Kritik zur PSV-Ausbildung/-Prüfung | Versicherung für PSV

    • PSV

    Es gibt 57 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Matthias.

    • Hallo an alle,

      die DGfM hat noch nie selbst Kurse veranstaltet, sondern das immer selbstständigen Kursanbietern überlassen. Insofern besteht der Makel, dass der Wortlaut der Satzung und die gelebte Praxis nicht ganz zusammenpassen, seit mindestens 25 Jahren. Einen Grund, warum das zum jetzigen Zeitpunkt in dieser Vehemenz zum Thema wird, kann ich nicht erkennen.

      Das "die DGfM" nichts zur Ausbildung beiträgt, ist aber natürlich Unsinn. Landauf, landab sind PSV unterwegs und schulen, und auch die meisten künftigen PSV lernen die Pilzarten, Vergiftungssyndrome, ökologische Fakten zuerst von den bereits tätigen PSV kennen. Diese Form der Ausbildung kann man aber nicht in einer Prüfungsordnung formalisieren, daher gibt es ja die (inzwischen bundes-einheitliche) Prüfung.

      Sicherlich kann man noch viel verbessern, aber dazu braucht die DGfM Menschen, die mit Sachverstand, positiver Energie und einer Portion Freude Dinge bewegen wollen.

      Diese Diskussion hier hat aus meiner Sicht nicht das Potential (und vermutlich auch gar nicht das Ziel) irgendetwas Positives zu bewegen. Daher bitte ich alle um Verständnis, dass ich mich nicht weiter daran beteilige.

      Viele Grüße,

      Wolfgang
    • Servus Wolfgang...

      Wolfgang Prüfert schrieb:

      Hallo an alle,

      die DGfM hat noch nie selbst Kurse veranstaltet, sondern das immer selbstständigen Kursanbietern überlassen. Insofern besteht der Makel, dass der Wortlaut der Satzung und die gelebte Praxis nicht ganz zusammenpassen, seit mindestens 25 Jahren. Einen Grund, warum das zum jetzigen Zeitpunkt in dieser Vehemenz zum Thema wird, kann ich nicht erkennen.
      die DGfM hat keine eigenen Kurse angeboten, das stimmt. Aber sie hat Kurse Dritter als Kurse anerkannt und autorisiert und hier die Rolle der Qualitätsprüfung übernommen oder übernehmen sollen. Das ist quasi ein Prüfsigel gewesen. Es stimmt, dass die genaue Formulierung der Satzung da etwas irreführend war, was aber nicht heißt, dass man den Grundgedanken, das Grundkonzept, einfach so ändern darf. Du nimmst eine Formulierungsformalie als Begründung, gleich den Inhalt mit über den Haufen zu werfen und sagst, dass das ja schon vor 25 Jahren so war... Rhetorische Trickkiste nenne ich das. Fakt ist für mich: Auch der aktuelle Vorstand muss sich an das Vereinsrecht halten. Aber das hatten wir ja schon.

      Diese Diskussion hier hat aus meiner Sicht nicht das Potential (und vermutlich auch gar nicht das Ziel) irgendetwas Positives zu bewegen. Daher bitte ich alle um Verständnis, dass ich mich nicht weiter daran beteilige.

      Mir fehlt für beide Sätze das Verständnis. Diese Diskussion hat bereits etwas positives bewirkt - allein die Diskussion um die Versicherung als Beispiel. Zudem suggeriert das, dass die Protagonisten der Diskussion kein positives Ziel erreichen. Leider definierst du hier, was positiv ist - ich gehe davon aus, dass du das meinst, was du / was das Präsidium will und beschließt. Kritik an deiner / eurer Politik ist unerwünscht und folglich negativ? Wie in alten Zeiten...?!

      Unabhängig davon hätte ich dann doch zumindest eine Reaktion zu konstruktiven Vorschlägen / Nachfragen erwartet...

      Beispiel: Peter hat erbeten, dass Vertreter von Mitgliedsvereinen ein Schreibrecht im internen Forum erhalten. Ich sehe auch da nichts Destruktives.

      Gut, jetzt bist du also raus aus der Diskussion und wirst dich dazu wohl auch nicht äußern. Schade...

      Aber wie gesagt - ich verstehe diese Art des Führungsstils nicht und werde diesen Stil wohl auch nicht verstehen. Muss ich zum Glück auch nicht.

