Posts by Karin Tegeler

    Hallo,


    ich bin ja DGfM-PilzCoach-Ausbilderin und habe als solche und in diesem Rahmen die Termine meiner Kurse (PilzCoach und Färben mit Pilzen) im Kalender eingetragen, bzw. dort abgespeichert. Leider erscheinen diese Termine aber nicht im Kalender. Muß ich ausser dem Eintrag noch irgend etwas anderes machen?


    Viele Grüße
    Karin Tegeler

    Hallo Flammulina,


    es geht mir darum, Färbepilze zu zeigen, die es in der entsprechenden Jahreszeit nicht gibt, bzw., die wir bei der Exkursion nicht gefunden haben. Die in Gießformen gegossenen Gipsmodelle brechen teilweise sehr leicht, so geht es auch mit Ton, wenn man zarte dünne Formen herstellen will, wie z.B. Hautköpfe. Gerade mit den Hautköpfen habe ich schon viel herumexperimentiert. Sie sollen ja auch möglichst nah an die natürlichen Pilzchen herankommen und dürfen deswegen im Hut nicht zu kopakt werden. Wir haben in unserem Dorf eine Keramikerin, die mit weißem Ton arbeitet, aber auch bei ihr brechen dünne Teile leicht ab. Mein Mann hat für mich mal ein Paar Rotkappen in Originalgröße und auf Untergrund stehend von ihr herstellen lassen. Das ist wirklich toll geworden! Da sieht man die Künstlerin, aber Blattspitzen und andere dünne Teile sind schon abgebröckelt. Deswegen bietet sich eben Fimo air an, weil es nicht bricht und man es wirklich dünn ausmodellieren kann. Ich denke für mich selbst muß ich das nun nach einiger Überlegung selbst entscheiden. Andere werde ich auf die Gefahren mit den Weichmachern und der Kunststoffmasse aufmerksam machen. (Dann dürfte man natürlich auch nichts im Supermarkt kaufen das in Folie verpackt oder eingewickelt (Käse!) ist.
    Auch das muß jeder für sich alleine entscheiden.)
    Früher war Fimo sogar in Kindergärten gang und gäbe, deswegen dachte ich mir gar nichts dabei.
    Auf jeden Fall werde ich darüber noch mal nachdenken.Ich bin aber froh, dass ich das jetzt weiß, um entsprechend reagieren zu können.


    Liebe Grüße
    Karin

    Hallo Spinnich,


    das wußte ich in der Form nicht. Dann eignet es sich natürlich nicht, um im Rahmen der PilzCoach-Tätigkeit mit Kindern auf diese Weise Pilzmodelle herzustellen. Natürlich haben Rita und Frank bei der Ausbildung für PilzCoach-Ausbilder gezeigt, wie man das mit Alginat und Gips macht, aber da ich als Anschauungsmaterial ja nur jeweils ein Modell herstellen will und ich die Form ja dann wegwerfen muss, sie ist ja auch nicht unendlich haltbar, deswegen habe ich für mich nach Alternativen gesucht. Mit dem Fimo air ging das ganz einfach und ohne erwärmen des Materials.
    Wie gesagt: schade!


    Liebe Grüße
    Karin

    Hallo,


    ich hab´mal ein paar Pilzmodelle aus Fimo air hergestellt. Die Modelle sind relativ grob im Verhältnis zu echten Pilzen, Lamellen natürlich nur angedeutet. An der Luft bei Zimmertemperatur einige Tage getrocknet, habe ich sie mit Acrylfarben bemalt. Die Acrylfarben kann man mit Wasser verdünnen, aber sie trocknen trotzdem sofort, so dass man sie auch gleich mit Seidenmatt-Lack für Acrylfarben behandeln kann.
    Es sollen sein: Samtfußkrempling, zimtfarbener Weichporling und Zimthautköpfe.


