Posts by Andreas

    Hallo Bernd,


    leider ist ein Vergleich nur dann möglich, wenn in beiden zu vergleichenden Zeitabschitten auch dieselbe Aufnahmemethodik angewandt wird und auch dieselbe Expertise zur Verfügung steht. Ansonsten kannst Du statistisch nicht mit den beiden Datensätzen vergleichend arbeiten.


    Wenn Du also im selben Gebiet Arten kartierst, und deren Abundanz angeben willst, nach obigem Schema, dann macht das nur Sinn, wenn Du auch dieselbe Anzahl Exkursionen zu denselben Zeiten in derselben Länge unternommen hast. Und Du kannst nur diejenigen Arten zum Verlgeich herziehen, die sowohl das damalige Team Haas/Kost als auch Du beide kennt. Wenn Du also z. B. auch Pyrenomyceten und überhaupt inoperculate mit inventarisiert hast, so ist da ein Vergleich nicht möglich, weil meines Wissens Haas/Kost diese nicht bearbeitet haben.


    Wenn Du also die damaligen Ergebnisse mit den heutigen vergleichen willst, dann musst du dieselbe Abundanzsskala anwenden. Die andersartigen Rahmenbedingungen musst du aber erklären und begründn, warum sie keine Rolle spielen, oder wie du damit umgehst. Anderenfalls vergleichst Du Äpfel mit Birnen.


    Welches Gebiet schaust Du eigentlich an, Waldmoor-Torfstich?


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Jens,


    die Fragen sind in Themengruppen eingeteilt, aus denen der Computer dann pro Themengruppe eine Anzahl Fragen auswählt, bis eine vorgegebene Punktezahl für die jeweilige Themngruppe erreicht ist. Gleichartige Fragen sind gegeneinander gesperrt. Somit soll erreicht werden, dass die Prüfungen alle gleich schwierig sind. Ob dir aus einem Themenbereich aber nun eine Frage mehr liegt als eine andere, das ist natürlich persönliches Problem, wie beider Theorieprüfung beim Führerschein auch. Aber objektiv sind alle Prüfungen gleich schwierig, gleich lang und beinhalten dieselben Themen.
    Eine wirkliuch gute Sache, finde ich - wenn denn die Fragen sinnvoller wären ...


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    die Veröffentlichung des gesamten Katalogs der Prüfungsfragen ist etwas, was ich prinzipiell befürworte.


    Dass dieser Katalog jedoch ohne jegliche Überarbeitung online gestellt wird, obwohl bei einer DGfM-Sitzung mit FA, Prüfern und Präsidium ausgemacht wurde, das die Fragen von den Prüfern kommentiert werden, und dies auch von zwei Prüfern unter nicht unerheblichem zeitlichem Aufwand getan wurde, dass ist dann doch ein Schlag ins Gesicht.



    Ergo hätten sowohl Lothar als auch ich uns die Zeit sparen können, die wir uns mit den Fragen auseinandergesetzt hatten, und ganz offensichtlich ist dem FA PSV-Wesen in seiner derzeitigen Zusammensetzung in keinster Weise daran gelegen, mit Prüfern und Ausbildern zusammenzuarbeiten. Das ist schade und muss dringendst und grundlegend geändert werden!
    Offenkundig ist der jetzige FA PSV nicht in der Lage, ein funktionierendes System aufrecht zu erhalten und ich kann nur empfehlen, einen klaren Schnitt zu machen und zu bewährten Strukturen zurückzukehren - die durchaus reformiert gehören, ohne Zweifel. Aber nicht ersatzlos abgeschafft!


    Im Übrigen decken sich die Kommentare von Christoph und Peter in weiten Teilen mit den Anmerkungen der Prüfer zum Fragenkatalog.
    Es macht erst mal keinen Sinn über jede einzelne Frage zu feilschen. Zuerst müssen mal die Rahmenbedingungen definiert werden: Welche Arten/Artengruppen muss der PSV kennen und was versteht man unter dem Begriff "kennen" bzgl. der Prüfung. Was ist mit "Merkmale" bzgl. der Prüfung gemeint? Solche grundlegenden Dinge, die Ausbilder wie Prüfer im luftleeren Raum schwimmen lassen, werden seit Jahren von seitens des FA ignoriert und nicht beantwortet.


