Posts by Andreas Kunze

    Hallo Chris,


    Du solltest stets die Beschreibung miteinbeziehen und nicht nur ein Foto: Steht dort nichts von einem Netz, ist es wahrscheinlich kein typisches Merkmal jener Art. Zudem hat der Stiel des abgebildeten Exemplars keine Netzzeichnung sondern ist allenfalls etwas genattert. Das kann durchaus einer trockenen Witterung geschuldet sein. Mehrere Gürtelzonen am Stiel unterhalb der Manschette kommen hingegen gerne vor.


    Ich habe in dem Wikipedia-Artikel gerade eine Farbtafel von Bresadola implementiert, auf der typische Exemplare dargestellt sind.


    Gruß, Andreas

    Guten Abend Alis,


    ich sehe nicht, dass die Meinungsverschiedenheit zwischen Matthias und mir das Thema verderben. Ein extra Thema halte ich für unnötig. Aber als Involvierter überlasse ich die Entscheidung meinen Admin-Kollegen ( Chris   Wolfgang Prüfert ).


    Selbst stufe ich das Thema übrigens ebenfalls als wichtig ein, sonst hätte ich nicht nachgehakt. In Kürze mehr dazu. Kann aber bis Montag dauern, weil das Wochenende erstmal Pilze auf dem Plan stehen.


    Entspanntes Wochenende


    Gruß, Andreas

    Servus Matthias,


    klar kann ich damit leben, dass Du etwas anders siehst/bewertest als ich. Aber wenn Du mir schon vorwirfst, nicht wertfrei und objektiv berichtet zu haben, erwarte ich wenigstens eine Begründung. Unfundierte Behauptungen deklariere ich auch weiterhin als Genörgle.


    Schönes Wochenende


    Gruß, Andreas

    Hallo in die Runde,


    vor kurzem habe ich meine "Sicherungskopie aus dem Internet" von Office Pro 2010 von meinem Rechner gelöscht, da ich mittlerweile LibreOffice verwende. Um MykIS weiternutzen zu können, habe ich die Runtime von Access 2010 (32 Bit) installiert.


    Ich wollte gerade meinen gestrigen Fund von Hemileccinum depilatum als Einzelnachweis erfassen, doch jedes Mal wenn ich auf den Menüpunkt [Einzelnachweise] doppelklicke, tritt ein Laufzeitfehler auf und MykIS wird geschlossen:




    Die übrigen Menüpunkte der Rubrik [Funddaten] lassen sich hingegen problemlos öffnen.


    Könnt ihr das reproduzieren?

    Gruß, Andreas

    Hallo abeja,

    Werde dort morgen gleich mal hinschauen - vielleicht habe ich ja Glück und finde ein paar fotogene(re) Exemplare.

    an besagter Stelle hatte ich vorgestern nichts gesehen, allerdings radelte ich auf der anderen Straßenseite vorbei und hatte keine Zeit, den Grünstreifen zu inspizieren.


    Dafür habe ich gestern ein anderes Vorkommen dieser Art entdeckt- dieses Mal sogar mit einem stattlichen Exemplar:




    Gruß, Andreas

    Servus Matthias,


    Dein Genörgle habe ich schon vermisst.;)


    Ich finde meine Zusammenfassung im Initialbeitrag wertfrei und objektiv. Dabei bediene ich mich sogar des Konjunktivs, obwohl etliche aus der schreibenden Zunft darauf verzichten.


    Weitere Details zum Sachverhalt werde ich nachreichen, sobald ich sie vom Polizeipräsidium Freiburg erhalte. 8)


    Dass Du einen Forenbeitrag mit einem Presseartikel gleichsetzt, verwundert mich allerdings.


    Gruß, Andreas

    Hallo Harald,

    Der von Andreas zitierte Fall wurde auch im Radio gemeldet und ich hoffe, daß es möglichst viele gehört haben.

    dass sich die Meldung derart verbreitet hat und nach Rückmeldungen in Facebook sogar in der Bild-Zeitung aufgegriffen wurde, liegt daran, dass sie über die dpa verbreitet wurde. Deshalb klingt das Gros der Presseartikel, abgesehen von der Überschrift und evtl. dem Vorspann gleich.


    Erschreckend ist für mich, wie mächtig die Deutsche Presseagentur ist und wie wenig Medien sich noch Journalisten leisten, sondern auf solche Meldungen zurückgreifen. Das gleiche Phänomen wird man wohl bald wieder beim nächsten Pilz des Jahres beobachten können: Die gleiche Meldung in einer vorgetäuschten Vielfalt an Zeitungen.