      Gruß,
      Christoph
    • Hallo Christoph,

      Christoph schrieb:


      Peter hat erbeten, dass Vertreter von Mitgliedsvereinen ein Schreibrecht im internen Forum erhalten. Ich sehe auch da nichts Destruktives.

      keiner hat behauptet, dass Peters Spechts Forderung ("erbeten" hat einen völlig anderen Tonfall) destruktiv sei. Das waren Deine Worte.

      Die Forderung wurde erst gestern geäußert. Bitte lass den Zuständigen ein paar Tage Zeit, um darauf angemessen reagieren zu können.

      Ich hoffe auf Dein Verständnis.

      Gruß, Andreas
    • Hallo Andreas,

      ich zitiere:

      Diese Diskussion hier hat aus meiner Sicht nicht das Potential (und vermutlich auch gar nicht das Ziel) irgendetwas Positives zu bewegen. Daher bitte ich alle um Verständnis, dass ich mich nicht weiter daran beteilige.

      Ich habe kein Problem damit, den Zuständigen ein paar Tage (oder auch mehr) Zeit zu lassen, um angemessen(?!) darauf zu reagieren (bei dem Wort angemessen hat man da ja fast schon Angst vpr der nächsten Ohrfeige).
      Wenn eine Diskussion aber nichtmal "irgendwas Poritives" zu bewegen mag, dann folgere ich daraus, dass das, was sie bewegen kann, nicht positiv ist. Recht simple Logik.

      Und für solche Aussagen fehlt mir das Verständnis. Statt mal zurückzurudern oder sich vielleicht für die Wortwahl (z. B. gestern) zu entschuldigen, gibt's halt nochmal pauschal eins drauf.

      Für sachliche, konstruktive Reaktionen auf Teilaspekte, wie z.B. auf Peters "Forderung" (ich wollte nur höflich formulieren - sorry, mein Fehler - habe ich jedes Verständnis. Auch auf Zeit, die man da für Absprachen braucht. Wobei jedes DGfM-Mitglied per MV ein Schreibrecht hat. Und auch die Vereine sind Mitglieder. Insofern wäre irgendein positves Wort dazu mit der Bemerkung, dass man natürlich die Umsetzung prüfen müsse, höflich gewesen.


      keiner hat behauptet, dass Peters Spechts Forderung ("erbeten" hat einen
      völlig anderen Tonfall) destruktiv sei. Das waren Deine Worte.

      Ich verweise nochmal auf das Zitat von Wolfgang. Dann war meine Interpretation seiner Worte wohl falsch. Für mich ist der komplette Ausschluss allen Positiven sowie das ausdrückliche Fehlen des Ziels, etwas positives zu erreichen, eine Umschreibung für destruktiv / negativ.

      Vermutlich muss ich da umdenken. Ich bin die Umgangsformen, die hier verwendet werden, nicht mehr gewohnt. Ich denke, dass es daran liegen könnte...

      Liebe Grüße,
      Christoph
    • Peter schrieb:

      Andreas schrieb:

      Hallo Peter,

      wenn dem tatsächlich so ist, dass die DGfM-Versicherung eine so umfassende Haftpflichtversicherung für den PSV beinhaltet,
      Hallo Andreas, natürlich weiß ich nicht, was für eine Haftpflichtversicherung die DGfM gegenwärtig hat. Ich kenne nur die, die es 2012/2013 gab und die damals von 1992 stammte. Neu kann es allerdings auch nicht für Dich sein, wenn der Artikel von mir zur Haftpflichtversicherung der DGfM für die PSV-Fragen in der ZfM 79/1 S. 219-222 (2013) gelesen wurde.
      [...]

      Beste Grüße - Peter
      Hallo Peter,

      habe ich nicht, muss ich gestehen, oder nicht mehr in Erinnerung - mea culpa und Asche über mein Haupt. Ich werde es baldmöglichst nachholen!

      Wenn die Versicherung - die seither nicht geändert wurde - also gleichzeitig auch eine Art Betriebshaftpflicht ist für alles was mit dem PSV-Betrieb zusammenhängt, dann ist natürlich meine Einlassung dass man sich die auch schenken kann, obsolet und definitiv nicht richtig.

      beste Grüße,
      Andreas
    • Guten Morgen Christoph,

      Christoph schrieb:

      Ich habe kein Problem damit, den Zuständigen ein paar Tage (oder auch mehr) Zeit zu lassen, um angemessen(?!) darauf zu reagieren (bei dem Wort angemessen hat man da ja fast schon Angst vpr der nächsten Ohrfeige).
      manchmal ist ein Baum auch einfach nur ein Baum. :saint:

      Christoph schrieb:

      Wenn eine Diskussion aber nichtmal "irgendwas Poritives" zu bewegen mag, dann folgere ich daraus, dass das, was sie bewegen kann, nicht positiv ist. Recht simple Logik.