    Schade dass eine eigentlich gute Idee derart in den Boden gestampft wurde. Ich hoffe das gesamte DGfM-Präsidium setzt sich zukünftig intensiver mit dem Thema PSV-Wesen auseinander. Es ist gut und wichtig, dass es zu dem Thema einen FA gibt, der unabhängig vom Präsidium eigene Ideen entwickeln soll - das Präsidium ist dennoch gefordert, die Arbeit der FA zu prüfen und gegebenenfalls zu hinterfragen. Es ist auch gefordert, die Zusammensetzung eines FA auf Sinnhaftigkeit zu überprüfen, ob damit ein sinnvolles Arbeiten möglich ist und das gesamte Spektrum an Fragestellungen im Aufgabenbereich des FA bearbeitet werden kann. Das gilt natürlich für alle FAs, aber ganz besonders für den FA PSV-Wesen.


    So geht es jedenfalls nicht, und da nun auch diese unsäglichen, nicht klar zu beantwortenden Fragen online sind und ich darauf in meinen Kursen mit einer extremen Ausweitung der Kursinhalte reagieren müsste (z. B. muss ich Baumkunde neu mit aufnehmen, muss Porlinge intensiv mitbehandeln "Merkmale der Gattung Phellinus" etc. etc.). Ob ich das wirklich will werde ich mir in den nächsten Tagen überlegen.


    Eventuell werde ich alle Prüfungen dieses Jahr absagen und auf die derzeitige Nichtdurchführbarkeit aufgrund mangelnder Klarheit bei der Beantwortung und fehlender Diskussionsbereitschaft der DGfM verweisen.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    ich persönlich halte nicht viel von einer Abundanzangabe bei Pilzen auf ein bestimmtes Gebiet bezogen. Egal welches System man versucht, es klemmt immer. Fruchtkörperbasiert bevorzugt gesellig und büschelig wachsende Arten über Gebühr. Zählt man (gedachte) Myzelien, so hat man das Problem, bei welchem Abstand zueinander denn ein neues myzel angenommen werden kann. Außerdem wissen wir ja, wie groß Myzelien werden können (Stichwort Hallimasch ...), so dass im Extemfall dann eine Pilzart, die das gesamte Gebiet überzieht nur als 1 Myzel gewertet würde.


    Praktikabler fände ich da den Ansatz, dass man im Gesamtgebiet eine Anzahl Intensivplots definiert, z.B. 0,1 ha-Kreise (Kreis mit ca. 18,5 m Radius), die merhmals im Jahr begangen werden (am besten zeitstandardisiert). Wenn im Gesamtgebiet dann z.B. 10 oder 20 solcher Plots per zufälliger Verteilung inventarisiert werden, dann könnte man eine Abundanz ausweisen.


    Hierzu wichtig wäre auch die Arbeit von Dr. Haas (seine Promotion 1932!) über die bodenbewohnenden Pilze der Fichten-Tannenwälder am Schwarzwaldrand, in der er nach Braun-Blanquet die Pilze aufgenommen hatte. Ich habe versucht, mich bei meiner Arbeit über den Bannwald Sommerberg daran zu orientieren (siehe AMO-Heft XIV), bin aber nicht sehr begeistert davon, weil es eben nur eine Momentaufnahe darstellt, die in einem anderen jahr völlig anders aussehen kann.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    die von Wolfgang geschilderten Szenarien treeffen sehr genau auch auf meinen Wirkungsbereich hier in Ostthüringen zu.
    Krankenhausdiagnostik, bei der wirklich Mikroskopieren gefragt ist, ist selten. Auch die sicherlich ein Drittel aller Anfragen ausmachenden "Kind-futtert-kleinen-Pilz-Fälle" sind in den meisten Fällen auch ohne Mikroskopieren insoweit zu lösen, dass man wirklich gefährliche Giftpilze ausschließen kann. Ob das Kind dann letztlich Agrocybe pediades oder Agrocybe vervacti oder doch eine Art aus Psathyrella prona-Verwandtschaft gefuttert hat bleibt dann halt ebenso ungelöst wie egal ....


