Posts by Andreas

    Hallo,


    die von Wolfgang geschilderten Szenarien treeffen sehr genau auch auf meinen Wirkungsbereich hier in Ostthüringen zu.
    Krankenhausdiagnostik, bei der wirklich Mikroskopieren gefragt ist, ist selten. Auch die sicherlich ein Drittel aller Anfragen ausmachenden "Kind-futtert-kleinen-Pilz-Fälle" sind in den meisten Fällen auch ohne Mikroskopieren insoweit zu lösen, dass man wirklich gefährliche Giftpilze ausschließen kann. Ob das Kind dann letztlich Agrocybe pediades oder Agrocybe vervacti oder doch eine Art aus Psathyrella prona-Verwandtschaft gefuttert hat bleibt dann halt ebenso ungelöst wie egal ....


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    auch wenn Du ihn nicht als bitter empfunden hast, es kommt dennoch nichts anderes als der Schönfuß-Rörhling in Frage meiner Meinung nach.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Wolfgang,


    ich habe die K-K-Reaktion* letzten Herbst zwei Mal an Amanita umbrinolutea (früher battarrae) überprüft - ganz typische Exemplare aus dem Bergfichtenwald um Oberhof mit stark rostfleckendr Volva und dunkler Lamellenschneide. Es ist mir nicht gelungen, eine Amyloidität an den Septen der Trama im Hut-Stiel-Übergang festzustellen! So gerne ich das auch da reininterpretiert hätte .....


    Nun habe ich gerade den originalartikel nochmal nachgelesen: Die Reaktion ist beim Zweifarbigen Scheidenstreifling in der Tat negativ. Bei Amanita fulva war das für mich gleichfalls nicht wahrnehmbar, ebenfalls eine negative Art. Positiv soll z.B. amanita crocea sein, aber die konnte ich bisher nicht überprüfen.


    * benannt nach Kotilová-Kubièková (1982). Der Artikel ist in Heft 2 der Ceská Mycologie 36. Das heft kann hier komplett heruntergeladen werden: http://www.czechmycology.org/_cm/CM362.pdf


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo liebe (Uni-)Mykologen,


    falls nicht sowieso schon in der Community bekannt, hier ein Job-Angebot eines Kurator-Postens mit Schwerpunkt Mykologie/Lichenologie im Chicago Field Museums
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    *Collection Manager, Mycology & Lichenology, the Field Museum of Natural
    History in Chicago*
    The Field Museum of Natural History has an immediate opening for a Mycology/Lichenology Collections Manager. This
    full-time, permanent position reports to the Head of Botanical Collections in the Gantz Family Collections Center. The incumbent must have experience in Mycology/Lichenology with strong management skills, preferably with convincing taxonomic expertise. The Collection Manager is charged with overseeing the direct care, organization, and the management
    of approximately 250,000 specimens, based on best practices. The incumbent will be evaluated on their ability to build, care for, and ensure accessibility to the great wealth of specimens in the collection.
    The Museum particularly encourages applicants with a proven dedication to collections management. EMu is the Museum’s shared web accessible database platform. Candidates should either have experience with this database or another fully relational database system.


    This is a collection position. While there will be the opportunity to conduct research, this will be constrained by the management priorities of the collection. The Collections Manager will be expected to raise awareness of the collection
    among the general public and promote its use (either digital or actual) by the scientific community. In addition, depending on
    strategic priorities, the Collections Manager maybe expected to organize efforts to make new collections accessible for molecular research and develop a DNA barcode library of fungi and lichens.


    *Duties and Responsibilities*
    - Curation of physical specimens, including specimen preparation, organization, care, housing of specimens, and potentially DNA barcoding of new collections.
    - Conduct and coordinate the appropriate processing of new collections or existing collections including physical preparation, labeling, cataloguing, accessioning and loans.
    - Establishing priorities for collection care and management in coordination with curatorial and research staff.
    - Development and implementation of collections management policies that are aligned with best herbarium practices.
    - Provide collection access to the research community, including assisting researchers and students with the use of the
    collections.
    - Digitization and continuing documentation of collections including databasing, capturing digital images of scientific labels and specimens, correspondence, archives, publications and loan records using the Emu collection management software.
    - Maintain electronic and digital records, including updating taxonomic and auxiliary information.
    - Provide support in terms of service to the Museum community, e.g., serving on committees.
    - Training and supervision of staff and volunteers in their collection related duties.
    - Develop grant proposals for collections improvements and other collection-based initiatives.
    - Collaboration including but not limited to other collections areas, research scientists, conservationists, exhibits and education, including funding opportunities.
    - Collaboration and liaison with external partners, e.g., Symbiota, iDigBio, GBIF.
    - Provide support for promotional and institutional advancement activities, including opportunities to engage with donors and participate in behind-the-scene tours.
    - Apply taxonomic expertise in identification of collections.


