Posts by Stefan Fischer

    Lieber Peter Karasch,


    Wer aktiv mitarbeitet, hat naturgemäß mehr Informationen.

    Es sind doch aber Informationen, die möglicherweise Alle interessieren. So entsteht der Eindruck Präsidiumsnahe haben Informationen und die Anderen bleiben außen vor. So erzeugt ihr, vermutlich ohne Not, ein gewisses Mißtrauen, was sich hier in der Diskussion zeigt. Auch wenn es anstrengend ist, sollte die Transparenz der Gesellschaftsvorgänge größtmöglich sein.
    Wenn man nicht alles in die allgemeine Öffentlichkeit hängen will, so sollten doch, auf Wunsch, jedem Mitglied der DGfM alle vorhandenen Dokumente zugänglich sein.


    Beste Grüße
    Stefan

    Liebe Freunde,


    will man den PSV administrativ zertifizieren und ihm ein Qualitätssiegel in die Hand geben, müssen die Anforderungen an ihn und an seine Ausbildung sehr konkret niedergelegt und nachlesbar sein. Dies ist im Moment nicht in allen Punkten der Fall. Die Qualität der Prüfer entscheidet über die Qualität der PSV. Eine Richtlinie ist gut und schön, aber eben nur ein Handlauf. Hüten sollte man sich in die Sprache der Behörden und Ämter abzugleiten. Wir sind ein Verein.


    Als Prüfling ist man verunsichert darüber, wie vertiefend man zu lernen hat. Leider aber auch ein wenig über den eigentlichen Wert eines PSV der DGfM. Ist man nun ein kleiner "Pilzexperte" oder doch nur ein Pilzberater der Körbe sortiert. Ich kenne noch die Pilzberater von früher, die auf ihrer offiziellen Karte 10-15 Arten stehen hatten, die sie freigeben dürfen. Darüber hinausgehende Fragen wurden abgelehnt.


    Ich denke auch, das die vorhandenen Strukturen zum PSV fundiert genug sind, um durch notwendigen Ausbau zu einen stabilen Gerüst zu werden. Man muß es nur wollen und organisieren. Daß das viel Zeit und Engagement voraussetzt ist mir dabei klar. Ich ziehe den Hut vor jedem, der bei der DGfM Verantwortung übernommen hat. Vielleicht müssen die Schultern, die das tragen zeitweise breiter werden.


    Beste Grüße
    Stefan

    Liebe Freunde,


    so, wie ich es verstehe, gibt es zwar vorgegebene Fragen aus einem Pool, aber keine schriftlich hinterlegte Antworten dazu. Also, vertraue ich voll und ganz dem Prüfer, meine Antworten auf richtig oder falsch zu prüfen?
    Bei den Testfragebögen, die ich bisher kenne, konnte ich zwar zu allen Fragen eine Antwort geben, war mir aber gelegentlich unsicher ob man Dies so lesen wollte oder um die Ecke von hinten herum dann doch etwas Anderes. Ich lass mich im August überraschen.


    Beste Grüße
    Stefan

    Lieber Peter Karasch,


    wenn etwas Falsches geäußert wird, ist es doch das Einfachste das Richtige darzustellen. Ich kann keine Geistesgifte erkennen die hier versprüht werden. Eventuelle Fehler in der Vergangenheit lassen sich mit Polemik auch nicht ändern. Interessieren den Nichteingeweihten auch nicht sonderlich. Als Mitglied möchte ich einen Vorwärtszeig erhalten und bei Bedarf dazu meine Meinung sagen. Die ständige Berufung auf Streit und Versäumnisse in der Vergangenheit wirkt auf Unbeteiligte verstörend und erweckt kein Vertrauen in Richtung positives Voranschreiten. Bei dem vorherrschenden Tonfall geht mir jedenfalls die Fantasie durch, ob der gewesenen, erschröcklichen Zwischefälle. Natürlich ohne den blassen Schimmer zu haben, was wirklich vorgefallen war. Ich hoffe auf etwas mehr Unaufgeregtheit.


    Beste Grüße
    Stefan

    Danke Andreas,


    ich merke schon du wirst durch deine feine Art für Klarheit im Kopf sorgen.


    Im Bekannten- und Verwandtenkreis erfahre ich schon viel Hochschätzung und Anerkennen für meinen Schritt intensiv zu Lernen und mich einer anerkannten Prüfung zu stellen. Bei Erfolg bin ich dann schon sehr stolz PSV der DGfM zu sein, auch wenn, wie in der Diskussion gezeigt noch so Einiges zu regeln sein wird. Das gelingt aber nur im geduldigen Gemeinsam. Sollte ich um einen Beitrag dazu gebeten werden... - gerne.


    Beste Grüße
    Stefan

    Liebe Diskutanten,


    als Kandidat, der sich im August einer Prüfung stellen will, fühle ich mich nun verunsichert. Zum Einen, was den offiziellen Wert einer solchen Prüfung anbelangt und zum Anderen, was die Prüfungsinhalte sind.


    Ich vertraue einfach auf Andreas mir in den Kursen das Wichtigste zu vermitteln und fasse nun die Prüfung als persönlichen Test meiner Fähigkeiten auf. Tja, lernen werde ich halt das, was ich mir ohnehin freiwillig aneignen will. Bin mir aber sehr unsicher, ob es das Erforderliche sein wird.


