Posts by Stefan Fischer

    Hallo Gigs Jagdu,


    herzlich willkommen hier! :):thumbup:


    Mit deinem Pilz wird es nicht so einfach werden, weil die Artbestimmung kompliziert ist. Um das zu verdeutlichen hier 2 wichtige Publikationen hierzu, mit denen Du als Laie sicher überfordert bist.


    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3953824/


    Wollweber & Stadler (2001) Zur Kenntnis der Gattung Daldinia in Deutschland und Europa, Z.Mykol. 67(1), 3-53.pdf


    Es müsste sich also ein Pilzfreund finden, an den Du den Pilz zur Bestimmung schicken könntest. Aber am Ende ist Dir mit der genauen Art ja auch nicht geholfen. Entfernen kannst Du ihn leider nicht, da sich der eigentliche Pilz, als Myzelium, im Holz befindet. Zusammen mit den anderen Pilzen an deinem Stamm bauen sie fleißig das Holz ab. Der Baum wird also irgendwann absterben oder umstürzen. Mitunter kann es aber noch sehr lange dauern. Mit Holzkohlenpilz eventuell der Kohlen-Kugelpilz Daldinia concentrica hat der Pilz für dich wenigstens ein Etikett.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Theresa,


    Herzlich willkommen hier bei uns im Forum!


    Champignons sind es auf jeden Fall. Dann hört es bei mir im Moment aber auch erst einmal auf. Die genaue Art ist oft nicht so schnell zu bestimmen. Bei Champignons mitunter sogar sehr schwer.


    Beste Grüße

    Stefan

    Lieber Andreas,


    hier habe ich zumindest einen Hinweis gefunden:


    https://www.jstor.org/stable/4…etadata_info_tab_contents


    Quote

    Generally considered saprophytic, although Khinkova (1954) assumes it to be a mycorrhizal associate of Picea abies.

    Quote

    Khinkova, T. 1954: Higher fungi of the Vitosha mountains - an ecological sketch. - B'lgarska Akad. Nauk Trud- Kniga. - 295 pp. Sofia. (Cited according to Trappe, J. M. 1971: Mycorrhiza-forming Ascomycetes. - In Mycorrhizae, Proceedings of the first American con- ference on mycorrhizae, April 1969, Misc. Pubi. 1189, ed. E. Hacskaylo

    Letzteres ist als PDF bei google.books downloadbar


    https://books.google.de/books?…sBiao#v=onepage&q&f=false


    In die Richtung könnte man weiter suchen.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Daniel,


    bei nicht ganz so einfachen Pilzen ist Vorsicht immer der bessere Ratschlag. Die Erfahrung und die Zeit festigt das Wissen. Man muss bestimmte Pilze nur oft genug in den Händen gehabt haben, um schon makroskopisch die Art bestimmen zu können. Das wichtigste ist besonders die genaue Betrachtung des Objekts in seinen gesamten Merkmalen schon beim Fund, vom Scheitel bis zur Sohle. Ein Längsschnitt gehört auch dazu. Zum Sichtbaren kommen dann noch Geruch und eventuell auch eine Geschmacksprobe. Achtung aber, Pilze sind mitunter sehr variabel. Mitunter hilft der Einsatz einer Chemikalie bei der Unterscheidung. Hier gibt es unterschiedliche Farbreaktionen. Fakt ist aber, die meisten Pilze sind nur über die mikroskopischen Merkmale genau bestimmbar. Aber auch mit Mikroskop wird man oft kurz vor dem Ende bei einer Entscheidungsfrage hängen bleiben.


    Bei der Frage: "Kann ich den Essen?", steht bei mir der Geschmack im Vordergrund. Schmackhafte Pilze zum Verzehr sind eigentlich gut erlernbar. Man hat dann sein festes Speisepilzprogramm. Experimente sind was für Kenner des Risikos.

    Die Gattung Rötlinge steht bei mir persönlich nicht auf dem Speisezettel. Die Artenvielfalt ist mir einfach zu groß. Den Schlehenrötling könnte man auch mit dem Schildrötling und anderen selteneren Rötlingen verwechseln. Abgesehen vom Geschmack hilft also nur genaueste Kenntnis. Das braucht seine Zeit. Nahrungsnot herrscht ja auch nicht gerade. Mit eurer Entscheidung, die Rötlinge erst einmal nicht zu essen, habt ihr klug gehandelt.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Daniel,


    zunächst ein "Herzliches Willkommen" hier bei uns. Es ist toll, mit 16 schon so ein großes Interesse für Pilze zu haben. Gern will ich versuchen einige deiner Fragen zu beantworten.


    Wir selber haben nicht direkt Vorträge im Angebot. Bieten aber viel Wissen und Material auf unserer Webseite an.


    https://www.dgfm-ev.de/


    Mir haben zum besseren und intensiven Einstieg in die Pilzwelt die Vorlesungen von Prof. Oberwinkler sehr geholfen. Die gibt es zum Glück online.


    https://timms.uni-tuebingen.de/tp/UT_20051021_001_pilze_0001


    Die Prüfungsfragen, die aber in Kürze überarbeitet werden, findest Du hier.


    https://www.dgfm-ev.de/qualifi…hverstaendiger/ausbildung


    Dort findest Du auch noch mehr Informationen über den PSV.