    *Qualifications*
    - PhD (with an emphasis in Mycology and/or Lichenology) with collections experience is desirable, or, equivalent combination of education and experience, e.g., Masters in Biology (with an emphasis in Mycology and/or Lichenology) with at least 3 year’s collection experience.
    - A strong background in Mycology and Lichenology is required, including familiarity with other Mycology/Lichenology collections, researchers, and molecular lab work.
    - Knowledge of taxonomic principles and collection management.
    - Strong organizational skills necessary to keep collection accessible.
    - Supervisory skills necessary for directing collection personnel, including volunteers, students and interns.
    - Databasing and imaging skills highly desirable.


    Deadline for applications is July 31, 2018.


    To apply for this position online, follow this link to the Field Museum of Natural History website
    <https://www.fieldmuseum.org/about/careers?hireology_job_id=201870>.


    For more information contact Dr. Matt von Konrat, Head of Botanical Collections
    mvonkonrat@fieldmuseum.org
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    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    ursprünglich als Omphalina beschrieben, ist die Art wie etliche ihrer Gattungsgenossen in neuerer Zeit zu den Adermooslingen - sprich Arrhenia - gewandert. So sollte dann auch im deutschen aus dem Kleinsporigen Nabeling ein Kleinsporiger Adermoosling werden.


    Natürlich handelt es sich immer um dieselbe Art.
    Guckst Du hier :-)


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    ja, ich gebe zu, das Wort "Fakt" ist falsch in diesem Zusammenhang. "Allgemein anerkannt" oder vielleicht besser noch "mehrheitlich so aufgefasst" trifft es wohl besser. Da der Glattstielige ja keineswegs völlig glattstielig ist, sondern durchaus feine pünktchen haben darf, würde ich das Merkmal des roten Stielfleisches deutlich höher bewerten. Das kenne ich bei frischen erythropus nicht, nur als Folge von beginnender Zersetzung oder Viren-/Bakterienbefall oder was auch immer - nicht jedenfalls als Merkmal eines gesunden Fruchtkörpers.


    Ich stehe Sutorius auch skeptisch gegenüber, insbesondere wegen der Spp.-Farbe - leider ist die Synonymisierung bereits von IF übernommen worden. Was natürlich nicht heißt, dass es richtig ist ;-)


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Pablo,

    durch verunglückte Neotypifizierungen und allerhand weiteren Schabernack. "Boletus erythropus Pers." ist jetzt Suillellus queletii (Wenn sich der gute Persoon da mal nicht im Grabe umdreht!), unser europäischer Flocki muss theoretisch aktuell "Neoboletus praestigiator" heißen.
    Klingt komisch, ist es auch. ;)

    dass Persoon mit seinem Boletus erythropus den Glattstieligen Hexenröhrling gemeint hat ist aber ein Fakt und zudem ein alter Hut. Die Frage ist nur, ob man die althergebrachte Nomenklatur nicht besser durch eine Konservierung des Namens erythropus im Sinne von Fries und allen folgenden Autoren (= Flockenstieliger H.) erreicht, und was dann für den Glattstieligen bedeutet er muss den namen queletii tragen. Oder ob man den Nomenklaturregeln "blind" folgt und den ältest gültigen Namen verwendet - was im Falle des Flockis dann eben entweder Boletus luridiformis Rostkovius ist, oder Boletus praestigiator R. Schulz wenn man luridiformis nicht als eindeutig anerkennt und deshalb verwirft.


