Posts by machiel noordeloos

    Ich meine dass E. sericatum ein leichter nitrosen Gerucht hat wenn mann die Frk niet zerstort: beim durchschneiden oder quetschen dann wandelt der Geruch manchmal ins mehlige um.


    Ubrigens wird Matthias Dondl mir gutes Material von sericatum zuschicken.


    Mit herzlichem Gruss


    Machiel

    Das Bild von Andreas konnte eher E. majaloides sein, mit der relativ freudigen gelblichen Hut, und kraftige Statur. Diese Art erscheint im Norden weit verbreitet, aber relativ unbekannt. Interessant also!
    Bald wird ein Artikel erscheinen in Agarica uber unsere Ergebnisse in Norwegen: Ich werde ein PDF hier posten.

    Lieben Entoloma Freunde


    Ihr habt sicher Kenntnis von dem Artikel uber die Rhodopolia Gruppe in Mycological Progress von Katri Kokkonen. Es gibt vieles zu sagen uber dieses Artikel, sicher ist es nicht das letzte Wort. Im Rahmen einer breiten Studium an dieser Gruppe in Skandinavien und den Nierderlande, mochte Ich soviel wie moglich Artskonzepte von Typenstudien unterstutzen. Bei vielen ist es gelungen entweder den Holotypus oder, wenn nicht vorhanden, Neotypen oder Epitypen zu sequenzieren. Aber bei Entoloma sericatum ist mir dass noch nicht gelungen. Kokkonen hat in ihrer Eifer vielen Arten unter dieser Name zusammengeschmissen, u.a. E. myrmecophilum soll identisch sein. Aber die Britzelmayerischen sericatum ist aus Bayern beschreiben worden. De interpretation von Favre, die Ich ubernommen habe, ist ein relativ schmachtigen Rhodopolia, mit blass bit mittelbraunen hut, weissem Stiel, spontan mit schwachem nitrosen Geruch, aber bald ins Mehlige gehend, feine Inkrustationen in der Huthaut. Es soll sumpfigen Birkenwalder mit Sphagnum bevorziehen. Gerne hatte Ich aus Bayern einige Kollektionen um diese Molekular zu untersuchen und einen Neotypus daraus zu selektieren.


    Material kann zu mir geschickt werden an meiner Hausadresse, dass Sie durch E mail bekommen konnen m.noordeloos##mac.com


    Ich bedanke mich im Voraus herzlich

    Meiner Meinung nach handelt es sich hier um E. jubatum formenkreis mit den dusteren Farben. Der typische E. conocybecystis ist von ganz anderer Fard, und meines Wissens nur vom Typuslokal bekannt, die Abbildung und Beschreibung Swedische Funde von Ludwig erscheinen mir allerdings eher auch E. jubatum oder sehr ahnlich zu sein. Leider ist der typus von E. conocybecystis in sehr schlechtem Zustand.
    Die Untergattung Trichopilus braucht gleich wie andere Gruppen in der Gattung einer intensieve Neuarbeitung.

    Andreas hat es klar gemacht: Eccilia housei Murrill ist nur ein Umbenennung von "Eccilia euchlora" im Arbeit von House, der naturlich nur gedacht hat, er hat den Laschen Art gefunden. Murrill hat deutlich ein fehler gemacht. Damit ist Eccilia housei dann auch eine Phantomart, ohne Status. Es gibt dann auch keinen Typus Material, denn die Art eksistiert nicht.


    Ob es nog Original Material von euchlora Lasch gibt weiss Ich nicht. Wenn so, dann konnte es naturlich untersucht werden um fest zu stellen ob es tatsachlich ein Synonym vond E. incanum ist. DNA daten wird von so einer uralten Kollektion nicht moglich. Mann soll die Geschichte m. A. ruhen lassen....


    Ob E. incanum in der USA wirklich vorkommt, ist eine andere Geschichte.


