Das neue Beiheft 13 ist da!

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    • Das neue Beiheft 13 ist da!

      Liebe Mitglieder,

      Das neue Beiheft 13, Matthias Lüderitz & Andreas Gminder, Verantwortungsarten bei Großpilzen in Deutschland.

      Dies kann ab sofort, zum Preis von nur 14,50 € unter der Mailanschrift geschaeftsstelle@dgfm-ev.de bestellt werden.

      Probeseiten s. unten.

      Gruß Peter Welt
      Dateien
      Es soll sich regen, schaffend handeln, erst sich gestalten, dann verwandeln; Nur scheinbar steht's Momente still. Das Ewige regt sich fort in allen, denn es muss in Nichts zerfallen, wenn es im Sein beharren will. (aus Goethes: Eins und Alles)
    • Hallo Frank

      Was die sehr schöne und umfangreiche Darstellung angeht, gebe ich Dir uneingeschränkt recht. Sehr großzügig erscheinen mir teilweise die Hinweise zu Verwechselungen. Bei Entoloma queletii steht z. B. Verwechselungen sind kaum möglich. Im Fachforum Entoloma zeigt sich unter Entolomen aus dem Werdenfelser Land; E. kervernii ein völlig anderes Bild und auch Ludwig weist im Pilzkompendium auf Verwechselungsmöglichkeiten hin.
      Die Größte Überraschung findet man jedoch bereits auf dem Titelbild. Ein Fundpunkt von Lepista personata in NRW gegenüber mehr als einem Dutzend Fundunkten im Verbreitungsatlas. Da ist wohl ziemlich der Wurm drin.

      LG Karl
    • Hallo Karl,

      Karl schrieb:

      Die Größte Überraschung findet man jedoch bereits auf dem Titelbild. Ein Fundpunkt von Lepista personata in NRW gegenüber mehr als einem Dutzend Fundunkten im Verbreitungsatlas. Da ist wohl ziemlich der Wurm drin.


      wir können in den Karten nur Fundpunkte darstellen, die auch in der DGfM-Kartierung verzeichnet sind oder uns anderweitig direkt glaubhaft übermittelt werden. Funde aus dem Verbreitungsatlas sind auf MTB-Basis und können nicht direkt auf die Quadranten-Kartierung umgesetzt werden. Da für NRW leider niemand für das Amt des Landeskoordinator bereit steht, liegen die Daten dort brach.
      Sehr bedauerlich, in der Tat! Ich bin sicher, die DGfM würde Deiner Bewerbung für den LK-Posten ausgesprochen aufgeschlossen gegenüberstehen!

      beste Grüße,
      Andreas
    • Hallo Andreas

      Andreas schrieb:

      wir können in den Karten nur Fundpunkte darstellen, die auch in der DGfM-Kartierung verzeichnet sind oder uns anderweitig direkt glaubhaft übermittelt werden. Funde aus dem Verbreitungsatlas sind auf MTB-Basis und können nicht direkt auf die Quadranten-Kartierung umgesetzt werden.
      Warum hat man nicht - wie in diversen anderen Veröffentlichungen - einfach auch MTB-Punkte eingearbeitet? So ignoriert man die mühevolle Arbeit einer ganzen Generation und erweckt zudem bei vielen Arten den Eindruck extremer Seltenheit.

      Andreas schrieb:

      Da für NRW leider niemand für das Amt des Landeskoordinator bereit steht, liegen die Daten dort brach.

      Die Verwendung der Daten wäre auch ohne Landeskoordinator keine Große Mühe gewesen, da ein erheblicher Teil der Daten in die DGfM-Kartierung 2000 eingegeben und der DGfM übermittelt wurde.

      Einen nicht besetzten Posten als Ausrede zu benutzen ist natürlich bequem. Offensichtlich ist der Landesverband NRW damit weitgehend ignoriert worden. Wie ist es sonst zu erklären das selbst der Gefährdungsstatus der Roten Liste NRW nicht übernommen wurde? C. grletii und C. straminea sind mit 1 (vom Aussterben bedroht) eingestuft, wogegen im Beiheft k. A. eingetragen ist. Selbst ein Fund von C. straminea aus Leverkusen MTB 4908/3 der bereits 2009 eingegeben wurde ist nicht enthalten. Da nur ein weitere Fund in der Onlinekartierung geführt ist, war der Fund aus Leverkusen wohl kaum zu übersehen.
      Schade für ein sonst gut gelungenes Heft.

