Posts by Andreas

    Hallo Christian,


    wie ich schon im PilzePilze-Forum schrob gehört dieser Pilz in die lividopallescens-Gruppe. Allerdings in sehr weitem Sinne, denn A. lividopallescens ist eine rundsporige Art.
    Dein Pilz hat sogar auffallend lang-elliptische Sporen, zumindest für eine Amanita. Die Volva ist recht brüchig, enthält rundliche Elemente. Daher bleibe ich bei meiner ersten Diagnose als A. oblongispora. Das müßtest Du allerdings noch anhand der Basidien verifizieren, die in dem Fall Schnallen aufweisen sollten. Wenn dies nicht der Fall ist, dann müßte man bei A.malleata s.l. suchen.


    A. magnivolvata ist auch eher aus den nordischen, saureren Gegenden bekannt, da würde Kalkbuchenwald nicht gut passen.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Karin,


    tja, so ist das mit den Porlingen. Da ruiniert man sich 10 Deckgläser bis man endlich nach einer halben Stunde Arbeitszeit sowas ähnliches wie einen vernünftigen Schnitt hingekriegt hat - um dann festzustellen, dass das Teil grad halt nicht fertil ist. Was man dann natürlich an mindestens drei weiteren Präparaten verifizieren muss, denn man könnte das Hymenium ja auch übersehen haben. Porlinge sind meiner Meinung nach eher was für Masochisten :D


    Insbesondere im Winter hat man wenig Chancen auf fertile Fruchtkörper, da die Sporulation temperaturabhängig ist und wohl bei den meisten Porlingen ab Unterschreitung einer Mindesttemperatur aufhört. Wodurch dann sicherlich binnen kurzer Zeit auch das Hymenium zerfällt und erst bei entsprechend frühlingshaften Temperaturen wieder gebildet wird.

    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Jens,


    ich wollte eigentlich wissen, ob der Code auch hier anerkannt ist . Es könnte sich ja jeder hinsetzen und irgendwas formulieren. Wer legitimiert die Verfasser?


    der Botanische Code ist praktisch das Gesetzbuch der Botaniker, das Regelwerk um die Namensgebung. Es ist weltweit gültig und wird zu 100% einheitlich von allen Wissenschaftlern weltweit anerkannt. Für die Zoologen gibt es parallel dazu den Zoologischen Code, der uns aber nicht tangiert. Alle geplanten Änderungen, Ergänzungen, etc. werden vorab veröffentlicht, zumeist in der Zeitschrift TAXON. Dort werden auch Anträge auf Konservierung von Namen publiziert. Bei jedem Botanischen Kongress, der alle 4 Jahre statt findet, werden die aufgelaufenen Änderungsvorschläge, Neuerungen etc. diskutiert. Wie der Abstimmungsprozess läuft, weiß ich allerdings nicht. Änderungen am Regelwerk, also am Botanischen Code, werden meines Wissens vom (ich glaube 14-köpfigen) Botanischen Kommitee angenommen oder abgelehnt. Bei den Anträgen auf Konservierung oder Verwerfung von Namen ist es ganz sicher so.
    Diese Abstimmungen des Kommittees sind dann bindend und werden weltweit akzeptiert.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    eine Hemimycena oder ein Rickenella-Albino, vielleicht auch ein Marasmius.
    Mit H. russocoriacea hat dieser Pilz von Corda meiner Meinung nach nichts zu tun. Da passt weder der Habitus noch die Farbe ("albus") und schon gar nicht diese Zystiden die Corda gezeichnet hat.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    also EInschlaglupen fürs Gelände halte ich in der von Dir angegeben Preisklasse auch für übertrieben. Schon weil man die guten Stücke ganz gerne mal verliert .....


