Posts by Älbler

    Hallo Andreas,


    mich würde da interessieren, wie Verantwortungsarten ausgewählt werden. Diese Frage brennt auch anderen Foren-Nutzern auf der Zunge. Ich soll dich da auf


    http://forum.fungiworld.com/in…ic=5482.msg31932#msg31932


    Gerd Fischer hat auf meine Frage hin recherchiert und festgestellt, dass Lycoperdon mammiforme eine weit verbreitete Art ohne starke Gefährdung ist. Meines Wissens müssten Verantwortungsarten Arten mit einer geografischen Restriktion sein, die ihr Hauptverbreitungsgebiet in dem betreffenden Staat/Land haben.


    Viele Grüße
    Christian

    Hallo Andreas,


    vielen Dank für den Hinweis. Ich glaube auch, dass in dieser Liste Entoloma atrocoeruleum gemeint war.


    Dass eine aktuelle RL Großpilze bei der LUBW vorliegt wusste ich nicht. Ist die von euch erst eingereicht worden?


    Viele Grüße
    Christian

    Hallo Christoph,


    ich habe dir noch ein Foto angehängt mit einer Ausreißerspore. Auch meine Kollektion hatte Ausreißer bis 16 µm Länge, die ich für die Sporenstatistik nicht mitgemessen habe! Die Maße habe ich mit Axiovision Release 4.8 gemessen. Das Sporenabwurfpräparat stammt von einem kompletten Hutsektor, der auf einem Objekträger lag.


    Wenn es von A. dryophila nicht allzuviele bearbeitete Kollektionen gibt, ist dann die Abgrenzung zu eng verwandten Arten gut begründet?


    Viele Grüße
    Christian

    Hallo Christoph,


    vielen Dank für den Tipp. Einen leichten Grauton konnte ich auf dem Hut von meinem Fund nicht beobachten. So könnte die Art A. dryophila gut passen. Allerdings halten GMINDER & SAAR in "Ergänzungen zur Großpilzflora Baden-Württemberg" den Status der Art wegen der schwierigen Abgrenzung zu A. malleata noch nicht für restlos geklärt. Sollte mein Pilz keine Schnallen an den Basidienbasen haben, müsste ich eine subjektive Bestimmung anhand der Hutfarbe vornehmen (malleate vs dryophila).


    Es ist schade, dass TULOSS auf seiner Webseite keine Q-Werte bei den Sporenmaßen angibt. Meine Kollektion sticht mit einem Mittelwert von 1,7 aus dem Gros der Amanitaarten heraus. Vergleichbares habe ich bisher nur von einer A. stenospora Contu in LUDWIG 2012 gelesen. Zu dieser Art finde ich nirgends Beschreibungen! Für A. oblongispora gibt LUDWIG nur einen Q-Wert von 1,2 bis 1,5 an. Hat A. dryophila ähnlich schmale Sporen?


    Viele Grüße
    Christian

    Hallo Andreas, hallo Udo,


    Danke für die Korrektur! Wie ich schon im PilzePilze-Forum geschrieben habe stehe ich vor einem Patt und muss warten bis der Pilz wieder erscheint.


    Für die Prüfung auf A. oblongispora müsste ich nachmikroskopieren. Welche Bestimmungsschlüssel sind denn heute für Amanita relevant?


    Ich habe außer der FN noch den Krieglsteinerband und eine Übersetzung des Fraiture-Schlüssels.


    Viele Grüße
    Christian

    Liebe Pilzfreunde,


    bei diesem Scheidenstreifling (Foto 1) weisen einige Merkmale in Richtung Amanita magnivolvata, obwohl der eine kräftigere, rostocker-marmorierte Volva haben müsste. Gefunden habe ich ihn letzten September unter Rotbuche auf kalkhaltigem Untergrund.


    Hut flach konvex, hell inkarnatbräunlich bis hell haselbraun, Rand deutlich und grob gerieft (Foto 2). Stiel auf blass inkarnatockerfarbenem Grund mit auffallenden sparrigen Schüppchen (Foto 3). Volva dick, bis 3 mm, außen weiß, innen inkarnatocker (Foto 3), ein Gemisch aus Hyphen und birnförmigen bis kugeligen Elementen (Foto 4).
    Sporen [95% • 18 • SAP • v • H2O(nat)] = 12,2-13,3-14,4 x 6,9-8,1-9,2 µm; Q = 1,5-1,7-1,8; Vm = 456 µm³, breit ellipsoid (Foto 5).


