Posts by Flitzepitz

    Hallo abeja und Stefan,

    ja - ein Wunder - bei der Trockenheit Pilze! Echt nett von ihnen, dass sie mir quasi vor die Nase kommen und ich nicht in Wald und Flur herumstreunen muss, um nach langer Suche ein Exemplar zu finden. Und ich damit meine Pilzkenntnisse vermehren kann - dank der wissenden Menschen im Forum!!!

    In den letzten Tagen hat es hier endlich geregnet.

    Und dann der Name - dieser ist ja ein Gedicht: Üppiger Büschel-Rübling :-) .

    Neophyten - Neozoen - Neofungi ? Oder wie sagt man bei den Pilzen? Auf die Idee, dass der Üppige Büschel-Rübling ein Einwanderer sein könnte, bin ich gar nicht gekommen.

    Danke auch für den Tintlings-Link! Ich hatte diesen Artikel gefunden:

    http://www.czechmycology.org/_cm/CM52103.pdf


    Vielen Dank auch für die Erkennungshilfen, um Rübling und Helmling zu unterscheiden, hoffe, dass ich das bald immer besser zu erfassen lerne.


    Viele Grüße

    Flitzepitz

    Hallo Dietmar,

    vielen Dank für diesen Lösungsvorschlag! Die Bilder vom üppigen Rübling passen gut zu meinen Exemplaren und ich werde mir jetzt noch in meinen verschiedenen Büchern die Beschreibungen durchlesen. Prima!

    Viele Grüße

    Flitzepitz

    Liebes Forum,

    bei den winzigen Wichten, die abeja studiert, bin ich in meinem Erkenntnisinteresse noch lange nicht angelangt - chapeau abeja! - ich scheitere schon bei normal aussehenden Pilzen - tja, so isses. :)

    Unter meinem Kirschbaum ist - ganz in der Nähe der kleinen Tintlinge von neulich - eine für meinen Garten neue Pilzart aufgetaucht.

    1. Frage: im Frühling brachte ich dort eine dünne Schicht Fremd-Kompost aus dem Vorjahr (von der städtischen Kompostieranlage) aus. Könnten damit die Pilzsporen eingebracht worden sein? Vorher gab es diese Pilze noch nicht.




    2. Frage: welche Pilzart wächst da in einem braunbeigen Büschel? Auffallend ist, dass die Stiele gerieft bis stark längsgerillt sind, hohl und längsfaserig. Die Stiele sind flach und irgendwie bereift und am Ende fand ich Würzelchen und einen kleinen Knubbel, vlt. ein Pilzanfang. Die Lamellen sind dünn und engstehend. Duft war nicht wahrzunehmen. Hutbreite und Pilzhöhe ca. 5 cm. Sporenfarbe hab ich noch nicht. Ein rillstieliger Helmling? Aber wo ist die Eiche? In dem Kompost?


    Vielen Dank für Hinweise und viele Grüße von

    Flitzpitz



             



    Hallo Harald,

    danke für die Infos - im Netz hatte ich auch den Bestimmungsschlüssel für Tintlinge (aus dem Tintling) gesehen.... er macht nicht grade Hoffnung darauf, in dem Gebiet mal durchzusteigen 8):saint:8) - also werde ich mit der Bestimmung/Eingrenzung auf Tintling ohne weitere Anstrengung sehr zufrieden sein und mich freuen, dass er überhaupt in meinem Garten aufgetaucht ist (vlt. mit Kompost vom Kompostwerk, den ich da in kleinen Mengen aufgebracht hatte). Ich hab nämlich bisher nur Schopf-Tintlinge wahrgenommen.


    http://tintling.com/inhalt/2012/tintlingsbestimmung.pdf


    Vielen Dank nochmal :) und einen schönen Tag wünscht

    Flitzepitz

    Hallo Forum!

    Nicht wegen Regens, sondern wegen der Rasenbewässerung aus dem Schlauch haben sich vielleicht diese zwei Exemplare aus dem Boden gewagt. Könnten es Tintlinge sein? Das Bild zum Gelbschuppigen Tintling im Buch von Laux zeigt die meiste Ähnlichkeit zu meinem Fund. Oben auf dem Hut gibt es gelbliche Pünktchen. Leider sind die Bilder nur mäßig geworden. Vielen Dank für Hinweise! Und viele Grüße von Flitzepitz


    So weiß wie auf dem Foto ist er in Wirklichkeit nicht:





    Hallo Stefan,

    wie schön, dass meine banalen Anfängerfragen noch einen kleinen positiven Nebeneffekt haben :-) . Hier hat es am vergangenen Wochenende - entgegen der Ankündigung von massiven Regenfällen - keinen einzigen Tropfen geregnet. In einem Wetterbericht gab es am Montag dazu sogar eine Karte, die die "unbefleckten" Flächen zeigte - es gab tatsächlich einige Gegenden in BaWü, die keinen Niederschlag erhalten hatten.

    Mal sehen, von wo der nächste Fund hier im Forum eingestellt wird.

    Viele Grüße!

    Flitzepitz

    Hallo liebes Forum,

    heute wähnte ich beim Fahrradfahren aus den Augenwinkeln heraus einen Pilz - und siehe da, es war ein großer Röhrenpilz, allerdings bereits zerstört. Ich tippe auf den Wurzelnden Bitter-Röhrling - könnte das stimmen? Ich fand ihn unter Eichen, weiß aber nicht, ob er dort auch, wuchs.