    Übrigens ist der Gattungsname Neoboletus Gelardi et al. 2014 ein Synonym von Sutorius Halling et al. 2012. Somit müsste unser Flocki dann folglich Sutorius luridiformis oder Sutorius praestigiator heißen - oder meiner Meinung nach als Verfechter der Konservierung des Namens erythropus im gebräuchlichen Sinne dann eben Sutorius erythropus ...


    Ich bin auch kein Freund der vielen neuen Röhrlings-Gattungen, vor allem nicht bei den Gelbporern. Aber dass die Rotporer unter den Dickröhrlingen keine einheitliche Gruppe sind, und zumindest der Flockenstielige nicht mit den netzigen (bzw. glattstieligen) congenerisch ist, das ist auch schon seit Jahrzehnten bekannt.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Jens,


    in der Datenschutzerklärung (rückseitig) ist noch ein Schreibfehler:
    "Nach Art. 16 DSGVO haben Sie das Recht, die Vervollständigung der Ihrer Daten oder die
    Berichtigung Ihrer unrichtigen Daten zu verlangen" - das "der" hinter Vervollständigung gehört weg.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Stefan,


    natürlich notiere ich mir die Beratungen selbst auch - aber eben keine Namen. Da verstehe ich Deine Argumentation auch nicht, denn für den Jahresbericht sind die Namen unerheblich, und wenn ein Vergiftungsfall eintritt, dann werden die Leute schon noch wissen, wann sie denn bei Dir waren und dann kannst Du in deinen Notizen sehen, was Du am Tag x um x Uhr beraten hast. Dazu muss keiner seinen Namen sagen, die Adresse schon gar nicht.


    Und den Leuten bei der Beratung gleich zu sagen "also geben Sie mir mal bitte sicherheitshalber schon mal Nemen und Adresse, falls es doch trotz Beratung zu einer Vergiftung kommt" - ähm, ich als Ratsuchender würde unberaten das Weite suchen ....


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    ich erhebe keine Daten von Ratsuchenden, daher betrifft mich dies nicht.


    Als Ausbilder muss ich sagen, werde ich bestimmt nicht die DSGVO mit ins Ausbildungsrepertoir nehmen. Wenn jemand bei der Pilzberatung unbedingt Personendaten erheben möchte, dann halte ich es für seine eigene Sache, sich um die Rechtmäßigkeit zu kümmern.
    Der PSV-Leitfaden ist ein Leitfaden, aber keine Vorschrift.


    Ich persönlich finde dass diese ganze Debatte um Rechtmäßigkeit, Verteilen eines Formblattes etc. äußerst überzogen spitzfindig - mag gut sein dass ich mit dieser Meinung alleine stehe. Dennoch ist es meine Meinung und ich verliere bei solchen juristischen Korinthenkackereien völlig die Lust, mich im PSV-Wesen zu engagieren. Ich glaube, da gibt es wichtigeres zu tun ....


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    ich sehe was ihr meint, und sehe jetzt dass ihr schon recht habt, die Formulierung so aufzufassen. Auf die Idee bin ich noch gar nicht bekommen, weil es sicherlich so nie gemeint war. Das sollte meiner Meinung nach bei erstmöglicher Gelegenheit umformuliert werden, dass klar zum Ausdruck kommt, dass es Verlängerungen immer um fünf Jahre ab Weiterbildungsdatum gibt.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Harald,


    Das steht nicht, dass die Verlängerung ab Datum der Weiterbildung gezählt wird. Da steht eindeutig, dass der Ausweis nach Nachweis einer Ausbildung um fünf Jahre verlängert wird!

    ich glaube, wir verstehen uns grad gegenseitig nicht und meinen doch dasselbe.


    Ich verstehe z.B. nicht, was für Dich der Unterschied zwischen deinen beiden Sätzen ist.


    Wenn Du im August 2016 eine Weiterbildung machst, dann musst Du die nächste 2021 machen - bist Du mit dieser Aussage konform?


    Zu (meinem) Verständnis: Wenn Dein Ausweis aber eigentlich bis 2018 gültig wäre, dann wird er auch nur bis 2021 verlängert wenn die letzte Weiterbildung 2016 war. Bist Du der Meinung, er müsste in dem Fall dann bis 2023 verlängert werden?


