Posts by Stefan Fischer

    Lieber Andreas,


    das Mediziner Notfallsituationen falsch einschätzen, dürfte deren größtes juristisches Problem sein. Die Tatsache, dass es hier um Pilze geht, macht das Ganze doch nicht zum singulären Fall. Es wurde falsch entschieden, mit schlimmsten Konsequenzen. Das muss ja zur Anklage führen. Es bestand wohl schließlich die Kenntnis beim Hausarzt, dass Pilze gegessen wurden. Er hat nicht die richtigen Schritte eingeleitet, ebenso die Fachärztin vom Dienst.


    Das sofortige Einbeziehen des GIZ hätte vielleicht das Schlimmste vermeiden können. Ein hinzugezogener PSV hätte sicher gleich Knollenblätterpilzalarm gegeben.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Harry,


    ich benutze da lieber die bewährten, uralten Hausmittel - Gute Laune und es sich gut gehen lassen. Das puscht das Immunsystem, denn Trübsal gibt der Krankheit gern die Klinke.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Andreas,


    auch ich halte das für falsch, da es eine typische Reaktion von Stärke auf Jod ist. Aber in der Pilzwelt schreibt ja auf den einschlägigen Seiten Jeder vom Anderen ab. Hier mal Beispiele zur Marone:


    https://waldmeierei.wordpress.com/tag/amyloidreaktion/


    https://www.gutefrage.net/frage/das-geheimnis-der-maronen--


    https://de.wikibooks.org/wiki/…lze/_Maronenr%C3%B6hrling


    https://www.123pilzsuche.de/da…ails/Maronenroehrling.htm


    http://cafeparaguay.com/maronen-roehrling-in-paraguay-25428/


    https://www.speisepilze.eu/pilze/maronen.pdf


    http://mobile.augenblickederna…/index.php?fil=7&pic=2659


    In der Wissenschaft läuft es allerdings korrekt, falls Du darauf abzieltest.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Andreas,


    diese Reaktion wird aber bei Pilzen, Flechten und anderen Stoffen trotzdem als Amyloidreaktion bezeichnet, auch wenn kein Jod im Spiel ist. Ich habe mir das nicht so ausgedacht.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Harry,


    ja so wird die Verfärbung bei solchen Substanzen genannt. Wer es genauer wissen will, googelt mal nach Pulvinsäure, Variegatsäure und Xerocomsäure.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Harry,


    für mich zunächst einmal die Geschmackskomponente, die einer guten Bratensoße ohne Pilzen fehlt. Also das, was einen blind erkennen läßt, hier sind Pilze im Spiel. Dazu zähle ich den schwachen Geschmack der dicken Mehlpampe beim Schnitzel mit Champignons, den Geschmack der überwürzten Pilz-Cremesuppen und als besonderes Intensivum das Zerkauen von getrockneten Steinpilzen. Auffällig bei rohen Champignons im Salat und oft fehlend beim Verkosten milder Täublinge. Das wäre mein schwacher Beitrag zum pilzigen Geschmack. Referenz beim Geruch ist bei mir das Stockschwämmchen.


    Beste Grüße

    Stefan

    Liebe Pilzfreunde,


    durch einen Nachlass konnte ich der Universitätsbibliothek Leipzig ein Exemplar der Zeitschrift für Mykologie 1978-2019 schenken.

    Nur das Heft 58-1 von 1992 fehlte. Sollte mir jemand von euch das Heft überlassen können, wäre ich sehr froh darüber. Im Lager der DGfM ist das Heft schon lange vergriffen. Zum Glück ist das Archivexemplar komplett.

    Ich warte nun gespannt auf eure Angebote.


    Beste Grüße

    Stefan Fischer

    Liebe Pilzfreundinnen und Pilzfreunde,


    ich freue mich sehr über das Vertrauen, hier diese wichtige Aufgabe ausüben zu dürfen. Für eure Fragen und Anregungen stehe ich sehr gern zur Verfügung.


    Bei der immensen Arbeit im technischen Bereich, den unsere Administratoren dankenswert leisten, war dieser Schritt zu deren Entlastung schon lange überfällig.


    Beste Grüße

    Stefan

    Bei einer Magenspiegelung oder -auspumpung hätte man auch feststellen können, ob der gute Mann nicht blos eine warme Bleibe für die Nacht haben wollte ...

    Hallo Alis,


    einen geschlossenen Schopftintling halte ich durchaus für möglich, selbst eine Herbstlorchel will ich nicht ausschließen. Die sähe für solch einen traurigen Kandidaten ja auch schön giftig aus. Bei Beiden würde auch der Straßenrand gut passen. Ansonsten weiße Pilze mit stabilen Velum partiale sind nun gerade nicht mehr häufig. Aber, dieser oder jener Egerling wächst schon noch oder Amanita citrina.