    Hutoberfläche



    ein Stück des Hutes habe ich abgebrochen, es gab diese blaue Reaktion:





    Hallo abeja,

    erstmal herzlichen Dank für die inspirierten Spekulationen, die du dir zu meinem Pilz-Großvater machst, das hilft mir sehr, mich nicht völlig schlingernd in der großen Pilzfamilie umzuschauen. Aber ich lerne daraus auch, dass es keinen Sinn hat, solche überalterten Exemplare mitzunehmen (beim Botanisieren spricht man dann von Nekro-Botanik ;-) ).

    Ich hatte gehofft, dass die Baumart vielleicht einen Hinweis gibt, aber sie ist ja keine einheimische Art. Und ich werde die Stelle unter Beobachtung halten, vielleicht kommen ja mal frische Exemplare. Was mich gewundert hat, ist, dass an den benachbarten Gleditschien (es sind straßenbegleitende Bäume) keine Pilzexemplare zu finden waren.

    Jetzt zu deinen Fragen: das Velum hat unterseits deutlich schwarze kleine Punkte! Worauf würde das hindeuten? Und Duft ist auch vorhanden, ich würde ihn als pilzartig mit etwas muffigem Beigeruch beschreiben. Meine Palette an Duftbeschreibungen ist allerdings auch noch ungeübt und hat keine "geeichten Vergleiche".

    Zu Stropharia rugosoannulata: hier gibt es viel Ähnlichkeit (ich weiß aber nicht, ob die Eigenschaft, auf genügend Kompost-Material zu wachsen an dem Baumfuß erfüllt wird, die Stiele meiner trockenen Ex. verschmälern sich nach unten).

    Also, ich bleib dran...

    Viele Grüße und nochmals danke

    Flitzepitz

    Hallo, liebes Forum,

    im Vorbeifahren sah ich diesen Pilz am Fuße einer alten Gleditschie. Beim näheren Hinsehen stellten sich die hellbraunen Fruchtkörper mit glänzend schwarzen Lamellen als recht dehydriert heraus. Ich weiß nicht, ob man diesen Exemplaren noch Bestimmungsmerkmale entlocken könnte, ich stelle die Bilder dazu mal ein, vielleicht gibt es ja jemanden mit geschultem Blick :-).

    Danke im Voraus und viele Grüße von

    Flitzepitz






    Hallo abeja,

    danke für deine Gedanken! Ich werde mir die Oberflächen nochmal anschauen, wenn ich wieder an dem Pappelstumpf vorbeikomme. Sie waren stumpf trocken und fühlten sich wie feines Wildleder an (und sahen auch so aus ;-) ). Verschiebbar oder abwischbar oder gar abpustbar war da eigentlich nichts. Aber ich guck nochmal genauer hin.

    Schönen Tag dir und viele Grüße

    Flitzepitz

    Hallo Andreas,

    ja, einfach genial, auf diese einfache Weise einen Schwung Fotos hochzuladen! Das war mir vorher eine große Mühe :-) und ich danke dir herzlich fürs Einbauen dieser Funktion :-) .

    Den Link zu den Änderungen hab ich mir notiert - auch dafür danke.

    Den genannten Doppelgänger hab ich mir in Wiki angeschaut - ich würde ihn ja gerne finden :-) , aber für mich mit meiner 10er-Lupe werden die Unterschiede vermutlich nicht erkennbar sein.... oder gibt es ein makroskopisch erkennbares Unterscheidungsmerkmal?

    Hallo Stefan Fischer, ganz herzlichen Dank für die Bestätigung (bin froh, mal nicht daneben gelegen zu haben) und auch die Erklärung mit dem "Sonnenbrand für Pilze".

    Und auch dir, Abeja, herzlichen Dank für deine Kommentare - die Bräunung durch die Sporen - der Verdacht kam mir leider gar nicht, als ich die Oberfläche des Pilzes betrachtete und betastete - wie könnte man das verifizieren? Wahrscheinlich nur mit einem Mikroskop? Die italienischen Bilder finde ich fabelhaft!!!


    Noch eine Frage: am allertollsten finde ich das Autoscaling beim Bilderhochladen - ist diese Funktion neu? Und bei wem kann ich mich da bedanken?

    Hallo liebes Forum,

    es gibt einen neuen Pilz in meinem Leben, der sich für mich nicht endgültig bestimmen lässt. Er wächst - in unterschiedlich aussehenden Exemplaren - in einem hohlen Pappelstumpf sowie nebendran an den alten Wurzeln. Der Pilzduft war deutlich, intensiv und sehr angenehm. Ich vermute den Südlichen Ackerling, Cyclocybe cylindracea. Der Stiel ist weißfarbig und recht zäh, man konnte die Exemplare nicht abreißen ;-).

    Verwirrend für mich ist, dass in jedem meiner Pilzbücher die Bilder zu dem Pilz anders aussehen. Auch der Duft wird sehr unterschiedlich beschrieben.

    Aber auch die beiden Konvolute im Hohlraum der Pappel unterschieden sich in der Draufsicht deutlich - auf der einen Seite waren die Hutoberflächen einfarbig lederbraun - auf der anderen weiß mit bräunlicher Felderung. Trotzdem die gleiche Art?

    Vielen Dank im Voraus für die Unterstützung.

    Viele Grüße und noch einen schönen Sonntagabend

    Flitzepitz




    neben dem Pappelstumpf bei den Wurzeln


    Rechte Seite im hohlen Pappelstumpf


    Linke Seite im hohlen Pappelstumpf





    Hallo Andreas,

    vielen Dank für die Auflösung ! - wäre ich nie drauf gekommen, weil Zunderschwämme für mich bislang (dunkel-) grau und hochaufgewölbt waren....

    Danke auch für den Flechten-Tipp!

    Ich aktualisiere jetzt noch die Überschrift der Frage.

    Beste Grüße von

    Flitzepitz