Posts by Peter Karasch

    Hallo Tanja,


    ich kann das Problem bei mir nicht nachvollziehen, läuft alles normal.


    Du hast zwei Konten auf PD angelegt, eines ist aktiv, das andere nicht. Schreib mir doch bitte per PN, mit welchem Benutzernamen du dich angemeldet hast.


    @Alle, bei solchen Vorfällen bitte möglichst einen Screenshot machen und mit Benutzernamen direkt per mail an mich.


    LG, Peter

    Nervig finde ich nur - oder ich habe die Option übersehen - dass ständig moniert wird, mein Standort kann nicht erfasst werden. Die App sollte meine Entscheidung als Benutzer respektieren und nicht ständig mit einer Fehlermeldung nerven.

    Der Standort fliesst m. E. auch in die Bestimmungswahrscheinlichkeit mit ein. Denn z. B. eine Alpenaurikel findet man im Ruhrgebiet nur in Gartenanlagen. Ich finde es bei so einem Projekt nicht so problematisch, meinen Standort preiszugeben.


    Bei der birdnet-App wid auch gleich eine Fundmeldung vom Server generiert. Das ist natürlich eine praktische Sache.


    Nun bin ich mal sehr gespannt, wie sich die floraincognita-Anwendung auf die Pilze anwenden lässt.


    BG, Peter

    Hallo abeja,


    das mykologische Wörterbuch gibt es ja: "Mykologisches Wörterbuch. 3200 Begriffe in 8 Sprachen. Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Latein, Tschechisch, Polnisch, Russisch Gebundenes Buch – 1980

    von Karl Berger (Herausgeber)"


    Ist nur sehr gefragt im Antiquariat :(


    Zu deinen Becherlingen passen die beiden von dir schon genannten Definitionen:

    Excipulum: die der Fruchtschicht entgegenliegende äußere Gewebeschicht der Apothecien

    Excipulum: äußere Gewebeschicht von Becherlingen


    LG, Peter

    Noch ein Hinweis zu 22), C. micaceus.


    schau mal auf den Pilz des Monats in der Pilzschule Schwäbischer Wald. Da wird ganz toll erklärt, welche Merkmale den Glimmertintling ausmachen und wie man als gute/r MakroskopikerIn typische Kollektionen sicher bestimmen kann.


    LG, Peter

    Hallo Zusammen,


    ich habe heute mal einen E. sepium-Fund mit Anilin (links) und Guajak behandelt.


    Am Anfang war das Anilin nur gelb, nach ein paar Minuten so schön orangerot.


    Für sepium sind lt. Ludwig ja auch die roten Fraßgänge typisch.


    Beste Grüße, Peter

    Hallo Babett,


    ohne Mikrodetails kommen wir da leider nicht weiter.


    Die cervinus-Gruppe ist ja durch auffällige Hakenzystiden gekennzeichnet.


    Möchte man P. cervinus von pouzarianus trennen, muss man nach Schnallen in der HDS suchen.


    Die hellen Hüte würden mich bei P. cervinus nicht stören.


    Auf der Möhnesee-Tagung hatten wir doch den abgebildeten, sehr ungewöhnlichen Fund, an dem sich viele Anwesende die Zähne ausgebissen haben. Am Ende ergab die Sequenzierung 100 % P. pouzarianus.


    LG, Peter

    Liebe Pilzfreunde,


    wer jetzt in Wäldern mit Weißtannen unterwegs ist, kann einen in Deutschland bislang sehr selten beobachteten Sklerotien-Becherling suchen. Er hat ein ganz spezielles Habitat: die vorjährigen Blütenhüllreste an noch lebenden Tannenzweigen. Der deutsche Erstnachweis aus Hornberg/Schwarzwald von Karin Pätzold wurde erst kürzlich in der Südwestdeutschen Pilzrundschau von Hans-Otto Baral und Karin Pätzold vorgestellt. Gleich darauf hat ihn Bernd Fellmann am14.04.2019 erstmals in Bayern entdeckt. Einige Bilder finden sich nun auf http://www.pilze-deutschland.d…m-kohn-1979-1#prettyPhoto


    Also viel Spaß beim Suchen. Ich werde mein Glück im Bayerischen Wald versuchen.


    Beste Grüße, Peter

    "Darf ich auch daraus schließen, dass aus fachlich-mykologischer Sicht an meinen Bestimmungen/ Bestimmungsvorschlägen (mit cf.) nichts auszusetzen ist?"


    Deine Bildbenennungen 68-74 sind für mich plausibel8)


    Ciao, Peter

    Aber Tom Volk als DEM nordamerikanischen Armillaria-Forscher sollte man wohl glauben dürfen...

    Mhm, auf den schlechten Bildern im Artikel erkenne ich keine A. ostoyae.

    Bei der Trennung oder Vereinigung von Taxa sind heutzutage molekuare Daten und Bäume Standard. Möglicherweise gibt es die längst und sie wurden von Mycobank berücksichtigt. Der Artikel allein würde mir so nicht genügen.


    BG, Peter

    wichtig ist doch dieser Satz aus dem Bericht. Das sollte man den Fragestellern so vermitteln.


    "...Gesundheitliche Folgen sind dennoch nicht zu befürchten, wenn selbst gesammelte Wildpilze in üblichen Mengen verzehrt werden..."

    Lieber Stefan,


    das wird durchaus unterschiedlich gesehen:


    Prof. Siegmar Berndt hat es so formuliert:


    "Diese Grenzwerte sind willkürlich festgelegt, da es für Radioaktivität keine Grenze gibt, unterhalb der sie keine physikalischen, chemischen und biologischen Effekte bewirkt. 137Cs und Strontium-90 (90Sr) haben eine physikalische Halbwertzeit von ca. 30 Jahren, der 90Sr-Anteil kann mit 1 % in Bezug auf 137Cs geschätzt werden. 137Cs bleibt bis zu 200 Tagen im menschlichen Körper, 90Sr erheblich länger (biologische Halbwertzeit). Cäsium reichert sich in allen Organen, Strontium in den Knochen an, wo es das Knochenmark belastet.

    Unabhängige Wissenschaftler, Strahlenbiologen und Ärzte fordern daher deutlich niedrigere Grenzwerte für Nahrungsmittel:

    • 30–50 Bq/kg 137Cs für gesunde Erwachsene,
    • 10–20 Bq/kg 137Cs für schwangere Frauen, stillende Mütter und Kinder,
    • 5 Bq/kg 137Cs für Säuglinge."

    Ich persönlich sehe das auch gelassener, aber die Menschen sind da sehr unterschiedlich gestrickt.


    Generell denke ich, wenn sich Jemand ständig Sorgen um seine Gesundheit macht, dann trägt er schon selbst mit mehr als der Hälfte dazu bei. Stichwort: Nocebo-Effekt.


    Was ich zudem sehr beruhigend finde: Die mir bekannten wissenschaftlichen MitarbeiterInnen vom BfS essen sehr gerne Wildpilze, auch Maronen:).


    Beste Grüße, Peter

    Hallo,


    offen gestanden verstehe ich diese alljährliche Frage nicht, ob Pilze "immer noch" belastet sind.

    Das BfS betreibt seit Tschernobyl einigen Aufwand in einer Langzeitstudie zur Strahlenbelastung von Wildpilzen. Wenn dazu einmal jährlich eine PM gemacht wird, finde ich das durchaus i.O.

    Auf jeder Pilzwanderung ist bei mir mindestens einer dabei, der etwas zum Thema wissen möchte.


    BG, Peter