      [...] Für mich ist der komplette Ausschluss allen Positiven sowie das ausdrückliche Fehlen des Ziels, etwas positives zu erreichen, eine Umschreibung für destruktiv / negativ.
      Du hast eine viel simplere Variante nicht bedacht: Stillstand. ;)
      Also weder eine Bewegung in die eine noch in die andere Richtung. Ich vermute, dass Wolfgang dies ausdrücken wollte, ohne ihm das "unterstellen" zu wollen.

      Ich finde, man muss nicht gleich jedes Wort, das in einem Forum mglw. im Affekt geschrieben wurde, auf die Goldwaage legen. Es wurde niemand beleidigt, um das mal festzuhalten. Klar kann man sich über eine unglückliche Formulierung echauffieren. Aber so findet man kaum zu einem sachlichen Dialog zurück. Vor diesem Hintergrund könnte einem durchaus in den Sinn kommen, dass dies vlt. gar nicht beabsichtigt ist - eine völlig menschliche Reaktion.

      In diesem Sinne ein entspanntes Wochenende

      Gruß, Andreas
    • Hallo Andreas (K.),

      natürlich ist meine "Forderung" nach Zugang zum Forum für die rechtlichen Vertreter der Mitgliedsvereinen der DGfM eigentlich keine freundliche Bitte sondern eigentlich wirklich die Aufforderung rechtlich und nach Satzung zustehende Rechte auch zu gewähren und nicht dauerhaft zu beschränken. Ich nehme durchaus an, dass ist bisher nicht böswillig geschehen sondern einfach nur, weil man das rechtlich nicht bedacht hatte, dass man da unbewusst juristische Mitglieder bzw. deren Vertreter ausschließt.

      Insofern bitte ich Dich tatsächlich in aller Form und auch sehr höflich darum, sich als webmaster in den nächsten Tagen darum zu kümmern, ich habe Verständnis dafür, dass man das auch erst einmal zugangstechnisch klären muss und schauen muss, wie die Verantwortlichen das sehen.

      Wir werden schauen, ob der Baum dann auch wirklich ein Baum ist und ob eine "angemessene Reaktion" auch einen positiven Inhalt haben kann (in der Politik hat es diese Formulierung nämlich nie sondern ist immer im Sinne einer Vergeltung gemeint).

      Auch Dir ein entspanntes Wochenende - ich habe heute sogar die ersten richtigen Pilze (ich meine so mit Hut und Stiel) im Wald gesehen.

      Beste Grüße - Peter
    • Hallo Peter,

      ich bin zwar übers Wochenende verreist und am Anfang der kommenden Woche noch mit einem anderen DGfM-Projekt ausgelastet, aber ich werde mich um eine Lösung bemühen.

      Ich vermute ebenfalls, dass niemand aus dem Präsidium die Vertreter juristischer Personen, die in der DGfM Mitglied sind, aussperren wollte. Zumindest ich selbst hatte den Punkt nicht auf dem Schirm.

      Freut mich, dass bei Dir die ersten Frischpilze aufgetaucht sind. Bislang machen sie sich bei uns noch rar. Etwas mehr Regen würde gut tun. Dann fotografiere ich eben Zeigerpflanzen - Hauptsache raus in die Natur. :)

      Gruß, Andreas
    • Servus Andreas

      AK_CCM schrieb:


      Ich finde, man muss nicht gleich jedes Wort, das in einem Forum mglw. im Affekt geschrieben wurde, auf die Goldwaage legen.
      da gebe ich dir natürlich recht. Wenn man aber erstmal zu hlren bekommt, dass man hier einen Thread kapert, man eigentlich hier kein recht hätte, ein Thema zu diskutieren, dann selbst im Nachhinein nicht zurückgerudert wird, um dann weiterhin persönlich von mehreren Seiten angeschossen wird (egal ob Andreas G., Peter K. oder Wolfgang P.), dann ist das mehr als nur ein Wort, das im Affekt geschrieben wird.

      Dass es absolut nichts zählt, wie sehr man sich für diesen Verein engagiert hat, weiß ich. Dass es absolut nichts zählt, jahrelang in Bayern die einzigen Fortbildungen für PSV (noch dazu unentgeltich) anzubieten, weiß ich. Und die Art des Umgangs ist ja kein Einzelfall - es ist mehr als nur eine Aussage aus dem Affekt heraus.