    Wir werden in absehbarer Zeit eine 10x-Einschlaglupe mit LED-Beleuchtung im Programm haben, die stabil konstruiert ist und uns im Vergleich mit anderen als durchaus konkurrenzfähig und gut erschien. Preis wird vermutlich um die 15 Euro sein. Das halte ich für eine beleuchtete Lupe schon für einen sehr günstigen Preis. Selbst wenn man die alle paar Jahre ersetzen müßte. ist das immer noch eine billigere Lösung als z.B. die berühmte schweizerische Leuchtlupe für 200+ Euro.


    Stereolupen für zu Hause kann ich - wie Wolfgang auch meint - sehr empfehlen, insbesondere wenn man viel mikroskopiert. Das Präparieren unter dem Bino ist einfach was ganz anderes als mit unbewaffnetem Auge. Unsere Stereolupe (Windaus) im Shop gibt's für 160 Euronen.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Jürgen,


    Christoph Hahn hat die Art auch einmal ausführlich vorgestellt, in der Mycologia Bavarica Nr. 5.
    Das Foto in ANTONIN & NOORDELOOS stammt übrigens von ihm.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Jürgen,


    sodele, das Geheimnis wurde schneller gelüftet als ich gedacht habe. PAM bzw. Christophe Lecuru haben mir freundlicherweise gemailt, was denn auf dem Typusbeleg drauf steht.
    Und zwar tatsächlich "Nevenstetten", was - wie Du ja anmerkst - ganz sicher ein Übertragungsfehler war und "Nerenstetten" heißen muss. Ganz sicher ist das deshalb, weil der Sammler der Kollektion nicht wie bei ANTONIN & NOORDELOOS angegeben Heinz ENGEL war, - sondern Manfred ENDERLE ....


    Hier die Angaben auf dem Typusbeleg:
    Nom: Xeromphalina cauticinalis var. fageticola
    Lieu: Nevenstetten (D)
    Date: 10 10 1984
    Habitat: Fagus (tiges et feuilles, faines)
    Leg.: Enderle
    Det.: M. Bon
    N° herb.: 84382


    beste Grüße,
    Andreas


    P.S.: Für diejenigen, die den ANTONIN & NOORDELOOS nicht haben: Diese Varietät wurde als Synonym von Xeromphalina fraxinophila erkannt.

    Hallo,


    wie der Zufall so will habe ich die Doc. Myc. im Regal stehen, und zwar genau ab diesem Heft 115 :thumbup:


    Dort steht aber keine Typuslokalitätangabe sondern nur folgendes:
    __________


    Xeromphal ina fellea var. fageticola M. Bon v. nov.
    A typo differt sapore dulci habitationieque in Fagetis. Micro. sicut in typo. Holotypus n° 84382 in herbario LIP conservatur
    __________


    Die Lücke im Gattungsnamen ist so im Originaltext, ebenso die Autorenabkürzung "M. Bon", die eigentlich nur "Bon" heißt.


    Ich schreibe mal Pierre-Arthur Moreau an, ob er mir die genaue Beschriftung des Typus belegs mailen kann.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    zumindest in Bezug auf den steinpilzschleppenden Rentner aus Bodenmais ist die ganze Angelegenheit etwas vielschichtiger und nicht nur einfach eine Fette-Beute-Meldung.