    Ich hätte empfohlen den Patienten zu beruhigen, ihn von seinen Selbstmordabsichten abzubringen, auf Symptome hin zu beobachten und, falls leicht möglich, eventuell einen ELISA Test auf Amanitin, da frische Einnahme des Pilzes, zu machen. Bei einem Pilz wird wohl Beobachtung die richtige Empfehlung sein und der Hinweis, bei eintretenden Symptomen schnell wieder anzurufen. Untersuchbar wäre dann wenigsten eventuell das Erbrochene, was ich aber ohne Not nicht hätte erzwingen wollen.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Frank,


    mein Mykis 4.181 startet nicht mehr mit der 32 bit Runtime-Version von Access (verlangt irgendeine Prametereingabe), dafür aber mit Access 365 (aktuell 2019 64 bit) mit Win 10 Pro und hat beim Test soweit gut funktioniert. Beim Klick auf das ausgegraute "neue Updates vorhanden" kommt dann eine Virenmeldung. Ich habe dann den Zugriff auf das Mykis-Verzeichnis im Trust-Center erlaubt. Nach 2 Versuchen habe ich nun die Version 4.182 installieren können. Testeingabeversuche waren auch erfolgreich.


    Ich hoffe Du kannst mit den Infos etwas anfangen.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Flitzepitz,


    das dürfte der Große Scheidling oder Ackerscheidling Volvopluteus gloiocephalus sein.

    Bei Bild 1 sieht man gut die lappige Scheide. Ein häufiger, recht ansehnlicher Pilz, der oft erntefrische Felder in Massen zieren kann.

    Das Sporenpulver wäre kräftig rosa.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Ordoban,


    ich denke Du mußt dir um das Haustier keine Sorge machen. Obwohl der Geschmack dem widerspricht, wird der Pilz gelegentlich sogar als eßbar bezeichnet. Es besteht aber eine erhebliche Verwechselungsgefahr mit tatsächlich giftigen Pilzen.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Jens,


    zunächst müssen die Bücher erst einmal in den Bestand der Bibliothek des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin eingearbeitet werden, was sicher eine lange Zeit brauchen wird. Ob dann später einmal Mittel für die Digitalisierung zur Verfügung stehen wird die Zeit zeigen. Wenn es die Bibliothek im Einzelfall erlaubt werden die Bestände dann sicher auch für die Fernleihe zur Verfügung stehen. Es ist einfach großartig, das so eine bedeutsame Sammlung nicht, wie so oft geschehen, in alle Winde zerstreut wird, sondern bewahrt wird und auch noch öffentlich zugänglich bleibt. Für unsere historisch interessierten Mykologen ein Feiertag!


    Beste Grüße

    Stefan

    Durch eine Förderung der LOTTOStiftung Berlin und der Kulturstiftung der Länder sowie durch einen Eigenanteil des Botanischen Gartens und Botanischen Museums der Freien Universität Berlin im Gesamtumfang von 270.000 Euro wurde der Ankauf des Buchbestandes von 1822 bis 1959 aus der Sammlung von Christian Volbracht ermöglicht. Hierbei handelt es sich um ein Konvolut von 2551 Büchern aus einer der umfangreichsten und bedeutendsten Literatursammlungen zum Thema Pilze.


    https://www.mykolibri.de


    Somit befindet sich Volbrachts Sammlung dieses Zeitraumes geschlossen in einer würdigen Umgebung und kann für alle erschlossen und zugänglich gemacht werden.


    https://www.kulturstiftung.de/…useum-berlin-pilzbuecher/


    Wir Pilzfreunde sollten den Beiteiligten und nicht zuletzt Christian Volbracht für diesen Schritt sehr dankbar sein.

    Als Bibliothekar weiss ich nur zu gut, wie schwierig es ist große Sammlungen sicher in öffentliche Einrichtungen zu überführen.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo abeja,


    zur Cadmiumfrage nur mal ein Zitat aus vielen Untersuchungen, das aber das Grundproblem, Vorhandensein von toxischen Stoffen und deren Verwertung im menschlichen Körper, gut verdeutlicht.


    "Von 5 Probanden, die drei Tage eine Champignondiät aufgenommen hatten, wurden daher Stuhlproben vor und nach der Pilzdiät auf ihren Cadmium- und Kupfergehalt untersucht. Die in den Faeces nachgewiesenen hohen Schwermetallkonzentrationen bestätigten die Annahme, daß Speisepilze, deren Gerüstsubstanz, das Chitin, enzymatisch nicht angreifbar ist, weitgehend unverdaut den Darm passieren, ohne daß es zu einer wesentlichen Resorption kommt. Daher scheint die Gefahr einer Cadmium-Intoxikation auch nach Aufnahme großer Champignon-Mahlzeiten für den Menschen nicht gegeben."


    Schellmann et.al. (1980) - Cadmium- und Kupferausscheidung nach Aufnahme von Champignon-Mahlzeiten, Z. Lebensm. Unters. Forsch. 171,189-192


    Beste Grüße

    Stefan