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    der Hauptgrund dürfte sein, die Gattung Tuber aus der Bundesartenschutzverordnung rausbekommen zu wollen, damit Ausnahmegenehmigungen zum (gewerblichen) Sammeln beantragt werden könnten. Dies ist bei streng geschützten Arten ungleich schwieriger (um nicht zu sagen hoffnungslos) als bei nicht geschützten Arten.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Björn,


    am besten wäre, Du würdest zuerst mal definieren, was Du unter "Trüffel" verstehst. Meinst Du damit die Gattung Tuber (= Trüffel), oder verstehst Du damit alles was knollig unterirdisch wächst?
    Meinst Du mit "richtige Trüffeln" die gesamte Gattung Tuber (obwohl nicht alle Arten zu Speisezwecken genutzt werden) oder meinst Du mit "richtige Trüffeln" alle zu kulinarischen Zwecken verwendete Arten egal von welcher Gattung (also auch Terfezia, Mäandertrüffel, ...).
    Entsprechend auch die Frage, was Du mit "falsche Trüffeln" meinst? Alle unterirdisch wachsenden Knollen? Das sind etwa 450 Arten in Europa und sie gehören den allerunterschiedlichsten Verwandtschaftskreisen an, weil in fast jedr Gruppe Pilze diese unterirdisch-knollige Wuchsform unabhängig voneinander entstanden ist.


    Zur Gattung Tuber kannst Du Dir auf ww.pilze-deutschland.de die in Deutschland nachgewiesenen Arten und ihre Verbreitung anschauen, wobei natürlich nur die Fundpunkte dargestellt sind die auch gemeldet wurden. Gerade bei Trüffeln ist dies sicherlich nicht das komplette Verbreitungsbild, aber doch deutlich mehr als nur "die Spitze des Eisbergs"wie manche Trüffelfans glauben machen wollen.


    Giftig ist vermutlich keine der Tuber-Arten, aber zu kulinarischen Zwecken werden ausschließlich die schwarzen Trüffeln, Tuber magnatum und Tuber borchii genutzt - wobei in Deutschland überhaupt gar nicht gesammelt werden darf weil die gesamte Gattung Tuber unter striktem Artenschutz steht (BArtSchG). Tuber magnatum und T. melanosporum, die beiden mit großem Abstand teuersten Trüffel-Arten, kommen nördlich der Alpen sowieso nicht vor.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Wolfgang,


    das ist auch mein verständnis der Situation, aber das kam in der bisherigen Diskussion und Peter S. Ausführungen für mich nicht klar heraus. Und ich bezweifle, dass es die Mitglieder wissen. Sonst würde die DGfM vermutlich deutlich mehr Anträge auf Anerkennung von Exkursionen als DGfM-Veranstaltung erhalten.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Wolfgang,


    also das verstehe ich jetzt nicht. In der Diskussion über die Versicherung hatte ich das so verstanden, dass alle Tätigkeiten eines PSV durch die Versicherung abgedeckt sind. Also auch das Abhalten von Führungen - egal ob für DGfM-Mitgliedern oder für "jedermann". Die Versicherung tritt doch für MICH in Kraft, weil ICH Schadenersatz leisten müsste, da sollte es keine Rolle spielen ob der Geschädigte nun DGfM-Mitglied ist oder nicht. Führungen dienen generell auch der Mitgliederwerbung und sind damit im Vereinsinteresse.


    Vor Jahren hatten wir diese Diskussion schon mal, und wenn ich mich recht erinnere wurde da gesagt, dass die DGfM eine Exkursion explizit als "in ihrem Namen stattfindend" anerkennen müsse, damit die Versicherung sich auch wirklich zuständig fühlt.


    beste Grüße,
    Andreas.

    Hallo Zühli,


    natürlich gilt die Verlängerung des Ausweises für fünf Jahre ab dem Datum der Fortbildung - was denn sonst? Du machst 2015 eine Fortbildung, reichst den Ausweis aber erst 2018 ein und dann soll der für 5 Jahre bis 2023 verlängert werden? Natürlich würde er dann nur bis 2020 verlängert werden.