    Ich muss vorausschicken, dass ich grad beim Heinz im Zwiesel bin und seine Sicht der Dinge aus eigener Anschauung voll teilen kann:
    Hier ist es zur Zeit mit Pilzen ziemlich mau. Will heißen, wenn man zwei Stunden durch den Wald läuft, findet man schon ein paar Schwammerl, und vielleicht sogar ein oder zwei Steinpilze. Eine derartige Menge an Steinpilzen zu finden wie der Rentner aus Bodenmais ist in der Umgegend hier zur Zeit aber kaum glaubhaft. Außerdem scheint es sich bei den Steinpilzen um Sommer-Steinpilze zu handeln, dem Pressefoto nach. Ich stimme mit Heinz darin überein, dass der ganze Bericht aller Wahrscheinlichkeit nach ein Fake ist. Fragt man sich natürlich warum? Die plausibelste Begründung ist, dass der dortige Fremdenverkehrs-Chef (der sich auch sonst schon durch grenzwertige Aktionen zur Touristenwerbung ausgezeichnet hat) ein paar Kisten Steinpilze auf dem Großmarkt gekauft hat, den Rentner dahinter gesetzt hat und das Foto an die Preese gab, mit dem Ziel Ausflügler ins Gebiet zu locken. Wenn man letztes Wochenende in Zwiesler Waldhaus war, dann wird man festgestellt haben, dass dieses Konzept (dass ich mal unterstelle) sogar aufgegangen ist. Heerscharen von Ausflüglern, viele davon mit Korb, rammelten durch den Nationalpark und nahmen alles mit was nicht niet- und nagelfest war. Sicherlich haben die Mehreinnahmen der Gastronomie etc. die Ausgaben für die paar Steinpilze aufgewogen - Der Zweck heiligt die Mittel ....


    Ich persönlich würde es gut heißen, wenn die entsprechenden Zeitungen stets ein Schreiben von einer Organisation (regional oder DGfM) erhalten würden, in dem unmisverständlich dargelegt wird, dass derartige Massensammlereien eindeutig der Bundesartenschutzverordnung widersprechen und normalerweise mit Bußgeld belegt werden müssten. Und das Berichte über solche Gesetzesübertretungen ähnliches Niveau haben wie ein Bericht mit Bild über den Temposünder des Monats, der die höchste Geschwindigkeitsübertretung erzielt hat.


    Auch wenn ich einig bin, dass rein aus naturschutzfachlicher Sicht das Sammeln von 40 kg Steinpilz der Art sicherlich keinen großen Schaden zufügt, so sind die Begleitfolgen (Massenansturm im Nationalpark) doch oft weitreichender als nur die paar fehlenden Fruchtkörper. Und außerdem: Man mag über das Gesetz denken wie man will, es ist aber nun mal Gesetz!


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Jorge,


    verstehe dein letztes Posting nicht so ganz. Mátzé hat Dir nach knapp einer Stunde deine Bestimmung bestätigt, das war doch ganz schön schnell. Wieso deutet das für dich auf "beunruhigende Stille" hin? Oder anders gefragt: Was hättest Du dir an weiteren Reaktionen erwartet? Wenn Du noch fragen zu dem Pilz hast, dann stelle sie ruhig, ich bin ziemlich sicher dass dann auch Reaktionen dazu kommen werden.


    Wenn Du Pilze der Schweiz Band 1-4 hast, wozu fragst Du dann nach weitere Bestimmungsliteratur? Im Band 3 sind die Röhrlinge drin. Du musst aber aufpassen, denn der dort als rhodopurpureus vorgestellte Pilz ist in Wirklichkeit B. rubrosanguineus. Dein Pilz findet sich dort als B. torosus (der in Wirklichkeit gelbe Poren hätte). Ob man B. luteocupreus und B. rhodopurpureus wirklich trennen kann ist fraglich, daher kannst Du die Mikromerkmale vom "torosus" in PdS getrost mit deinem Fund vergleichen. Dein Fund könnte man vom Bild her auch als B. luteocupreus ansprechen, deine Beschreibung der Hutfarben würde für mich aber eher auf B. rhodopurpureus ss.str. hindeuten - wie gesagt: vermutlich kann man diese beiden Taxa eh nicht trennen.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Christoph,



    Quote

    Was Literaturanfragen betrifft, ist man immer etwas in der Zwickmühle, wenn man jemandem eine Seite kopiert und zuschickt. Im wissenschaftlichen Bereich gibt es hier aber zum Glück Bestimmungen, die im nicht-kommerziellen Bereich geringe Kopien (z.B. eine Originaldiagnose) erlauben.



    vielleicht hast Du mein Posting nicht beachtet. ³53 des UrhG regelt ganz klar und eindeutig die Vervielfältigung zum privaten Gebrauch.


