Posts by Andreas Kunze

    Griaß Di Matthias,


    kann mich nur wiederholen: Funktionsanforderungen von Nutzern und die schwindende Unterstützung bei Problemen waren die ausschlaggebenden Gründe, die Software aktualisieren zu lassen.


    der vorgegebene Text hat in Grossbuchstaben und Anführungszeichen hat mir eine halbe Stunde Spass bereitet

    Kannst Du mir das bitte "für Dummies" erläutern? Im Moment weiß ich nämlich nicht, was Du meinst.


    Rabatt auf den nächsten Mitgliedsbeitrag? Das rechnen wir mit dem Schmerzensgeld fürs Öl-ins-Feuer-gießen der letzten Monate auf - soll ich Dir die Bankverbindung schon mal durchgeben? :saint:


    Gruß, Andi

    Servus Matthias,


    ich hatte im Vorfeld eine Demo der WoltLab-Suite ausprobiert. Aber auf die Idee, dass man in der weiterentwickelten Version des Kalenders einen Schritt zurück macht, indem die Zuordnung von Terminen auf jeweils eine Kategorie beschränkt wird, war ich leider nicht gekommen. *ascheaufmeinhaupt*


    Mein Fokus lag zwar auch auf dem Kalender, aber an anderer Stelle (Termine mit Dozenten-/Veranstalterinfos möglich? Terminliste mit allen Terminen des Folgejahres? Vergangene Termine einsehbar?).


    An dem Spruch "never change a running system" ist sicher etwas Wahres dran. Die Aktualisierung der Foren- und Kalendersoftware geschah jedoch nicht aus einer Laune heraus, sondern war Benutzereingaben und der Tatsache geschuldet, dass immer weniger Nutzer die Vorgängerversion einsetzen und dementsprechend auch die Zahl der Problemlöser und Ratgeber in der WoltLab-Community gesunken ist.


    Gruß, Andreas

    Liebe Vereinsmitglieder und Nutzer unseres Kalenders,


    am vergangenen Freitag, den 24. August 2018, hat die Fa. WoltLab die Foren- und Kalendersoftware aktualisiert. Leider unterstützt der neue Kalender überraschenderweise nur noch eine Kategorie pro Termin, was uns auf Nachfrage bestätigt wurde.


    Aus diesem Grund kann das zuvor übliche Vorgehen nicht beibehalten werden. Konkret sind künftig bei PSV-Weiterbildungen im Rahmen von Tagungen oder Seminaren zwei Termine zu erstellen: einer in der Kategorie "Tagung" und einer in der Kategorie "PSV-Weiterbildung beantragt". Im Zweittermin kann dann in der Beschreibung auf den Ersttermin mit den detaillierten Informationen verwiesen/verlinkt werden.


    Wir bedauern das sehr, denn eigentlich sollte der Kalender die Nutzer entlasten statt ihnen Mehrarbeit aufzubürden. Aus diesem Grund wurde bereits im WoltLab-Forum ein Verbesserungsvorschlag veröffentlicht, in einer künftigen Version wieder multiple Kategorien zu ermöglichen.


    Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten. Das Präsidium, der Fachausschuss PSV-Wesen und ich hoffen, dass Sie Ihre Termine auch in Zukunft in unserem Kalender bewerben, damit Interessierte Pilzkundler/innen an zentraler Stelle einen Überblick möglichst aller Veranstaltungen bekommen.


    Weiter alles Gute für Ihre Events und ein pilzreiches Wochenende!


    Schönen Gruß


    Andreas Kunze

    Webmaster der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V. (DGfM)

    Hallo Stefan,


    danke für die Blumen, die aber zu einem großen Teil an die Fa. WoltLab gehen, die für uns das Upgrade des Forums vornahm. Hervorheben möchte ich die schnelle Behebung des Problems, dass unmittelbar nach der Umstellung keine Dateianhänge zugänglich waren. Außerdem erhielt ich auf eine weitere E-Mail-Anfrage sogar am Samstag eine Antwort - keine Selbstverständlichkeit.