      Viele Grüße

      Karl

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Karl ()

    • Hallo Karl,

      Bayern hat einen Landeskoordinator und trotzdem fehlen viele Fundpunkte. Es kann ja schließlich schlecht sein, dass Arten, die in Bayern den Status RL2 haben (und da ich an der RL beteiligt war, weiß ich, dass es Funddaten gibt, sonst hätten wir die Arten auch nicht als RL 2 eingestuft), keinen Fundpunkt in Bayern laut Beiheft haben.
      Ich finde das Beiheft wichtig und gut, aber bei den Verbreitungsangaben ist wirklich ziemlich der Wurm drin.
      Schade!

      Liebe Grüße
      Christoph
    • Hallo Karl und Christoph,

      da alle sächsischen Fundpunkte im Beiheft dargestellt sind, gab es für mich keinen Grund zur Kritik.
      Die fehlenden Fundpunkte (warum auch immer) sind zwar ärgerlich, aber der Hauptaugenmerk liegt ja auf der Liste der Verantwortungsarten Deutschlands, die durch diese Bearbeitung auf schützenswerte Biotope für Pilze erstmalig Einfluss hat.
      Der Aufbau einer Zentraldatei und der untergeordneten Länderdateien ist im vollem Gange und kann in Zukunft hoffentlich fehlende Fundpunkte vermeiden. Die Homepage "Pilze-Deutschlands" wird in Kürze den derzeitigen Stand der Zentrale (erstmal hauptsächlich DGfM 2000 Daten) für fast alle Bundesländer eindrucksvoll zeigen.

      Beste Grüße
      Frank
    • Hallo,

      ich bin noch am recherchieren, was da schief gelaufen sein könnte.
      In manchen Fällen hatten wir (Matthias und ich) die Fundpunkte nicht. In anderen Fällen, z.B. den bayerischen Punkten, hatten wir Daten erhalten, die aber nicht in der Karte enthalten sind.
      Da die Karten ja schon im Frühjahr 2011 entstanden sind, ist es nicht so ganz einfach, das noch nachzuvollziehen. Ich werde mich nächste Woche nochmal dazu melden, wenn ich die entsprechenden Mails auf meinem alten Computer (der steht zum Glück noch rum) ausgewertet habe.

      Wirklich ärgerlich, wenn nun sogar abgesehen von den nicht gemeldeten Daten selbst die gemeldeten nicht vollständig drin sind!

      beste Grüße einstweilen,
      Andreas
    • Guten Morgen Zusammen,

      ich kann mir gut ausmalen, wie viele Beschwerden G.J. Krieglsteiner nach
      dem Druck der VA bekommen hat, weil Punkte gefehlt haben.
      Die Homepage "Pilze-Deutschlands" wird in Kürze den derzeitigen Stand
      der Zentrale (erstmal hauptsächlich DGfM 2000 Daten) für fast alle
      Bundesländer eindrucksvoll zeigen.
      Wir haben hier glücklicherweise in Kürze die Möglichkeit, topaktuelle Karten der 19 Verantwortungsarten auf der neuen Webseite darzustellen. Ich möchte an dieser Stelle auch alle fleissigen Kartierer wie z. B. Karl bitten, Neufunde bzw. im Beiheft nicht dargestellte Fundmeldungen an ihre Landeskoordinatoren zu melden. In Fällen wie NRW oder BaWü, wo es derzeit keinen Hauptverantwortlichen für die Datenverwaltung gibt, können diese gern auch an die Zentrale geleitet werden.

      Der FA Funga und das Präsidium werden in Kürze darüber beraten, im Heft 1-2015 aktualisierte Karten der Verantwortungsarten zu publizieren.