    Mit herzlichem Gruss


    Machiel

    Lieber Andreas


    Im Moment besteht ein Zusammenarbeit zwischen Jordi Vila, Olga Morozova und Ich uber die Phylogenie der Leptonien. Das erste Artikel, uber Ugattung Leptonia, wird im Juni 2014 in Persoonia publiziert, voraussichtlich schon in Marz auf internet. Der zweite Aufgabe, die Ugattung Cyanula bruacht mehr zeit. Im Moment haben wir um 1000 Kollektionen sequeniert, aber wir warten noch auf Typus Exemplare um die phylogenetischen Arten gut zu definieren. Es ist ein Riesenarbeit, ich hoffe die ersten Resultate werden in 2014 oder Anfang 2015 im Fungi non delineati veroffentlicht.


    ritische Kollektionen sind immer noch wilkommen, auch im kommenden Herbst/


    Mit herzlichem Gruss


    Machiel

    Lieben Entoloma Freunde


    Neulich ist ein Artikel erschienen in Persoonia (http://www.persoonia.org/Issue/31/09.pdf) von mein Student Luis MOrgado und mich uber verschiedene Art Komplexe rund E. sinuatum, E. prunuloides, E. nitidum und E. bloxamii. Ich nehme an dass es fur Euch von Interesse ist. Entoloma bloxamii wird jetzt wieder von E. madidum unterschieden, nicht nur molekular, aber auch auf Sporengrosze, E. rubellum is reduziert zu einer var. von E. bloxamii, neu ist E. ochreoprunuloides (syn. E. prunuloides var. obscurum). Und E. bloxamii var. caesiolamellatum erscheint ein Eigenstandiger Art zu sein.


    Mit herzlichem Gruss


    Machiel

    Lieber Karl


    Falls Mitte September die Umstande noch gunstig sind, mochte Ich auch gerne wieder mal ins Depot: dieses Saison hoffe Ich moglichst viele Leptonien zu sequenieren. es gibt jetzt die moglichkeit im Institut, dass muss mann ja profitieren.
    Dann kann Ich hoffentlich auch schon die vorlaufige Resultate zeichen.
    Besten Grussen
    Machie

    Hallo Harald


    Die Sporen sind zu wenig langlig und ziemlich abgerunded: also nicht E. caccabus, sondern moglicherweise E. politum.


    Bestem Gruss


    Machiel

    Lieber Andreas


    Ohne Mikrodaten kann Ich nicht eindeutig sagen, aber von Habitus und Habitat her wurde Ich sagen es ist eine Rhodopolia aus der sordidulum Gruppe. Wenn Cheilozystiden vorhanden sind ist E. inusitatum eine gute Option.
    Ubrigens bin Ich langsam davon uberzeugt dass dieser Gruppe um Entoloma sordidulum eine grundige Revision brauche, inkl. molekulararbeiten. Ob Zystiden hier ein gutes Artmerkmal sind, ist wohl zu bezweifeln.


    Mit herzlichem Gruss


    Machiel

    Lieber Gerhard


    Auch Ich war einiger Zeit im Urlaub in Spanien. Wenn die Daten von Britzelmayer eindeutig zu interpretieren sind und E. aprile ein synonym von E. vernum sein soll, kann mann nicht gleichzeitig den Namen E. aprile als nomen dubium betrachten. Dann muss man die Synonymie erkennen, und den Namen E. vernum fallen lassen. Daneben muss man dann naturlich auch einer neuen Name fur E. aprile sensu Romagnesi errichten, mit Typus material aus der Umgebung von Paris (Ich habe diesen Art mit Romagnesi gesammelt, mit Bild, also das letzte Ware kein Problem.
    Ich schlage vor wir beraten uns weiter gemeinsam uber dieses Thema, und wenn wir uns daruber einigen, ware ein Artikel in Z. Mykol. wohl eine Option?



    Mit besten Grussen, auch an Ursula! Wir haben uns zu lange nicht gesehen


    Machiel