    Natürlich sind noch einige Dinge zu erledigen, vor allem die Aktualisierung der Anleitungen. Wenn Dir (oder sonst jemandem) etwas auffällt und sei es auch nur eine Kleinigkeit, bitte einfach hier im Forum "Hilfe und Anregungen" posten oder mich per PN bzw. Konversation kontaktieren. Zur Zeit sammle ich alle Punkte in einer ToDo-Liste, die ich dann nach und nach abarbeiten werde.


    Ich wünsche Dir und der übrigen Community weiter viel Spaß beim Diskutieren.


    Gruß, Andreas

    Hallo Andreas,


    Eisen-III-Chlorid habe ich leider nicht vorrätig. Da ich den Frk. nicht mitnahm, kann ich das auch nicht mehr überprüfen bzw. ginge das überhaupt mit Trockenmaterial?


    Dennoch gut zu wissen, dass Du hier keinen C. rubellus siehst und Du Dir durchaus C. orellanus vorstellen kannst - danke für Deine Einschätzung!


    Gruß, Andreas

    Guten Abend zusammen,


    Mitte Oktober 2013 hatte ich im Mertinger Forst folgendes Einzelexemplar fotografiert und als Orangefuchsigen Raukopf (Cortinarius orellanus) abgelegt:





    Allerdings war der Fundort ein Nadelwald, insbesondere mit Kiefern. Eine Parzelle mit jungen Buchen war zwar auch in Blickweite, aber doch etwas abseits. Mittlerweile bin ich mir ob der Bestimmung unschlüssig, weil ich den gelben apikalen Stielbereich vermisse, siehe das Artporträt von C. orellanus auf meiner Website.


    Bin ich dem Spitzgebuckelten Raukopf (C. rubellus) oder gar einem andereren Schleierling, den ich bislang nicht auf dem Schirm habe, auf dem Leim gegangen? Für C. rubellus fehlt mir aber die Natterung am Stiel.


    Könnt ihr mir weiterhelfen?


    Gruß, Andreas

    Servus Pablo,


    danke für Dein Interesse an meinem Fund. Habe den Fund auch in der Facebook-Gruppe "Mediterranean Funghi" gepostet. Michael Loizides, einer der Admins dort, kommt zum selben Schluss wie Du:

    Quote

    Hi Andreas, i think it's just H. impolitum with a cracked pileus, this species in my experience is extremely polymorphic. In any case, i agree with you that this is indeed a Hemileccinum.


    Mein Mikroskop ist derzeit leider defekt, weshalb ich die Mikromerkmale nicht prüfen kann. Außerdem war der Fruchtkörper schon am Vergammeln, weshalb ich ihn vor Ort belassen habe.


    Deine Erinnerung mit den Unterschieden in der HDS täuscht Dich nicht, siehe hierzu auch den Abschnitt "Artabgrenzung" in meinem Porträt von H. depilatum:

    Quote

    Am sichersten lassen sich die beiden Arten mikroskopisch anhand der Hutdeckschicht differenzieren: Während H. depilatum vor allem in der Hutmitte kurzelliptische Elemente aufweist, ist die Hutdeckschicht bei H. impolitum fädig-hyphig strukturiert.


    Ladurner & Simonini (2003) schreiben Folgendes zur Differenzierung der beiden Arten:

    Quote

    X. depilatus is a close ally of X. impolitus, with which it shares many gross morphological features. The species [...] is separated from B. impolitus mainly because of the morphology of pileipellis terminal elements, inflated to spherical in X. depilatus and filamentous in X. impolitus, and the wider spores (X. depilatus: 5.4 µm on average, X. impolitus: 4.5 µm on average); the general habit of the basidiomata is an additional diagnostic feature: X. depilatus usually has a xerocomoid appearance, with large pores and slender, thin stipe, whilst X. impolitus generally has a boletoid appearance, narrower pores and a stout stipe.


    Allerdings meine ich mich zu entsinnen, dass die fädig-hyphigen Strukturen von H. impolitum im Alter - was wohl auf meinen Fund zutrifft - kollabieren können. Kann mich aber auch täuschen. Auf die Schnelle finde ich dazu keine Quelle.


