Posts by F.Dämmrich

    Hallo Rika,


    den Test mit KOH sollte man nur mit 3-5 % KOH machen, dann bleibt Sarcodontia setosa unverändert. Das hätte ich noch bemerken sollen. Mit 20 % KOH bewirkt man bei vielen Arten eine untypische Farbveränderung.


    Liebe Grüße

    Frank

    Hallo Rika,


    die Sporen und deine anderen Angaben sprechen natürlich für Sarcodontia setosa. Dann sind es vielleicht keine echten Zystiden sondern Inkrustationen von Hyphen durch Umwelt- und Wettereinflüsse!?


    LG

    Frank

    Hallo Tanja,


    Flavius Popa ist im Elternurlaub und bis März nicht zu erreichen. Der Server des NP Schwarzwald nimmt keine Dateien mit der Endung .mdb und .accdb mehr entgegen, auch nicht, wenn sie gezippt sind. Ob eine Umbenennung hilft, wie Marcel sie vorschlägt, habe ich noch nicht probiert.

    Sende deine Daten bitte zu mir, ich kümmere mich drum.


    LG

    Frank

    Hallo abeja,


    dein Exsikkat ist heute angekommen. Dein Fund auf Buxus hat sich tatsächlich als Peniophora proxima herausgestellt! Die Art ist durch rosafarbene, tlw. ablösende Fruchkörper, große elliptische Sporen (9-14 x 6-8 µm), Schnallen an den Hyphen, sowie vorhandene Lampro- und Gloeocystiden und dem Vorkommen an Buxus gekennzeichnet. Es ist meines Wissens der Erstfund für Deutschland. Mein Glückwunsch!


    LG

    Frank

    Hallo Christian,


    die Sporen von Amyloxenasma allantosporum sind nur sehr schwach amyloid. Oft findet man in einer Kollektion nur einzelne ewas amyloide Sporen. Das hängt auch mit den dünnen Sporenwänden zusammen. Sehr viele Arten mit amyloiden Sporen habe eher dickwandige Sporen die oft noch dextrinoid sind.

    Bei deinem Fund sind die kurzen Pleurobasidien und die allantoiden Sporen ein gutes Kennzeichen für Amyloxenasma allantosporum. Auch makroskopisch passt dein Fund.


    Beste Grüße und ein gesundes Neues Jahr

    Frank

    Hallo abeja,


    auch für mich sieht dein Fund nach Perenniporia fraxinea aus. Eine Sporenbild würde die Bestimmung eindeutig machen. Mit den dickwandigen, rundlichen und dextrinoiden Sporen ist er unverwechselbar.

    Bei makroskopischen Bestimmungen bleibt immer ein Rest Unsicherheit.


    Beste Grüße

    Frank

    Hallo Christian,


    der nach Dr. Helga Große-Brauckmann benannte Pilz ist sehr selten und dein Fund könnte diese Art darstellen. Die dickwandigen Hyphen irridieren mich etwas. Wenn du mir ein Stück davon zusenden könntest, würde ich mir diese Probe mal genau ansehen.


    LG

    Frank

    Diese Nacht hatte ich einen kurzen seltsamen Traum, den ich gleich aufgeschrieben habe, da man Träume ja schnell vergisst:


    Ich ging in einem dunklen Zauberwald in Mecklenburg spazieren, als ich ein wahrscheinlich sehr einsames Männlein um ein riesiges Feuer aus Pilzbüchern des ganzen Königreiches sah, dass im Viereck um dieses Feuer sprang und ständig wiederholte - „Oh wie gut das hier verbrennt, was nur einer richtig kennt.“


    Als ich kopfschüttelnd diesen Zauberwald verlies, hörte ich das Männlein noch singen: „Heute back ich, morgen brau ich und übermorgen poste ich wieder….“


    Zum Glück nur ein Traum, der an die Gebrüder Grimm erinnert!