    Wer kennt sich in der Gattung aus und kann mir bei der Bestimmung weiter helfen?


    Viele Grüße
    Christian

    Liebe Pilzfreunde,


    ist euch das auch schon aufgefallen: Der Orangefarbene Kammpilz (Phlebia radiata) wächst immer auf der Oberseite von liegendem Totholz oder auf Baumstubben. Allenfalls an den Substratseitenflächen kommt er noch vor. Kann es sein, dass die Art phototrop ist? Alle anderen Phlebiaarten (außer Ph. tremellosa) finde ich auf der Substratunterseite.


    In der mir zugänglichen Literatur (BERNICCHIA, JÜLICH, ERIKSSON & RYVARDEN, KRIEGLSTEINER) finde ich dazu keine Angaben.


    Hat von euch schon mal jemand eine Phlebia radiata auf der Substratunterseite, also beim Stöckchendrehen gefunden?


    Viele Grüße
    Christian

    Sammeldank euch allen!


    Hallo Wolfgang,


    aber kleine braune Leptonien sind mit einem jungen Einzelfruchtkörper m.E. kaum bestimmbar.



    wenn es eine kleine braune Leptonie gewesen wäre, hätte ich sie bestimmt nicht mitgenommen. Sie war so freudig orangebraun, dass ich sie für eine dieser fuchsigen Laccarien hielt. Ich habe dir ein Hutfoto im Sonnenlicht angehängt. Die Farbe darauf kommt in der Realität gut hin.



    Hallo Gerhard,


    Wie hast Du nach Cheilozystiden gesucht?


    ich bin genauso vorgegangen, wie von dir beschrieben. Das Bild unten zeigt dir, wie ich die Lamellenschneide bei 1000x Vergrößerung gesehen habe. Wie sehen die Cheilozystiden bei diesen Entolomen aus? Kann man sie von Basidiolen unterscheiden?


    Ansonsten steht natürlich das Angebot des AK Entoloma kritische Funde genauer zu untersuchen.



    Der Fund ist schon exsikkiert.



    Hallo Wolfgang,


    (übrigens, welchen Abstieg hast du denn gewählt?)


    wir sind die Skipiste vom Salzburger Hochthron bis nach Fürstenbrunn runtergelaufen. Bei der Kühsteinhütte fand ich den Pilz.


    http://maps.google.de/maps?q=4…6,0.005289&num=1&t=h&z=18



    Der grüne Pfeil sitzt genau bei dem Baum, unter dem ich den Pilz fand.



    Viele Grüße
    Christian

    Liebe Pilzfreunde,


    als Neuling im Forum habe ich zum Einstand gleich mal eine Entolome mitgebracht.


    Bei meinem Abstieg vom Untersberg sind mir 3 verschiedene Leptonien am Wegesrand begegnet. Ich habe aber nur eine mitgenommen, weil ich dachte, dass es eine Laccaria ist ;( .


    Hut: 1,5 cm, leicht genabelt, 1/2 gerieft, feinsamtig, etwas faserig-schuppig, Mitte rotbraun, zum Rand hin honigbraun (Fotos 1 bis 2).
    Lamellen: dicklich, mit Zahn herablaufend, Schneiden den Flächen gleichfarbig, creme-beige (Foto 3).
    Stiel: 4 x 0,2 cm, hell gelblich mit Nuance zur Hutfarbe, hohl.
    Geruch nach Mehl.
    HDS mit 10 bis 25 µm dicken Elementen, Pigment intrazellulär(?) (Foto 4).
    Lamellenschneiden fertil. Basidienbasen ohne Schnallen.
    Sporen: [95% • 23 • SAP • v • H2O(nat)] = 8,5-10,1-11,8 x (5,5)5,7-6,7-7,8 µm; Q = 1,4-1,5-1,7; Vm = 244 µm³, heterodiametrisch, 5-7eckig mit weichen Kanten (Foto 5).
    Fundort: Unter Fichte im Moos, 1405 m ü. NN. Untergrund Kalkfelsen, aber diese mit versauertem Moderhumus bedeckt (Säurezeiger wie Bärlapp und Preiselbeere).


    Mit KRIEGLSTEINER gelange ich zur Gruppe um E. sphagnorum/formosum. Mit GRÖGER laufe ich wegen der fehlenden Cheilozystiden ins Leere.


    Weiß hier jemand Rat?


    Viele Grüße
    Christian