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    auch wenn Du ihn nicht als bitter empfunden hast, es kommt dennoch nichts anderes als der Schönfuß-Rörhling in Frage meiner Meinung nach.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Wolfgang,


    ich habe die K-K-Reaktion* letzten Herbst zwei Mal an Amanita umbrinolutea (früher battarrae) überprüft - ganz typische Exemplare aus dem Bergfichtenwald um Oberhof mit stark rostfleckendr Volva und dunkler Lamellenschneide. Es ist mir nicht gelungen, eine Amyloidität an den Septen der Trama im Hut-Stiel-Übergang festzustellen! So gerne ich das auch da reininterpretiert hätte .....


    Nun habe ich gerade den originalartikel nochmal nachgelesen: Die Reaktion ist beim Zweifarbigen Scheidenstreifling in der Tat negativ. Bei Amanita fulva war das für mich gleichfalls nicht wahrnehmbar, ebenfalls eine negative Art. Positiv soll z.B. amanita crocea sein, aber die konnte ich bisher nicht überprüfen.


    * benannt nach Kotilová-Kubièková (1982). Der Artikel ist in Heft 2 der Ceská Mycologie 36. Das heft kann hier komplett heruntergeladen werden: http://www.czechmycology.org/_cm/CM362.pdf


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo liebe (Uni-)Mykologen,


    falls nicht sowieso schon in der Community bekannt, hier ein Job-Angebot eines Kurator-Postens mit Schwerpunkt Mykologie/Lichenologie im Chicago Field Museums
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    *Collection Manager, Mycology & Lichenology, the Field Museum of Natural
    History in Chicago*
    The Field Museum of Natural History has an immediate opening for a Mycology/Lichenology Collections Manager. This
    full-time, permanent position reports to the Head of Botanical Collections in the Gantz Family Collections Center. The incumbent must have experience in Mycology/Lichenology with strong management skills, preferably with convincing taxonomic expertise. The Collection Manager is charged with overseeing the direct care, organization, and the management
    of approximately 250,000 specimens, based on best practices. The incumbent will be evaluated on their ability to build, care for, and ensure accessibility to the great wealth of specimens in the collection.
    The Museum particularly encourages applicants with a proven dedication to collections management. EMu is the Museum’s shared web accessible database platform. Candidates should either have experience with this database or another fully relational database system.


    This is a collection position. While there will be the opportunity to conduct research, this will be constrained by the management priorities of the collection. The Collections Manager will be expected to raise awareness of the collection
    among the general public and promote its use (either digital or actual) by the scientific community. In addition, depending on
    strategic priorities, the Collections Manager maybe expected to organize efforts to make new collections accessible for molecular research and develop a DNA barcode library of fungi and lichens.


    *Duties and Responsibilities*
    - Curation of physical specimens, including specimen preparation, organization, care, housing of specimens, and potentially DNA barcoding of new collections.
    - Conduct and coordinate the appropriate processing of new collections or existing collections including physical preparation, labeling, cataloguing, accessioning and loans.
    - Establishing priorities for collection care and management in coordination with curatorial and research staff.
    - Development and implementation of collections management policies that are aligned with best herbarium practices.
    - Provide collection access to the research community, including assisting researchers and students with the use of the
    collections.
    - Digitization and continuing documentation of collections including databasing, capturing digital images of scientific labels and specimens, correspondence, archives, publications and loan records using the Emu collection management software.
    - Maintain electronic and digital records, including updating taxonomic and auxiliary information.
    - Provide support in terms of service to the Museum community, e.g., serving on committees.
    - Training and supervision of staff and volunteers in their collection related duties.
    - Develop grant proposals for collections improvements and other collection-based initiatives.
    - Collaboration including but not limited to other collections areas, research scientists, conservationists, exhibits and education, including funding opportunities.
    - Collaboration and liaison with external partners, e.g., Symbiota, iDigBio, GBIF.
    - Provide support for promotional and institutional advancement activities, including opportunities to engage with donors and participate in behind-the-scene tours.
    - Apply taxonomic expertise in identification of collections.


