Posts by Stefan Fischer

    Hallo Nicole,


    vielen Dank für deine schöne Vorstellung und ein kräftiges "Herzlich Willkommen" in unserem Forum.


    Wir freuen uns schon auf deine Fragen und deine Beiträge. Immer frei heraus. Wir hoffen es bleibt nichts unbeantwortet.


    Beste Grüße

    Stefan

    Ja, heute sind die grün-veganen Ökomäntelchen der Luxushersteller, die gerade noch wegen des Leders verprügelt wurden, aus Mycelium. Die Variante mit Reishi wird es dann wohl für 39,95 € und die einfache Variante mit Zunder für nur 29,95 € bei Adler geben. Vom, wir ersetzen ein Material mit etwas aus nachwachsenden Rohstoffen, bleibt man dabei doch meilenweit entfernt. Für mich hat das noch das Niveau von Zitronenbatterien für x Haushalte. Für Mycelium-Technologien bin ich gern offen, für greenwashing aber nicht. Es gibt leider auch kaum Berichte über die Herstellung von Pilzleder mit allen Details und besonders den Zutaten. Die bekannte Jagd nach dem Zunderschwamm wird auch nicht nur positiv gesehen. Solange nicht die industrielle Großproduktion von ledertauglichen Mycelien erfunden ist, glaube ich nicht an die Nachhaltigkeitsversprechungen.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Benno,


    ich kann zunächst etwas zur Geschichte sagen. Die Landesbeauftragten wurden erstmalig 1994 in die Satzung aufgenommen:


    § 13 Landesbeauftragte


    1. Um die Tätigkeit der Vereine und Arbeitsgemeinschaften in den einzelnen

    Bundesländern effizienter zu gestalten, kann der Vorstand auf Antrag eines

    Vereins oder einer Arbeitsgemeinschaft einen DGfM-Landesbeauftragten für

    das betreffende Bundesland einsetzen.


    (Satzung vom 2.10.1994)


    Heute ist dies verankert in der Geschäftsordnung für Fachausschüsse


    https://www.dgfm-ev.de/ueber-u…en/go-fachausschuesse#1-2


    Fachausschuss Naturschutz und Kartierung:


    - Berufung von Landeskoordinatoren


    Beste Grüße

    Stefan

    Lieber Andreas,


    hier eine Passage aus The Genus Tricholoma Christensen und Heilmann-Clausen, S. 102:


    ... The second new species, T. frondosae, is indicated to differ from T. equestre both

    ecologically and morphologically. Most importantly it is indicated to have warmer yellow

    to olivaceous colours, a more distinctly squamulose cap, smaller spores and an association

    with Picea or deciduous trees on humus rich or calcareous soils. We agree in most of

    these separating characters, but have not found differences in spores size between the two

    taxa. ITS data suggest that T. frondosae in fact circumscribe two different, closely related

    species (see page 25); for further details see T. frondosae. ...


    Auf Seite 104 dann:


    ... T. frondosae is associated with Picea and Populus, mainly on eutrophic, humus rich or calcareous soils ...


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Ingo,


    ein Versuch zur Klärung bedarf tatsächlich einer Genanalyse. Hier 2 neuere Arbeiten zum Thema:


    Reschke et. al (2018) Diversity and taxonomy of Tricholoma species, Mycologia 110(6), 1081-1109

    https://doi.org/10.1080/00275514.2018.1512295


    Heilmann-Clausen et. al. (2017) Taxonomy of Tricholoma in northern Europe based on ITS sequence data and morphological characters, Persoonia 38, 38-57

    https://doi.org/10.3767/003158517X693174


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Gurahn,


    Herzlich Willkommen in unserem Forum.


    Bitte die Bilder nochmals hochladen und neu einfügen. Sie sind wahrscheinlich nicht vollständig im System hier angekommen.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Dirk,


    herzlich willkommen hier bei uns im Forum! Wir freuen uns schon sehr über deine Beiträge und besonders auf deine Bilder.


    Beste Grüße

    Stefan

    Liebe Pilzfreunde,


    wie mir Frau Dähncke soeben mitteilte, ist die Veranstaltung durch die spanische Festlandsregierung untersagt worden.

    Der ‘Gran Día de Setas’ 2020 ist der Corona-Krise zum Opfer gefallen. Ganz Unverdrossene könnten, auf eigenes Risiko, Kontakt mit ihr aufnehmen. Sie würde dann versuchen sich für ein Gelingen einzusetzen.


    Sie läßt Alle herzlich grüßen und bedauert das Ganze sehr!


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Scorpion24,


    ob die ersten zwei Bilder die gleichen Pilze, wie auf den andern Bildern sind, bezweifle ich erst einmal. Ab Bild 3 würde ich als Vorschlag vorsichtig einen Fälbling ins Spiel bringen. Bild 1 und 2 könnte ein Rötling sein. Mehr ist wohl bei kleinen braunen Wiesenpilzen nur mit Foto nicht möglich. So bleiben es einfach Fragezeichenpilze.


    Beste Grüße

    Stefan

    Danke, Ingo!


    Das ist ja grad das Spannende, dass man sich mit dem Artkomplex beschäftigt. Ich hoffe auf interessante Papers in den nächsten Jahren, auch wenn oft der Hintergrund der Giftverdacht ist. Ich wäre dankbar für gute Informationen, wenn Du welche beitragen kannst. Ich selbst hatte am Sonnabend meinen ersten leibhaftigen Grünling in der Hand.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo Pilzi,


    herzlich willkommen im Forum!


    Schnelle Veränderungen kann man bei der Stinkmorchel und deren Verwandschaft beobachten, wenn man den Zeitpunkt der Entfaltung der Fruchtkörper aus dem Hexenei erwischt. Winzige Tintlinge, besonders auf Dung, leben oft nur einen Tag. Auch da könnte man eine Chance haben. Ob aber 90 min ausreichen, um das eindrucksvoll darzustellen, kann ich nicht sagen. Du müsstest diese Pilze ja auch erst einmal finden.

    Warum sollte denn eine Pflanze neben dem Pilz ins Koma fallen?


    Beste Grüße

    Stefan