      Die Sachebene wäre schön. Es ist aber immer ein ganz guter Trick, die Sachebene erst zu verlassen, um dann mit dem Argument, die Sachebene sei verlassen worden, die Diskussion abwürgen zu wollen. Und auch das ist ja nicht das erste Mal so.

      Aber vermutlich hast du recht. Die Formulierungen waren ganz normal, der Umgangston auch und ich soll mich nicht so haben. Es ist halt die DGfM, da ist das so. Ich sage: leider! Wir haben die Zustände von früher wieder erreicht oder verschlimmert. Jammerschade. Aber es ist, wie es ist.

      Liebe Grüße,
      Christoph
    • Hallo Christoph,

      im Nebenthread hast du Wolfgang dafür kritisiert, das er eine Grußformel in einem Beitrag unterlassen hat. Warum hast du in deinem Beitrag 13 hier weder Anrede und Gruß an mich gerichtet? Ich weiß, das ist Kindergarten. Aber Kindern muss man Manches eben wiederholt sagen.

      Ich habe noch ein paar weitere Fragen an dich, auch wenn ich beobachtet habe, dass du wiederholt gern auf "der Sachebene" schonungslos und teils ohne Ahnung (z. B. Anzahl der Ausbildungsstätten und Kurse, Entwicklung der PSV-Ausbildungen in D/BY) austeilst, aber selbst sehr dünnhäutig bist, wenn es Kritik oder Widerspruch an deinen Äußerungen gibt.

      Wer war von März 2012 bis Mai 2014 DGfM-Präsident und hat nichts an den hier von dir kritisierten Zuständen im PSV-Bereich geändert oder positiv auf den Weg gebracht?

      Wer hat den sehr ambitionierten PSV-Beauftragten mit ermüdenden Diskussionen "stets auf der Sachebene" ausgebremst und mürbe gemacht, was aus meiner Sicht schliesslich zu seinem vorzeitigen, für mich bedauernswerten Rücktritt geführt hat?

      Ich kann als Beteiligter behaupten: Wenn du deinen Job damals nur einigermaßen vernünftig gemacht hättest, dann wären wir jetzt auch im PSV-Bereich schon deutlich weiter.
      "Die BMG-eigene PB-Ausbildung war unnötig wie ein Kropf" (O-Ton eines BMG-Mitglieds). Die dort investierte Energie hättte auf Bundesebene zehnmal mehr bewegt und das ständige Gejammer überflüssig gemacht.

      Vieles, was du hier und bei allen sich bietenden Gelegenheiten wiederholt behauptest, basiert auf Mutmaßungen. Dir fehlt schlichtweg Faktenwissen, weil du seit 4 Jahren keinen Einblick in die Präsidumsarbeit der DGfM mehr hast.

      Ich kann hier an dieser Stelle nur allen Lesern raten, deine Geistesgifte besser garnicht erst zu lesen oder wenn, dann mit den Augen eines Kabarettbesuchers, der an Realsatire seine Freude hat.

      Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.

      Beste Grüße, Peter


















      .
    • Lieber Peter Karasch,

      wenn etwas Falsches geäußert wird, ist es doch das Einfachste das Richtige darzustellen. Ich kann keine Geistesgifte erkennen die hier versprüht werden. Eventuelle Fehler in der Vergangenheit lassen sich mit Polemik auch nicht ändern. Interessieren den Nichteingeweihten auch nicht sonderlich. Als Mitglied möchte ich einen Vorwärtszeig erhalten und bei Bedarf dazu meine Meinung sagen. Die ständige Berufung auf Streit und Versäumnisse in der Vergangenheit wirkt auf Unbeteiligte verstörend und erweckt kein Vertrauen in Richtung positives Voranschreiten. Bei dem vorherrschenden Tonfall geht mir jedenfalls die Fantasie durch, ob der gewesenen, erschröcklichen Zwischefälle. Natürlich ohne den blassen Schimmer zu haben, was wirklich vorgefallen war. Ich hoffe auf etwas mehr Unaufgeregtheit.

      Beste Grüße
      Stefan
    • Hallo Peter,

      ich finde es schade, dass du (mal wieder) so persönlich wirst.

      Wer war von März 2012 bis Mai 2014 DGfM-Präsident und hat nichts an den hier von dir kritisierten Zuständen im PSV-Bereich geändert oder positiv auf den Weg gebracht?