    Du kannst völlig gesetzeskonform komplette Bücher kopieren (nicht nur einzelne Teile daraus), sogar in mehreren Exemplaren, wenn Du sie in deinem Bekanntenkreis nicht-gewerblich verteilen willst, insbesondere wenn es sich um wissenschaftliche Forschung handelt. Die gängige Rechtssprechung lässt sogar bis zu 7 Kopien zu. Daher auch in vielen Copy-Shops entsprechende Hinweise, dass Bücher nur maximal 7x kopiert werden dürfen. Dies betrifft allerdings Papierkopien, für digitale Kopien sind mir keine hochinstanzlichen Referenzurteile über die ANzahl geduldeter Kopien bekannt.
    Übrigens gibt es genau aus diesen Gründen, dass nämlich Kopien zu Privatzwecken erlaubt sind, Abgabegebühren für Hersteller von Vervielfältigungsgeräten (Kopierer, Scanner) und -medien (CD-Rohlinge, Disketten), die der VG Wort zugeleitet werden, die wiederum diese Gelder an Verlage und Autoren auf Antrag ausschüttet.


    Richtig ist natürlich, dass man diese Kopien nicht im Internet allgemein zugänglich hochladen darf. Weder in einem Forum, noch auf einer privaten Homepage, sofern der Zugriff nicht nachweislich auf entsprechend wenige Leute begrenzt ist (Hochladen auf eine nicht verlinkte Seite mit Passwort, das nur an drei Personen verteilt wird wäre beispielsweise eine legale Möglichkeit).


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    dass man solche Literaturwünsche nicht durch hochladen auf einen öffentlich zugängichen Webspace befriedigen darf, ist schon richtig.


    Allerdings darf man durchaus der anfragenden Person eine Kopie zur Verfügung stellen, sofern man dies nicht gewerblich tut. Bitte also bei ähnlichen Anfragen zukünftig beachten, dass dem Urheberrecht unterliegende Werke nicht unkontrollierbar vielen Personen, sondern nur dem Anfragenden zur Verfügunggestellt werden darf.


    Die von Peter Reil hier einkopierte Klausel (hast Du hoffentlich auch Dr. Schmid um Erlaubnis gefragt, lieber Peter Reil? ;-)) ) aus dem besagten Werk vom IHW-Verlag "Auch die Herstellung von Photokopien des Werkes für den eigenen Gebrauch ist gesetzlich ausdrücklich untersagt" ist definitiv falsch, denn der Gestzgeber räumt ausdrücklich das Recht auf Privatkopie ein!


    Siehe hierzu das UrhG


    § 53 Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch


    Lasst Euch also nicht ins Bockshorn jagen 8)


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Wolfgang,




    also mit Pholiota dürftest Du schon richtig liegen, denke ich. Ph. subochracea ist es sicher nicht, die kenne ich, die sieht anders aus. Wie eine Kreuzung aus Torfmoos- und Grünblättrigerm Schwefelkopf etwa.


    Was ich eher anzweifeln würde, ob die von Dir gezeigten Zystiden wirklich Chrysozystiden sind. Die in Baumwollblau gezeigte überzeugt mich gar nicht (da nimmt man ja auch eher Patenblau, denn BWB bringt da nichts). Und auch die gelbe auf dem ersten Bild sieht zwar durch diese gelbe Reaktion schon etwas nach Chrysozystide aus, wäre mir aber mit einem stärker abgegrenzten Inhalt statt diesem völlig in der Zystide gelösten Inhalt deutlicher. Vielleicht hat Dein Pilz ja gar keine Chrysos, dann könnte er ja doch zwanglso angetrocknete Ph. highlandensis darstellen.


    beste Grüße,
    Andreas

    Liebe Pilzfreunde,


    ich möchte nochmals auf die preislich sehr günstige BFA-Tagung* hinweisen, die vom 23.-26.08. im Ferienpark "Feuerkuppe" südlich von Nordhausen in Thüringen stattfindet.
    Die Tagung beginnt Donnerstags mit dem Abendessen und endet Sonntag mit dem Mittagessen. Die komplette Tagung inkl. Tagungsgebühr, Übernachtung und Vollpension (inkl. Bunter Abend) kostet nur 118,- Euro! Neben Exkursionen gibt es auch Vorträge, die Tagung kann als PSV-Fortbildung gewertet werden.