    Liebe Grüße
    Karin

    Hallo,


    in der Vergangenheit bin ich wohl in 10 Jahren jeweils den ganzen Septembeer in Schweden durch die Wälder gezogen und habe in der Hauptsache Dermocyben und Stachelinge gesucht, gefunden, getrocknet und zum Färben mit nach Hause genommen. Zwei Mal habe ich auch in der Zeit einen Pilzfärbekurs gegeben.
    Eigentlich wollte ich jetzt, wo ich im Harz wohne, nicht mehr nach Schweden fahren, aber Lust dazu hätte ich natürlich immer noch!(Sogar große! :D )
    Deswegen meine Frage: wäre jemand von Euch dran interessiert mit mir in Schweden an einem Pilzfäbekurs teil zu nehmen? Es käme nur September infrage. Im Oktober ist dort Elchjagd und im August gibt es noch keine Dermocyben.
    Wer Interesse hat, schreibt mir bitte eine Privatmail. Weitere Fragen würde ich aber hier beantworten, damit sie jeder lesen kann.
    Die Campingplätze würden sich für so einen Kurs anbieten, dort gibt es immer auch Häuschen (Stugas) die man mieten kann. Die reine Kursgebühr für 5 Tage wäre 190 €


    Liebe Grüße
    Karin


    Liebe Grüße
    Karin

    Hallo Pilzpic,


    meines Wissens enthält kein Becherling wasserlösliche Farbstoffe. Hier der Scharlachrote Kelchbecherling???
    Besonders bei roten Pilzen hätte ich das auch sehr gerne, aber rot färben eben nur die Hautköpfe, weil Antrachinone enthalten sind, der Farbstoff, der auch in der Krappwurzel ist und rot bzw. orange färbt. (und giftig ist) Die Anthrachinone sind übrigens ein ganzer Farbstoffkomplex mit rot-, orange-, gelb- und braunfärbenden Anteilen. je nachdem welcher Anteil in dem jeweiligen Pilz am höchsten ist, so färbt der Pilz. Bei den Krappwurzeln ist es so, dass sich der braune Anteil bei höheren Temperaturen löst, als der rote.
    Bei den Hautköpfen habe ich das so noch nicht erlebt. Da kommt es auf die Art an.


    Liebe Grüße
    Karin

    Hallo Flammulina,


    hier ist ein Foto dieser Zimthautköpfe (Cort.Derm.cinnamomea) es sind kleine Pilzchen mit einem Durchmesser von etwa 3-8 cm Hutdurchmesser. Du hast doch bestimmt ein Bestimmungsbuch. Da sind sie meist zusammen gefaßt mit den Blutblättrigen- und Bluthautköpfen. Sie sind alle sehr ähnlich, oft nur an der leuchtenden, lebhaften Lamellenfarbe unterscheidbar. Mal sehen, ob das Foto scharf rüberkommt, ich habe es stark verkleinert. Wenn es gar nicht mitkommt, mache ich es nochmal kleiner. Ich empfehle Dir unbedingt an Pilzexkursionen teil zu nehmen. Die Hatköpfe sind Spätherbstpilze, die oft erst mitte September zu sehen sind.


    Liebe Grüße
    Karin

    Hallo,


    heute war ich im Wald, es war trübe, Himmel bedeckt, und im Wald ziemlic dunkel. Ich war hier im Südharz im Nadelwald.
    Gefunden habe ich von den Arten, die mich am meisten interessieren: eine gute Handvoll später Zimthautköpfe,(Cortinarius Derm cinnamomeus) giftig, nicht eßbar, nur zum Färben geeignet! und einige rauchgraue Schwefelköpfe (Hypholoma capnoides) eßbar, aber ich nehme sie auch zum Färben, sie färben ein klares helles gelb.
    Ausser mir, war sonst weit und breit kein Mensch im Wald zu sehen.(Fand ich sehr schön!) Sonst, zur Steinpilzzeit begegnen einem dort ständig andere Leute!
    Bei uns am Haus und am Bachrand, wo unser Grundstück endet, fand ich noch weitere Samtfußrüblinge, die ich zum Sonntagsbraten dazu gegeben habe! Lecker 8o