      Ich hatte eine Stimme von acht, später sieben. Zudem war es nicht mein Ressort. Meine Versuche, dort Ideen einzubringen, wurden völlig ausgebremst. Es bringt aber nichts, jetzt hier zu versuchen, öffentlich aufzurollen, was damals alles intern vor sich ging. Daher finde ich es unfair, wenn du (auch durch deine weiteren Aussagen) Andeutungen machst bzw. polemisch polterst, wohlwissend, dass ich mich dagegen nicht whren kann, ohne eine völlig unnötige Schlammschlacht mit dir auszutragen. Auf solche Schlachten habe ich keine Lust und andere Leser hier sicherlich auch nicht.
      Wer hat den sehr ambitionierten PSV-Beauftragten mit ermüdenden Diskussionen "stets auf der Sachebene" ausgebremst und mürbe gemacht, was aus meiner Sicht schliesslich zu seinem vorzeitigen, für mich bedauernswerten Rücktritt geführt hat?
      Auch hierzu will ich nichts sagen - nicht einmal andeuten. Ich kann dich nur bitten, deinen Diskussionsstil zu ändern. Ich kenne diese Form deiner "Argumentation" zu gut und muss zum Glück nicht mehr darauf reagieren. Dennoch finde ich diese Form als wenig bis gar nicht zielführend.

      Ich kann als Beteiligter behaupten: Wenn du deinen Job damals nur einigermaßen vernünftig gemacht hättest, dann wären wir jetzt auch im PSV-Bereich schon deutlich weiter.

      Ich kann darauf nur erwidern, dass die DGfM deutlich schlechter dastünde, wenn ich meinen Job nicht einigermaßen vernünftig gemacht hätte. Ingrid und Peter Keth und ich hatten bis zum Ende den Laden zusammengehalten und es geschafft, ihn in einer wunderbaren Ausgangslage an das jetzige Präsidium (zumindest teils, es gab dann ja noch eine Wahl) zu übergeben. Auf deinen Versuch, mich zu beleidigen bzw. mir solche plumpen Pauschalvorwürfe zu machen, gehe ich hingegen nicht ein.

      "Die BMG-eigene PB-Ausbildung war unnötig wie ein Kropf" (O-Ton eines BMG-Mitglieds).
      Das glaube ich sogar aufs Wort. Du zitierst ein Mitglied. Der Beschluss wurde aber von der Mitgliederversammlung der BMG mit großer Mehrheit (ich müsste nachsehen, ich glaube, eine Gegenstimme, kann das aber verwechseln, es ist viele Jahre her) auf den Weg gebracht. Natürlich kann, soll und darf auch ein (oder mehr) Mitglied(er) anderer Meinung sein.
      Die dort investierte Energie hättte auf Bundesebene zehnmal mehr bewegt und das ständige Gejammer überflüssig gemacht.
      Es geht der BMG nicht um die Bundesebene, sondern um Bayern. Die DGfM bietet keine Fortbildungen an (bis auf extrem wenige Ausnahmen), Kurse wurden nicht angeleiert - Bayern hätte weniger Pilzberater als jetzt, wenn wir nicht notgedrungen das Heft selbst in die Hand genommen hätte. Nebenbei: du weißt, da du damals sogar selbst im BMG-Präsidium warst (und dich bei der Mitgliederversammlung nicht gegen die Ausbildung ausgesprochen hast), dass dieser Beschluss deutlich vor deinem (und meinem damaligen) Start im DGfM-Präsidium getroffen wurde. Nur weil wir Probleme hatten, eine Versicherung zu finden, verzögerte sich der Start deutlich und fiel deshalb in unserer Amtszeit im DGfM-Präsidium.

      Die BMG hat sich trotzdem gerade auch um die PSV der DGfM gekümmert - wir haben wenigstens den PSV die Möglichkeit gegeben, den Schein durch Fortbildungen verlängern zu lassen, ohne weit reisen zu müssen. Die Energie war m.E. dort richtig eingesetzt worden. Warum bietest du keine PSV-Fortbildungen an? Warum gibt es keine Kurse zum PSV der DGfM in Bayern (ist jetzt obsolet, aber vorher?).

      Und ständiges Gejammer... dann kann ich nur nochmals darauf hinweisen, dass "ständig" nicht stimmt. Ich melde mich hier sehr selten zu Wort - deine Reaktion hier ist mit ein Grund dafür. Ich möchte von dir einfach nicht immer und immer wieder angegriffen und beleidigt werden.

      Ich kann hier an dieser Stelle nur allen Lesern raten, deine Geistesgifte besser garnicht erst zu lesen oder wenn, dann mit den Augen eines Kabarettbesuchers, der an Realsatire seine Freude hat.