    Gruß, Andreas

    Guten Abend beisammen,


    heute wurde ich auf folgende Meldung aufmerksam, die auch für PSV relevant sein könnte:


    Zwei 67 Jahre und 69 Jahre alte Männer haben am Dienstag in einem Wald nahe Ibach bei Waldshut (Baden-Württemberg) ihren Kofferraum mit 19 Kilogramm Steinpilzen beladen. Einem Zeugen fiel die große Menge auf, der daraufhin die Polizei verständigte. In der dpa-Meldung steht wohl, dass laut Gesetz jede Person pro Tag ein Kilogramm Pilze im Wald sammeln dürfe. Laut Polizei soll auf die beiden Männer jetzt eine Strafe in Höhe von 1.700 Euro zukommen. Jeweils ein Kilogramm ihres Sammelguts soll ihnen belassen worden sein. Die einbehaltenen Pilze sollen nach Auskunft eines Polizeisprechers an gemeinnützige Organisationen weitergegeben werden.


    Quelle: AbendZeitung München




    Bildquelle: Polizeipräsidium Freiburg

    Hallo abeja,

    Hemileccinum depilatum erscheint mir vom Hut her stimmend (beim alten Schlappen war das nicht mehr so deutlich zu sehen), der Stiel war stark wurzelnd und auch sowohl mit hellen Körnchen besetzt als auch leicht streifig, teilweise rotfleckig (eine Woche später bei neuen Pilzen war das nicht mehr so ausgeprägt), Geruch an der Stielbasis nach Jod, Poren etwas "neongelb" später grünlich.

    die Kombination aus eingedelltem (gehämmertem) Hut, körniger Stieloberfläche, roten Flecken (gerne am unteren Stielende), der Geruch nach Jodoform an der Stielbasis ist eindeutig. Toller Fund - gratuliere! :thumbup:


    Auch wenn bei dem alten Exemplar die Dellen nicht mehr so stark ausgeprägt sind, kann man sie noch erkennen. Ebenso den fleckig braun gefärbten Hut, weshalb er u.a. auch "Gefleckthütiger Röhrling" genannt wird.


    Ich kenne die Art hier aus Donauwörth, dort wächst der Pilz mitten in der Stadt bei Hainbuchen (solitär und als Hecke) unmittelbar auf einem Grünstreifen zwischen Straße und Parkplatz. Auf meiner Website habe ich den Fund porträtiert.


    Werde dort morgen gleich mal hinschauen - vielleicht habe ich ja Glück und finde ein paar fotogene(re) Exemplare. :S


    Gruß, Andreas

    Hallo Harald,


    danke für die Info.


    Ich bin unschlüssig, ob nur aufgrund einer abweichenden Farbe ein eigenes Taxon notwendig ist. Persönlich bin ich eher jemand, der einer Art auch eine gewisse Variabilität zugesteht. Nichtsdestotrotz begeistern mich natürlich seltenere Farbvarianten.


    Von der österreichischen Mykologin Irmgard Greilhuber stammt übrigens noch die Info, dass sie die weißen Steinpilze im Rahmen des ABOL-Projekts (The Austrian Barcode of Life) untersucht, um den taxonomischen Rang zu klären. Ob der Fund im Initialbeitrag ebenfalls Gegenstand der Untersuchungen ist, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Gruß, Andreas

    Guten Morgen beisammen,


    gestern bin ich in der Facebook-Gruppe "Pilze und Schwammerln" auf einen interessanten Fund aus Österreich bei Wien aufmerksam geworden. Robert Hofrichter, Autor des Buchs "Das geheimnisvolle Leben der Pilze" (ISBN 978-3579086767) hat einen pigmentlosen weißen Steinpilz gezeigt. Mit seiner Erlaubnis darf ich den Fund und Fundnotizen hier posten - Peter Karasch , die Bilder dürfen auch im Portal der Pilze Deutschlands genutzt werden. 8)


    Quote from Robert Hofrichter

    Habe ich so noch nie gesehen: Boletus edulis var. alba (wenn es stimmt), zwei pigmentlose Steinpilze, und zwar 20 cm neben vielen ganz normalen Steinpilzen. Ich habe keine Erfahrung damit, wer hat so etwas schon gesehen? Südlich von Salzburg, Waldrand auf einer Weide bei jungen Fichten, fast ausschließlich auf Flächen, die nach Osten orientiert sind, ansonsten macht sich die Trockenheit noch bemerkbar, aber jetzt beginnen Steinpilze stellenweise massiv zu wachsen.

    [...] Ich kenne diesen Platz seit 30 Jahren. Noch nie ist dort ein weißer Steinpilz gewachsen, normale hingegen immer.


    Allen ein entspanntes und pilzreiches Wochenende


    Gruß, Andreas

    Hallo Stefan,


    danke für Deinen Tipp zur Artabgrenzung von A. leucothites und A. carneifolius.


    Ich habe eine Kollektion des Egerlingsschirmlings mitgenommen und werde zusehen, einen Sporenpulverabdruck zu erhalten.


    Kann der Geruch auch zur Differenzierung von Arten eine Rolle spielen? Die Frk. rochen im Feld unangenehm nach Lepiota christata, wenngleich nicht ganz so intensiv.


    Die Gattung Leucoagaricus scheint keine leichte zu sein.


    Gruß, Andreas