    Hallo Tuber,


    auf der Internetplattform "Pilze ohne Grenzen" ist mittelfristig eine Onlinekartierung geplant. Für die Erfassung auf den privaten Rechner ist weiterhin Mykis vorgesehen.


    MfG

    Frank

    Hallo Wolfgang,

    Nach meiner Kenntnis wurde der Typus von konradii genetisch in den mastoidea-Komplex eingeordnet. Dazu passt auch der glatte Stiel und das weiße SPP.

    es ist durchaus möglich, dass der Name M. procera var. konradii (Huijsman ex P.D. Orton) Gminder 2003 nicht zu den neuesten genetischen Wissensstand passt, aber makroskopisch stimmen wir ja überein. Ansonsten bin ich bei Blätterpilzen nicht der richtige Ansprechpartner. Mir ging es um die nomenklatorische Erklärung der Anfrage von Benno (B.Tuber).


    LG

    Frank

    Auf Mykis ist mir aufgefallen - Macrolepiota fuliginosa ist nach einem Update gleich für 2 Arten als Synonym angegeben.

    Zur nomenklatorischen Erklärung in Mykis Folgendes:


    Macrolepiota procera f. fuliginosa (Barla) Vizzini & Contu 2011 ist eine mediterrane Art mit dem Synonym Macrolepiota fuliginosa (Barla) Bon 1977

    Macrolepiota rhodosperma (P.D. Orton) Migl. 1995 ist = Macrolepiota fuliginosa ss. Velinga, mit creme-rosa Sporenpulver


    Macrolepiota konradii (Huijsman ex P.D. Orton) M.M. Moser 1967 ist eine Form von M. procera mit glattem Stiel, anliegenden Schuppen und weißem Sporenpulver (= M. procera var. konradii (Huijsman ex P.D. Orton) Gminder 2003)


    Der in Breitenbach & Kränzlin als "M. konradii" abgebildete Pilz ist wegen des genatterten Stieles und den abhebenden Schuppen Macrolepiota rhodosperma, die von Velinga fälschlicherweise als M. fuliginosa bezeichnet wurde, die ist aber nach Vizzini & Contu 2011 eine mediterrane Form von M. procera.


    LG

    Frank

    Liebe Mykis-Interessenten,


    nach einigen Anfragen zu den Voraussetzungen, die Mykis benötigt, nochmals folgende Informationen:


    Mykis läuft mit allen Windows-Betriebssystemen ab Windows 7 bis Windows 10, egal ob diese 32 Bit oder 64 Bit basiert sind!


    Zum Ausführen von Mykis benötigt man eine 32-Bit-Access-Installation ab MS Office 2000, die in Microsoft Office, je nach Version, enthalten ist. Wer kein Access besitzt, kann auch eine kostenlose Runtime-Version von Microsoft verwenden (ab Access 2003), ebenfalls nur in der 32-Bit-Version. Es dürfen allerdings keine 64-Bit-Komponenten von MS Office (z. B. Word, Excel) zusätzlich auf den Rechner installiert sein!


    Die Runtime-Versionen laufen natürlich auch unter Windows 10.


    Wenn man MS Office auf seinen Rechner neu installiert, wird man vom Programm gefragt, ob man die 32-Bit-Version oder die 64-Bit-Version installieren möchte.


    Eine Umprogrammierung von Mykis in eine 64-Bit-Version wäre einerseits ein sehr großer Aufwand und andererseits müssten beide Versionen auf verschiedenen Rechnern gepflegt und weiterentwickelt werden, da diese leider nicht kompatibel sind. Das wäre für mich ein unzumutbarer Aufwand.


    Die 32-Bit-Version von Access hat für den Benutzer auch keinerlei Nachteile gegenüber der 64-Bit-Version, weder in der Performance noch in der Datenmenge, die in Mykis verarbeitet werden könnte.


    Mit freundlichen Grüßen


    Frank Dämmrich