      Bei solchen Aussagen sollten eigentlich Moderatoren oder zumindest deine Präsidiumskollegen eingreifen. Damit disqualifizierst du dich selber. Schade, aber wie ich oben schon schrieb - diese Umgangsformen gehören mittlerweile wohl leider zur DGfM.

      Schade.

      Liebe Grüße,
      Christoph
    • Hallo,

      ich sehe diesen Diskussionsstrang und die bedauerliche Entwicklung in ihm erst jetzt. Ich spreche jetzt keinen persönlich an. Aber definitiv geht das so nicht.

      Ich würde sehr darum bitten, dass man nicht persönlich beleidigend in diesem Forum agiert. Es hilft auch überhaupt nicht, jetzt nach 5 Jahren eine Diskussion anzuzetteln und damals gemachte Fehler zu diskutieren und jetzt damals unterdrückte Vorwürfe und persönliche Hasstiraden loszuwerden.

      Ich möchte schon gar nicht, dass jetzt so getan wird, als ob allein Christoph 2012/2013 notwendige Änderungen im PSV- Wesen verhinderte. Das war unser aller Unfähigkeit und unser aller Uneinigkeit - meine Unfähigkeit zu durchsetzbaren Kompromissen zu kommen und Mehrheiten für notwendige Veränderungen zu schaffen, inbegriffen.

      Was ganz anderes sind die erfolgten Verschlimmbesserungen am PSV-Wesen der jetzt Verantwortlichen, die jetzt zu diskutieren und ggf. zu ändern sind.

      Dass auch diejenigen jetzt "not amused" sind, wenn ich und andere von "Verschlimmbesserungen" oder "fehlerhaften Entwicklungen" sprechen, dafür habe ich Verständnis. Aber deshalb gibt es noch lange keine Legitimation die Kritisierenden jetzt unsachlich in den Dreck treten zu wollen.

      Es läge mir persönlich sehr viel daran, könnte man mit ruhigem Gewissen jedem Diskussionskontrahenten jederzeit wieder ins Auge blicken und sich zusammen irgendwann neuen Themen widmen zu können.

      Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass man auf sachliche Fakten in der Diskussion zurückkommt und nicht dauerhaft mit irgendwelchen persönlich beleidigenden Worten in die Ecke gestellt wird.

      Da muss man halt mal harte Kritik an der Sache aushalten können ohne beleidigend zu werden.

      Und ganz zum Schluss: Jede - ich betone ausdrücklich jede - Aktivität zu mehr Breite und mehr Quantität in der Pilzberatung in Deutschland ist zu begrüßen. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass es irgendein Privileg der DGfM gibt oder geben sollte. Es ist allein Sache der DGfM selbst, sich mit einer bundesweit spürbaren Initiative zum "Marktführer" in Sachen Pilzberatung zu machen. Mit der Abkehr von der Ausbildung zum Pilsachverständigen macht die DGfM aber gegenwärtig genau das Gegenteil. Sie muss sich also nicht wundern, wenn ihre Bedeutung in der Pilzberatung weiter abnimmt und die hinterlassene Lücke von anderen, die die Notwendigkeit erkennen, gefüllt wird.


      Mit meinem besten Gruß an alle.
    • Peter schrieb:

      Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass man auf sachliche Fakten in der Diskussion zurückkommt und nicht dauerhaft mit irgendwelchen persönlich beleidigenden Worten in die Ecke gestellt wird.
      Hallo Zusammen,

      mit etwas Abstand betrachtet hätte ich einige Andeutungen aus der Vergangenheit wohl besser für mich behalten. Es ging mir in erster Linie um die Aussage, dass ich die heftige und schonungslose Kritik gerade von ehemaligen Präsidiumsmitgliedern nicht nachvollziehen kann, da sie selbst die Chance dazu hatten, es besser zu machen und in eine andere Richtung zu lenken. Aus der Antwort von Christoph lese ich, dass er sich da selbst nicht in der Verantwortung sieht. Aus der Antwort von Peter lese ich, dass er eine Gesamtverantwortung des damaligen Präsidiums sieht. Meine Meinung dazu habe ich schon dargelegt.