      Beste Grüße, Peter
    • Rote Listen NRW

      Hallo zusammen

      Die veröffentlichten Roten Listen für NRW findet man hier: lanuv.nrw.de/natur/arten/roteliste.htm Es sind auch alle bis Ende 2009 gemeldeten Arten ohne Gefährdungsstatus enthalten.

      Möglicherweise vielen noch nicht bekannt ist eine jährliche Fortschreibung durch Gerhard Wölfel, Klaus Siepe und Petra Eimann. Inzwischen sind mehrere hundert Arten hinzu gekommen. Die aktuellen Listen und einige Erläuterungen stehen auf der Webseite von Hans Bender zur Verfügung. http://www.bender-coprinus.de/nrw-listen/_nrw__pilze.html

      Viel Grüße Karl
    • Wie kartiert man neue Fundpunkte von Verantwortungsarten?

      Hallo zusammen,

      darüber, dass die Publikation der Liste der 19 Verantwortungsarten wichtig ist, sind wir uns ja wohl alle einig. Wenn nun aber diese 19 Arten den Status der Verantwortungsarten haben, dann sollten vermutlich Fundpunkte möglichst ortsgenau kartiert werden und den Naturschutzbehörden gemeldet werden. Gibt es bereits ein Konzept oder eine Hilfestellung für Kartierer, wie sie in Zukunft mit Funden der 19 Arten umgehen sollen?

      Ich vermute, dass die Informationen in das Behördennetz gehören, damit bei Bauvorhaben eben auch Pilze und nicht nur wie bisher Pflanzen und Tiere geprüft werden. Dafür benötigen die Behörden aber die Daten (und zwar so genau wie irgend möglich). Konkret frage ich, weil im Forum der BMG nebenbei ein Fund des Blaustieligen Rötelritterlings gezeigt wurde. Ich würde gerne die Mitglieder der BMG animieren, Fund der 19 gezielt punktgenau zu melden.

      Gibt es da bereits etwas in Vorbereitung von Seiten der DGfM / des Fachausschusses FUNGA? Sollen die Daten direkt an die Behörden gehen oder sammelt die DGfM? Wie werden die Fundpunkte der 19 erhoben? Oder reicht es auch in Zukunft, auf Quadrantenbasis zu arbeiten.

      LG
      Christoph
    • Gibt es da bereits etwas in Vorbereitung von Seiten der DGfM / des
      Fachausschusses FUNGA? Sollen die Daten direkt an die Behörden gehen
      oder sammelt die DGfM? Wie werden die Fundpunkte der 19 erhoben? Oder
      reicht es auch in Zukunft, auf Quadrantenbasis zu arbeiten.
      Guten Morgen,

      ein Praxisratgeber für den Umgang mit Verantwortungsarten ist in der Planungsphase, kann aber vermutlich erst im kommenden Winterhalbjahr realisiert werden.
      Unabhängig davon sind Diskussionen hier im Forum sehr hilfreich.

      Die Erhebung von Funden der Verantwortungsarten sollte so genau wie möglich erfolgen und neben der Datensammlung der DGfM-Zentrale auch unbedingt an die jeweiligen Landesämter erfolgen.
      Da hat jedes Bundesland eigene Systeme, Bayern z. B. das PC-ASK. Nur dort erfasste Arten können auch in naturschutzrechtlichen Prüfungsverfahren berücksichtigt werden.
      Das bedeutet auch, dass alle bisher bekannten Vorkommen gemeldet werden müssen, um Relevanz zu bekommen.

      BG, Peter
    • Ich vermute, dass die Informationen in das Behördennetz gehören, damit
      bei Bauvorhaben eben auch Pilze und nicht nur wie bisher Pflanzen und
      Tiere geprüft werden. Dafür benötigen die Behörden aber die Daten (und
      zwar so genau wie irgend möglich). Konkret frage ich, weil im Forum der
      BMG nebenbei ein Fund des Blaustieligen Rötelritterlings gezeigt wurde.
      Ich würde gerne die Mitglieder der BMG animieren, Fund der 19 gezielt
      punktgenau zu melden.


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      Ein ganzer Mann soll in der Not standhaft und noch im hohen Alter tatkräftig sein

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