    *Qualifications*
    - PhD (with an emphasis in Mycology and/or Lichenology) with collections experience is desirable, or, equivalent combination of education and experience, e.g., Masters in Biology (with an emphasis in Mycology and/or Lichenology) with at least 3 year’s collection experience.
    - A strong background in Mycology and Lichenology is required, including familiarity with other Mycology/Lichenology collections, researchers, and molecular lab work.
    - Knowledge of taxonomic principles and collection management.
    - Strong organizational skills necessary to keep collection accessible.
    - Supervisory skills necessary for directing collection personnel, including volunteers, students and interns.
    - Databasing and imaging skills highly desirable.


    Deadline for applications is July 31, 2018.


    To apply for this position online, follow this link to the Field Museum of Natural History website
    <https://www.fieldmuseum.org/about/careers?hireology_job_id=201870>.


    For more information contact Dr. Matt von Konrat, Head of Botanical Collections
    mvonkonrat@fieldmuseum.org
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    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    ursprünglich als Omphalina beschrieben, ist die Art wie etliche ihrer Gattungsgenossen in neuerer Zeit zu den Adermooslingen - sprich Arrhenia - gewandert. So sollte dann auch im deutschen aus dem Kleinsporigen Nabeling ein Kleinsporiger Adermoosling werden.


    Natürlich handelt es sich immer um dieselbe Art.
    Guckst Du hier :-)


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    ja, ich gebe zu, das Wort "Fakt" ist falsch in diesem Zusammenhang. "Allgemein anerkannt" oder vielleicht besser noch "mehrheitlich so aufgefasst" trifft es wohl besser. Da der Glattstielige ja keineswegs völlig glattstielig ist, sondern durchaus feine pünktchen haben darf, würde ich das Merkmal des roten Stielfleisches deutlich höher bewerten. Das kenne ich bei frischen erythropus nicht, nur als Folge von beginnender Zersetzung oder Viren-/Bakterienbefall oder was auch immer - nicht jedenfalls als Merkmal eines gesunden Fruchtkörpers.


    Ich stehe Sutorius auch skeptisch gegenüber, insbesondere wegen der Spp.-Farbe - leider ist die Synonymisierung bereits von IF übernommen worden. Was natürlich nicht heißt, dass es richtig ist ;-)


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Pablo,

    durch verunglückte Neotypifizierungen und allerhand weiteren Schabernack. "Boletus erythropus Pers." ist jetzt Suillellus queletii (Wenn sich der gute Persoon da mal nicht im Grabe umdreht!), unser europäischer Flocki muss theoretisch aktuell "Neoboletus praestigiator" heißen.
    Klingt komisch, ist es auch. ;)

    dass Persoon mit seinem Boletus erythropus den Glattstieligen Hexenröhrling gemeint hat ist aber ein Fakt und zudem ein alter Hut. Die Frage ist nur, ob man die althergebrachte Nomenklatur nicht besser durch eine Konservierung des Namens erythropus im Sinne von Fries und allen folgenden Autoren (= Flockenstieliger H.) erreicht, und was dann für den Glattstieligen bedeutet er muss den namen queletii tragen. Oder ob man den Nomenklaturregeln "blind" folgt und den ältest gültigen Namen verwendet - was im Falle des Flockis dann eben entweder Boletus luridiformis Rostkovius ist, oder Boletus praestigiator R. Schulz wenn man luridiformis nicht als eindeutig anerkennt und deshalb verwirft.