      Meine heftige Reaktion war auch auf dem meinem Posting vorhergehenden Beitrag von Christoph gemünzt der mit folgendem Satz schliesst:

      Christoph schrieb:

      Die Formulierungen waren ganz normal, der Umgangston auch und ich soll mich nicht so haben. Es ist halt die DGfM, da ist das so. Ich sage: leider! Wir haben die Zustände von früher wieder erreicht oder verschlimmert. Jammerschade. Aber es ist, wie es ist.
      Hier wird wie in einem weiteren mehr als halben Dutzend Fällen negative Stimmung gemacht.

      Sei`s drum, ich hoffe, die meisten Leser können das richtig einordnen.

      Beste Grüße, Peter
    • Hallo Zusammen,

      nach den sicher teils berechtigten Kritiken zur aktuellen Situation im PSV-Wesen habe ich mir mal die reinen Zahlen der vergangenen Jahre angesehen. Demnach befinden wir uns seit vier Jahren in einer neuen "Blütephase" der PSV-Ausbildung. In der Statistik befinden sich nur PSV, die danahc auch Mitglied geworden sind. Über die Anzahl der Kursteilnehmer und tatsächlich bestandener Prüfungen haben wir leider keine gesammelten Informationen aus den letzten 9 Jahren. Wenn man dazu noch bedenkt, dass ja die BMG sicher den einen oder anderen bayerischen Pilzfreund als Pilzberater in den vergangenen fünf Jahren ausgebildet hat, der ansonsten PSV der DGfM geworden wäre, sind die Zahlen nochmals um 10 % höher zu bewerten.


      @Christoph, wie sieht das denn in Bayern konkret aus? Anzahl der Kursteilnehmer seit 2013? und bestandene Prüfungen.
      Wenn ich mir so die Liste der BMG-Pilzberater pilze-bayern.de/index.php/pilz…te-bayr-pilzberateransehe, dann sind das bislang 18 in fünf? Jahren, also 3,5 pro Jahr im Schnitt.

      Beste Grüße, Peter
      Dateien

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    • Servus beinand,

      da ich innerhalb der BMG nicht für die Koordination der Pilzberaterkurse zuständig bin, kann ich die Gesamtzahl der Teilnehmer an den Kursen und die Zahl der bestandenen Prüfungen nicht angeben. Es nehmen jedoch mehr Teilnehmer teil, als die Prüfung antreten und es besteht auch nicht jeder. Die Prüfung ist nicht leicht. Es sind aber mehr als 18 geprüfte Pilzberater. Es möchte aber auch nicht jeder im Internet öffentlich genannt werden, was ich gut verstehen kann.

      Peter K. war früher selbst beteiligt und war dabei, als wir den PB der BMG auf den Weg brachten, insofern müsste er auch noch wissen, dass wir zu Beginn sehr klein angefangen haben (ein Kurs, wenige Teilnehmer). Wir sind nicht gewinnorientiert, weshalb auch sehr kleine Kurse angeboten werden.
      Einen Kurs hat Peter K. zusammen mit Helmut Grünert angeboten - auch daran kann er sich eventuell erinnern.

      Heuer werden beispielsweise drei Kurse in Bayern angeboten: einer im Raum Landshut, einer im Raum Würzburg und einer im Raum München. Stetes Wachstum...

      Es gibt auch Dopplungen, da manche Pilzberater der BMG beide Prüfungen gemacht haben und daher beides sind - PSV der DGfM und PB der BMG.

      Wir betreiben auch keine "aggressive" Werbung. Wenn jemand den DGfM-Schein machen will und das jemandem "von uns" mitteilt, wird nicht versucht, "abzuwerben", sondern auch da wird unterstützend geholfen. Ob PSV der DGfM oder PB der BMG - Hauptsache, es stehen mehr Pilzberater zur Verfügung.

      Ich verstehe dieses Konkurrenzgehabe nicht - man sollte sich gegenseitig unterstützen. Kritik ist auch eine Form der Unterstützung - sie soll dafür sorgen, dass sich die Zustände verbessern.

      Was Peter K. ebenfalls vergisst, wenn er seine üblichen Seitenhiebe einbaut - ich engagiere mich seit vielen Jahren im Bereich PSV für die DGfM und mache es auch jetzt noch. Seit vielen Jahren biete ich ehrenamtlich PSV-Fortbildungen für die DGfM an (was ich bereits erwähnt habe). Die BMG steht immer noch zu ihrem Wort, in Bayern dies anzubieten und auch den Erfahrungsaustausch unter den PSV der DGfM zu unterstützen.