    Den Fundort werde ich auf alle Fälle weiter beobachten - vielleicht werde ich dort nochmals fündig. 8)


    Gruß, Andreas

    Hallo in die Runde,


    heute war ich in einer Parkanlage am Schellenberg bei Donauwörth unterwegs. Erst dachte ich schon, der Abstecher wird eine Nullnummer. Doch dann stand ich plötzlich vor diesem einzelnen braunhütigen Gesellen mit feldig aufgerissener Huthaut:





    Er wuchs unweit von einer Hainbuche, aber auch Birken und Eichen standen im Einzugsbereich. Der Boden dürfte kalkhaltig sein, jedenfalls wachsen dort bei entsprechender Witterung zahlreiche Netzhexen.


    Der untere Stielbereich wies einige rötliche Flecken auf, die Basis roch nach Jodoform und das gelbliche Fleisch zeigte im Anschnitt keinen Farbumschlag, weshalb ich mir ziemlich sicher bin, einen Vertreter der Gattung Hemileccinum gefunden zu haben.


    Aufgrund der braunen Hutfarbe würde ich H. depilatum ins Auge fassen. Aber so richtig gehämmert oder gefleckt sah der Hut nicht aus, was natürlich auch der trocken-heißen Witterung geschuldet sein kann.


    Oder doch H. impolitum? Letztgenannten habe ich bislang erst ein einziges Mal live gesehen, weshalb ich bei der Bestimmung etwas schwimme.


    Was meint ihr?


    Gruß, Andreas

    Hallo beisammen,


    heute möchte ich eine spannende Frage von Luca Stillger aus der Facebook-Gruppe "Lernfreunde für Pilzfreunde" an euch weiterreichen:

    Ich bin da leider überfragt.


    Gruß, Andreas

    Liebe Pilzfreundinnen und Pilzfreunde,


    gestern vor acht Jahren habe ich im Norden Münchens unweit der Allianz-Arena des FC Bayern in der Fröttmaninger Heide einen Champignon gefunden, der zur Gruppe mit bräunenden/rötenden Fleisch gehört. An einen spezifischen Geruch kann ich mich nicht entsinnen.


    Damals hatte ich ihn als Wiesen-Champignon (Agaricus campestris) abgelegt. Ich denke, dass stimmt nicht. Allein schon der häutige und ausdauernde Ring spricht m.E. dagegen.


    Mein Verdacht ist, dass es sich um den Steppen-Champignon (A. litoralis) handeln könnte, der dort schon früher nachgewiesen wurde. Leider kenne ich diese Art nicht aus eigener Anschauung (von dem Fund abgesehen, falls er sich als solcher herausstellen sollte). Ebenso kann ich keine mikroskopischen Untersuchungen beibringen, da der Beleg verloren ging.


    Eure Einschätzungen würden mich riesig freuen.


    Gruß, Andreas

    Guten Morgen Peter,
    guten Morgen beisammen,


    Komplexer wird es nun mit Werbetexten, die Buchhändler xy verwendet. Auf die hat ein Verlag nur begrenzten Einfluss. Da ist nun schwerer nachvollziehbar, was die Vertriebsabteilung mitgeteilt hat und was die Buchhändler draus gemacht haben.

    anders als bei gedruckten Exemplaren sehe ich kein Problem, die Artikelbeschreibung auf einer Website ändern zu lassen. Hier hat anscheinend die Vertriebsabteilung die falsche Formulierung verwendet und verbreitet, siehe die Artikelbeschreibung auf test.de. Das mindeste ist eine Korrektur auf deren Website und auf amazon.de als größten Buchdealer. Da würde ich drauf bestehen, sonst kann das schnell ausarten.


    Das will ich doch hoffen, dass die anderen Verlage das künftig tun, denn was Besseres kann uns wirklich nicht passieren.

    Im Grunde gebe ich Dir recht: Jede Erwähnung der DGfM in einem Pilzbuch ist Werbung für die Gesellschaft. Dennoch ist eine Zusammenarbeit zwischen einem herausgebenden Verlag und einem Verband etwas anderes als eine Privatperson, die vom Verlag für das Buchprojekt engagiert wurde. Da müssen wir eine Grenze ziehen, auch um die Qualitätsprüfung mit dem Qualitätssiegel nicht zu verwässern.


    Gruß, Andreas