Posts by Markus Wilhelm

    Hallo zusammen,

    schön, dass sich das geklärt hat! Das Bild von mir stammt aber aus dem Elsass, auch Buchen- Eichenwald auf Kalk, einen anderen Standort kenne ich ebenfalls aus dem Elsass (Sundgau). An dem sind schon einige Verzweifelt, die ganze Gattung beinhaltet ja nur seltenen Arten, die auch nur in wenigen Büchern abgebildet sind! Es dürfte schon mancher diesen Pilz als "unbestimmten Ritterling" frustriert weggeworfen haben, vielleicht ist er effektiv gar nicht derart selten?


    liebe Grüsse und noch beste Wünsche fürs neue Jahr!

    Markus

    Hallo zusammen,


    das Rätsel hat sich vorerst etwas gelichtet: Ditte Bandini vermutet den Fund als Inocybe romana cf. Lonardi, oder eine nahe eventuell noch nicht publizierte Art. Es folgen dann aber noch Untersuchungen der DNA. Vielen Dank an alle und im Speziellen an Ditte!


    Markus

    Danke, Ditte,


    das werde ich demnächst mal prüfen. Begleitbäum ist schwierig, wie gesagt, es war ein Trockenrasen, aber eine Hecke in der Nähe. In Frage käme einiges, Quercus, Carpinus, einige Rosaceae, aber auch Helianthemum und ähnliches! Auch mal sehen, wer sich da auch noch meldet:)


    viele Grüsse, Markus

    Hallo zusammen,


    da es nicht so mein Gebiet ist, hier eine Inoycbe, die ich auch nicht mit Stangl bestimmen konnte. Die Art hat eigentlich markante Merkmale. Das es sich um ein NSG handelt, wäre es noch interessant, wenn ich einen Namen hätte!


    Im Anhang noch die Beschreibung des Fundes. Vielleicht weiss jemand da mehr?


    Viele Grüsse, Markus

    Hallo zusammen,


    Die Bilder sehen wirklich wie C. circinans, aus, das rechts unten doch schon sehr wie Spathularia. S. flavida ist in den alpinen Lärchenwäldern geradezu Massenpilz. Im Tiefland und Forsten mit Lärchen sicher selten. Letztes Jahr fand ich S. neesii auch; ich denke, dass sie als Variation besser untergebracht ist: Wie man auf dem Bild schön sieht, steht sie im gleichen Ring mit der normalen gelben Form.


    Viele Grüsse, Markus

    Danke euch allen!


    nun, da die Sporen wohl auch nicht so konstant sind, werde ich diesen Fund als normalen Erbsentreuling ablegen.


    Besten Dank und viele Grüsse,


    Markus

    Hallo Pilzfreunde,


    ich war kürzlich im Midi (Südfrankreich) unterwegs, es war im übrigen auch dort etwa gleich trocken wie bei uns! Nun fand ich eine Pisolithus, von der ich nicht so recht weiss, ob es die gewöhnliche Art arhizus ist. Vor allem die monströse Ginseng-artige Wurzel irritiert und die Sporen sind in meiner dürftigen Literatur meist stachelig abgebildet. Der Fundort ist etwas skurril: in einem Verkehrskreisel im Gras bei Birke. (Die anderen Verkehrsteilnehmer dachten wohl, da ist einer aus der Klapse entflohen..) Da der Pilz ja in Deutschland, vor allem im Osten nicht so selten ist, weiss jemand vielleicht, ob das in der Variationsbreite der Art liegt.


    Viele Dank und Grüsse, Markus

    Hallo fischer652,


    Konidien sind asexuelle Organe der Pilze. Normalerweise bilden Pilze Sporen aus, die Zweigeschlechtlich sind (bei Pilzen redet man von +/- ) Vor allem niedere Pilze aber produzieren meist nur Konidien; aus Zellen werden Sporen abgeschnürt, die dann aber reine Klone sind. Sporenstacheln, was soll das sein? Vielleicht meinst Du Sporen, die am Auskeimen sind, das kann man recht oft an älteren Pilzen oder an Sporen auf dem Hut sind, beobachten.


    Sehr vereinfachte Erklärung von Konidien, aber Google mal danach!


    viele Grüsse, Markus

    Hallo zusammen,


    Diese Art habe ich diese Jahr zweimal gesehen (leider nicht selbst gefunden). H. trichoderma kenne ich recht gut, die ist nicht so selten. Und diese Art hat immer eine HDS mit deutlich aufgerichteten Endzellen. (H. scabripes habe ich nur einmal gefunden, in meinen Bildern habe ich dort globose Endzellen) Beim abgebildeten Fund von H. paradoxus hatte die Huthaut nur rein liegende Hyphen. Aber es ist sicher eine schwierige Frage, denn die Variationsbreiten solcher doch seltenen Arten ist ja kaum bekannt.


