Tricholoma - Projekt Kollektion #21

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  • Hallo Ritterlingsfreunde,


    der Vollständigkeit halber hier meine erste Kollektion aus diesem Jahr. Warum erst jetzt?! Nun - ich hatte die betreffenden Fundnotizen verlegt und hatte sie erst jetzt wieder entdeckt. Kann ja mal vorkommen. ;)


    Funddatum: 30.09.2017
    Fundort: Alttagebau-Abraum zwischen Helenesee und Katjasee; MTBQ: 3753/131. Unweit des Fundortes von Koll. #17, nur drei Wochen zuvor.
    Biotop: reiner Kiefernbestand auf Sandboden im Nadelstreu zwischen Gras, Flechten und Moos
    Vorkommen: einzeln oder in in kleineren Gruppen; nicht verwachsen oder büschelig


    Hut: feinfaserig-striat, verglichen mit anderen Kollektionen relativ düster-braun gefärbt; zum Rand hin heller; Durchmesser 5 - 7 (8)cm.
    Hutrand: keine Anzeichen von Rippen oder Furchen erkennbar
    Stiel: glatt - feinfaserig; zur Basis zugespitzt; von der Basis her bräunend; 4-6(7) x 1-1,5cm. Innen hohl und im Schnitt bräunend.
    Lamellen: relativ dichstehend, schmutzigweiß-creme; Lamellenschneiden deutlich bräunend.
    Fleisch: im Hut weiss bleibend ohne Verfärbungen


    Geruch: deutlich mehlig, aber nicht aufdringlich (vergleiche Koll. ##1)
    Geschmack: mehlig, nach 30 s. leicht bitterlich (ähnlich T. populinum Koll. #10)


    Chemie: leichte Guajakreaktion an der Stielspitze (innerhalb von 30 s.); KOH20% ohne Reaktion





    Zu diesen Vertretern fällt mir nicht viel ein. Eigentlich zeitgleich mit den kleinen bitteren Ritterlingen (Koll. ##1) wachsend, aber doch irgendwie anders. Unweit von Standort tauchten um den 20.10. herum die Fruchtkörper von Koll. #17 auf. In der Zeit dazwischen gab es an der Stelle nur Halsbandritterlinge (T. focale). Verglichen mit den braunen Ritterlingen halten die robusteren Fruchtkörper der "Halsbänder" schon mal 2 - 3 Wochen durch. Von den braunen Arten ist nach einer Woche fast nichts mehr zu sehen. Was meiner Meinung nach auch daran liegt, dass letztere meist extrem von Insektenlarven befallen werden.



    Gruß Ingo