    Übrigens ist der Gattungsname Neoboletus Gelardi et al. 2014 ein Synonym von Sutorius Halling et al. 2012. Somit müsste unser Flocki dann folglich Sutorius luridiformis oder Sutorius praestigiator heißen - oder meiner Meinung nach als Verfechter der Konservierung des Namens erythropus im gebräuchlichen Sinne dann eben Sutorius erythropus ...


    Ich bin auch kein Freund der vielen neuen Röhrlings-Gattungen, vor allem nicht bei den Gelbporern. Aber dass die Rotporer unter den Dickröhrlingen keine einheitliche Gruppe sind, und zumindest der Flockenstielige nicht mit den netzigen (bzw. glattstieligen) congenerisch ist, das ist auch schon seit Jahrzehnten bekannt.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Jens,


    in der Datenschutzerklärung (rückseitig) ist noch ein Schreibfehler:
    "Nach Art. 16 DSGVO haben Sie das Recht, die Vervollständigung der Ihrer Daten oder die
    Berichtigung Ihrer unrichtigen Daten zu verlangen" - das "der" hinter Vervollständigung gehört weg.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Stefan,


    natürlich notiere ich mir die Beratungen selbst auch - aber eben keine Namen. Da verstehe ich Deine Argumentation auch nicht, denn für den Jahresbericht sind die Namen unerheblich, und wenn ein Vergiftungsfall eintritt, dann werden die Leute schon noch wissen, wann sie denn bei Dir waren und dann kannst Du in deinen Notizen sehen, was Du am Tag x um x Uhr beraten hast. Dazu muss keiner seinen Namen sagen, die Adresse schon gar nicht.


    Und den Leuten bei der Beratung gleich zu sagen "also geben Sie mir mal bitte sicherheitshalber schon mal Nemen und Adresse, falls es doch trotz Beratung zu einer Vergiftung kommt" - ähm, ich als Ratsuchender würde unberaten das Weite suchen ....


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    ich erhebe keine Daten von Ratsuchenden, daher betrifft mich dies nicht.


    Als Ausbilder muss ich sagen, werde ich bestimmt nicht die DSGVO mit ins Ausbildungsrepertoir nehmen. Wenn jemand bei der Pilzberatung unbedingt Personendaten erheben möchte, dann halte ich es für seine eigene Sache, sich um die Rechtmäßigkeit zu kümmern.
    Der PSV-Leitfaden ist ein Leitfaden, aber keine Vorschrift.


    Ich persönlich finde dass diese ganze Debatte um Rechtmäßigkeit, Verteilen eines Formblattes etc. äußerst überzogen spitzfindig - mag gut sein dass ich mit dieser Meinung alleine stehe. Dennoch ist es meine Meinung und ich verliere bei solchen juristischen Korinthenkackereien völlig die Lust, mich im PSV-Wesen zu engagieren. Ich glaube, da gibt es wichtigeres zu tun ....


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    ich sehe was ihr meint, und sehe jetzt dass ihr schon recht habt, die Formulierung so aufzufassen. Auf die Idee bin ich noch gar nicht bekommen, weil es sicherlich so nie gemeint war. Das sollte meiner Meinung nach bei erstmöglicher Gelegenheit umformuliert werden, dass klar zum Ausdruck kommt, dass es Verlängerungen immer um fünf Jahre ab Weiterbildungsdatum gibt.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Harald,


    Das steht nicht, dass die Verlängerung ab Datum der Weiterbildung gezählt wird. Da steht eindeutig, dass der Ausweis nach Nachweis einer Ausbildung um fünf Jahre verlängert wird!

    ich glaube, wir verstehen uns grad gegenseitig nicht und meinen doch dasselbe.


    Ich verstehe z.B. nicht, was für Dich der Unterschied zwischen deinen beiden Sätzen ist.


    Wenn Du im August 2016 eine Weiterbildung machst, dann musst Du die nächste 2021 machen - bist Du mit dieser Aussage konform?


