Posts by Helmut

    Servus Eike,


    ich habe nicht verstanden, welchem Zweck die geplante Internetseite dienen soll. Über Pilze gibt es schon recht Vieles im WWW. Speziell zum Thema Inocybe (und nicht nur dafür) sind z. B. die Schwammerlseiten von Interhias empfehlenswert (http://www.interhias.de/schwam…n/galerie/artenindex.html). Seiten wie die folgende sind zwar auch recht hübsch, bringen aber bei so schwierigen Gattungen weder dem Anfänger noch dem Spezialisten recht viel, wenn nicht auf die Abgrenzung zu nahestenden Arten eingegangen wird (wozu die Mikroskopie i. d. R. unerlässlich ist): http://mushroomhobby.com/Gallery/Inocybe/index.htm.


    Soll das Ganze Hand und Fuß haben, kommt man dabei wohl kaum daran vorbei, sich selber intensiver mit der Materie zu beschäftigen. Im recht lockeren Arbeitskreis Inocybe sind interessierte Einsteiger immer willkommen.


    Gruß


    Helmut Zitzmann

    Servus Freunde der blasssporigen Trichter,


    es gab eine Zeit, da hätte ich diesen Fund auf Anhieb unter Clitocybe costata eingereiht. Wenn man aber genauer bei Gröger nachliest, gibt es da noch die eine oder andere Art in der Nachbarschaft ohne dass mir die Abgrenzungen wirklich klar wären. Bringen Mikroskopie, KOH-Reaktion oder Geruch tatsächlich weiter? (Frk. noch frisch vorhanden).


    Gruß


    Helmut

    die Schnecken in unmittelbarer Nähe habe ich abgesammelt und 10 Meter weiter weg wieder kriechenlassen , ich hoffe diese Entfernung verschafft mir den nötigen 2- Tage Vorsprung bis dorthin und kann Euch weitere Bilder einstellen


    Servus Harry,


    ich glaube, da unterschätzt Du die Schnecken. Die riechen Pilze auf viel größere Entfernung und kommen innerhalb weniger Stunden ;(. Leg mal Putzreste z. B. von Steinpilzen auf die Terrasse :evil: .


    Der Fransenwulstling war mir früher in der kalten, sauren Nördlichen Oberpfalz nie begegnet. Sowohl im Raum München als auch in der Regensburger Ecke (milder, über Kalk) ist er praktisch in jeder Parkanlage zu finden und selbst an kleinen Hundetoiletten (Grünstreifen mit entsprechenden Alleebäumen).


    Gruß


    Helmut

    Meine Kartierungsdaten gebe ich noch immer in das Programm "DGfM 2000" von Axel Schilling ein. Hinterlegt sind hier alle meine Funde seit Beginn meiner pilzkundlichen Aktivitäten (1983). Gerne stelle ich diese Daten auch den vorhandenen Online-Datenbanken zur Verfügung (z. B. pilzkartierung.de). Das geht natürlich aufgrund der enormen Datenmenge nicht manuell. Deshalb die Frage: Gibt es inzwischen Schnittstellen, die eine solche Daten-Übertragung ermöglichen oder wird zumindest konkret daran gearbeitet?


    Gruß


    Helmut

    Servus,


    ich verstehe das nicht. Welchem Ziel soll eine nachträgliche "Nutzungseinschränkung" dienen? Wollen die ihre Daten dann verkaufen? Und was heisst das? Müssen die Daten dann komplett entfernt werden aus den Datenbanken?


    Wenn ich die Daten für ein Kartierungsprojekt abgeliefert habe, sind es nicht mehr "meine" Daten sind, sondern "unsere", oder? Und wo sie schon gedruckt oder anderweitig veröffentlicht sind, lässt sich das sowieso nicht mehr rückgängig machen.


    Auf die Frage, wie man auf die Idee kommt, so etwas zu fordern, konnte ich nur eine Antwort finden, und die liegt auf der zwischenmenschlichen Ebene.


    Obwohl die Kartierung nicht mehr der Schwerpunkt meiner Beschäftigung mit Pilzen ist, möchte ich gerne meine Daten der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, auch online. Dazu starte ich noch einen eigenen Beitrag in diesem Unterforum.


    Gruß


    Helmut

    Servus Lepiotafreunde,


    eine Lepiota-Kollektion aus der clypeolaria-Verwandtschaft vom 1.10.2011 fiel auf durch signifikantes Gilben an der Oberfläche. In der Literatur ist hierzu eine Varietät der clypeolaria beschrieben bzw. eine eigene Art namens ochraceosulphurescens. Diese soll von zierlicherem Habitus sein und dunklere Schuppen am Hut haben (lt. Krieglsteiner / Gminder 2003), was hier wohl passen dürfte. Standort war ein Mischforst auf saurem Sandboden. Ein Exsikkat ist vorhanden.


    Gruß


    Helmut

    Servus Harry,


    habe bisher in meinen Aufzeichnungen nur aus dem Jahr 1993 zwei Kollektionen dieser braunhütigen "Rotkappe" in der Oberpfalz zu verzeichnen, jeweils unter Zitterpappel. Hier also offenbar auch eine Rarität.


    Gruß


    Helmut

    Servus beisammen,


    2005 hatte ich ein solch hübsches Pilzchen gefunden und wegen der Sporengröße bis 20 µm als L. willkommii bestimmt. Die Frk. wuchsen an Lärchenästchen, die am Boden lagen und wohl nach einem Sturm am Vortag abgefallen waren. Ein Exsikkat liegt vor, mit "in Vitro" ist's natürlich nichts mehr. Außerdem ist mein Lugol schon SEHR alt, da ich das kaum brauche.


    Gruß


    Helmut