    Mitglied in einem regionalen Pilzverein zu sein ist das Beste, was Du tun kannst. Gemeinsam lernt man viel schneller.


    Vielleicht soweit in aller Kürze. Solltest Du Fragen haben, immer her damit. Wir freuen uns auf Dich.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Harz-Amateur,


    ich vermute, dass das ein Träuschling ist, dem der Ring abhanden gekommen sein könnte. Bei der Größe wären der Üppige Träuschling oder der Riesenträuschling eine Option. Der nicht so häufige Üppige Träuschling gilt zumindest als giftverdächtig. Vom Riesenträuschling gibt aus auch Kulturformen zum Speisepilzanbau. Auf jeden Fall kein Pilz für Anfänger!

    Für einen Egerling ist der Pilz mir nicht kompakt genug und irgendwie untypisch. Gegen einen Ackerling würden die schwarzen Sporen an der Stielspitze sprechen.


    Für Anfänger und Einsteiger sind die Pilzbücher aus dem Kosmos-Verlag oder von BLV immer eine gute Option, auch weil sie gut in einer Buchhandlung zu haben sind und man somit schon mal einen Blick hineinwerfen kann.


    Beste Grüße

    Stefan

    Lieber Andreas,


    das Mediziner Notfallsituationen falsch einschätzen, dürfte deren größtes juristisches Problem sein. Die Tatsache, dass es hier um Pilze geht, macht das Ganze doch nicht zum singulären Fall. Es wurde falsch entschieden, mit schlimmsten Konsequenzen. Das muss ja zur Anklage führen. Es bestand wohl schließlich die Kenntnis beim Hausarzt, dass Pilze gegessen wurden. Er hat nicht die richtigen Schritte eingeleitet, ebenso die Fachärztin vom Dienst.


    Das sofortige Einbeziehen des GIZ hätte vielleicht das Schlimmste vermeiden können. Ein hinzugezogener PSV hätte sicher gleich Knollenblätterpilzalarm gegeben.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Harry,


    ich benutze da lieber die bewährten, uralten Hausmittel - Gute Laune und es sich gut gehen lassen. Das puscht das Immunsystem, denn Trübsal gibt der Krankheit gern die Klinke.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Andreas,


    auch ich halte das für falsch, da es eine typische Reaktion von Stärke auf Jod ist. Aber in der Pilzwelt schreibt ja auf den einschlägigen Seiten Jeder vom Anderen ab. Hier mal Beispiele zur Marone:


    https://waldmeierei.wordpress.com/tag/amyloidreaktion/


    https://www.gutefrage.net/frage/das-geheimnis-der-maronen--


    https://de.wikibooks.org/wiki/…lze/_Maronenr%C3%B6hrling


    https://www.123pilzsuche.de/da…ails/Maronenroehrling.htm


    http://cafeparaguay.com/maronen-roehrling-in-paraguay-25428/


    https://www.speisepilze.eu/pilze/maronen.pdf


    http://mobile.augenblickederna…/index.php?fil=7&pic=2659


    In der Wissenschaft läuft es allerdings korrekt, falls Du darauf abzieltest.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Andreas,


    diese Reaktion wird aber bei Pilzen, Flechten und anderen Stoffen trotzdem als Amyloidreaktion bezeichnet, auch wenn kein Jod im Spiel ist. Ich habe mir das nicht so ausgedacht.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Harry,


    ja so wird die Verfärbung bei solchen Substanzen genannt. Wer es genauer wissen will, googelt mal nach Pulvinsäure, Variegatsäure und Xerocomsäure.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Harry,


    für mich zunächst einmal die Geschmackskomponente, die einer guten Bratensoße ohne Pilzen fehlt. Also das, was einen blind erkennen läßt, hier sind Pilze im Spiel. Dazu zähle ich den schwachen Geschmack der dicken Mehlpampe beim Schnitzel mit Champignons, den Geschmack der überwürzten Pilz-Cremesuppen und als besonderes Intensivum das Zerkauen von getrockneten Steinpilzen. Auffällig bei rohen Champignons im Salat und oft fehlend beim Verkosten milder Täublinge. Das wäre mein schwacher Beitrag zum pilzigen Geschmack. Referenz beim Geruch ist bei mir das Stockschwämmchen.


    Beste Grüße

    Stefan

    Liebe Pilzfreunde,


    durch einen Nachlass konnte ich der Universitätsbibliothek Leipzig ein Exemplar der Zeitschrift für Mykologie 1978-2019 schenken.

    Nur das Heft 58-1 von 1992 fehlte. Sollte mir jemand von euch das Heft überlassen können, wäre ich sehr froh darüber. Im Lager der DGfM ist das Heft schon lange vergriffen. Zum Glück ist das Archivexemplar komplett.

    Ich warte nun gespannt auf eure Angebote.


    Beste Grüße

    Stefan Fischer