    Liebe Grüße
    Karin

    Hallo Annett,


    bei uns auf dem Grundstück gibt es auch Samtfußrüblinge! Wahrscheinlich ist es ein Erlenstumpf, an dem sie wachsen, aber auch an schon umgestürzten Weiden, so dass ich dafür nicht weit gehen muß..
    Im Wald kann man jetzt auch Austernseitlinge finden, speziell bei uns die "gelbstieligen Muschelseitlinge" Sarcomyxa serotina). Sie sind nicht hellgrau-bläulich, sondern beige, haben einen gelblichen Stiel und am Stielansatz dunkelbraune kleine Pünktchen. In meinem Buch von Walter Pätzold heißt es, dass sie meist bitter schmecken sollen. Bei uns ist das nicht der Fall, der Geschmack ist ganz ähnlich von dem des Austernseitlings! Guuut!Sie lassen sich auch gut einfrieren.
    Die Samtfußrüblinge trockne ich aber lieber, dann brauchen sie nicht sie nicht so viel Platz im Gefrierschrank.


    Momentan mache ich auch die ersten Pilzmodelle mit Fimo air. Ich habe weiße Masse genommen, die man anschließend prima bemalen kann. Wenn sie fertig sind, mach´ich mal ein Foto davon!


    Liebe Grüße und ein gutes pilzreiches Neues Jahr!
    Karin


    http://www.textiles-werken.de

    Hallo Andreas,


    vielen Dank!


    Dann versuche ich es noch mal im Frühjahr (in dem Wissen, dass es auch dann evtl. nicht so einfach klappen muß)


    Jetzt gibt es ja auch noch die Samtfußrüblinge (auf unserem Grundstück). Austernseitlinge habe ich noch nicht entdeckt, aber irgendwo wird es sie auch geben. Auch habe ich noch einige Pilzchen gefunden, die ich noch nicht so richtig zuordnen kann. Ich glaube auch den Harzigen Sägeblättling, Lentinus adhaerens gefunden zu haben. Also zu tun gibt´s ja auch im Winter genug.


    Liebe Grüße


    Karin

    Hallo,


    bisher hatte ich noch nie im Winter Porlinge gesammelt und mikroskopiert, aber nun wohnen wir ja im Wald und ich kann zu Fuß in den Mischwald, Nadelwald oder Buchenwald wandern soviel mein Herz begehrt. Nun habe ich Ischnoderma wahrscheinlich ja benzoinum mit nach Hause gebracht und unters Mikroskop gelegt und dabei keine Basidien und kaum Sporen gefunden. Ist das normal? Haben soche Pilze im Winter ausgesport? Oder muß ich noch mal zu dem Stubben gehen und von dem Pilz an anderer Stelle etwas abschneiden? Vielleicht weiter oben? Oder bringt das nichts im Winter?


    Viele Grüße


    Karin

    Hallo,


    ich bin Färberin und ich färbe viel mit Pilzen. Dafür nehme ich gerne Hautköpfe, weil sie Anthrachinone enthalten, die auch z.B. in Krapp vorkommen. Ich weiß, dass diese Anthrachinone abführend wirken und die Pilze deswegen als giftig eingestuft werden. Nun esse ich ja mein Färbematerial grundsätzlich nicht und die Farbstoffe haften nach dem Färben unlösbar an den Fasern, aber ich denke auch immer an Kinder, die den "schönen roten Saft" vielleicht doch mal gerne probieren würden. Klar, dass färbende Mütter das den Kindern erklären müssen und sie vielleicht auch nicht alleine lassen sollten in einer Färbeküche. Aber was würde eigentlich passieren, wenn ein Kind doch mal etwas davon trinken würde und es wären vielleicht sogar noch Pilze in der Brühe???


    Beste Grüße


    Karin

    Hallo Wolfgang,


    jetzt erscheint diese Liste auch bei mir. Gestern war das aber anders und gerade wollte ich versuchen in Tanjas Profil was reinzuschreiben, aber glücklicherweise geht das nicht! Gestern war da aber noch keine Liste. Sonst wäre ich nicht so erschreckt. So, wies jetzt ist, machts ja nix.


    Viele Grüße


    Karin

    Liebe Tanja,


    wenn ich im Forum auf meinen Namen klicke, komme ich auch zu meinem Benutzerprofil, aber ich hatte dort ( IM Benutzerprofil) mal auf meinen Namen geklickt (macht man ja eigentlich normalerweise gar nicht), aber da bin ich jedenfalls zu Dir gekommen. Vielleicht weiß Wolfgang warum.


    Liebe Grüße


    Karin