro/mm hast du denn bei deinem Fund?
- Tyromyces kmetii hat immer orange-Töne und wird mit KOH (3%) rot - bitte mal testen!
Wenn sich der Fund so nicht aufklären lässt, kannst du ihn mir auch gern zusenden.
LG
Frank
Hallo Christian,
Hypochnus subvinosus Burt ist bis jetzt nur aus Nordamerika bekannt. Morphologisch vergleichbare Funde in Europa müssten dann sicher einen anderen Namen bekommen, wenn die Genetik unterschiedlich ist. An diesem Thema ist aber momentan meines Wissens niemand dran.
Kannst mir das Exsikkat ja mal zusenden.
LG
Frank
Hallo Rika und Christian,
ja natürlich ist das die Antwort auf Christian's Anfrage. Kurz vor meinem Urlaub war es etwas hektisch. Sorry Christian!
Liebe Grüße
Frank
Hallo Rika,
wie bei vielen anderen Arten der Gattung Tomentella verstecken sich hinter Tomentella larteritia mehrere Arten, was genetisch noch bewiesen werden muss. Funde mit relativ regelmäßigen Sporen, wie bei deinem Fund, sind höchstwahrscheinlich T. lateritia ss. str.
Diese haben ein sehr dünnes Subikulum , ein granuloses Hymenophor und ein leuchtend ziegelrotes Hymenophor.
Funde mit unregelmäßigen bis gelappten Sporen gehören wahrscheinlich zu Tomentella subvinosa, eine ursprünglich amerikanische Art.
Die Zeichnung von Frau Dr. Maser auf meiner Homepage zeigt sehr unregelmäßige Sporen und gehört eher nicht zur ss. str. Art.
Sind die Inkrustationen bei deinem Fund in Wasser oder in KOH mikroskopiert? Die meisten Inkrustationen in der Gattung Tomentella lösen sich in 3 % KOH auf.
LG
Frank
Hallo Rika,
die Größte hat 12,4 x 6,2 µm – Ryvarden 13-15(18) x 6-8,5 µm.
die Sporen bei Ryvarden sind zu groß angegeben. Sporengröße bei Bernicchia und Rivoire Ø 9-13 x 5,5-7 µm!
LG
Frank
Hallo Rika,
bei dimitischen Porlingen ist es oft schwierig, generative Hyphen und Basidien zu finden und deshalb ist die "Schnallensuche" manchmal zeitaufwendig. Die anfangs etwas dünnwandigen Skeletthyphen haben keine Schnallen, so wie es Ryvarden auch zeichnet. Diese fallen eher auf und man biegt im Schlüssel falsch ab. Eine vergleichbare aber schnallenlose Art gibt es aber nicht. Die reihenförmige Anordnung der Warzen wirst du nicht im Mikroskop sehen, das sind REM Aufnahmen.
LG
Frank
Liebe Rika,
die Kombination deiner Merkmale führt mich zu Pachykytospora tuberculosa (Habloporus tuberculosus). Deine Sporenmaße sind zwar am unteren Ende, aber alle anderen Merkmale passen genau. Man findet ihn nur an heruntergefallenen Eichenästen nach Stürmen.
Die Art ist ziemlich selten.
Liebe Grüße
Frank
Lieber Andreas,
hier hat sich ein Fehler im Fundortformular eingschlichen. Die Funktion wird aber sehr selten verwendet, deshalb hast du es als erster bemerkt. ![]()
Ich habe das korrigiert und ein Update hochgeladen. Du kannst ein stilles Update machen und dann dürfte dieser Fehler nicht mehr auftreten. Ein offizielles Update (4.50) kommt dann in den nächsten Tagen auch noch.
Liebe Grüße
Frank