    Ich nehme an, dass Stefan als Sprecher des FA hier den FA vertritt und die "Prügel" auch an die Kollegen und Kolleginnen weiterreicht ;-)


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Stefan,


    Ob du "bildet Wurzeln" oder "bildet Zapfen" gelten lassen willst, ist dein Ermessensspielraum als Prüfer. Ich persönlich würde "bildet Zapfen" gelten lassen, "bildet Wurzeln" aber nicht mehr, weil fast jede Landpflanze Wurzeln bildet, ok Moose nicht; aber sonst...
    l.g.
    Stefan

    so etwa hätte ich das auch gehandhabt, mangels Vorgabe wie tief die Frage beantwortet werden soll.
    Ich finde einen derart großen Ermessensspielraum weder für die Prüflinge noch für die Prüfer gut. Erstens wird dann die Prüfung doch wieder von Prüfer zu Prüfer unterschiedlich schwer (der eine lässt "Wurzeln" gelten, der andere nicht), zweitens ist für mich die Beantwortung der Frage nach Merkmalen der Kiefern mit "bildet Zapfen", "hat Nadeln" und "wird ziemlich hoch" zwar korrekt, aber eher ein Zeichen dafür dass der Prüfling nicht so richtig den Plan hat wie eine Kiefer aussieht.
    Ich habe auch nicht wirklich eine Patentlösung dafür. Aber so etwas wie eine Musterlösung muss schon her meiner Meinung nach, damit man sich wenigstens etwa an dr gewünschten Wissenstiefe orientieren kann. Das gilt aber auch genauso für entsprechende Fragen bzgl. bestimmter Pilzarten/-gattungen.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Stefan,

    .
    Nochmal: Ich verstehe immer noch nicht so wirklich, warum alle den Anspruch haben solche Fragen 100%ig korrekt lösen zu wollen. Zum Bestehen der theorethischen Prüfung reichen 75% der Gesamtpunktzahl; das wars. Wenn jemand alle Fragen richtig hat, dann ist das zwar für den Prüfling schön; hilft ihm aber in der praktischen Prüfung überhaupt nix. Der kann da immer noch durchfallen. Wenn da insgesamt irgendwo 3-4 Punkte irgendwo liegen bleiben, ist das doch nicht schlimm. Ich hatte auch 2-3 Fehler gemacht im Eigenungstest für den Fachberater. Mich hats nicht gestört.


    l.g.
    Stefan

    also da gehe ich nicht mit Dir mit! Wenn ich mich einer Prüfung stelle, dann möchte ich die auch so gut als möglich bestehen. Außerdem muss ich immer damit rechnen, dass ich Fragen falsch beantworte oder nicht weiß. Also sollte ich alles was ich lernen kann auch lernen - der eine oder andere Punktabzug kommt eh. Von vorn herein sagen, ich brauch ja eh nicht alles wissen beruhigt vielleicht etwas die Nerven, sollte aber nicht der Lernanspruch sein ....


    Zur Kiefern-Frage nochmal: Die Frage "Unterschied zwischen Kiefer und Fichte" finde ich viel klarer und kann mir etwas darunter vorstellen was man sinnvoll antworten könnte. "Merkmale der Gattung Kiefer" ist für mich dagegen weiterhin ziemlich schwammig. Da könnte man z.B. auch darauf antworten "bildet Zapfen" oder "bildet Wurzeln" und ich müsste es gelten lassen ...


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Craterelle,

    also mit Geheimhaltungsgründen hat das bestimmt nichts zu tun, sondern meiner Ansicht nach eher um nicht gesehene unterschiedliche Sichtweisen auf die Fragen.
    Und ja, so ganz konkretisierbar wird das wohl diese Saison nicht mehr, aber das heißt noch lange nicht, dass Du deshalb aufgeben solltest. Wenn der FA PSV-Wesen und das für die PSV-Belange zuständige Präsidiumsmitglied zur Kommunikation mit den Prüfern bereit sind, dann sollte das doch zumindest übergangsweise klappen. Und den guten Willen sollten wir allen zunächst mal unterstellen bis zum Beweis des Gegenteils, nicht wahr?
    Vielleicht telefonieren wir einfach mal zusammen, das klärt vielleicht manches besser, was meinst Du?


    beste Grüße,
    Andreas