    Viele Grüsse, Markus

    Hallo Tanja,


    es könnte eventuell schon eine Clitopilus sein. Der Pilz erinnert sehr an meine Funde von C. argentinus, eine winzige Art mit eben Kristallen an den Hyphen und den Haaren der Lamellenschneide. Schau Dir die Sporen genau an, bei dieser Art sind die typischen Rippen der Sporen fast nicht zu sehen; man muss irgendeine Spore, die auf den "Polen" steht anschauen!


    Viele Grüsse, Markus

    vielen Dank, Andreas!


    Ich habe in der Öz 8 den Beitrag gelesen und denke, dass es sehr gut diese Art I. leucoloma sein kann! Vor allem auch die doch sehr markante Grösse; keine der vielen I. dulcamara ist derart gross. Mikroskopisch geben diese Arten nicht viel her, und auch hier muss gerade in alpinen Zonen mit unkonstanten Merkmalen gerechnet werden. einen auffälligen Geruch habe ich da nicht notiert. (die Karstenia über I. myriadophylla habe ich nicht)


    Also nochmals besten Dank für Deine Hilfe und viele Grüsse,


    Markus

    Hallo zusammen,


    die Gattung ist nun gar nicht meine Stärke! Aber dieser Fund interessiert mich doch sehr. Am Fundort dachte ich niemals an Inocybe, sondern an irgendeine Telamonie. Doch die glatten Sporen und grossen Zystiden lassen ja nur noch Inocybe zu! Ich kam mit einem sehr grossen ?? mal provisorisch zu I. substraminipes.


    Fundort, 2200 mnn, bei Dryas (Silberwurz) Geruch unauffällig, Basidien typisch für den alpinen Bereich 2-4-sporig. Hat jemand unter euch diese sicher spezielle Art schon gesehen?


    Vielen Dank und Grüsse, Markus

    Hallo Hias,


    Der Rötling erinnert mich doch sehr an E. Exile mit seinem bräunlichen Hut und dem bläulichen Stiel; müsste allerdings doch Cheilozystiden haben. Insgesamt aber eine recht veränderliche Art. Ist nur so eine Idee!


    Viele Grüsse,


    Markus

    Danke, Alis,


    es ist natürlich auch so, dass das Pappel-Substrat recht schnell abgebaut ist; die Standorte bleiben nicht lange erhalten. Apropos Lentinus cyathiformis / degener: den bringen Kollegen immer wieder mit, ich selbst habe den Kerl selbst noch nie gefunden :(


    Viele Grüsse, Markus

    Hallo zusammen,


    momentan wächst Omphalian discorosea recht freudig am Oberrhein! Ich war heute morgen im Raum Grissheim, NSG (Bad. Württ.) und habe diese Art an 4 Standorten gesehen. Das sind somit etwa 7 Standorte in dieser Region; auf der anderen Seite im Elsass kommen etwa 12 dazu. Die Art ist also nicht selten am Oberrhein, aber sicher sehr spezifisch auf die Rheinauen fokussiert. Ich bin überzeugt, wenn gezielt gesucht wird, dass auch andere Fundorte bekannt werden!


    Schaut auf Pappeln (bisher ausschliesslich), gerne an liegenden, über 10 cm dicken Ästen. Am besten sind alte, riesige Pappeln, die zu Boden gekracht sind. Diese sollten recht feucht sein, vor allem jetzt nicht in der Sonne liegen. Auch an Strünken wächst die Art. Gerne so früh wie jetzt, aber auch sonst das ganze Jahr bis Dezember. Vielleicht findet man dann auch als "Beifang" Pluteus aurantiorugosus; die lieben dasselbe Holz! Das Bild im Anhang ist von heute morgen.


    viel Glück und Grüsse,


    Markus Wilhelm

    Hallo Dirk,


    ich weiss nicht, ob es da überhaupt mal eine Sequenzierung gab. Ich bin eben auch sehr skeptisch gegen solche neuen Arten. Wenn man bedenkt, was es nur schon bei den Cortinarien neue Arten nur aufgrund von Farbnuancen gibt....Und auch bei eindeutig gleichen Arten findet man auch immer wieder geringfügige Unterschiede. Ich bin immer mehr überzeugt, dass auch die Mikromerkmale sich oft gar nicht an die von uns so gewünschten Masse und Formen halten! Und wenn man lange genug sucht, findet man sicher etwas.


    Viele Grüsse, Markus