    Es ist ja nicht nur die Artenkenntnis, die geprüft wird, sondern auch der ganze bürokratische Schwall, der auch nicht sehr konkret mit Dokumentennamen und Adressen benannt ist. Was soll denn zum Beispiel ein deutsches Waldgesetz sein? Ich kenne es nicht, vermutlich, weil es keines gibt. Dafür gibt es Landesgesetze. Muß ich die alle lesen? Soll ich die Speisepilzliste der DGfM auswendig lernen. Falle ich durch, wenn ich einen Giftpilz nur vermutlich betitele? Sind die lateinischen Namen zu kennen?.... Viel Unkonkretes wird mir in der Richtlinie angeboten. Schwer für einen Prüfling das richtig zu interpretieren. Bei den Testprüfungen zur schriftlichen Prüfung fand ich auch diese oder jene Fragestellung uneindeutig und interpetierbar.


    Mein Optimismus für August hat schon einen leichten Knacks bekommen.


    Beste Grüße
    Stefan

    Hallo Jens,


    nicht ganz passend zur Diskussion, aber hast Du mal einen Buchtip, wo man sich als statistisch Ungebildeter, aber Interessierter, ein paar Basics aneignen kann?


    In Basso, M. T. (2005): Manuale di Microscopia dei Funghi, Band 1, p.237-295 ist ein ganzer Abschnitt von Daniele Uboldi: Elementi di Statistica Applicati alla Micologia, aber in Italienisch. Da komme ich ganz schnell an meine Grenzen.


    Beste Grüße
    Stefan

    Hallo Bernd,


    Glückwunsch zu eurer tollen, sehr gut gemachten, neuen Seite. Ich wünsche euch viel Erfolg dabei.
    Die tollen Aufnahmen sind beeindruckend und anregend, auch wenn man gerade bei den Mikros, für sich selbst niemals in diese Regionen gelangen wird.
    Hoffen wir, daß ihr bald das 100ste Täublingsportrait anbieten könnt... :thumbup:


    Beste Grüße
    Stefan

    Hallo Chris,


    im Tintling 109 5/2017 befindet sich ein interessanter Artikel zum Thema Pilze, wie Holz verarbeiten.


    Hans Schaub: Zunderschwamm und Co. einmal ganz anders und gedrechselt Seite 31ff


    Also, ganz ohne Behandlung wird der Pilz an sich wohl nicht bearbeitbar, wie Holz, sein.


    Beste Grüße
    Stefan

    Hallo Chris,


    der Gallertfleischige Fältling (Merulius tremellosus) verursacht im Holz durch den Ligninabbau eine Weißfäule. Am Ende wird das Holz heller und faserig schwammig. Bei der Braunfäule, wo vorwiegend die Cellulose abgebeut wird zerfällt das Holz in dunkle, würfelige Brocken.



    Beste Grüße


    Stefan

    Hallo,


    Politisieren statt Debattieren kann doch nicht der richtige Weg in diesem Falle sein. Hat denn Jens "Jehova" gerufen, daß man ihn gleich deswegen "steinigen" muß? Ich denke nicht. Alles Andere kann man sicher sachlich diskutieren, ohne gegenseitige persönliche Angriffe. Mir fehlt zur Diskussion persönlich leider noch viel zu viel Wissen. Es wäre schön hier die Hitze runterzuregeln.


    Beste Grüße
    Stefan

    Hallo Chris,


    das Herbarium der Universität Leipzig zum Beispiel, friert im Wechsel immer einen kleinen Teil des Bestandes für 14 Tage in vorhandene Tiefkühltruhen bei -18° ein und hat damit gute Erfolge. Bei einer handvoll Porlingen, die bei mir hier unverpackt herumliegen, ist trotz Aufenthalt im Dörrgerät bei 45° noch reges Leben zu finden. Einen Wiederbefall kann ich aber nicht ausschließen.


    Beste Grüße
    Stefan

    Hallo Bernd,


    ich denke nicht, daß es so eine Liste gibt. Bei deinem Beispiel ergänzt das Programm sicher den Namen, weil es eindeutig ist. Gäbe es z. Bsp. noch einen Bolbitius edudingsbums müßtest Du sicher schon Bole edu oder Bol edul schreiben um auf Boletus edulis zu kommen. Aber richtig wissen tu ich auch nichts.


    Beste Grüße
    Stefan

    Hallo Marius,


    Messtischblätter sind geografische Karten im Maßstab von 1:25000. Die messtischblätter für Deutschland sind von Nord nach Süd und von West nach Ost durchnumeriert. Das Messtischblatt für z.Bsp. Saarbrücken wäre 6707. Dein Messtischblatt liegt sicher in der Nähe dieses Zahlenbereiches. Auf der Stratseite der Online-Kartierung, also bevor du Angaben einträgst, findest du die Messtischblätter (MTB-Datei). Dort geklickt kannst du links die Nummer des Messtischblattes eingeben/auswählen und auf MTB-Karte anzeigen klicken. Rechts sind Messtischblätter alphabetisch nach den Städtenamen geordnet, die als Namen für eine konkrete Messtischblattnummer ausgewählt wurden (Sowohl die Nummern als auch die Namen stammen aus dem 19. Jahrhundert). Dort könntest du auch das richtige Messtischblatt finden.


    Wenn du oben auf " Beispiel Quadrantenteilung" klickst siehst du gut, wie die Zahlen zustande kommen. Die solltest du vor der Kartierung notieren.


    Ich hoffe geholfen zu haben.


    Beste Grüße
    Stefan