      Und als letzten Punkt noch kurz zu Peter K.s Einlassungen zu meiner persönlichen Verantwortung während meiner Präsidialzeit - ich wollte die Prüfungsordnung damals optimieren, sie verbessern - ich konnte mich aber nicht durchsetzen, da dies blockiert wurde. Begründung: es soll das System an sich grundlegend geändert werden, weshalb ein vorheriges Ausbessern von Schwächen der Prüfungsordnung keinen Sinn ergeben würde.

      Es ist aber immer das Einfachste, mir dann im Nachhinein vorzuwerfen, ich hätte das, was ich heute kritisiere, damals ändern sollen.

      Ich will es aber gar nicht weiter vertiefen - es bringt einfach nichts, wie "Bibliothekar" (Stefan) so gut ausdrückte. Nachdem Peter K. das sogar geliked hat, habe ich eine gewisse Hoffnung, dass er nicht wieder irgendwelche Andeutungen oder Vorwürfe aus dem Hut zieht, die von damals herrühren. Die Hoffnung stirbt zuletzt...

      Es sollte eigentlich um die Sache gehen.

      Liebe Grüße,
      Christoph
    • Hallo zusammen,

      ich möchte die genannten Fakten mal ein wenig relativieren. Dafür, das ich die Prüfung der BmG für schwieriger halte und die Prüfung dort lange nicht so etabliert ist, sieht es gar nicht so schlecht für die BmG.ev aus.




      LG, Jens

      Edit: Jetzt hattest du, Christoph, schon was geschrieben und ich hab die Grafik nicht korrekt exportiert. Aber man kann schon erkennen, dass Bayern (wenn 18 bestandene stimmt) im BRD Durchschnitt eigentlich ganz gut aussieht.

      Edit2: Wenn man die Grafik anklickt, sieht man sie ganz!

      Edit3:

      Christoph schrieb:

      Es sollte eigentlich um die Sache gehen.
      Dies ist auch nicht nötig, wenn es doch klar ist. Ich mach mal Schilder, auf denen steht "Seitenhieb". Mir mach ich auch eins! Die heben wir dann nur noch hoch, wenn wir es wieder machen wollen... ;)

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    • Hier noch die Grafik, wenn ich Bayern aus der Gesamtbevölkerung rausrechne:





      Natürlich kann man nicht sagen, wer aus Bayern die Prüfung zum PSV und wer aus dem Rest der Nation in Bayern seine Pilzberater oder Pilzsachverständigenprüfung gemacht hat. Deshalb wird der wahre Wert zwischen diesen beiden Grafiken liegen, immer vorrausgesetzt, dass die veröffentlichten Zahlen stimmen.

      LG; Jens

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Krötenhocker ()

    • Hallo Christoph,

      Christoph schrieb:

      da ich innerhalb der BMG nicht für die Koordination der Pilzberaterkurse zuständig bin, kann ich die Gesamtzahl der Teilnehmer an den Kursen und die Zahl der bestandenen Prüfungen nicht angeben.
      stehst du denn noch in Kontakt mit den dafür Verantwortlichen innerhalb der BMG? Ich meine, als Präsident trägt man eine Gesamtverantwortung und sollte auch den Überblick über alles haben, insbesondere wenn es so wichtig ist wie die Ausbildung von PB und PSV. Vielleicht kannst du die Zahlen noch nachreichen.

      Christoph schrieb:

      Ich verstehe dieses Konkurrenzgehabe nicht - man sollte sich gegenseitig unterstützen. Kritik ist auch eine Form der Unterstützung - sie soll dafür sorgen, dass sich die Zustände verbessern.
      Und ich verstehe nicht, warum hier von dir immer wieder nicht haltbare Unterstellungen gemacht werden. Peter Specht hatte um Versachlichung des Thema's gebeten. Ich bringe die Fakten und muss dafür wieder solche Beleidigungen einstecken?


      Christoph schrieb:

      Es sollte eigentlich um die Sache gehen.


      Christoph schrieb:

      Wir betreiben auch keine "aggressive" Werbung.

      Man muss nicht Psychologie studiert haben, um deine Beiträge zu verstehen.

      Wenn ein Politiker sagt " Die Renten sind sicher" kennt er ja auch die gegenteiligen Fakten. Das obige ist nur eines von Dutzenden Beipielen, die ich hier anführen könnte. Aber lassen
      wir das, bringt ja nichts.

      Christoph schrieb:

      Es sollte eigentlich um die Sache gehen.
      Ja, um was denn sonst? Es geht um die Sache und die Personen, die sich damit in ihrer Freizeit beschäftigen.

      Und wenn man die Zahlen betrachtet, dann kann ja nicht alles falsch gewesen sein.

      Schöne Grüße, Peter