Posts by Peter Karasch

    Hallo Thomas,


    das hängt auch von deinem ausgeübten Beruf ab. Ich konnte als Gartenbauer immer pilzkundliche Fachliteratur und FB ansetzen, egal bei welchem der 3 Finanzämter, die für mich bislang zuständig waren.


    Würdest du aber nebenberuflich zB für eine VHS mit Pilzführungen Einkünfte erzielen, solltest du eigentlich keine Probleme bekommen.


    Schöne Grüße, Peter

    Hallo abeja,


    vielen Dank für den Denkanstoß. Ein zusammenfassender Artikel zum Thema mit guten Links würde sich auch auf unserer Website gut machen. Das braucht aber ein bisschen Zeit und Muße zur Recherche.


    Als ausgebildeter Gartenbautechniker und privater Biogemüseanbauer habe mich immer mal wieder damit beschäftigt, bin aber bis bis jetzt mit den traditionellen Bodenverbesserungsverfahren Kuhmist, Kompost und Kalk sehr gut ausgekommen.


    Kunstdünger ist für den privaten Gebrauch völlig unnötig und sollte so besteuert werden, dass es keinen Spaß mehr macht ;)


    In gut gepflegten, biologisch gesunden Gartenböden (siehe auch Permakultur) sind doch sowieso schon genug arbusculäre Mykorrhizen drin. Da ist der zusätzliche Einsatz m. E. obsolet. In unserem Methusalem-Baum-Projekt in Bernried wurden auch die Mykorrihzagehalte in durch Intensivlandwirtschaft stickstoffverseuchten Böden (> 140 kg/ha) untersucht. Ektomykorrhiza war da nicht mehr viel, aber die arbusculären M. waren noch reichlich vorhanden. Das hat mich doch überrascht.


    hier findest du Links zu den Artikeln


    Also mein Fazit: Für Hobbygärtner ist der Nutzen eindeutig auf Seiten der Hersteller und Händler zu finden. Wenn es im großen Stil in der Landwirtschaft den Kunstdüngereinsatz verringern oder ersetzen kann, würde ich das sehr begrüßen und gefördert sehen wollen.


    Vielleicht magst du mal nach Praxisberichten recherchieren und hier zeigen?


    SG, Peter

    Guten Morgen Benno,


    du hattest dich mit deinem Anliegen ja auch schon ans Präsidium gewandt und eine Antwort mit Schlichtungsangebot von Marco Thines bekommen.


    Sowohl das Präsidium als auch der FA NuK würden gerne bei einem Schlichtungsgespräch unterstützen. Dazu gehört aber Kompromissfähigkeit auf beiden Seiten.


    Beste Grüße, Peter

    Hallo Zusammen,

    T. frondosae bei Zitterpappeln habe ich schon öfter gefunden als equestre im Kiefernwald.

    Die Aufnahmen stammen aus Ligurien von unserem Grundstück, wo jedes Jahr ab Ende Oktober FK kommen.

    Der Standort ist naturnah und keineswegs eutrophiert.

    Im Herbst kann ich mal die KOH- und Guajak-Reaktion testen.

    Wenn die sich mit den Arten korrelieren lässt, wär das natürlich schon interessant.


    BG, Peter


    Hallo Zusammen,


    ich glaube nicht, daß ein Baumpfleger mehr als Ausschneiden der Äste oder gleich Umschneiden empfehlen kann. Ich kenne etliche Pflaumenbäume, die seit Jahrzehnte mit ihren Feuerschwämmen gut klar kommen.

    Ich würde nichts machen und beiden beim Alterungsprozess zusehen. Das ist das naturverträglichste, was man in diesem Fall machen kann. Und wenn noch Platz im Garten ist, würde ich schonmal den Nachfolger pflanzen;)


    Beste Grüße, Peter

    Hallo Volker,


    Gärten und exotische Pflanzen wie Bambus beherbergen oft auch exotische Pilzvorkommen.


    Kannst du von dem Fruchtkörper etwas trocknen (am besten mit der grünl. Sporenmasse) und für weitere Untersuchungen aufheben bzw. mir per Post senden? Das müsstest du schon morgen machen, denn die vergehen sehr schnell.


    Evtl. kommen in den nächsten Tagen (oder nächstes Jahr) noch weitere hinzu. Du kannst auch mal nach geschlossenen "Eiern" in der Streu suchen.


    Beste Grüße, Peter

    Hallo Alis,


    dpa hat natürlich nur stark gestraffte Informationen verteilt. Ich hänge mal den Artikel des Rhein-Neckar-Blattes an. Der hat es eigentlich am besten wiedergegeben.


    Was mir an der Entwicklung gefällt, ist die Tatsache, dass die Bedeutung von Mykorrhizen nun mehr und mehr auch bei den Baumpflegern angekommt. Hypogäen sind nur ein Teil des Forschungsauftrages, es werden natürlich auch die epigäischen Ektomykorrizapilze, Saprobionten und Xylobionten dokumentiert.


    Rhein-Neckar-Zeitung_201126-152342-26e.pdf


    Schöne Grüße aus Schwetzingen, Peter

    Hallo Rolf,


    ein Moor ist für die Hasenpfote erstmal ein ungewöhnlicher Standort. Vielleicht hast du eine viel interessantere, seltenere nah verwandte Tintlingsart gefunden. Mit deinen Bildern kommen wir aber leider ncht weiter. Von Tintlingen braucht es Bilder in allen Altersstadien, besonders junge, geschlossene Exemplare. Und oft braucht man auch die Mikrodetails und Informationen vom eigentlichen Wuchsort wie Substrat und Begleitpflanzen.


    Beste Grüße, Peter

    Ja Klaas,


    so ist das. Gorbatschow hat mal gesagt: "Wer nicht mit der Zeit geht, ...."


    Aber lass den Kopf bitte nicht hängen, die Pilze sind doch trotzdem noch super interessant und hübsch.;)


    Du kannst mir deinen gut dokumentierten und schonend getrockneten "cf." gerne zusenden, und bei nächster Gelegenheit lassen wir ihn sequenzieren, ok? Da bauchst du nur Geduld und eines Tages bekommt er einen hübschen schwarzweissen Strichcode, der evtl. mit einem wissenschaftlichen Namen verknüpft werden kann.


    Beste Grüße, Peter

    Hallo Hans,

    also ich bin froh, wenn ich auf solche Unstimmigkeiten hingewiesen werde und korrigiere die in der Bayern-DB. Das Beste ist, wenn du die jeweiligen LK darauf aufmerksam machst. Bei "Wiesenpilzarten" gebe ich meistens Gräser als "Wirt/Symbiont" an, Kräuter wäre auch möglich. R. pulchella kann ja aber auch in Schlehengebüschen oder Eschenauwäldern gefunden werden.

    Schöne Grüße, Peter

    Mich würde mal Interessieren, zu welcher Art mein Fund gehört oder verwandt sein könnte.

    Hallo Thorben,

    zu diesem Zweck wird die DGfM in Kürze ein Fördermittel-Projekt beantragen, um solche unklaren, aber gut dokumentierten Funde sequenzieren und weiter bearbeiten zu können.

    Schon längere Zeit gibt es für Autoren (und solche die es werden möchten) der ZfM das Angebot, Sequenzierungskosten zu übernehmen.

    Hast du deine Funde schonend getrocknet (max. 40 Grad)?

    Dann kannst du sie ggf. nächstes Jahr für das Projekt einreichen.


    Beste Grüße, Peter