    Die Exkursionen werden uns zum einen in Kalklaubwälder, zum anderen voraussichtlich in den Südharz führen.


    Es würde mich freuen, wenn noch ein paar Leute Lust hätten, dort teilzunehmen, es ist wirklich zu empfehlen.


    Eine Anmeldung oder wenigstens Interessenbekundung muss aber unbedingt noch bis Ende der Woche erfolgen!!


    beste Grüße,
    Andreas


    *BFA = Bundesfachauschuss Mykologie des NABU

    Hallo,


    wir hatten hier in Jena (etwas südlich davon) beim Asco-Kurs auch diese Art. Standort ist ein Bachlauf im Buntsandstein, Wuchsort direkt oberhalb der Wasserlinie an der Bachböschung. Mehrere Hundert Apothezien auf geschätzt 100m Bachstrecke verteilt, zusammen mit Helvella cf. dissingii.


    Die Art ist dort standorttreu, war in den vergangenen Jahren aber nur in Einzelexemplaren zu finden. Dieses JAhr dagegen zu hunderten. Dieses Jahr stanken sie auch übelst, die Jahre davor ar der Geruch nicht wahr zu nehmen.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Christoph,


    ich hatte die Roten Listen nicht in Gedanken dabei. Die dürften ja kaum ohne Beteiligung weiterer Mykologen zu erstellen sein, auch regional nicht, und sie darüberhinaus von überregionalem Interesse. Geld kann man dabei auch nicht in großem Umfang verdienen.


    Anders sieht es meiner Meinung nach bei Gebietsbearbeitungen aus. Da kann durchaus auch ein fünfstelliger Betrag zustande kommen, und wenn man auf bereits erhobene Daten zurückgreifen kann, könnte man da ohne großen eigenen Aufwand glänzen. Die Problematik der Überschneidung von Ehrenamt und Geldverdienen betrifft (und betraf auch früher schon immer mal) auch Präsidiumsmitglieder bzw. außerhalb des Präsidiums ehrenamtlich für die DGfM tätige Leute. Mich z.B., Matthias Lüderitz oder Peter Karasch. Früher z.B. Walter Pätzold, Dr. Schmid und wenn ich recht informiert bin auch Prof. Langer. Ich finde es absolut wünschenswert und wichtig, dass hier klare Regelungen geschaffen werden. Denn verzichten kann die DGfM kaum auf die ehrenamtliche Tätigkeit aller Personen, die (auch) irgendwie mit Pilzen/Daten/Kertierungen/sonstwas Geld verdienen (ob viel oder wenig).


    Wie Du sagst, die Aufträge werden ausgeschrieben. Daher sollte auch klar sein, dass alle Bewerber auf so eine Ausschreibung dieselben Ausgangschancen haben. Ich gehe auch nicht davon aus, dass jemand seine Zugriffsmöglichkeiten auf die DGfM-Daten für gewerbliche Projekte ohne DGfM-Plazet benutzt oder benutzt hat.
    Aber solche Vorwürfe stehen doch immer mal wieder im Raum, siehe das DGfM-Rundschreiben letzten Oktober von Dr. Unterseher. Daher sollten wir auch nach außen hin von vornherein klar machen, unter welchen Voraussetzungen die DGfM-Daten für solche Projekte genutzt werden können - und dies muss natürlich für alle potentiell Interessierten gleich sein. WIE ihr das gestaltet, das wird sicherlich noch manche Diskussion erfordern. DASS es aber eine Regelung geben muss, im Interesse sowohl der Kartierer als auch der Datennutzer, das steht für mich fest.


    beste Grüße,
    Andreas