    Zu (meinem) Verständnis: Wenn Dein Ausweis aber eigentlich bis 2018 gültig wäre, dann wird er auch nur bis 2021 verlängert wenn die letzte Weiterbildung 2016 war. Bist Du der Meinung, er müsste in dem Fall dann bis 2023 verlängert werden?


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    der Hauptgrund dürfte sein, die Gattung Tuber aus der Bundesartenschutzverordnung rausbekommen zu wollen, damit Ausnahmegenehmigungen zum (gewerblichen) Sammeln beantragt werden könnten. Dies ist bei streng geschützten Arten ungleich schwieriger (um nicht zu sagen hoffnungslos) als bei nicht geschützten Arten.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Björn,


    am besten wäre, Du würdest zuerst mal definieren, was Du unter "Trüffel" verstehst. Meinst Du damit die Gattung Tuber (= Trüffel), oder verstehst Du damit alles was knollig unterirdisch wächst?
    Meinst Du mit "richtige Trüffeln" die gesamte Gattung Tuber (obwohl nicht alle Arten zu Speisezwecken genutzt werden) oder meinst Du mit "richtige Trüffeln" alle zu kulinarischen Zwecken verwendete Arten egal von welcher Gattung (also auch Terfezia, Mäandertrüffel, ...).
    Entsprechend auch die Frage, was Du mit "falsche Trüffeln" meinst? Alle unterirdisch wachsenden Knollen? Das sind etwa 450 Arten in Europa und sie gehören den allerunterschiedlichsten Verwandtschaftskreisen an, weil in fast jedr Gruppe Pilze diese unterirdisch-knollige Wuchsform unabhängig voneinander entstanden ist.


    Zur Gattung Tuber kannst Du Dir auf ww.pilze-deutschland.de die in Deutschland nachgewiesenen Arten und ihre Verbreitung anschauen, wobei natürlich nur die Fundpunkte dargestellt sind die auch gemeldet wurden. Gerade bei Trüffeln ist dies sicherlich nicht das komplette Verbreitungsbild, aber doch deutlich mehr als nur "die Spitze des Eisbergs"wie manche Trüffelfans glauben machen wollen.


    Giftig ist vermutlich keine der Tuber-Arten, aber zu kulinarischen Zwecken werden ausschließlich die schwarzen Trüffeln, Tuber magnatum und Tuber borchii genutzt - wobei in Deutschland überhaupt gar nicht gesammelt werden darf weil die gesamte Gattung Tuber unter striktem Artenschutz steht (BArtSchG). Tuber magnatum und T. melanosporum, die beiden mit großem Abstand teuersten Trüffel-Arten, kommen nördlich der Alpen sowieso nicht vor.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Wolfgang,


    das ist auch mein verständnis der Situation, aber das kam in der bisherigen Diskussion und Peter S. Ausführungen für mich nicht klar heraus. Und ich bezweifle, dass es die Mitglieder wissen. Sonst würde die DGfM vermutlich deutlich mehr Anträge auf Anerkennung von Exkursionen als DGfM-Veranstaltung erhalten.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Wolfgang,


    also das verstehe ich jetzt nicht. In der Diskussion über die Versicherung hatte ich das so verstanden, dass alle Tätigkeiten eines PSV durch die Versicherung abgedeckt sind. Also auch das Abhalten von Führungen - egal ob für DGfM-Mitgliedern oder für "jedermann". Die Versicherung tritt doch für MICH in Kraft, weil ICH Schadenersatz leisten müsste, da sollte es keine Rolle spielen ob der Geschädigte nun DGfM-Mitglied ist oder nicht. Führungen dienen generell auch der Mitgliederwerbung und sind damit im Vereinsinteresse.


    Vor Jahren hatten wir diese Diskussion schon mal, und wenn ich mich recht erinnere wurde da gesagt, dass die DGfM eine Exkursion explizit als "in ihrem Namen stattfindend" anerkennen müsse, damit die Versicherung sich auch wirklich zuständig fühlt.


    beste Grüße,
    Andreas.